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Aufwärts stolpern Archiv

96 Episoden
24 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 3 «Umbau», Episode 2: Umbau des Pfarramts. Im Rückblick auf Staffel 2 reden Anna und Lukas über den Wandel, den das Pfarramt in den nächsten Jahren erleben wird. Sie zitieren gleich vier Episoden von Staffel 2, in denen über neue Aufgaben des Pfarramts gesprochen wird. Die Pfarrerin der Zukunft wird weniger vorne stehen und die Chefin sein, der Pfarrer der Zukunft wird vermehrt Menschen unterstützen, ihre Ideen in der Kirchgemeinde umzusetzen. Lukas behauptet: Es sollte nicht mehr von Freiwilligen gesprochen werden, sondern nur noch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
20 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 3 «Umbau», Episode 1: Umbau der Volkskirche. Im Rückblick auf Staffel 2 reden Anna und Lukas über den Wandel von der Institutionskirche zur Vereinskirche, die Lukas Kundert beschrieben hatte. Während sich Anna fragt, ob vereinskirchliches Denken die Institution schwächt, behauptet Lukas, dass eine gute Vereinskirche bei der biblischen Mission bleibt: Sie weiss sich an das ganze Volk verwiesen, bleibt also Volkskirche: Kirche für das (ganze) Volk.
44 Minuten
Lukas Kundert ist Kirchenratspräsident der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Eine Strukturreform mit Gemeindefusionen hält er für richtig – wenn man kurz vor dem Konkurs steht und es nicht anders geht. Langfristig aber plädiert er aber dafür, dass man nicht mit Fusionen auf die schwindenden Kirchensteuer-Einnahmen reagiert, sondern mit einer neuen Botschaft: Die Leute, denen die Kirchgemeinde wichtig sind, werden sie auch finanzieren müssen. Kundert redet in dieser Episode aber auch über das Gebet – und über Geistliches Leiten.
46 Minuten
Karin Hoffmann ist Diakonin und Jugendarbeiterin in der Kirchgemeinde Suhr-Hunzenschwil (AG). Sie hat, als sie anfing, zuerst Teenager und Jugendliche gefragt, was sie eigentlich wollen. Das ist eine der Bedeutungen des Worts Partizipation, eine andere ist, immer wieder zu erklären, was Kirche eigentlich macht, und wozu sie da ist. Karin Hoffmann verknüpft das Leben der Teenager mit dem Leben anderer Generationen, auch wenn die Teenager das gar nicht suchen.
44 Minuten
Thomas Bucher ist der Präsident der Kirchgemeinde Hirzenbach (ZH). Er hat einen «Innokon» angestellt, einen «Ermöglicher» und einen Fundraiser. Was das alles mit dem geplanten Neubau der Kirche zu tun hat, und wie der Neubau die Vision geschärft hat, erklärt Thomas Bucher im Gespräch.
45 Minuten
Andreas Manig ist Pfarrer der Kirchgemeinde Thomas in Basel. Die Thomas-Gemeinde finanziert 60 Prozent ihres Budgets mit Spenden. Das sei nicht über Nacht gekommen, sagt Andreas Manig. Was es dazu braucht, dass eine Kirchgemeinde neben den Kirchensteuern weitere Mittel generieren kann, erzählt er in dieser Episode von «Aufwärts stolpern».
49 Minuten
Thomas Schaufelberger leitet die Abteilung «Kirchenentwicklung» der reformierten Kantonalkirche Zürich und A+W («Aus- und Weiterbildung»). Er weiss, wie die neuen Pfarrerinnen und Pfarrer ticken, die auf den Stellenmarkt kommen. Um eine passende Pfarrerin zu finden, solle eine Kirchgemeinde eine möglichst klare Vision haben, sagt er.
37 Minuten
Christine Reibenschuh ist Pfarrerin im Kanton Zürich und beteiligt am «Institut im Reusshaus» in Luzern. Sie erzählt, warum es diese Ausbildung für Gemeindebildner in der reformierten und katholischen Kirche braucht.
49 Minuten
Thomas Gugger ist seit 30 Jahren Diakon in der Evangelischen Kirchgemeinde Wil SG. Er fasst in zehn Minuten die Erfahrungen von 30 Jahren Arbeit in einer Kirchgemeinde zusammen, inklusive seinen Niederlagen. Hauskreise zum Beispiel dazu zu bringen, neue Mitglieder aufzunehmen, oder sie zu teilen, um zu wachsen, das funktioniert nicht; nach einem Glaubenskurs einen neuen Hauskreis zu gründen, das schon. Wobei wir dann beim nächsten Thema waren: Ein klassischer Glaubenskurs gehört für die Kirchgemeinde mit Ambitionen schon zu den hochschwelligen Angeboten, es brauche neue Angebote, die weniger hochschwellig sind. Was das Ganze mit der Evangelischen Allianz zu tun hat, erklärt Thomas Gugger in dieser Episode.
47 Minuten
Sabrina Müller ist Theologische Geschäftsführerin am Zentrum für Kirchenentwicklung der Theologischen Fakultät von der Uni Zürich. Sie hat jahrelang über die «Fresh Expressions of Church» geforscht. Darüber redet sie ausführlich, mit zum Teil überraschenden Aussagen über die «Fresh X», diese Experimente auf dem Weg, Kirche zu werden. So werden 80 Prozent der «Fresh X» von lokalen Kirchgemeinden gestartet. Sabrina Müller redet auch über das «Allgemeine Priestertum», darüber, dass auch Menschen Theologie betreiben, wenn sie nicht angestellt sind, sondern einfach Teil der Kirche sind und mitarbeiten.
46 Minuten
Ralph Kunz ist Professor für Praktische Theologie an der Universität Zürich. Im Gespräch mit Anna und Lukas nimmt er kein Blatt vor den Mund. Es gebe neben viel guter Theologie – die er unter anderem in Taizé findet – auch viel schlechte Theologie, zum Beispiel in der Frage, ob die Landeskirche eine missionarische Kirche sein solle. Wie Pluralismus und Einheit zusammenhängt und wie er eine Kirchenstrukturreform angehen würde, erklärt er in diesem Gespräch.
19 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 1 «Jugendarbeit», Episode 9: «Kurzfristig, aber mit langer Brennweite». Anna schildert, wie es ihr nicht gelang, ihre Roundabout-Gruppe einer Nachfolgerin zu übergeben. Lukas und Anna diskutieren dann darüber, was in einer Jugendarbeit als kurzfristig angeschaut werden solle; Lukas argumentiert, dass es kein grundsätzliches Problem sei, ein konkretes Angebot einzustellen, wenn Themen wie Leiterinnenförderung und Vision langfristig aufgestellt sei. Und Anna hinterfragt Lukas' Haltung, nur Menschen anzustellen, die aus dem eigenen Jugendbereich kommen.
26 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 1 «Jugendarbeit», Episode 8: «Wer eine Jugendarbeit hat, hat Probleme». Lukas schildert drei Beispiele, in denen er Haue bekam, weil Menschen aus dem Jugendbereich Fehler machten. Das sei kein Grund, sich zu bemitleiden, behauptet er, sondern das gehöre einfach dazu. Es gelte, gemeinsam Fehler auszubügeln, Verständnis zu fördern und die Vision hoch zuhalten.
25 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 1 «Jugendarbeit», Episode 7: «Gruppen vernetzen und in die Gesamtverantwortung hineinziehen». Lukas hält nichts von Gruppen, die nichts miteinander zu tun haben. Er plädiert dafür, die verschiedenen Angebote im Jugendbereich zu erfassen – im Freiwilligenbereich, aber auch den kirchlichen Unterricht und Jugendgottesdienste – und die Verantwortlichen in die Verantwortung für den Gesamt-Jugendbereich hineinzuziehen. Und er bekennt, dass er dafür neue Techniken im Leiten von Sitzungen lernen musste.
24 Minuten
Aufwärts stolpern, Staffel 1 «Jugendarbeit», Episode 6: «Was bieten wir den Leiterinnen und Leitern?». Anna findet es wichtig, dass sich eine Kirchenpflege überlegt, was sie jungen Leiterinnen und Leitern als Gegenleistung für ihre Arbeit bietet. Diese Gegenleistung kann viele Formen haben, auch jene von Geld. Allerdings, behauptet Lukas: Geld schafft wenig, es kann nur die Grenzen dessen ausdehnen, was geschaffen wird.
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Der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen