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Essay und Diskurs Archiv

99 Episoden
30 Minuten
Machtinstrument oder Maßstab für Qualität? Der literarische Kanon bleibt umstritten. Dennoch ist die Debatte unverzichtbar – als Spiegel gesellschaftlicher Werte, Werkzeug ästhetischer Kritik und Motor lebendiger Literaturvermittlung. Von Peter Pohl www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Mit der Sprache und dem Lesen kommen wir zur Welt und zur Gesellschaft. Welches Weltbild wird Kindern in der Schule vermittelt? Gilt die Kleinfamilie aus Vater, Mutter und Kind als Keimzelle der Gesellschaft? Oder Patchwork- oder Regenbogenfamilien? Von Patricia Görg www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Wie viel Vergangenheit steckt in der Gegenwart? Wer sich heute mit Geschichte beschäftigt, kann darauf eine Antwort finden. Allerdings darf die Geschichte nicht darauf reduziert werden, gegenwärtige Narrative nur zu bestätigen. Von Ralf Konersmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
33 Minuten
Alle sprechen vom Krieg, von der Rente, der Wehrpflicht, vom Stadtbild. Und das Klima? Eine seltsame Stille ist um dieses Thema entstanden. Wie konnte es passieren, dass die größte globale Zukunftsfrage kaum noch Gegenstand öffentlicher Debatten ist? Von Luisa Neubauer www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Müll ist mehr als nur Abfall – er spiegelt gesellschaftliche Ungleichheiten wider. Wer verursacht Müll, wer trägt die Verantwortung? Während Reiche ihre Abfälle unsichtbar machen, kämpfen benachteiligte Stadtteile mit stigmatisierter Verschmutzung. Von Henriette Hufgard www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Einen langen Atem zur haben, galt lange Zeit als Garant für Erfolg. Im Alltag, beim Sport, in der Politik. Heute leben wir in Zeiten der schnellen Erfolge und einer Politik der Kettensägen. Gibt es Auswege aus dieser Kurzatmigkeit? Von Solmaz Khorsand www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Spurenlesen ist eine Schule der Wachsamkeit, eine Wahrnehmungskunst. In dieser Kunst entsteht ein besonderes Mensch-Natur-Verhältnis. Denn etymologisch ist das Spurenlesen verwandt mit dem „Spüren“. So öffnet sich ein besonderer Erlebnisraum. Von Anna Marie Goretzki www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Wie lebt man, wenn der Alltag zur Herausforderung wird, die sich kaum bewältigen lässt? Die chronische Erkrankung ME/CFS stellt nicht nur das Gesundheitssystem auf die Probe, sondern auch das eigene Streben nach Selbstbestimmung in einem stillgestellten Körper. Von Jana Petersen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Das Lineare ist die Signatur der Moderne: Von der Vermessung der Welt bis zu linearen Wachstumsmodellen. Aber hat lineares Denken nicht eigentlich ausgedient? Gilt es, ein Lob Mäanders anzustimmen als Modell für Natur, Gespräch und Politik? Von Volker Demuth www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Wenn Krisen Demokratie und Markt erschüttern, feiern Technokratie-Visionen ihr Comeback. Zwischen TechBros, Elon Musk und Silicon-Valley-Utopien zeigt sich: Die Sehnsucht nach Expertenherrschaft ist so aktuell wie gefährlich. Von Markus Metz und Georg Seeßlen www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Wer behauptet nicht von sich, liberal zu sein? Trotzdem vegetiert die Partei, die den Liberalismus für sich reklamiert, vor den Toren der Parlamente dahin. Die Freien Demokraten erleben nicht nur Desinteresse, sondern brüske Ablehnung. Von Leander Steinkopf www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Scham ist ein durchdringendes Gefühl. Sie kommt mit leiser Stimme daher, lässt den Blick sinken, bindet die Füße, bringt Körper zum Erstarren - wie in unsichtbarem Treibsand. Doch wem dient sie? Was ordnet sie, was bewahrt sie? Und was verhindert sie? Von Ann Esswein und Sebastian van Vugt www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
34 Minuten
Essstörung, Binge Eating und Body Positivity: Ein Kreislauf aus Scham, Kontrolle und Rückfällen. Zwischen gesellschaftlichen Körpernormen, inneren Dämonen und der Hoffnung auf Heilung entfaltet sich der Kampf um Identität und Selbstbestimmung. Von Nastasja Penzar www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Wie gestalten wir unser Zusammenleben? Bei solchen Fragen geht es meist um Gleichheit oder Gerechtigkeit. Warum aber nicht darum, die Gesellschaft schöner zu machen? In Zeiten der Verwahrlosung gilt es, einen ästhetischen Republikanismus zu entdecken. Von Arnd Pollmann www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
30 Minuten
Umsätze gehen zurück, Galerien schließen. Der Kunstmarkt verändert sich radikal. Und die Kunst sowieso. Das Zeitalter, in dem Kunst sich autonom erklärte, scheint vorbei zu sein, wenn Kunst sich etwa moralischen oder politischen Fragestellungen zuwendet. Von Hilka Dirks www.deutschlandfunk.de, Essay und Diskurs
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