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Ein Wunder für jeden Tag Archiv

1923 Episoden
3 Minuten
“Jetzt im Ernst mal, wie schreibst du deine Bücher? Und wie schaffst du es, auch wiiiiirklich dranzubleiben?” Diese Frage stellte mir eine Freundin und in dem Moment verstand ich.

Das, was für mich durch die lange Erfahrung schon Normalität geworden ist, ist für andere noch ein Stolperstein auf dem Weg zu ihrem Traum! Denn so viele schreiben mir aktuell: “Ich würde so gern ein Buch schreiben”, oder “ich habe diesen Traum, weiss aber nicht wie…!”
2 Minuten
Und was, wenn du HEUTE etwas verpassen würdest, weil du an gestern denkst und auf morgen hoffst?

Denk mal genau darüber nach. Es gibt diese kleinen, feinen Momente im Alltag, die wir einfach nicht erleben würden, die aber unseren HEUTIGEN Tag einfach verschönern, wenn wir uns darauf einlassen.

Ich betete diese Woche zum Beispiel: “Gott, lass mich dich bitte wieder im Alltag erleben. Bei den ganz “normalen” Dingen.”
3 Minuten
Als ich in Quarantäne war und es mir gesundheitlich wirklich nicht so gut ging, wurde ich so wundervoll von aussen versorgt. Meine Eltern hatten mir so viel Essen vor die Türe gestellt, dass ich locker noch zwei Wochen hätte in Quarantäne bleiben können, ohne zu verhungern.

Sogar liebe Menschen, die in den Sozialen Medien gesehen hatten, dass ich krank war, fragten nach meiner Adresse, um mir Vitamine zukommen zu lassen. Was war ich davon gerührt...
3 Minuten
Neulich war ich spazieren und irgendwie hatte sich ein winzig kleiner Stein in meinem Schuh versteckt. Er war kaum zu sehen und doch piekste er mir bei jedem Schritt in meine Ferse, sodass es richtig unangenehm wurde, überhaupt weiterzugehen.

Dabei war er doch soooo klein! 

Wenn du das Gefühl hast, plötzlich an der Hoffnung zu zweifeln, die du einst hattest, dann kann es genauso sein, dass sich eine “Kleinigkeit” in deinem Leben eingenistet hat, die dir ganz schön viel kaputt macht...
3 Minuten
Stell dir vor, du hältst eine Wasserflasche mit ausgestrecktem Arm. Das ist machbar, das geht eine Weile. Doch mit der Zeit wird diese Flasche richtig schwer. Als würde sie plötzlich mehr wiegen. Und irgendwann packst du es einfach nicht mehr, dein Arm kann diese Flasche nicht mehr halten...
3 Minuten
“Da wir also das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir unbeirrbar, bis es sich erfüllt.” (Römer 8:25 NGÜ)

Sag mal, wartest du wirklich unbeirrbar auf das, worauf du hoffst? Und weisst du eigentlich, was unbeirrbar bedeutet: “ohne sich beeinflussen zu lassen”.

Deine Hoffnung ist ganz sicher mit dem verstrickt, wozu Gott dich berufen hat. Du hoffst ja sicher nicht, einen Marathon zu laufen, obwohl du mit Sport nichts anfangen kannst. So wie ich nicht hoffe, mal bei einem Backwettbewerb zu gewinnen. Ich habe ja absolut keine Leidenschaft für das Backen...
3 Minuten
“Da wir also das, worauf wir hoffen, noch nicht sehen, warten wir unbeirrbar, bis es sich erfüllt.” (Römer 8:25 NGÜ)

Worauf hoffst du? So tief im Innersten? Wenn du diesen Gedanken wirklich einmal zulassen würdest, was wäre dann deine grosse Hoffnung?

Seien wir ehrlich, unsere grössten Hoffnungen mit anderen zu teilen, das kostet schon ganz schön Mut. Denn was, wenn diese Hoffnung “zu gross” ist? Was werden die Leute dann sagen? Und was, wenn diese Hoffnung niemals wahr wird… wäre das nicht peinlich?
3 Minuten
Du kannst Hoffnung haben. Heute. Hier. Jetzt. Für alle Zeiten. Weshalb ich mir da so sicher bin? Weil Hoffnung eine Entscheidung ist. Autsch. Ich weiss, du wünschtest, die Hoffnung sei etwas ganz Sicheres. Etwas, von dem man weiss, dass es zu 100% geschehen wird...
3 Minuten
“Alles, was ich habe, lege ich jetzt vor dich hin!” Jedes Mal, wenn ich diese Zeile aus dem Song, “Du sagst” singe, den ich von Lauren Daigle ins Deutsche übersetzen durfte, denke ich: “Das ist aber echt nicht viel, Jesus…!”

Und, es ist wirklich jedes Mal so, als würde Gott mir sofort antworten: “Aber das ist sowas von genug!”

Ergeht es dir auch so, dass du öfter einmal denkst: “Ach, Jesus, ich wäre so gern ein besserer Mensch, doch immer wieder versage ich. Ich hätte so gerne einen noch stärkeren Glauben, doch dann fange ich wieder an zu zweifeln.”

Wach auf!

3 Minuten
Ist es nicht toll, dass wir in der Bibel nicht nur über David lesen, sondern auch von David?

Denn würde ich nur über David lesen, dann würde ich denken: “Wow, krass, was der alles erlebt hat! Hammer! Wie selbstbewusst ist dieser Mann doch schon in jungen Jahren gewesen!”

Doch weil ich in den Psalmen von David lesen kann, weiss ich, was für emotionale Schwankungen, Höhen und Tiefen er gehabt hat… und schlussendlich: wie ähnlich er dir und mir gewesen ist!
3 Minuten
“Déborah, kannst du mir helfen? Ich kämpfe immer wieder mit meiner Essstörung, die sich wie ein Riese zwischen mir und meinen Gedanken aufbaut!” Und ja, ich kann heute helfen.

Weil ich es selbst so hart durchlebt habe. Weil ich selbst mindestens 100 Rückfälle hatte. Und weil ich weiss, was es bedeutet, sich mit letzter Kraft an Gottes Hand festzuklammern und zu erkennen: “Jetzt braucht es ein Wunder, aus eigener Kraft packe ich das nicht mehr.”
3 Minuten
Hattest du schon einmal Angst davor, jemanden aus deiner “Vergangenheit” wiederzusehen, weil du genau wusstest, dass es dich an eher unschöne Zeiten erinnern würde…?

Also, offen gesprochen bin ich sehr froh, dass nicht jeder alles über meine Vergangenheit weiss, denn ich würde mich für einiges schämen. Und ich kann dir das so offen sagen, weil ich mir sicher bin, dass auch du nicht auf alles stolz bist, das in deiner Vergangenheit, vielleicht sogar in deinem Gestern, so passiert ist...
3 Minuten
Bleiben wir auch heute bei David und der, nennen wir es, “Situation” mit seinem ältesten Bruder. Gestern haben wir erfahren, dass David sich nicht hat unterkriegen lassen, als sein Bruder ihn beleidigt hatte… doch es steckt noch viel mehr dahinter…

“Was hast du überhaupt hier zu suchen?” fuhr er ihn an. “Und wer hütet jetzt die paar Schafe und Ziegen in der Steppe?” (1. Samuel 17:28 HfA)

Ah, liest du hier raus, was ich rauslese? Ein unsicherer Mensch wird auf solch eine Beleidigung hin einknicken, sich zurückziehen und denken: “Er hat ja recht. Ich sollte zurückgehen und meinen eigentlichen Job erledigen. Ich bin es nicht einmal wert, meinen Brüdern, die hier im Krieg hart kämpfen, Brot vorbeizubringen.”
3 Minuten
Diese Woche wollen wir zusammen untersuchen, was in Davids Kopf vorgegangen ist, bevor er Goliath zu Fall bringen konnte, und warum er so selbstbewusst gegen seinen Riesen antreten konnte. Denn es würde auch uns sicher helfen, selbstbewusst gegen unsere Riesen zu kämpfen… und zu siegen! Los geht’s!

“Was hast du überhaupt hier zu suchen?” (1. Samuel 17:28 HfA)

Mit diesem Satz wird David von seinem ältesten Bruder Eliab begrüsst, als er sich auf den weiten Weg gemacht hatte, um ihnen inmitten der Kämpfe Essen zu bringen. “Na, Dankeschön”, muss sich David gedacht haben: “Jetzt laufe ich all diese vielen Kilometer, um euch Gutes zu tun, und das ist die Wertschätzung, die ich dafür bekomme.” ...
3 Minuten
Ah, was für ein positives Gefühl, endlich wieder negativ zu sein!

Was war ich froh, als eeeendlich nur noch ein Strich auf meinem Corona Schnelltest zu sehen war und nicht mehr zwei! Endlich wieder negativ! Sofort eilte ich in ein offizielles Testzentrum, um mir bestätigen zu lassen, dass ich wirklich wieder FREI bin!

Tja, was soll ich sagen… dennoch lag ich nach diesem kurzen Ausflug in die Freiheit wieder in meinem Bett, hatte Schmerzen und diesen starken Husten. Auf Papier war ich frei von diesen Viren, doch davon konnte ich noch nicht viel sehen...