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Mut heißt Machen - Der Podcast der SOS-Kinderdörfer Archiv

9 Episoden
7 Minuten
Die Geschichte "Das Weihnachtslicht" handelt von einem kleinen Mädchen, das sich mutig auf den Weg macht, um ihrer Gemeinde das verloren gegangene Licht und damit auch Hoffnung zu bringen. Rechtsanwältin, Schriftstellerin und Moderatorin Laura Karasek, selbst Botschafterin der SOS-Kinderdörfer, liest diese Geschichte in weihnachtlicher Atmosphäre vor. "Es klingt so abgedroschen, aber Kinder brauchen einfach Liebe. Geliebt zu werden, gehört zu werden, Freude empfinden zu können – das ist für Kinder (und auch für Erwachsene) unerlässlich", sagt Laura Karasek über ihr Engagement bei den SOS-Kinderdörfern, und warum Liebe und Geborgenheit besonders zur Weihnachtszeit eine wichtige Rolle spielen. "Und – so pathetisch das klingen – mag: ohne Freundlichkeit, Verständnis und Liebe geht halt einfach gar nichts." Lasst Euch von der Geschichte des kleinen Mädchens ein paar Minuten in die Märchenwelt entführen. Teilt diese Episode mit Familie und Freunden, damit auch sie sich wieder an ihr Licht erinnern können! So können wir die Welt gemeinsam wieder heller und leuchtender werden lassen. Wir wünschen euch frohe Weihnachten.
29 Minuten
Baruti flieht mit sieben Jahren aus Somalia vor Terror und Armut. Carola Niemann, Chefredakteurin des „Curvy-Magazins“, erzählt, wie sie aus Liberia in ein deutsches Kinderheim im Allgäu kam. Wenn Kinder in Deutschland sieben Jahre alt sind, kommen sie in die zweite Klasse, spielen Lego, toben auf Spielplätzen und ärgern sich über Handy-Verbote. Baruti, 7, aus Somalia schließt sich Schleppern an und lässt alles zurück: Seine Heimat, seine Eltern und Geschwister. Aber Baruti flieht auch vor Elend und Krieg. Er hofft auf ein besseres Leben, obwohl er seine Familie vielleicht nie wieder sieht. Aber was erwartet ihn in Botswana? Ist er dort willkommen? Ein Kind, ganz alleine auf der Flucht, kann das gut gehen? Carola Niemann, Chefredakteurin des „Curvy-Magazins“, erzählt, wie sie aus Liberia in ein deutsches Kinderheim im Allgäu kam. In Liberia tobte der Bürgerkrieg, im Allgäu war sie sicher. In dieser Podcast-Folge teilt sie, was sie als Kind und als Erwachsene erlebt und über verschiedene Kulturen gelernt hat.
17 Minuten
Sanyu schuftete jeden Tag im Steinbruch, damit ihre Familie nicht verhungert. Da war sie acht Jahre alt. Frank Pöpsel, Chefredakteur „Focus Money“, spricht über den Sinn von Spenden und Mikrokrediten. In Uganda arbeiten Kinder, kleine Kinder, nicht nur in Steinbrüchen, sondern auch in Minen oder auf Baustellen. Sie werden dort nicht nur ausgebeutet und können nicht zur Schule gehen – sie verletzen sich auch und leiden oft ihr Leben lang an den körperlichen Folgen der viel zu schweren Arbeit: Sanyu hat von der Arbeit im Steinbruch Schnittwunden an Händen und Beinen und litt unter schwerem Husten vom Staub. Aber sie hatte keine Wahl: Entweder geht sie arbeiten oder sie und ihre Geschwister verhungern. Das ist zwei Jahre her. Heute geht sie wieder zur Schule. Wie hat sie das geschafft? Frank Pöpsel, Chefredakteur „Focus Money“, geht es nicht nur ums Geld: Er spricht über den Sinn von Spenden und Mikrokrediten und welche unternehmerischen Initiativen sich gegen Kinderarbeit einsetzen.
30 Minuten
Alea Horst fotografiert Hochzeiten – und Menschen in größter Not. Wie Ludjine aus Haiti, die fast Opfer von Kinderhändlern geworden wäre. Nach dem Erdbeben in Haiti 2010 verliert die 10-jährige Ludjine ihr Zuhause, ihre Eltern werden von herabfallenden Trümmern begraben. Als Kinderhändler auftauchen, die das kleine Mädchen in die USA mitnehmen wollen, entgeht ihnen Ludjine nur knapp. Alea Horst nimmt sich solche Schicksale zu Herzen. Sie fotografiert in Krisengebieten, Flüchtlingslagern und Slums. In „Mut heißt machen“ erzählt sie von dramatischen Szenen und Glücksmomenten, die sie als Fotografin an schönen und gefährlichen Orten in aller Welt erlebt.
23 Minuten
Damit seine Kinder gewaltfrei aufwachsen, hat er einen TV-Sender gegründet: Stefan Piëch, Urenkel von Ferdinand Porsche. Für Kinder aus Aserbaidschan, die vor dem Krieg fliehen müssen, ist Krieg sicher kein Spiel. Bomben krachen, Schüsse fallen: Die Kinder im SOS-Kinderdorf Aserbaidschan halten sich an ihrer Kinderdorfmutter fest. Gleich steigen sie in den Bus, der sie aus dem Kriegsgebiet bringt. Alle hoffen, dass sie heil herauskommen. Stefan Piëch, Urenkel von Ferdinand Porsche, engagiert sich seit Jahren intensiv für Kinderrechte. In unserem Podcast spricht er darüber, wie er sich für eine gewaltfreie Kindheit einsetzt.
29 Minuten
Genti aus Albanien will ein guter Vater sein – aber wie? Dieter Nuhr ist jedenfalls sicher, dass die Rolle der Männer sich ändern muss.
30 Minuten
Laura Karasek findet, dass Frauen mehr Anerkennung verdient haben. Und mehr Solidarität untereinander brauchen. Für Seema aus Indien ist ein Leben alleine als Frau, also ohne Ehemann und Familie nicht denkbar.
30 Minuten
Wie kommt ein Kind, eine Teenagerin, eigentlich auf die Idee, Mutter werden zu wollen? Nicht nur, dass sie damit ihre Bildung und ihre Zukunft riskiert – eine Geburt in diesem Alter ist gefährlich. Cathy aus einem Armenviertel in Bogotá, sieht aber keinen anderen Ausweg. Sie muss eine Familie gründen, einen Mann finden der sie beschützt. Lorena Rae schloss ihre Schule ab, modelte nebenher, bevor sie nach New York ging und dort ihre Karriere startete.