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Montags geschlossen - Der Podcast vom Museum Europäischer Kulturen Archiv

13 Episoden
8 Minuten
In der finalen Folge zur Ausstellung "Murcia - Im Garten Europas" geht es um die bewegte Geschichte der Region und ihren Religionskontakte. Der Archäologe Jorge Eiroa legt neben einem Einkaufszentrum im Zentrums Murcias Verborgenes frei. Der Historiker Andrés Martínez dokumentiert die Jahrhunderte alte Geschichte einer der wichtigsten Bruderschaften in Lorca.
9 Minuten
Weiter geht die Reise durch die spanische Region Murcia! Diesmal widmet sich Sofia Botvinnik der reichen Kultur und spricht mit dem Flamenco-Musiker Antonio "Pumuki" Piñera Moreno und dem Esparto-Flechter Antonio Salmerón. Hier erfahrt ihr, was es mit den Minen-Gesängen auf sich hat, wieso Flamenco ein ganzer Lebensstil ist und welche besondere Bedeutung das wilde Esparto-Gras für Murcia hat. Musik: Azuleo live in Berlin - "Nácar" (Bulerías) https://www.youtube.com/watch?v=12xFt_45JFI BULERIA DEL CON-FIN-A- MIENTO https://www.youtube.com/watch?v=RrP7lHoRkkM
6 Minuten
Die spanische Region Murcia ist seit jeher ein Ort, der Menschen anzieht: Der fruchtbare Boden und das milde Klima brachten immer Menschen unterschiedlichster Herkunft in die Region. Olga Viviana Morales Bermeo kam mit ihrer Familie als Jugendliche aus Ecuador nach Spanien. Ihre Eltern fanden damals schnell Arbeit in der boomenden Landwirtschaft. Sie erzählt von der Ankunft in Spanien und wie die Migration Einfluss auf die Region hat. Fotograf Göran Gnaudschun reiste 2020 zum ersten Mal nach Murcia. In seinen Fotografien beleuchtet er das Thema Migration auf vielfältige Weise. Denn neben der Arbeitsmigration ist auch das Thema der Altersmigration sichtbar.
9 Minuten
Die Natur in der Region Murcia ist vielfältig: Berge, Küste und weite Ebenen bieten vielen Arten Platz. Doch sie ist auch bedroht: Die massive Landwirtschaft hat dramatische Folgen. Sozialanthropologe Klaus Schriewer lebt seit über 20 Jahren in Murcia und erzählt über das besondere Verhältnis zum Wasser in der Region. Umweltaktivist Pedro Garcia Moreno leitet die Organisation ANSE - Asociación de Naturalistas del Sureste. Seit Jahrzehnten kämpft er für mehr Naturschutz in der Region und kann von ersten Erfolgen berichten.
9 Minuten
Im Mittelpunkt der Ausstellung "Die menschliche Spur im Tafelservice" steht ein gedeckter Tisch voller Porzellan-Geschirr. Doch dieses Bild ist selten geworden, nicht jede*r hat heutzutage noch ein Sonntagsgeschirr im Schrank. Die Bedürfnisse und Lebensumstände der Nutzer*innen haben sich geändert - und das hat Auswirkungen auf die Gestaltung von Porzellan. Sofia Botvinnik spricht mit den Porzellan-Designerinnen Barbara Schmidt und Lisa Keller darüber, was sich in Bezug auf Tischkultur alles verändert hat und welche Herausforderungen die Entwicklung neuer Formen mit sich bringt.
11 Minuten
Seit 1838 und bis heute fast unverändert wird im polnischen Ćmielów Porzellan hergestellt. Das Material hat viele geniale Eigenschaften – gebrannt ist es schon im unglasierten Zustand wasserabweisend, es ist dünnwandig und dabei gleichzeitig wahnsinnig hart. Aber bei Alltagsgegenständen wie Geschirr stellt sich mittlerweile immer häufiger die Frage: Ist es auch nachhaltig? Ob Porzellan und dessen Herstellung auch für die Zukunft geeignet sind, klärt Sofia Botvinnik mit David Karl, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet keramische Wertstoffe an der TU Berlin und Georgia von le Fort, die in ihrem Projekt "RELICS" Porzellan recycelt.
8 Minuten
Heute geht es unter dem Titel „Makellos?“ um die Porzellan-Fabrikarbeit in dem kleinen Ort Ćmielów in Polen und warum es wichtig ist, sie zu schützen. Anthropologin Ewa Klekot und Keramikdesigner Arkadiusz Szwed sind fasziniert von den Menschen in der Porzellan-Fabrik und dem unglaublichen Wissen in jeder ihrer Bewegungen. Sie wollten die menschliche Arbeit, die in jedem Porzellan-Service steckt, sichtbar machen. Wie sie das gemacht haben und wie die Fabrikarbeiter*innen auf das ungewöhnliche Ergebnis ihrer Forschungsarbeit reagiert haben, erfahrt ihr in der neusten Folge „Montags geschlossen“ und bis zum 12.09.21 in der Sonderausstellung „Die menschliche Spur im Tafelservice. Menschen in der Porzellanfabrik“ im MEK.
11 Minuten
Bis zum 12.09.2021 zeigt die Sonderausstellung "Die menschliche Spur im Tafelservice" im MEK, dass es viele geschulte Hände braucht, um ein makelloses Porzellan herzustellen. Seit 1838 wird in dem kleinen Ort Ćmielów in Polen Porzellan gefertigt. Die Geschichte des Porzellans in Europa ist aber viel älter: Über die Faszination des einzigartigen Materials und das jahrhundertealte Geheimnis seiner Herstellung spricht Sofia Botvinnik mit Dr. Claudia Kanowski, Keramik-Expertin aus dem Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Museen zu Berlin, sowie mit Claudia Tetzlaff, Leiterin des Archivs und der Ausbildungsmalerei bei KPM, Königliche Porzellanmanufaktur Berlin. Musik: Konstantin v. Zitzewitz
30 Minuten
Im Rahmen der Ausstellung "Fast Fashion. Die Schattenseite der Mode", 2017 - 2019 im MEK, erschien der Comic "Will haben!". Sofia Botvinnik spricht mit Autor und Illustrator Mikael Ross darüber, warum unser frontaler Cortex keine Chance hat gegen Impulskäufe und was in unserer Gesellschaft überflüssig ist. Kuratorin Judith Schühle fällt es schwer, aus 285.000 Objekten im MEK eines als "überflüssig" zu bezeichnen. Auf welches überraschende Objekt ihre Wahl gefallen ist und warum, erfahrt ihr in dieser Folge von "Montags geschlossen"! Musik: Konstantin v. Zitzewitz
27 Minuten
Stadtgeschichte anders: Sofia Botvinnik spricht mit Comic-Autor Sebastian Strombach. Er erzählt in seinem neuesten Werk „Verrückt“ die Geschichte des Berliner Stadtschlosses von der Eiszeit bis in die Zukunft. Wir begegnen darin nicht nur beweglichen Immobilien, sondern auch zahlreichen eigensinnigen Charakteren, die um die Architektur der Stadt ringen. Auch in der Sammlung des MEK findet sich einiges Verrücktes: Kuratorin Beate Wild stellt ein Objekt vor, das luftig-leicht daher kommt, aber dann eine ganz brutale Seite zeigt. Musik: Konstantin v. Zitzewitz
28 Minuten
In der zweiten Folge von "Montags geschlossen" spricht Sofia Botvinnik mit Illustratorin und Comicautorin Büke Schwarz über deren ersten Langcomic „Jein“. Dieser beleuchtet die Ambivalenzen von Kunst und Politik, Identität und Kultur. Ausschnitte aus „Jein“ zeigt bis zum 30.05.2021 die Sonderausstellung comiXconnection im MEK. Musik: Konstantin v. Zitzewitz
27 Minuten
In der ersten Folge von "Montags geschlossen" spricht Sofia Botvinnik, wissenschaftliche Mitarbeiterin am MEK, mit Autor und Künstler Sebastian Lörscher. In seiner Comic-Reportage "Schatten der Gesellschaft" hat er mit obdachlosen Menschen in Berlin gesprochen und sie mit seinen Zeichnungen und Texten sichtbar gemacht. Zu finden auf: www.sebastian-lörscher.de/Schatten und bis zum 30.05.2021 in der Sonderausstellung comiXconnection im MEK. Musik: Konstantin v. Zitzewitz
73 Sekunden
Der Podcast „Montags geschlossen“ zeigt, dass hinter den Kulissen des MEK viel passiert - auch, wenn das Haus für die Besucher*innen geschlossen hat: Künstler*innen kommentieren die aktuellen Themen der Sonderausstellungen, Mitarbeiter*innen berichten von ihren vielfältigen Aufgaben und beweisen, dass die Sammlung des MEK zu jedem Thema ein passendes Objekt zu bieten hat. Musik: Konstantin v. Zitzewitz
Montags geschlossen - Der Podcast vom Museum Europäischer Kulturen

Montags geschlossen - Der Podcast vom Museum Europäischer Kulturen

Der Podcast „Montags geschlossen“ zeigt, dass hin…