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11 Episoden
4 Minuten
"Sag mir fünf Sätze dazu, was du glaubst oder worauf du vertraust", so habe ich Jugendliche gefragt. Die Antwort ist gar nicht so einfach. Es geht ja nicht um "glauben" im Sinn von "Ich glaube, dass morgen die Sonne scheint...". Und auch nicht um "Ich glaube, dass es Gott gibt!" Es geht vielmehr darum, was dich trägt. Was dein Leben hält. Was dich mit Hoffnung füllt. Was dich morgens mutig aufstehen lässt und dich tragen kann, wenn es schwierig wird für dich. Was dir Halt geben kann in schweren Zeiten. Also: Was glaubst du? Worauf vertraust du in deinem Leben? Versuche es mal... Kannst du das, was dir wichtig ist, vielleicht sogar festmachen am klassischen christlichen Glaubensbekenntnis...? Es könnte dann sogar sein, dass die alten geprägten Worte für dich lebendig werden...
5 Minuten
Jesus malt mit seinen Worten Bilder von uns, unserem Leben, von dem, was Gott will und wie Leben gelingen kann: Gleichnisse vom Himmelreich. Sie sind nicht einfach 1:1 in unser Leben zu übersetzen. Sie tragen eine Wahrheit in sich, die vielschichtiger ist als man es auf den ersten Blick erkennen kann. Eine dieser Erzählungen ist die vom Unkraut unter dem Weizen. Sie macht Mut, trotz allem zuversichtlich ins neue Jahr zu gehen.
3 Minuten
„Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele. Auf dich vertraue ich, lass mich nicht scheitern. Wer auf dich hofft, wird nicht enttäuscht.“ So geht ein altes Gebet. Die Seele zu Gott erheben - wie geht das eigentlich? Es ist eine Entscheidung. Eine Willensentscheidung. Und es braucht Übung. Und einen anderen Blick…
3 Minuten
Die Bibel macht mit dieser Aussage keine Zustandsbeschreibung. Es ist ein Glaubenssatz. Der ist Zuspruch und Anspruch zugleich. Wenn alles von Gott gut geschaffen ist, hat Gott eine gute Absicht mit uns. Dann heißt das aber auch: ich kann jederzeit mich und mein Leben in Gottes Hand legen. Gleichzeitig trage ich aber auch Verantwortung dafür, dass das Gute bleibt…dass es gut ist in dieser Welt - für alles Leben.
6 Minuten
Josef ist das Lieblingskind seines Vaters. Das führt in der Familie zum Konflikt. Aus Neid verkaufen die Brüder ihn nach Ägypten. Dort kommt Josef nach ersten Schwierigkeiten zu Ansehen. Als die Brüder seine Hilfe brauchen, fürchten sie seine Rache... doch Josef ist erwachsen geworden. Die biblische Josefsgeschichte beschreibt beispielhaft den Ausweg aus unheilvoll aneinander gebundenen Beziehungsmustern in neu gelebte Beziehungen.
3 Minuten
Man könnte ja meinen: Wenn zwei dieselbe Sprache sprechen, können sie sich verstehen. Aber Verstehen ist nicht allein dadurch gegeben, dass beide um die Wortbedeutung wissen. Es geht um ein berührt werden und sich berühren lassen. Denn so wird Gottes guter Geist spürbar. Davon erzählt die Pfingstgeschichte. Menschen bekommen eine Ahnung von dem, was Gottes Liebe ist. Sie schwingen mit. Und vielleicht bist du längst ein Teil davon...
4 Minuten
Wie über Dinge des Glaubens sprechen? Woran würdest du anknüpfen, wenn du von deinem Glauben erzählen wolltest? Was ist für dich grundlegend? Und wie prägt das, was du glaubst, deinen Alltag und dein Leben? „Keinem von uns ist Gott fern“, sagt der Apostel Paulus. „Durch ihn leben wir doch, bewegen uns, haben unser Dasein.“ Das heißt doch: Gott ist überall. Überall kann ich Gott begegnen. Gott lässt sich nicht binden an Gebäude, an Skulpturen oder Kunstwerke. Gott lässt sich auch nicht in feste Formen pressen. Gott ist nicht darauf angewiesen, von uns Menschen dargestellt oder versorgt zu werden. Und es heißt: Ich muss nicht erst etwas Bestimmtes tun, um Gott begegnen zu können. Ich muss nicht so oder so sein, damit Gott in meinem Leben ist. Denn ich bin, weil Gott will, dass ich bin. Das hat aber Konsequenzen für mein Leben. Weil Gott hinter allem Leben steht, hat es Konsequenzen für uns und unser Leben miteinander. Denn keinem von uns ist Gott fern....
5 Minuten
„Wehe euch Hirten...“ spricht Gott durch den Propheten und es klingt, als wäre es in unsere Zeit gesprochen. Einiges könnte man da auflisten, was schlecht läuft und gar nicht gelingt, aber schimpfen allein hilft nicht weiter. Es bindet die Energie und verändert nicht. Es macht einen Graben zwischen „denen da oben“ und uns, dabei sind wir alle Teil dieser Welt. Was hilft? Gott selbst übernimmt die Verantwortung. Wir sind seine Menschen. Teil in Gottes Herde. Das öffnet den Blick. Da wird uns was zugetraut. Und das macht Mut.
3 Minuten
Wenn in einem Buch die Handlung unerträglich wird, weil etwas geschieht, womit ich als Leserin gar nicht einverstanden bin, muss ich erst mal nach vorne blättern und schauen, wie es ausgeht. Ich muss mich vergewissern: Alles wird gut. Dann kann ich beruhigt weiterlesen. Dann überstehe ich auch schwierige Passagen. Vom Ende her sieht manches anders aus. Diese Erfahrung gilt nicht nur für Bücher, sondern auch für das Leben. Ostern beleuchtet unser Leben vom Ende her. Ostern sagt: Am Ende steht das Leben. Unser Gott ist ein Gott des Lebens. Und seine Geschichte mit uns hört auch da nicht auf, wo wir uns am Ende sehen...
7 Minuten
So haben es wohl die Jünger erlebt, als Jesus gestorben war. Sie tragen Scherben zusammen, Geschichten, die sie mit Jesus erlebt haben. Da begegnet ihnen ein Fremder und als sie ihm erzählen, fügt er Zerbrochenes zusammen. Was in meinem Leben kaputt geht, hinterlässt Spuren. Risse bleiben. Aber da ist einer, der fügt alles zusammen, zärtlich, liebevoll und sanft. Vor ihm und mit ihm bin ich heil... und im Vertrauen darauf kann es sein, dass die Risse in meinem Leben kostbar werden und zu glänzen beginnen....

Im Sturm

3 Minuten
Manchmal fühlt sich alles so an, als wäre die Welt in einen Sturm geraten. Was hilft, wenn du das Gefühl hast, unterzugehen? Die Bibel erzählt, als die Jünger mit Jesus in einen Sturm geraten, wecken sie Jesus auf...
Funkenflug

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