Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Der kleine Salon - Kirschbier & Tomatensalat Archiv

38 Episoden
51 Minuten
Gerade als KünstlerIn stellt sich vor jeder Kreativphase und vor jedem Auftritt die Frage: Was ziehe ich an? Denn die Klamotte entscheidet nicht nur über das Bild in der Öffentlichkeit, sondern auch das eigene Wohlbefinden. In der neuen Episode sinnieren Ole und Simone über die Wahl ihrer Arbeitskleidung. Dabei ergeben sich urkomische Vergleiche mit Jake Lamotta, Bridget Jones oder Flavor Flav und auch die eine oder andere pikante Geschichte von hinter den Kulissen.
46 Minuten
Nach einer coronabedingten Pause öffnet der kleine Salon nun endlich wieder seine Pforten. In der neuen Folge sprechen Simone und Ole über ihr politisches Erwachen und darüber, wie man sich als Schriftstellerin oder Sänger positionieren kann, ohne dabei plakativ zu werden. Außerdem: Wie die beiden ihre Quarantäne verbracht haben, Oles neuer Schnurbart und wie weit politischer Aktivismus durch Künstler:innen gehen darf.
44 Minuten
Was braucht es, um erfolgreich im Kulturbusiness unterwegs zu sein? Ganz klar: ein Netzwerk. Und obwohl das Netzwerken von essenzieller Bedeutung ist, um sich einen Namen zu machen, widerstrebt Simone dieser Prozess. Sie hat ihre vier oder fünf Kontakte, die ihr wichtig sind. Ole kann hingegen ein Lied vom Netzwerken singen. Am Anfang seiner Karriere ging es von Showcase zu Showcase. Hinter den Gesprächen auf solchen Veranstaltungen steckt aber auch immer ein Kalkül, wenn etwa schnell ein sehr persönliches Verhältnis aufgebaut wird.
45 Minuten
Die Improvisation: Eine Kunst, die Kulturschaffende doch sicherlich aus dem Effeff beherrschen. Oder? Simone, gerade frisch vom Schwimmen in den kleinen Salon gekrault, und Ole sind da geteilter Meinung. Im Gespräch der beiden geht um Räume, aber auch Stress beim Improvisieren, Sicherheitsnetze, die sich beim Schreiben oder Musizieren auftun und Tonarten, mit der man bei jeder Jamsession besteht. Außerdem: Was für Simone das Tolle an Raucherkneipen ist und warum Ole ab der sechsten Klasse aufgehört hat, Hausaufgaben zu machen.
53 Minuten
Dieses Mal geht es, abgesehen von Friseurbesuchen, um Entwicklungsschritte und Meilensteine, die Simone und Ole auf ihren beruflichen Wegen zurückgelegt haben. Im Mittelpunkt stehen die ersten Momente, die prägend waren. Auftritte in der Schulaula etwa, die in lautem Applaus mündeten. Diese Applaus-Momente gibt es bei Schriftsteller*innen selten. Für Simone war es aber sowieso etwas ganz anderes, das ihr eine Zuversicht und Mut-Fähigkeit beschert hat: das erste Mal alleine schwimmen. Und nach Jahren im Beruf, ersten Gehaltschecks und Selbstversuchen, sehen sich Ole und Simone plötzlich manchmal selbst in der Mentorenrolle.
52 Minuten
Die Band ist eine riesige Gruppenarbeit, das weiß Ole aus erster Hand. Schließlich müssen die Wünsche, Ziele und Ideen von, in seinem Fall, vier Individuen unter einen Hut gebracht werden. Was Ole aber auch weiß: Welche Wörter bei Diskussionen auf keinen Fall benutzt werden sollten, damit es nicht komplett eskaliert. Auch in der Literatur soll es vorkommen, dass mehrere Autor*innen gemeinsam an einem Roman arbeiten. Für Simone ein Rätsel, die es sowieso liebt, alleine zu arbeiten und ohne Hierarchien im Beruf leben zu müssen.
53 Minuten
Die Reisebereitschaft gehört meistens im Leben der Kulturschaffenden dazu. Aber sind wir mal ehrlich, es ist ein Thema, das in uns allen Sehnsuchtswünsche hochkommen lässt. Für Simone und Ole ist das Reisen ein wichtiger Teil ihrer Berufe. Mehrere Tage am Stück mit Zugfahrten durch England, Aufenthalten in stickigen Raucherhotels und Nachtfahrten mit einem vollbeladenen Tourbus zu verbringen, ist für sie nichts Ungewohntes. Letzteres hat Ole sogar zu einem guten Autofahrer werden lassen. Damit eine mehrtätige Tour aber auch gut wird, bedarf es natürlich Unterverzichtbares, das nie im Reise-Equipment fehlen darf.
51 Minuten
Zugegeben, der Titel dieser Folge ist etwas trügerisch, zumindest wenn ihr jetzt an Disco-Hits der 1970er-Jahre denkt. Simone und Ole nehmen es dieses Mal aber wortwörtlich und haben etwas ganz anderes vor: Eine Episode lang über die vier Naturelemente Feuer, Wasser, Wind und Erde sprechen. Für beide sind sie wichtiger Bestandteil der Welt, in der wir uns bewegen. Und es lassen sich, wie so oft, Brücken vom Elementaren zur Kunst schlagen: Was hat das lodernde Feuer mit dem Umschmeißen eines kompletten Skripts zu tun und warum steht gerade das Wasser bei beiden an erster Stelle des Elemente-Rankings? Antworten darauf gibt es hier im kleinen Salon.
49 Minuten
Es geht ein Stück tiefer ins „Rabbit Hole der Kultur“, denn Simone und Ole sprechen über ein wichtiges und zugleich ehrliches Thema: das Zerbrechen. Die Leitfrage zieht sich wie ein roter Faden durch die Folge. Wann und woran bist du das letzte Mal zerbrochen? Es geht um Kritik, die erstmal verarbeitet werden muss, über die Vorstellung, etwas kaputt zu machen und natürliche Wachstumsschmerzen, die Folgen einer natürlichen Weiterentwicklung sind.
48 Minuten
Simone und Ole widmen sich dieses Mal ihren Wünschen und Zielen. Aber worin liegt eigentlich der Unterschied? Die beiden diskutieren sie aus, während Simone ein ganz besonderes Anliegen hat: der Astralprojektion mächtig sein. Ole hingegen hegt schon seit jeher den Wunsch, eine Instanz zu sein, wie es beispielsweise die Eltern sind – und dass sich Oasis wieder zusammenraffen. Letzteres wird wohl unwahrscheinlich bleiben, dafür hat Simone aber eine Geschichte über die böse isländische Weihnachtskatze auf Lager.
50 Minuten
Flexen: Ein Begriff aus dem Bodybuilding, der das Anspannen der Muskeln beschreibt. Universal ist der Begriff aber auch als Umschreibung für das Angeben anwendbar. Und genau darum dreht sich alles in dieser Episode, denn Angeben ist ein großer Teil der Berufe von Ole und Simone. Trotzdem verhalten sich die beiden oft zurückhaltend, wenn sie auf ihre Jobs und das Erreichte angesprochen werden. Solche Gespräche münden dann oftmals in ein pures „Cringe-Festival“ (Zitat Simone).
50 Minuten
Die blaue Stunde: Der Moment des Lichtwechsels, bevor es hell oder dunkel wird – und thematischer Schwerpunkt dieser Podcast-Episode. Simone und Ole sprechen über dieses Momentum, das bei ihnen immer eine besondere Stimmung hervorruft. Denn für Simone ist es auch immer ein besonderer Zwischenzustand, der eine Phase der Kreativität einläutet. Bei Ole wiederum kommen dann auch mal Songs mit dem Titel „Casino der Gefühle“ zustande. Passend zum Thema sinnieren die Kulturschaffenden über eine kleine Frage mit großer Bedeutung: Nie wieder hell oder nie wieder dunkel?
48 Minuten
Der lange Warten hat ein Ende: "Kirschbier und Tomatensalat" kommt endlich aus der Sommerpause zurück - und das mit einer Menge Beichten. Gut erholt sprechen Ole und Simone ein Thema an, das vielen von uns wohl eher unangenehm wäre: Dinge in denen man schlecht ist. Die beiden haben dafür extra den Beichtstuhl aufgebaut und berichten über nicht vorhandene Kochkünste, Schwierigkeiten beim Kopfrechnen und die Probleme des Loslassens – und schlagen dabei Brücken zum schwierigen Umgang mit Bällen. Das ist nämlich eine der größten Schwächen von Simone.
53 Minuten
Simone und Ole springen dieses Mal an ihre Anfänge und widmen sich eine komplette Episode lang ihren ehemaligen Nebenjobs. Oder wie Simone auch gerne sagt: die Daneben-Jobs, in jeglicher Hinsicht. Die Kulturschaffenden erinnern sich zurück: Egal ob Autos waschen, das Kellnern im Biergarten oder das Ausfahren von Medikamenten, sie haben so einige Geschichten zum Thema zu erzählen. Dabei gab es sogar bedeutende Einschnitte und Erlebnisse in ihren Nebenjobs, die die beiden nachhaltig geprägt und in ihren heutigen Berufen geholfen haben. Wären da nicht die Werbefotos, die Ole immer noch verfolgen.
49 Minuten
Die gegenwärtige Pandemie hat eine spezielle Frage bei Simone aufgeschmissen: Sind wir eigentlich zu irgendetwas nütze? Diese Frage gibt gleichzeitig die Richtung der Episode vor, denn Simone und Ole sprechen über ihr ganz eigenes Kulturverständnis. Die beiden diskutieren darüber, was sie zur Gesellschaft beitragen können und welche Bedeutung die Kultur in ihren Leben einnimmt – natürlich eine ganz spezielle, verdienen doch beide ihr Geld damit. Dass die Kunst dabei ganz schön vereinnahmend sein kann, erklärt sich fast von selbst, schließlich dient sie den beiden Kulturschaffenden auch als Verstärker der eigenen Gefühle und Orientierung. Außerdem wäre da noch eine wichtige Sache zu klären: Was darf Kunst eigentlich?