bunterbeton Archiv
25 Episoden
1 Stunde
Im Kliemannsland treffen die Vorteile des Landlebens auf die der Stadt. Neben freiwilliger Feuerwehr, Bauernhof und Reitstall haben die Menschen im Kliemannsland Großes geplant! Vor knapp vier Jahren wurde der Hof zwischen Hamburg und Bremen mit dem Plan gekauft, diesen auszubauen und den Prozess auf YouTube zu dokumentieren. Mittlerweile ist der Hof neben Video-Produktionsstätte auch Veranstaltungsort, Ausflugsziel und Workshop Space. Um zukünftig noch mehr kreativen Köpfen Raum zu geben, müssen jetzt bauamt-konforme Pläne gemacht, Strom systematisch verlegt und allgemeine Ordnung geschaffen werden. Regelmäßige Kursangebote, verlängerte Café Öffnungszeiten und und und... sind in der Planung. Aber auch schon jetzt ist das Kliemannsland viel mehr als als „nur“ ein Hof oder „nur“ ein Videoformat. Über die letzten Jahre sind viele Menschen hier ein und aus gegangen. Manche nur einmal, aber viele kommen auch jetzt noch regelmäßig als Besucher*innen oder Helfer*innen zu den Veranstaltungen. Sie eint der Wunsch und Wille, das Kliemannsland voranzubringen. Wie genau das konkret aussieht, was das für die Region (und darüber hinaus) bedeutet & warum eigentlich so viele Menschen hier so viel Herzblut investieren – das hört ihr am besten einfach selbst!
20 Minuten
Der Jahreswechsel – ein guter Zeitpunkt, um innezuhalten und auf die kurze aber ereignisreiche Geschichte von bunterbeton zurückzublicken. Ohne große Vorbereitung schnacken wir locker drauf los, reflektieren und plaudern ein bisschen über Vergangenes und Zukünftiges! Denn eins ist klar: bunterbeton wird auch 2021 fortgesetzt. An dieser Stelle sagen wir schonmal Danke für's Zuhören und sagen Cheerio. Auf ein buntes neues Jahr!
36 Minuten
In der Schmuckstadt zwischen Stuttgart und Karlsruhe sitzen wir mit Theo und Jochen zusammen und unterhalten uns über den Projektraum "Leerstand als Freiraum". Der Verein spielt in Pforzheims Nachtkultur eine tragende Rolle und schafft Raum für allerlei. Wir unterhalten uns über die nun schon 5 Jahre andauernde Zwischennutzung und diskutieren, wie es nach dem Abriss des Gebäudekomplexes des LAF weitergehen soll.
1 Stunde 2 Minuten
Gemeinsam Leben und Arbeiten: Inmitten eines Industriegebietes auf dem Gelände einer ehemaligen Teerpappenfabrik entsteht gerade ein Ort, an dem genau das ausprobiert wird. Direkt vor den Toren der Stadt Köln arbeitet, erschafft und erdenkt die Initiative Minha Galera neue Möglichkeiten und Wege Arbeit und Leben zu verbinden. Einfach mal drauf los: Mittlerweile sind dreißig junge Leute fest in das Projekt involviert. Manche schrauben in ihrer eigenen Werkstatt, andere restaurieren Möbel und wieder andere kümmern sich um Veranstaltungen und Permakultur.
Dabei stößt der Freundeskreis aber auch auf einige Herausforderungen: Der Boden des Geländes ist voller Altlasten, für die niemand so wirklich zuständig sein will. Deshalb überlegt es sich Minha Galera auch mindestens drei mal, ob sie das Gelände wirklich kaufen wollen. Auch mit der Stadt Hürth konnte bislang kein wirklich fruchtbarer Dialog gestaltet werden.
Was genau steckt hinter dem Projekt? Wer sind die Menschen, die das Experiment gestartet haben? Was läuft gut? Und woran hapert es? Über diese und weitere Themen sprechen wir mit Jule und Tristan in dieser Folge.
Dabei stößt der Freundeskreis aber auch auf einige Herausforderungen: Der Boden des Geländes ist voller Altlasten, für die niemand so wirklich zuständig sein will. Deshalb überlegt es sich Minha Galera auch mindestens drei mal, ob sie das Gelände wirklich kaufen wollen. Auch mit der Stadt Hürth konnte bislang kein wirklich fruchtbarer Dialog gestaltet werden.
Was genau steckt hinter dem Projekt? Wer sind die Menschen, die das Experiment gestartet haben? Was läuft gut? Und woran hapert es? Über diese und weitere Themen sprechen wir mit Jule und Tristan in dieser Folge.
59 Minuten
Inmitten der Hamburger Innenstadt gibt es mit dem Gängeviertel einen in seiner Art wohl einzigartigen Raum. Durch die Besetzung eines historischen Quartiers im Jahr 2009 konnte eine Gruppe von Künstler*innen und kulturell engagierten Menschen den Abriss des Gängeviertels verhindern. Mit großer Unterstützung durch die Öffentlichkeit und dem gemeinsamen Willen, einen Freiraum für Kunst und Kultur in der finanziell so hart umkämpften Stadt zu verwirklichen, konnte die Gruppe in den vergangenen elf Jahren die Stadt Hamburg nicht nur davon überzeugen, das Gelände von einem Investor zurückzukaufen: Sie hat es sogar geschafft, gemeinsam mit der Stadt ein Konzept für die Sanierung und Instandhaltung der denkmalgeschützten Häuser zu entwickeln. Heute ist das Gängeviertel eine Oase für Menschen, die es ansonsten immer schwerer haben, bezahlbare Räume für ihre Arbeit und das Leben in einer Großstadt zu finden. Mit René Gabriel - Sprecher, Sanierungskoordinator und Bewohner des Gängeviertels - sprechen wir über den Tag der kulturellen Inbesitznahme, das Leben im Gängeviertel, die Verhandlungen mit der Stadt, die Kooperation mit anderen Initiativen und vieles mehr.
1 Stunde
Unsere heutigen Gäste sind Ava und David von Utopiastadt: In einem alten Bahnhofsgebäude aus dem 19. Jahrhundert werkelt Utopiastadt an einer besseren Welt, ohne genau zu wissen, wie genau die eigentlich aussehen soll. Das Projekt versteht sich als dauerhaften Gesellschaftskongress, bei dem über das (Zusammen)Leben der Zukunft verhandelt wird. Gelegen an einem von NRWs hübschesten Radwegen hat Utopiastadt eine große Außenwirkung und strahlt Anziehungskraft für breite Teile der städtischen Bevölkerung aus. Beachtlich: Heute engagieren sich etwa 200 Menschen ehrenamtlich für das Projekt, und machen den Gesellschaftskongress somit erst möglich.
51 Minuten
Das PLATZprojekt versteht sich selbst als Experiment: Es schafft Raum für kulturellen und kreativen Austausch, bringt Menschen aus den verschiedensten Richtungen zusammen und entwickelt Ideen für die Zukunft des Zusammenlebens. Man schaut einfach mal, was alles möglich ist, wenn man jungen Menschen einen Haufen Verantwortung und eine Menge Freiraum überlässt. Auf ihrem Grundstück in Hannover-Linden leben die jungen Stadtmacher*innen zwischen ausrangierten Überseecontainern das Prinzip der Do-Ocracy: Anstatt alles ewig zu diskutieren, lieber einfach mal machen. Das gesamte Projekt wird also durch diejenigen definiert, die es umsetzen.
58 Minuten
Minitopia – Der Spielplatz urbaner Selbstversorgung in Hamburg-Wilhelmsburg. Der Möglichkeitsraum ist von und für Menschen, die Interesse an nachhaltiger, sozialer und zukunftsfähiger Stadtgestaltung haben. Unter anderem geht es darum, seine eigene Wirksamkeit wieder mehr wahrzunehmen. Was funktioniert wie? Wie hängen Dinge zusammen? Und was können wir heute noch selber machen? Mit Käthe Schäfer-Spang und Tobi Wagner sprechen wir über die Entstehung des Projekts, communitygestützte Initiativen, finanzielle Unabhängigkeit und vieles mehr.
1 Stunde 10 Minuten
Mit Svenja und Jan von den Urbanisten aus Dortmund sprechen wir über die Arbeit in einer Kulturinitiative, über die Rechtsform des gemeinnützigen Vereins, über die Vernetzung kreativer Persönlichkeiten und noch vieles mehr – aber Hört am besten einfach selbst!
5 Minuten
Um euch ein bisschen Kontext zu diesem Podcast zu geben, stellen wir uns in diesem Teaser kurz und knapp vor, erzählen worum es geht und wen wir erreichen möchten, welche inhaltlichen Schwerpunkte wir setzen und was ihr auf unserer Website und unserem Instagram-Profil entdecken könnt.