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Was tun? Archiv
77 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Seit ChatGPT diskutiert die Welt über künstliche Intelligenz. Doch was bedeutet die neue Technologie für ein linkes emanzipatorisches Projekt? Darüber sprechen wir mit den Soziolog:innen Milagros Miceli und Robert Dorschel. Es geht um die Mythen des Silicon Valley, die Ausbeutung prekärer Data-Worker im globalen Süden und das Klassenbewusstsein der Programmierer:innen im globalen Norden. Welche Strategien es braucht, damit künstliche Intelligenz zum Nutzen der Vielen und nicht nur den Profiten der Wenigen dient - das hört Ihr in der neuen Folge "Was tun?".
1 Stunde 32 Minuten
Klimakrise, Ukraine-Krieg, explodierende Ungleichheit: Wir befinden uns mitten in der Polykrise. Im Gespräch mit Albrecht von Lucke wird klar, wie die verschiedenen Krisen miteinander zusammenhängen - genauso wie die Lösungen. Wir werfen einen Blick darauf, was dieses Jahr wichtig wird.
1 Stunde 39 Minuten
Viele freuen sich jetzt auf besinnliche Festtage. Doch für Frauen und Kinder, die in Beziehungen mit gewalttätigen Männern leben, gehören sie Weihnachtstage zu den gefährlichsten im Jahr. Wir sprechen mit der Rechtsanwältin Christina Clemm darüber, warum Gewalt gegen Frauen ein Männerthema ist, über Täterstrategien, die Frauen in gewalttätige Beziehungen bringen und warum trotz "Ni una menos!" selbst in der feministischen Bewegung in Deutschland so wenig gegen diese Gewalt getan wird.
1 Stunde 3 Minuten
Klimaschutz und Antifaschismus: unabhängige Kämpfe oder zwei Seiten der selben Medaille? Wir sprechen mit Toni und Franzi darüber, wie sie in Sachsen gemeinsame Aktionen gegen Faschisten und für Klimagerechtigkeit entwickelt haben - und was Klimabewegung und Antifa dabei voneinander gelernt haben. Außerdem erklären wir, was sich hinter sogenannten "national befreiten Zonen" verbirgt, wie Nazis Metapolitik im vorpolitischen Raum ökologischer Gärten vorantreiben und wie antifaschistische Strategien dagegen aussehen können.
1 Stunde 27 Minuten
Im Interview mit dem brasilianischen Philosophen und Aktivisten Rodrigo Nunes sprechen Inken und Valentin über die Situation der politischen Linken in Brasilien - und darüber, was daraus für die "Organisationsfrage" emanzipatorischer Bewegungen folgt. In seinem Buch "Neither Vertical nor Horizontal" reflektiert Rodrigo Nunes seine Erfahrungen in den großen linken Bewegungen des letzten Jahrzehnts, diskutiert die von Luxemburg und Lenin aufgeworfene Organisationsdebatte und fragt, wie heute eine politische Organisation der Linken aussehen müsste, um die multiplen Krisen des Spätkapitalismus zu überwinden.
1 Stunde 4 Minuten
Mehr Gefangene befreit als die RAF - Arne Semsrott kauft mit dem Freiheitsfonds Menschen aus dem Knast frei. In der neuen Folge sprechen wir darüber, wie eine machtkritische aktivistische Praxis aussieht, über Aktionen im juristischen Graubereich und darüber, wie man trotz allem die Hoffnung nicht verliert. Hört rein!
56 Minuten
"Degrowth by Design - not by Desaster!" - so lautet der Slogan der Postwachstumsbewegung. Doch trotz der eskalierenden Klimakrise, Dürren, Waldbränden und Überflutungen sind ihre Forderungen nach einer Rücknahme des Wirtschaftswachstums im medialen und politischen Diskurs kaum präsent. Im Interview diskutieren wir mit Matthias Schmelzer und Nina Treu vom Konzeptwerk Neue Ökonomie darüber, was es braucht, um das zu ändern und fragen: Was tun?
52 Minuten
Die deutsche Linkspartei ist in einer tiefen Krise. Doch wie können linke Parteien erfolgreich sein? Um das herauszufinden, schauen wir nach Graz: Dort gewann die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) im Herbst die Stadtratswahlen. Mit dem Gemeinderat Max Zirngast sprechen wir darüber, wie die KPÖ so erfolgreich geworden ist, was für ihn kommunistisches Regieren ausmacht und was wir in Deutschland davon lernen können.
1 Stunde 6 Minuten
Pandemie, 100 Milliarden für die Bundeswehr und neue fossile Infrastruktur: Seitdem die Ampel regiert herrscht Dauerkrise. Im Interview erzählen die GJ-Sprecher:innen Sarah-Lee Heinrich und Timon Dzienus, wie sie trotz alledem für progressive Regierungspolitik kämpfen und welche gesellschaftlichen Bündnisse dafür notwendig sind.
57 Minuten
Totale Institutionen, Abtreibung, die Geschichte der Behindertenbewegung: Darüber sprechen wir im Podcast mit Deutschlands bekanntesten Aktivisten für Inklusion - Raul Krauthausen.
1 Stunde 6 Minuten
Since the war in Ukraine, many have been wondering how to get rid of dictators like Putin. We asked ourselves the same question and therefore invited Srđa Popović to our podcast. Srđa was part of the movement that liberated Serbia from dictator Slobodan Milošević in the late 90s. Today he advises movements around the world from Sudan, the US to Brazil. There he supports activists who fight for democracy. That's why the Guardian once called him the "architect of global revolt." In the podcast, he talks about his lessons learnt about strategy, how to use humor against the military, and the relationship between dictatorships and the climate crisis.
1 Stunde 28 Minuten
Seit dem Krieg in der Ukraine fragen sich viele, wie man Diktatoren wie Putin loswird. Das haben wir uns auch gefragt und deshalb Srđa Popović in unseren Podcast eingeladen. Srđa war Teil der Bewegung, die Ende der 90er Serbien vom Diktator Slobodan Milošević befreit hat. Heute berät er Bewegungen auf der ganzen Welt vom Sudan, den USA bis nach Brasilien. Dort unterstützt er Aktivist*innen, die für Demokratie auf die Straße gehen. Der Guardian hat ihn deshalb mal als "Architekten der globalen Revolte" bezeichnet. Im Podcast spricht er darüber, was er über Strategie gelernt hat, wie man mit Humor das Militär entwaffnet und was Diktaturen mit der Klimakrise zu tun haben.
53 Minuten
Ihr kennt die Bilder von der polnisch-ukrainischen Grenze: Kilometerlange Schlangen von Flüchtenden, die schon von Helfer*innen erwartet werden. Die Grenze ist durchlässig für die Ukrainer*innen. Nur 200km weiter nördlich: Eine Mauer. Sie soll Menschen aus dem Irak, Afghanistan oder Syrien stoppen, die versuchen über Belarus in die EU zu kommen. Miriam vom Verein "Wir packen's an" hat gerade Hilfsgüter an beide Grenzen gefahren und dort mit Aktivist*innen gesprochen. Sie erzählt von großer Hilfsbereitschaft und fehlender Unterstützung, von Menschenrechtsverletzungen und Gewalt an den EU-Grenzen. Außerdem diskutieren wir mit ihr über die neue Friedensbewegung, den erstarkenden Nationalismus und die aktuelle Debatte um Aufrüstung.
55 Minuten
Mit #saytheirnames hat die Initiative 19. Februar die Erinnerungskultur in Deutschland für immer verändert: Statt über den Täter zu berichten, fokussierte sich die gesellschaftliche Debatte nach dem rassistischen Anschlag auf die Schicksale der Opfer und die politischen Forderungen ihrer Angehörigen. Wir sprechen mit der Aktivistin Newroz Duman über Erinnern als politische Praxis.
1 Stunde 30 Minuten
Feminismus, Demokratie, Ökologie: Mit Kerem Schamberger und Anja Flach diskutieren wir darüber, wie die reale Utopie in Kurdistan gelebt wird. Wir sprechen darüber, wie die Revolution organisiert sein kann, wie man den Individualismus überwindet und was Kurdistan konkret für linke Politik in Deutschland heißt.