LETT'S TALK - Die Menschen vom Lette Verein Berlin Archiv
27 Episoden
15 Minuten
Ab dem 01.12.2021 bietet der Lette Verein Berlin einen Anpassungslehrgang für Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent*innen an. Damit erweitert der Lette Verein sein Berufsausbildungsangebot und kommt so als einzige Institution in Berlin dem gesteigerten Bedarf auf dem Arbeitsmarkt nach. „Wir bekommen immer wieder Anfragen von Menschen, die in anderen Ländern ihre Ausbildung zu MTA Labor gemacht haben und sich für den deutschen Arbeitsmarkt nachqualifizieren müssen“, so Karen Czipull, Leiterin der MTA-Schule | Labor im Lette Verein. Mit diesem neuen Angebot begegnet der Lette Verein dem sehr hohen Bedarf an gut ausgebildetem Fachpersonal in den Berliner Laboren und Krankenhäusern. Wie es dazu gekommen ist und wer sich wie dafür anmelden kann, erklärt Karen Czipull in dieser Episode.
25 Minuten
Nicolas Heinemann hat 2018 den Lette Verein Berlin als technischer Assistent für chemische und biologische Laboratorien verlassen und macht seitdem eine kometenhafte Karriere. Er ist Mitglied im Team um Prof. Drosten in der Charité und hat nun als Co-Autor einen Fachartikel in einer der bedeutendsten Fachzeitschriften der Welt, der NATURE COMMUNICATIONS, veröffentlicht. Wie es dazu kam und welchen Anteil der Lette Verein an diesem Erfolg hat, erzählt er in unserer neuen Podcast-Episode.
33 Minuten
Lena Müller wurde zweimal mit dem "Lette Design Award by Schindler" in der Kategorie Grafikdesign ausgezeichnet. Ihre Abschlussarbeit von 2019, das Buch "Treffen mit Sara", hat sehr viele Menschen begeistert und berührt. Was sich für sie daraus ergeben hat, erzählt sie im Gespräch mit Jan Steeger, Head of Communication and Marketing bei Schindler und Julia von Randow, stellvertretende Leiterin der sieben Schulen im Lette Verein. Der Award steht unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin, Angelika Schöttler.
43 Minuten
Was treibt den Leiter der sieben Schulen im Lette Verein, Norbert Forstmann, an? Warum gibt es das Schulfach "Glück", was ist mit "Ich bin Du" gemeint und warum sagt Norbert Forstmann, dass drei Hörstürze nichts über die Effizienz eines Schulleiters aussagen? Überraschende Einsichten in eine außergewöhnliche Herangehensweise an die Leitung eines gelungenen Schulalltags.
Foto: Anja König @anjuschkaspelmeni
Foto: Anja König @anjuschkaspelmeni
30 Minuten
Lea Chantal Brodowiak wird zur technischen Assistentin für chemische und biologische Laboratorien ausgebildet. Simon-Philipp Eichmann macht die Ausbildung zum Fotodesigner. Lea hat ihr Biolgogie-Studium abgebrochen und schon früh für den "Kittel der Schande" in ihrer Klasse gesorgt. Simon ist das "Küken" in seiner Klasse, hat aber schon jetzt den kleinen Ruf eines peniblen Fotografen und Bildarrangeurs. Beide entdecken in dieser Episode ihre Gemeinsamkeiten und betonen den Wert der familiären Atmosphäre im Lette Verein Berlin.
27 Minuten
Carola Schwiecker und Juliane Moser gehen einen neuen Weg. Carola sagt "Ich will ja auch mal irgendwo ankommen" und Juliane hat alle beruflichen Brücken in ihrer alten Heimat Baden-Württemberg abgebrochen, um hier einen neuen Start zu machen. Welche Erwartungen Sie an ihre Weiterbildung zur Betriebswirtin für Ernährungs- und Versorgungsmanangement haben, wie gut sie ihre bisherige Lebenserfahrung dafür nutzen können und welche stressige Herausforderung ein von ihnen verantworteter "Boys' Day" mit 250 Jungs im Alter von 11-14 Jahren für sie ist, erfahren Sie in dieser Episode.
29 Minuten
Claudia Schramke hat von 2006 bis 2009 ihre Ausbildung zur Grafikdesignerin im Lette Verein Berlin absolviert. In dieser Episode erzählt sie, wie es dazu kam, dass sie das Keyvisual für die Berlinale 2021 gestalten durfte, welche erstaunlichen Erkenntnisse sie während ihrer Ausbildung machte und erzählt, mit welcher Haltung sie ihren geliebten Job jeden Tag lebt. Außerdem: Siri nimmt an diesem Gespräch unaufgefordert teil.
Folge 5: Silja und Marlon - Medieninformatikerin trifft auf Medizinisch-technischen Laborassistenten
30 Minuten
Silja und Marlon machen im Lette Verein Berlin beide eine Berufsausbildung, die sich zumindest was den Anteil von Männern und Frauen angeht, deutlich voneinander unterscheiden. Silja ist angehende Technische Assistentin für Medieninformatik | Interaktive Animation und Marlon angehender Medizinisch-technischer Assistent für Labore. Silja ist in der Ausbildung umgeben von Männern und Marlon umgeben von Frauen. Das betrifft sowohl Lehrkräfte als auch Mitschüler*innen. Umgekehrtes Verhältnis. Was sie darüber denken, welche Rolle Marlons sechsjährige Erfahrung als Dialyse-Patient für die Berufsentscheidung gespielt hat und warum Silja sagt "Ich komm mir richtig schlau vor!", erläutern sie in dieser Episode. Und es wird viel gelacht.
44 Minuten
Wie kooperierten der Lette Verein, seine Lehrerinnen und Schülerinnen mit der NS-Herrschaft? Welches Verhältnis hatten sie untereinander? Und wie hat sich der Lette-Verein zu den Verfolgten nach 1945 verhalten?
Zur Erforschung dieser Fragen wurde jetzt mit Fördermitteln des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein erster Schritt gemacht. Dabei wurden drei Biographien besonders vertieft beleuchtet.
Die Biographien von Carola Lohde, Magdalene Lüttge und Alice Rother.
Im Gespräch:
Heike Stange | „Frauentouren“, die im Auftrag des Lette Vereins geforscht hat. Ergänzt werden die Ergebnisse durch weitere Forschungsaspekte von Dr. Simone Ladwig-Winters | „Wir waren Nachbarn“ und Dr. Dayana Lau | Alice Salomon Archiv.
Moderation: Frank Sandmann | Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Lette Verein.
Zeitgleich veröffentlichen wir ein „Making-Of“ der Ausstellung BIOGRAPHISCHE SPURENSUCHE auf unserem Youtube-Kanal. Die Ausstellung wird im Unterricht von Schüler*innen in der Ausbildung Grafikdesign gestaltet und in unserem Foyer installiert.
Frau Stange plant zu ihren Forschungsergebnissen eine Publikation.
Vorschaufoto: Wohnhaus des Lette Vereins, in dem Alice Rother wohnte. Neue Bayreuther Straße, heute Welserstraße 5. Archiv, Lette Verein Berlin
Zur Erforschung dieser Fragen wurde jetzt mit Fördermitteln des Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur der Senatsverwaltung für Kultur und Europa ein erster Schritt gemacht. Dabei wurden drei Biographien besonders vertieft beleuchtet.
Die Biographien von Carola Lohde, Magdalene Lüttge und Alice Rother.
Im Gespräch:
Heike Stange | „Frauentouren“, die im Auftrag des Lette Vereins geforscht hat. Ergänzt werden die Ergebnisse durch weitere Forschungsaspekte von Dr. Simone Ladwig-Winters | „Wir waren Nachbarn“ und Dr. Dayana Lau | Alice Salomon Archiv.
Moderation: Frank Sandmann | Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Lette Verein.
Zeitgleich veröffentlichen wir ein „Making-Of“ der Ausstellung BIOGRAPHISCHE SPURENSUCHE auf unserem Youtube-Kanal. Die Ausstellung wird im Unterricht von Schüler*innen in der Ausbildung Grafikdesign gestaltet und in unserem Foyer installiert.
Frau Stange plant zu ihren Forschungsergebnissen eine Publikation.
Vorschaufoto: Wohnhaus des Lette Vereins, in dem Alice Rother wohnte. Neue Bayreuther Straße, heute Welserstraße 5. Archiv, Lette Verein Berlin
30 Minuten
Dorothea und Elias machen im Lette Verein Berlin beide eine Berufsausbildung, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemein haben. Elias ist angehender Modedesinger und Dorothea angehende Medizinisch-technische Assistentin für Radiologie. In dieser Episode reden sie darüber, welchen Einfluss die richtige Kleidung auf die Psyche hat, warum sie beide mit ihren Berufen Menschen helfen wollen und warum ein Leben in Norwegen auch eine Option sein kann.
30 Minuten
Virginia und Philip machen im Lette Verein Berlin beide eine Berufsausbildung, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemein haben. Philip ist angehender PTA | Pharmazeutisch-technischer Assistent und Virginia angehende Grafikdesignerin. In dieser Episode reden sie darüber, wie sie ihr Leben finanzieren, welche Rolle ihre Mütter für ihre Berufsentscheidungen gespielt haben und wie Philip dazu kommt, zu sagen, der Lette Verein sei "lieb".
29 Minuten
Shirin und Mahmoud machen im Lette Verein Berlin beide eine Berufsausbildung, die auf den ersten Blick wenig miteinander gemein haben. Mahmoud ist angehender Metallograph und Shirin angehende Fotografin. In diesem ersten "Lett's Talk"-Podcast reden sie darüber, welche Signale von einer Basecap ausgehen, wie die #blacklivesmatter - Debatte sie beeinflusst, ob "Kanacke" ein positiver oder negativer Begriff ist und wo sie sich in fünf Jahren sehen.