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Blätter-Podcast Archiv

107 Episoden
55 Minuten
Albrecht von Lucke und Steffen Mau diskutieren über die zunehmende Ost-Identifikation in Politik und Gesellschaft. Zaal Andronikashvili erläutert, wie die Regierung in Georgien versucht, das Land trotz Aussicht auf einen EU-Beitritt auf einen moskautreuen Kurs zu bringen. Katajun Amirpur beschreibt, warum die Wahlen zum neuen iranischen Präsidenten eine Farce sind.
51 Minuten
Bei den Europawahlen vom 6. bis zum 9. Juni droht ein massiver Rechtsruck. Was das für die EU – und vor allem für ihre ehrgeizige Klimapolitik - bedeutet, analysiert Steffen Vogel. Julia Macher schildert, wie Spaniens Regierung und Zivilgesellschaft gegen die Verrohung der politischen Kultur ankämpfen wollen. Und Claudia Ehing zeigt auf, wie im Senegal entgegen dem regionalen Trend ein demokratischer Machtwechsel gelingen konnte.
47 Minuten
Am 23. Mai wird das Grundgesetz 75 Jahre alt. Ein Tag mehr zur Besinnung als zum Feiern, so Albrecht von Lucke: In einer radikal veränderten Welt muss sich die Bundesrepublik völlig neuen Herausforderungen stellen. Sheila Mysoreka spricht über das große Unbehagen migrantischer Communities in Deutschland angesichts der wachsenden Bedrohung von Rechts. Katja Maurer beleuchtet die Hintergründe der Staatskrise in Haiti und zieht Lehren für den Westen.
54 Minuten
Antisemitische Übergriffe häufen sich seit Beginn der jüngsten Eskalation im Nahen Osten. Längst machen sie auch vor deutschen Unis nicht halt, berichtet Bernd Ladwig. Jennifer Stange beleuchtet den neuen Wettlauf um die Ressourcen im Weltall. Tim Engartner analysiert die Bildungsmisere und erklärt, warum Flucht in die Privatschulen keine Lösung ist.
1 Stunde 2 Minuten
In Ostdeutschland gegen die AfD auf die Straße zu gehen oder sich auf kommunaler Ebene gegen Rechts zu engagieren, erfordert Mut. David Begrich plädiert dafür, die demokratische Zivilgesellschaft im Osten stärker zu unterstützen. Tamara Ehs zeigt, mit welchen Strategien der österreichische FPÖ-Chef Herbert Kickl nach der Macht greift. Christiane Grefe erklärt, warum sich in Deutschland die Konflikte rund um den Landbesitz verschärfen und wir ein grundlegendes Umdenken in der Bodenpolitik brauchen. Und Ferdinand Muggenthaler analysiert die Gewalteskalation in Ecuador und was sie mit dem steigenden Drogenkonsum hierzulande zu tun hat.
54 Minuten
Die großen Demonstrationen gegen den Rechtsruck sind eine Chance für die Demokratie und ein Weckruf für die Ampelkoalition, meint Albrecht von Lucke. Tanja Busse schildert das Dilemma der Bauern, die kostengünstig und zugleich ökologisch produzieren sollen. Zwei Jahre nach Beginn des Ukrainekriegs analysiert Steffen Vogel die dramatische Situation und ihre Bedeutung für Europa.
1 Stunde 3 Minuten
Italien hat seit einem Jahr eine postfaschistische Regierungschefin: Georgia Meloni. Steffen Vogel zeigt, wie es ihr gelingt, sich in der EU als zuverlässige Partnerin zu präsentieren und dabei trotzdem ihre rechtspopulistische Agenda voranzutreiben. Die brutalen Terroranschläge der Hamas und die Bombardements in Gaza haben Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern nahezu unmöglich gemacht. Wie wichtig zivilgesellschaftliche Initiative weiterhin ist, erzählt Maja Sojref von der NGO New Israel Fund. Die Menschen in Großbritannien haben nach 13 Jahren genug von den Tories, die das Land mit Irrlichterei, Austeritätspolitik und Brexit heruntergewirtschaftet haben. Premier Rishi Sunak wird es bis zu den Unterhauswahlen 2024 nicht gelingen, überzeugende Wirtschaftspolitik zu machen, analysiert die ARD-Korrespondentin Annette Dittert.
1 Stunde 5 Minuten
Muriel Asseburg von der SWP analysiert, wie eine politische Lösung nach einem Ende des Israel-Gaza-Krieges aussehen könnte. Martin Rücker zeigt auf, wie wichtig eine verstärkte Long-Covid-Forschung ist. Anna Jikhareva hofft, dass die Schweiz trotz des neuerlichen Wahlsiegs der rechtspopulistischen SVP die nötigen Reformen in Klima und Migrationspolitik angeht. Ferdinand Muggenthaler zeigt auf, warum die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte seit 75 Jahren eine wichtige Bezugsreferenz für Menschen auf der ganzen Welt geworden ist.
42 Minuten
85 Jahre nach der Reichspogromnacht sprechen der Antisemitismusforscher Jakob Baier und Renée Röske vom Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten Berlin-Brandenburg darüber, wie der Terroranschlag der Hamas vom 7. Oktober die Situation der Juden und Jüdinnen in Deutschland verändert hat.
1 Stunde
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wird als schwarzer Tag in die Geschichte des jüdischen Staates eingehen. Markus Bickel analysiert die Folgen für die Region und das globale Machtgefüge. Steffen Vogel beleuchtet den scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg von Marine Le Pen in Frankreich. Ella Müller zeigt, wie der Kampf gegen den Klimaschutz zum Markenkern der US-Republikaner wurde. Und Asha Hedayati erklärt, warum Familiengerichte gewalttätige Väter begünstigen – und Mütter wie Kinder damit großer Gefahr aussetzen.
52 Minuten
Die Brandmauer gegen Rechts bröckelt: Albrecht von Lucke kritisiert den Kurs der Union unter Friedrich Merz, der sich nicht genug von der AFD abgrenzt. Die Politikwissenschaftlerin Neelke Wagner beschreibt die neokolonialen Züge unserer Wirtschaftspolitik am Beispiel des Wasserstoff-Großprojekts Hyphen in Namibia. Rudolf Hickel, Finanzwissenschaftler und Herausgeber der Blätter, wendet sich gegen das von der Wirtschaft immer wieder beschworene Schreckgespenst einer Deindustrialisierung in Deutschland und plädiert für mehr Mut, den sozial-ökologischen Wandel zu gestalten. Die Doktorandin Laura Rademacher beschreibt die aktuellen mentalen und finanziellen Belastungen der Studierenden.
38 Minuten
Die Zeitzeugin Bettina Röder berichtet über die Friedensbewegung in der DDR zum Höhepunkt des Kalten Kriegs. Sie erinnert an Weggefährten wie Gerd und Ulrike Poppe und an den Theologen und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer, der nach der spektakulären Live-Inszenierung des Mottos "Schwerter zu Pflugscharen" am 24.9.1983 zu einer Führungsfigur der DDR-Opposition wurde.
1 Stunde 5 Minuten
Die Künstliche Intelligenz ist in unserem Alltag angekommen. Ferdinand Muggenthaler warnt vor den Gefahren der KI für die Demokratie. Inga Hofmann kritisiert die mangelnde Entschlossenheit der Ampel in der Queerpolitik, sieht aber dennoch im geplanten Selbstbestimmungsgesetz einen Meilenstein. Christian Jakob blickt zurück auf fünf Jahre Fridays for Future und möchte die Linke ermuntern, sich nicht von apokalyptischen Szenarien lähmen zu lassen.
1 Stunde 18 Minuten
Nach der Hälfte der Regierungszeit ist von der Geschlossenheit der Ampelregierung nichts mehr zu sehen. Albrecht von Lucke erklärt, dass die Koalitionsparteien sich damit nicht nur sich selbst schaden, sondern auch der politischen Kultur im Land. Mit Blick auf die Causa Rammstein fordert die Kulturjournalistin Sonja Eismann ein Umdenken in der Musikbranche. Auch die Fans müssen die Machtstrukturen hinterfragen. Die ARD-Korrespondentin Annette Dittert berichtet, wie die Politiker in Großbritannien die Folgen des Brexit verdrängen, obwohl die Menschen und die Wirtschaft spürbar leiden.
56 Minuten
Proteste im Iran, Aufbruch mit Andi Babler? Amerikas verbannte Bücher Was ist von der großen Freiheitsbewegung im Iran geblieben? Hat das Islamische Regime sie erstickt oder lebt die Hoffnung weiter? Eindrücke und Einschätzungen der Iran-Expertin Golineh Atai. Österreichs Sozialdemokraten haben einen neuen Hoffnungsträger: Andreas Babler. Robert Misik stellt ihn vor. Und Annika Brockschmidt erklärt, wie die US-Rechte einen Kulturkampf in Schulen und Bibliotheken führt.
Blätter-Podcast

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Der Podcast der »Blätter für deutsche und internationale Politik«