Ufwärmrundi Archiv
60 Episoden
36 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die European Championships in München. Neun Europameisterschaften, innerhalb von zehn Tagen in einer Stadt – das sind die European Championships in München. Einige der Entscheidungen fallen im und um den bekannten Münchner Olympiapark, dort hat auch SRF sein Fernsehstudio aufgebaut. «Es ist eines der schönsten temporären Studios, welches ich gesehen habe», sagt Moderatorin Daniela Milanese im neusten Podcast. «Alles ist so nahe beieinander, da konnte ich zum Beispiel beim Triathlonwettkampf vom Studio aus mitfiebern und anfeuern». Die Premiere dieser Spiele fand 2018 in Glasgow und Berlin statt. Schon damals war der Anlass ein Erfolg, einige Sportarten, die weniger im Rampenlicht stehen erhielten dort deutlich grössere Aufmerksamkeit. «Es ist vergleichbar mit kleinen olympischen Spielen», sagt SRF-Projektleiterin Sonja Moritz in der «Ufwärmrundi». Es gibt aber grosse Unterschiede: «Bei Olympia läuft alles über Swiss Olympic, bei den European Championships ist jeder Verband selbständig. Das macht alles ein wenig komplizierter», erzählt Sonja Moritz. Auch wenn die European Championships in München auf sehr grosses Interesse stossen, viele Stadien sehr gut gefüllt sind, gibt es Fragezeichen hinter diesem Anlass. Für 2026 wurde noch kein Austragungsort gefunden und grosse Verbände überlegen sich den Ausstieg aus den European Championships. «Ich hoffe diese Art von Grossanlass gibt es auch in Zukunft, es ist ein wunderbarer Anlass», sagt Daniela Milanese, welche für den Rest der Spiele auf viele weitere Emotionen hofft. Wie es mit den European Championships in Zukunft weiter geht, ist aber offen.
52 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Fussball EM der Frauen. Was für einige Spielerinnen an der Fussball-EM in England eine Premiere sein wird, haben die zurückgetretenen Sandra Betschart und Martina Moser schon mehrfach erlebt. Die Beiden waren mit dem Schweizer Nationalteam bei den ersten Endrunden dabei. Beide waren gemeinsam in den Kadern der WM 2015 in Kanada und der EM 2017 in den Niederlanden. «Ja, wir fühlten uns an der WM 2015 zum ersten Mal wie Stars, so wurden wir zum Beispiel unmittelbar beim Flugzeug mit einem Bus abgeholt, ohne durch eine Kontrolle zu müssen», erinnert sich Moser. Nach den Erinnerungen gefragt, welche Betschart und Moser an die WM 2015 haben, erwähnen beide sofort einen Feueralarm in der ersten Nacht: «Wir zögerten unsere Zimmer zu verlassen, weil wir nicht genau wussten, was abläuft», erinnert sich Moser. Anders war es im Zimmer von Betschart: «Wir gingen sofort raus, kehrten aber nochmals um, weil wir Handy und Pass im Zimmer vergessen hatten.» Der Feueralarm stellte sich aber später glücklicherweise als Fehlalarm raus, erzählen die Fussballerinnen in der «Ufwärmrundi». Bis zur ersten Endrunde, welche die Schweiz im Frauenfussball 2015 erreichen konnte, war es nicht immer einfach. Was im Männerfussball undenkbar ist, war bei den Frauen Realität: So mussten sie zum Beispiel einen Teil an das Trainingslager selbst bezahlen. In Erinnerung bleibt Betschart auch eine Kleidung, welche das Team einmal erhalten hat. Es war ein Damenanzug mit einem weissen Hemd. Im Podcast sagt Betschart, sie verrate nun ein Geheimnis: «Weil mir das Hemd überhaupt nicht passte und die Knöpfe immer wieder aufgingen, kaufte ich mir privat ein passenderes Hemd, niemand hat das gemerkt.» Dieses «Geständnis» überraschte auch Moser, welche davon noch nie etwas gehört hatte.
46 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die WM im Schwimmen. 74 Medaillenentscheidungen gibt es an der Schwimm-WM in Ungarn. Auch die Schweizer Delegation kann bei einigen Entscheidungen ein Wörtchen mitreden. Mit den zwei Olympiamedaillen von Noè Ponti und Jérémy Desplanches im letzten Jahr hat sich die Schweiz auf der Schwimmlandkarte wieder einen Platz erobert. «Das ist Zufall und auch Glück spielt mit», sagt der langjährige Schweizer Profitrainer Gerard Moerland. Damit meint er, dass zurzeit sehr viele Ausnahmetalente in den Schweizer Schwimmbecken unterwegs sind. «Wir haben so wenig Schwimmerinnen und Schwimmer, deshalb haben wir nie so viele Gute verdient, wie wir jetzt haben», so Moerland. Einer seiner Schützlinge war Tobias Gross, der heutige SRF-Schwimmexperte. Auch er hat nach seiner Aktivkarriere den Weg als Schwimmtrainer eingeschlagen. Er spricht, wie Moerland, von Ausnahmeathleten, die die Schweiz im Moment hat. Glaubt aber, dass sich die gute Arbeit in den verschiedenen Regionen der Schweiz ausbezahlt. «Man lässt die Vereine und Verbände einfach machen und das kann auch eine Qualität sein, sagt Gross. Tobias Gross und Gerard Moerland waren aber nicht immer gleicher Meinung. So erinnern sie sich im Podcast viele Jahre zurück. Als Moerland seinen Schwimmer Gross nicht für das A-Kader in der Vereinsmeisterschaft selektioniert hat. Heute gibt der Trainer zu, es war eher egoistisch. «Ich wollte auch beim B-Kader gewinnen, so habe ich dich trotz guten Leistungen ins B-Kader versetzt, damit du dort den Sieg und wertvolle Punkte holen konntest», sagt Moerland – der diese Aussage gegenüber Tobias Gross zum ersten Mal machte.
42 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: die Fussballnationalmannschaft. Deutliche Niederlagen, fragwürdige Leistungen und Unruhe – die Schweizer Fussballnationalmannschaft überzeugt auf und neben dem Feld nicht. Den Gipfel der schlechten Leistungen, erreichte das Team von Murat Yakin bei der 0:4-Niederlage in Portugal. «Ja die Schweiz befindet sich in einer Krise», sagt Kommentator Sascha Ruefer in der «Ufwärmrundi». Er geht noch weiter: «Alles was die Nationalmannschaft im letzten Herbst noch auszeichnete, ist weg, vergessen und verloren. Wie wenn man beim Leiterlispiel von ganz oben nach ganz unten fällt.» Radio-Kommentator Peter Schnyder ist sich sicher: «Diese verschiedenen Auftritte sind auf ein mentales Problem zurückzuführen», sagt er. Sascha Ruefer geht noch weiter: «Das Schweizer Team leidet an einer gewissen Selbstüberschätzung». Es dürfe nicht sein, dass man in solchen Spielen mental nicht bereit sei, sagt der langjährige Kommentator. Nun kommen gegen Spanien und Portugal wegweisende Spiele, sind sich Schnyder und Ruefer einig. Bis zur Weltmeisterschaft geht es kein halbes Jahr mehr und die tiefsitzenden Probleme müssen angegangen werden. Es sind spielerische Dinge auf dem Feld, aber auch Rollenprobleme einzelner Spieler. Viel Zeit bleibe Trainer Murat Yakin nicht mehr – sagen die Kommentatoren im Podcast.
56 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Die Eishockey-WM in Finland. Genau 20 Eishockey Weltmeisterschaften haben die beiden zusammengezählt schon erlebt - und beide waren sie dabei schon sprachlos: Philippe Furrer schoss 2008 im Viertelfinal ein einzigartiges Eigentor! Volle Kanne ins eigene Tor. Es ist DAS Tor, auf das der Eishockeyexperte von SRF Sport immer wieder angesprochen wird. Dabei hatte er noch Glück und verpasste die meisten Reaktionen: "Ich war anschliessend an die WM noch zehn Tage in Florida in den Ferien. Mein Bruder, meine Schwestern und meine Eltern mussten zu Hause aber einiges durchmachen..." Neun Jahre später war Christoph Sterchi sprachlos: Als er das Interview mit Henrik Lundqvist (SWE, über 1000 Spiele in der NHL für die New York Rangers) beginnen will, stellt sich heraus, dass sein Zwillingsbruder vor ihm steht. "Ich hätte mich am liebsten unter derm Eis versteckt!" Trotzdem klappte es noch mit dem Interview. Wie das gelang - und noch mehr Geschichten von dieser und anderen Weltmeisterschaften - in der Ufwärmrundi - bereit fürs Final-Wochenende der Eishhockey-WM 2022.
41 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Der Überflieger Simon Ehammer Simon Ehammer liefert einmal mehr grosse Schlagzeilen in der Schweizer Leichtathletik: an einem Wochenende verbessert der 22-jährige nicht nur den Schweizer Rekord im Weitsprung, sondern holt sich auch denjenigem im Zehnkampf! Zwei Schweizer Rekorde in einem Wettkampf? Verbessert von einem 22-jährigen? Klingt vielversprechend! Dabei wurde Ehammer auch schon als "Schnorri" bezeichnet. Vor allem deshalb, weil er sehr offen mit seinen hohen Zielen umgeht. "Als ich 6 Meter sprang, war das Ziel sofort 7 Meter zu schaffen - auch wenn mir das erst zwei Jahre später gelang...". Wer ist dieser Hoffnungsträger der Schweizer Leichtathtletik? Wie sehen seine Ziele nach dem Traum-Wochenende aus und wer sein Vorbild als junger Zehnkämpfer war? In der aktuellen Ufwärmrundi mit Olivier Borer.
50 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Die Eishockey Playoffs. "Nein", lautet die kurze, ehrliche und auch harte Antwort eines etwa sieben jährigen Mädchens auf die Frage, ob sie auch Schweizer Fussballerinnen kennt. "Nein", obwohl Lia Wälti, Ramona Bachmann und Co es an die nächste Euro in England im nächsten Sommer geschafft haben. "Nein", obwohl die Schweiz vor der Niederlage gegen Italien auch gut in Richtung WM 2023 unterwegs war. Überraschend kommt dieses "nein" allerdings nicht. Patricia Willi, neue Co-Sportchefin beim FC St. Gallen verdiente auch als Nationalspielerin bei ihrem Klub kaum etwas. Damit aber nicht genug: sie musste gar das Trainingslager mitfinanzieren! Das hat sie nun schon geändert - und das soll nur der erste Schritt sein. Marion Daube hat gegen dieses "nein" des jungen Mädchen 13 Jahre lang beim FCZ gekämpft und versucht nun, die Euro 2025 in die Schweiz zu bringen. Definitiv ein Anlass der Vorbilder im Schweizer Frauenfussball generieren könnte.
40 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Die Eishockey Playoffs. «Ich liebe die Playoffs», sagte Fribourg-Verteidiger Philippe Furrer vorletzt im Interview. Er spricht damit vielen Spielern, Funktionären und Fans aus dem Herzen. Die Playoffs gelten im Eishockey als die beste Zeit der Saison. Trainings gibt es kaum mehr, nach den Spielen geht es sofort um Regeneration, um beim nächsten Spieltag wieder bei vollen Kräften zu sein. «Es klingt nach Floskel, ist es aber nicht. Die Spieler erholen sich, schlafen, essen und spielen in dieser Zeit nur noch», sagt Christian Weber. Der ehemalige Eishockeyspieler und heutige SRF-Experte weiss genau, wovon er spricht. Er wurde als Spieler Schweizermeister mit den ZSC Lions und hat auch als Trainer Playoff-Duelle erlebt. Die Playoffs gelten indes auch als härteste Zeit in Spielerlaufbahnen. «Es muss sehr viel passieren, dass ein Spieler in den Playoffs nicht spielt», weiss Weber. Er erinnert sich an eine Geschichte aus seiner Aktivzeit: «Wir hatten einmal einen Ausländer, der spielte in den Playoffs mit gebrochenen Rippen. Vor dem Spiel erhielt er vier Spritzen und in den Pausen jeweils noch weitere», erzählt Weber im neuen Podcast «Ufwärmrundi». Auch der Teamzusammenhalt sei laut Weber in den Playoffs wichtiger denn je. «Einmal gingen wir mit Erfolgscoach Larry Huras ins Kino, niemand wusste genau warum. Am nächsten Tag bemerkten wir dann, dass es um Teambuilding ging.» Weber erinnert sich, dass dieser Ausflug seine Wirkung zeigte: «Wir sprachen anschliessend viel miteinander und der Film wurde genau analysiert – so rückten wir zusammen.»
45 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Der Saisonfinal im Skifahren. Beim Saisonfinal in Courchevel/Méribel werden die wichtigsten Auszeichnungen des Skisports vergeben. SRF Ski-Experte Didier Plaschy sagt klar: "Ich würde eine Kugel einer Olympia-Medaille vorziehen". Und Erika Hess, die selber 8 Kugeln (2x Gesamtweltcup, 6x Disziplin) in ihrem Wohnzimmer stehen hat, pflichtet bei: "Es ist nicht einfach Tagesglück die Kugel zu gewinnen, sondern ein dauerhafter Erfolg." Diesen dauerhaften Erfolg hatte Erika Hess. Und doch gibt es da die Szene im Hotelzimmer an der WM 1987 in Crans Monatana. "Alle waren bei der Siegerehrung von Vreni Schneider, alle feierten, nur ich war irgendwie traurig." Und allein. Zwei Tage später holte sie dennoch Gold im Slalom - was ohne ihren Trainer und Partner Jacques Reymond nicht möglich gewesen wäre. Was Reymond tat & womit Didier Plaschy die grossen Emotionen im Sport vergleicht - in der Ufwärmrundi zum Saisonfinal in Courchevel/Méribel.
57 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Die paralympischen Spiele in Peking. «Ich hätte womöglich nie so viel erlebt, wenn ich nicht im Rollstuhl sitzen würde», sagt Heinz Frei, der einflussreichste und erfolgreichste Parasportler des Landes im neusten Podcast «Ufwärmrundi». Der 63-Jährige spricht kurz vor den paralympischen Spielen in Peking offen über sein Leben als Mann im Rollstuhl und als Sportler. Frei startete an Paralympischen Sommerspielen vorwiegend in der Leichtathletik, aber auch an Paralympischen Winterspielen mehrheitlich im Langlauf und gewann an beiden Grossanlässen zahlreiche Medaillen. Bevor Heinz Frei aber seine grössten Erfolge feierte, waren viele Dinge noch anders. Frei erinnert sich im Podcast unter anderem an das Jahr 1984 zurück, als er an den Olympischen Winterspielen in Innsbruck teilnahm: «Alles war in dieser Zeit noch viel unprofessioneller als heute.» Die Reise nach Österreich glich mehr einer Schulreise: «Wir stiegen hier in der Schweiz in einen speziellen Reisecar, in dem man behinderte Menschen transportieren konnte. Mit diesem fuhren wir mehrere Stunden bis nach Innsbruck, am Steuer des Fahrzeuges sass übrigens kein Chauffeur der Car-Firma, sondern unser Sportchef.» Noch immer ist Frei ein grosser Sportfan, auch nach seinem Rücktritt vor knapp zwei Jahren. Er schaut sich viele Wettkämpfe an und fiebert mit. Aber der gebürtige Solothurner gilt auch als Inspirationsperson für Menschen, die Ähnliches erleben wie er. Frei selbst, hatte mit 20 Jahren einen Unfall bei einem Berglauf, war danach querschnittgelähmt und fortan auf den Rollstuhl angewiesen. «Ich will Gleichgesinnten helfen wieder Motivation zu finden. Ab und zu denke ich an einem schlechten Tag an das Jahr 1978 zurück, als ich den Unfall hatte – dann sehe ich wie es damals war und wie gut es mir eigentlich heute geht – und das hilft mir.»
39 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede Woche neu. Aktuell: Die Schlussfeier an den Olympischen Spielen in Peking. Am Sonntag gehen die XXIV. Olympischen Spiele in Peking mit der Schlussfeier zu Ende. Eine Schlussfeier, bei der alles exakt nach Drehbuch und Protokoll ablaufen wird. Wie bereiten sich die beiden SRF Kommentatoren Manuel Köng und Michael Stäuble auf diese Show vor? Was ist dabei entscheidend? Das erzählt Michael Stäuble in der Ufwärmrundi. Michael Stäuble beendet mit der Schlussfeier zudem auch seine SRF Kommentatoren-Karriere. Grund genug auf seine persönlichen Geschichten und Höhepunkte der vergangenen 33 Jahre zurückzuschauen. Dabei erzählt der Solothurner nicht nur von einer ominösen Schlagerparty, er verrät auch das Geheimnis um den legendären Spruch "Flieg Simi, flieg".
29 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede zweite Woche neu. Aktuell: Die olympischen Spiele in China. Leuchtet es am Morgen beim Hotelausgang grün, kann er arbeiten, leuchtet es rot, so wird er gleich «abgeführt» und darf nicht mehr arbeiten. SRF-Regisseur Beni Giger erlebt an den Olympischen Spielen in Peking Sachen, die er sich nie vorstellen konnte. Täglich muss er zum Coronatest, ein Ergebnis erhält er erst beim Ausgang am nächsten Morgen. Giger berichtet im neusten Podcast «Ufwärmrundi» von einer psychischen Belastung mit dieser grossen Unsicherheit. Sein Ausfall hätte heftige Folgen, Giger produziert in Peking jedes Skirennen und ist verantwortlich für die TV-Bilder, welche auf der ganzen Welt gezeigt werden.
49 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider auf das kommende Sport-Highlight voraus. Jede zweite Woche neu. Aktuell: Die Abfahrt in Kitzbühel. König wurde Didier Cuche in Kitzbühel schon vor 24 Jahren. Vor 10 Jahren allerdings stieg er gar zum Kaiser auf: So wird der Rekordsieger auf der Streif genannt. Fünf Mal gewann Cuche die gefährlichste Abfahrt der Welt. Aber Sieg ist längst nicht gleich Sieg: Es gibt denjenigen, auf den er besonders stolz ist, einen der kaum zählt und einen mit einer "fast perfekten Fahrt." Aber auch Didier Cuche begann als verängstigter Anfänger, der am liebsten wieder in die Gondel gestiegen und sicher runter gefahren wäre. Wie schnell sich das änderte und wann es richtig Spass machte - im Gespräch mit Reto Held.
37 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider voraus auf das kommende Sport-Highlight. Aktuell: Die Ski Weltcuprennen in Adelboden. Wenn die Rennfahrer von tausenden Zuschauern bejubelt und angefeuert werden, ist Peter Aellig mittendrin – gezwungenermassen. Der ehemalige Weltcupfahrer, der in der Saison 1978 auch an der Weltmeisterschaft in Garmisch startete, wohnt mitten im Zielraum von Adelboden. Heute ist Aellig pensioniert, wohnt aber noch immer auf seinem Hof, der während des Weltcupwochenendes zwischen Festzelten und Werbeständen versteckt ist. Aellig besitzt Land, auf dem die Rennstrecke ausgesteckt ist. Aellig war über 30 Jahre im Rutschkommando des Chuenis-Rennen, und Aellig kennt im und um den Weltcup Adelboden gefühlt alle. Zum Beispiel erzählt Aellig eine Geschichte über den ehemaligen Skirennfahrer Michael von Grünigen, den er auch kennt. «Zwischen dem ersten und dem zweiten Lauf kam Michael jeweils zu uns und meine Mutter bekochte ihn. So konnte er sich perfekt auf den zweiten Lauf vorbereiten». Erinnern kann sich Aellig auch noch an die beiden Siege von Marc Berthod vor seiner Haustür. 2007 gewann Berthod den Slalom sensationell und 2008 holte er sich den Sieg im Riesenslalom. «Ich lebe über 60 Jahre hier, aber Marcs Siege waren absolute Highlights für mich, einmal habe ich seine Eltern nach dem Sieg auf ein Fondue eingeladen.» Aber nicht nur Peter Aellig erlebt Jahr für Jahr viele Geschichten. Auch Marc Berthod erlebte in Adelboden neben der Piste schon einiges. «Ich habe Peter Aelligs Sohn einmal versprochen, dass ich bei ihm im Festzelt auf der Bühne Musik machen werden. Eigentlich konnte ich kein Instrument spielen und nicht singen – aber ich habe mein Versprechen eingelöst und spielte an einem Weltcup in Adelboden einen Song». Berthod schmunzelt heute: «Alle fanden es irgendwie cool, nur mein Trainer, der hatte überhaupt keine Freude».
48 Minuten
Über die grossen Highlights im Sport reden viele. Aber nur wenige kennen diese Events aus nächster Nähe. Im Podcast «Ufwärmrundi» blicken Insider voraus auf das kommende Sport-Highlight. Aktuell: Der Abschluss des Fussball-Jahres. Sie gingen nicht den normalen Weg. YB-Spieler Christian Fassnacht und der ehemalige Basel-Spieler Benjamin Huggel mussten grosse Umwege machen, bis sie sich in der besten Liga der Schweiz etablieren konnten. Beide kickten länger bei den Amateuren, nahmen nicht den direkten Weg von den Junioren in die 1. Mannschaft. Fassnacht wurde beim FC Zürich einst gar aussortiert, weil er sich nicht durchsetzen konnte. Über viele Umwege schafften es dann aber Fassnacht und Huggel sogar in die Nationalmannschaft. Dort wird Fassnacht oft eingewechselt, er akzeptiert diese Rolle und spielt sie hervorragend. Doch sich an diese Reservistenrolle zu gewöhnen wäre gefährlich, sagt SRF-Experte Huggel im Podcast. Manchmal brauche es Ecken und Kanten, das müsse man auch dem Trainer zeigen. YB-Spieler Fassnacht weiss das, sagt aber: «Ich gehe den Konfrontationen noch heute häufig aus dem Weg, manchmal wünschte ich mir ein wenig mehr eine Sau zu sein.» Eine weitere Gemeinsamkeit von Fassnacht und Huggel ist die Teilnahme an der Champions League. Beide haben gegen Manchester United gespielt, Fassnacht war Mitte September sogar «Man of the Match». Bei Huggel ist es länger her. Aber er erinnert sich noch gut an das Jahr 2003 zurück: «Ich sagte im Witz, wenn ich einmal im Old Trafford spielen kann, beende ich meine Karriere», Huggel machte das natürlich nicht, viel zu früh wäre seine Karriere so zu Ende gegangen.