Kafisatz - Lebensgeschichten brühwarm erzählt Archiv
26 Episoden
51 Minuten
Anfang der 60er Jahre lässt sich die Mutter von Rita scheiden, alle fünf Kinder werden dem Vater zugesprochen. Sie kommen in ein klösterliches Kinderheim. Und erleben dort die Hölle.
41 Minuten
Thomas, 53, blind. In der zweiten Folge erzählt er, wie er als Mitarbeiter bei der „Dargebotenen Hand“ damit umgeht, wenn eine akut suizidgefährdete Person ohne Adieu das Telefon aufhängt. Und Thomas schildert auch, wie er die Trennung erlebt, die sein neuer Lebenspartner gerade durchmacht. Dieser war 25 Jahre in heterosexueller Ehe verheiratet und hat Kinder.
32 Minuten
Er ist Musiker, Seelsorger, Lektor, Selbsthilfegruppenleiter, iPhone-Crack. Und blind. Thomas, 53, erzählt mir im ersten Teil, wie er kurz nach der Geburt sein Augenlicht verlor, wieso er sein Theologie-Studium abgebrochen und Musik studiert hat, und was für ihn körperliche Attraktivität ausmacht.
25 Minuten
Als junge Krankenschwester stampfte Karin Juling in Namibia eine Krankenstation aus dem Boden, später arbeitete sie zusammen mit der ganzen Familie unter den Drogenabhängigen auf dem Zürcher Platzspitz. Danach baute die heute 78-Jährige eine Lamafarm auf – dies dank eines zugeflogenen Kanarienvogels. Wie das passierte, verrät sie bei mir im Podcast. Bereits Karins Kindheit war turbulent: Ihr Vater, deutscher Soldat, starb im zweiten Weltkrieg an der Front in Russland. Alles übers Leben von Karin Juling gibts auf neun Plattformen – Link in der Bio.
25 Minuten
Während ihrer Jahre in Namibia wurde Karin Juling oft mit dem Geisterglauben der Einheimischen konfrontiert. Sie glaubte nie daran. Bis zu jenem Tag, als sie selbst einem Geist begegnete. Oder war es doch keiner? Was genau passierte, verrät sie in der zweiten Folge über ihr bewegtes Leben. Weiter erzählt sie vom Unfall, der ihrer Tochter ein Auge raubte und sie für zwei Jahre voneinander trennte. Ab sofort auf neun Plattformen – Link in der Bio.
24 Minuten
Als Tochter eines deutschen Soldaten war die Kindergartenzeit Mitte der 1940er Jahren in der Stadt Zürich heftig. Als "Hitlerkind" wurde Karin Juling verspottet. Ihre Mutter, eine Zürcher Krankenschwester, lernte Karins Vater in der polnischen Kriegszone kennen. Dort wurde 1943 Karin geboren. Nach dem Tod ihres Vaters kehrte Karins Mutter auf Umwegen zurück in die Heimat. Wieso Juling kaum etwas über ihren Vater weiss und wieso sie mit 23 Jahren nach Namibia auswanderte, verrät sie uns in der ersten Folge.
33 Minuten
Manuela hat neun leibliche, und zwei Stiefkinder. Der jüngste, Matheo, kann von Geburt an die Nahrung kaum bei sich behalten. Die Ärzte sind ratlos. Mit einem Jahr stirbt er wegen einer Magen-Darm-Grippe beinahe und muss fortan per Sonde ernährt werden. Er verbringt fast ein Jahr im Spital, Manuela grösstenteils mit ihm. Erst mit zwei Jahren wird eine seltene Krankheit bei ihm diagnostiziert. Doch Manuela wird von den fünf anderen Kinder, die noch zuhause wohnen, auch gebraucht. Wie es Matheo heute geht, und wie sie diese ultrastrenge Zeit überstanden haben, hört ihr im zweiten Teil über die Grossfamilie Grüter.
12 Minuten
Sie hat neun eigene und zwei Stiefkinder: Ist ihre Grossfamilie für Manuela die pure Freude oder manchmal auch eine Last? Wie sie ihren Alltag schafft, wovon sie träumt und wie viele Liter Milch sie heimschleppt, erzählt mir Manuela in der neusten Folge meines Podcasts.
20 Minuten
Ins kalte Wasser springen war schon immer Sibylle Bichsels Lieblingsbeschäftigung. Sie war einst Bühnentechnikerin, dann Velokurierin, nachher hat sie Alpaufzüge geschnitzt und nun ist sie Zinngiesserin – eine der letzten in der Schweiz. Eine aussergewöhnliche Frau, die sich lieber den eigenen Weg bahnt, als Lebens-Autobahn zu fahren.
11 Minuten
Er war ein junger Draufgänger, bis ein Töffunfall alles aus den Fugen hebt. Seither meistert Wolfgang Kündig sein Leben einarmig. Behindern lässt er sich davon nicht, sondern führt zusammen mit seiner Frau ein B&B, coacht hunderte Menschen und sprüht nur so vor Lebensfreude.
15 Minuten
Männer wollen mit ihr gebären. Frauen auch. Ida ist seit fast 30 Jahren im Gebärsaal tätig und beliebt. Ihr Name ist Programm: Ida ist die Kurzform von Iduberga, Schutzpatronin der Schwangeren.