Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Kulturplatz Archiv

14 Episoden
27 Minuten
Alles fängt an mit einer Schellackplatte aus dem Brockenhaus. Als Reto Knöpfel von der Aufnahme der Opernsängerin Emilie Herzog erfährt, beginnt eine jahrelange Spurensuche – sie führt ihn zu einer aussergewöhnlichen Karriere und einer unerwarteten Freundschaft. Die besagte Aufnahme der Koloratursopranistin Emilie Herzog stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Reto Knöpfel, ausgebildeter Opernsänger, wunderte sich: Herzog war ein Geschlecht aus dem Thurgau. Warum sagte ihm – selbst geborener Thurgauer – der Name der Sängerin nichts? Augenscheinlich musste sie einmal berühmt gewesen sein. Und so begann die Suche nach einer vergessenen Schweizer Opernpionierin. Mittlerweile hat Knöpfel eine Wanderausstellung über Emilie Herzog kuratiert und veranstaltet Konzert-Matinees mit ihren Liedern.
28 Minuten
Man sucht sie sich selten aus und sieht sie ständig: Kollegen wissen, wann man schlecht gelaunt ist, kennen die eigenen Macken und manchmal sogar die Geheimnisse. Was ist das eigentlich für eine Beziehung – und was braucht es, damit sie funktioniert? Zwei Basler Künstler, Ado Jahic und Comenius Roetlisberger, arbeiten seit 20 Jahren zusammen und glauben, nur der Tod könne sie trennen. Zwei Zürcher Galeristinnen, Anna Bolte und Chaja Lang, beenden ihr gemeinsames Geschäft, obwohl sie sich noch bestens verstehen. Am Schauspielhaus wird Nähe zum Beruf – und Nina Mavis Brunner probt schliesslich am eigenen Leib, ob sich der Umgang mit schwierigen Kolleginnen tatsächlich üben lässt. «Kulturplatz» über Beziehungen, die nicht romantisch sind und trotzdem einen erstaunlich grossen Teil des Lebens bestimmen.
28 Minuten
«Dream Big» heisst das Motto des 22. Zurich Film Festivals. Internationale Stars wie Julianne Moore, Naomi Watts und Luna Wedler verraten ihre Träume. Ausserdem macht sich der «Kulturplatz» auf die Suche nach Schweizerinnen und Schweizern, die ihre Träume leben – im Spielfilm und in Dokumentationen. Schweizer Filmschaffende träumen gross: Luna Wedler erhält als jüngste Schauspielerin überhaupt und als erste Schweizerin den Golden Eye Award. Die international erfolgreiche Ursina Lardi berührt im fiktionalen Drama «111 – Echoes from Halifax», ein philippinisch-schweizerisches Curlingteam kämpft um eine Olympiateilnahme und die Schweizer Meeresbiologin Angela Ziltener lebt ihren Jugendtraum als Delfinforscherin. Zudem geht Host Nina Mavis Brunner den Träumen der Stars auf dem grünen Teppich nach.
28 Minuten
Knapper Boden, wachsende Städte: Hochhäuser versprechen mehr Platz auf weniger Fläche. Basel wächst vertikal, Luzern setzt auf grosse Volumen und Zürich hält sich beim Bauen in die Höhe zurück. Alle stehen vor derselben Frage: Wie viel Verdichtung verträgt eine Stadt und wie wollen wir darin leben? Zürich debattiert neue Hochhausrichtlinien, Basel wächst immer stärker in die Höhe und Luzern setzt auf grosse Bauvolumen. Das Hochhaus erlebt in der Schweiz eine neue Blüte – als Antwort auf knappen Boden, steigende Bevölkerungszahlen und die Wohnungskrise. Denn wer höher baut, verbraucht weniger Fläche am Boden. Das kann Städte kompakter machen und Freiräume erhalten. Doch Hochhäuser haben ihren Preis: Sie sind aufwändig und teuer im Bau, verändern das Stadtbild und werfen Fragen nach Lebensqualität, Dichte und sozialer Durchmischung auf. Wie viele Hochhäuser verträgt eine Stadt? Ein Blick auf die Zukunft des urbanen Bauens.
29 Minuten
Im Deutsch- und Swissrap hält sich das Klischee hypermaskuliner Männlichkeit hartnäckig. Doch spätestens seit das Rapgenre fest im Mainstream angekommen ist, werden gerade durch die Rapszene alternative Männlichkeitsbilder auch in der Gesamtgesellschaft immer sichtbarer. Luci Bling ist selbst Teil der Schweizer Hip-Hop-Szene, rappt aber gegen die immer noch dominierende «Brokultur» vom ausgestellten Mackertum. Wie sich diese Männlichkeitsbilder und Popkultur wechselseitig beeinflussen, weiss Rap- und Männlichkeitsforscherin Heidi Süss. Ausserdem trifft Kulturplatzhost Nino Gadient Dragartist Third Kylie und fragt, wie Genderstereotype auch auf spielerische und humorvolle Weise herausgefordert werden können.
30 Minuten
Die sogenannte «Krise der Männlichkeit» wird ein immer präsenteres Narrativ. Männer fühlen sich zunehmend bedroht und orientierungslos, weil der «richtige Mann» immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt wird. Welche Männlichkeitsbilder prägen diesen Diskurs in der Schweiz? Laut einer aktuellen Studie der Universität Zürich sieht die Hälfte der jungen Männer in der Schweiz den «richtigen Mann» an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Woher kommt diese Verunsicherung? Host Nino Gadient fragt bei Autorin Natalia Widla, Sozialarbeiter Kambez Nuri und dem Soziologen Denis Ribeaud nach.
30 Minuten
Die A13 verbindet die Schweiz von Norden bis Süden. Sie schlängelt sich durch die schönsten Täler, schraubt sich in Serpentinen die Berge hinauf und ist Lebensader für viele Menschen. Die Hosts Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf einen Roadtrip, um das Wesen der Autobahn zu erkunden. Die Autobahn polarisiert: Für die einen steht sie für Freiheit und Mobilität. Für die anderen bedeutet sie Stau, Lärm und Abgase. Der Liedermacher Linard Bardill wohnt an der A13, der vielbefahrenen Nord-Süd-Achse von St. Margrethen nach Bellinzona. Jetzt hat er, gemeinsam mit Illustrator Lorenz Custer, ein Buch über sie geschrieben, um Geschichten über und um die Autbahn herum zu erzählen – und sie so mögen zu lernen. Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf seine Spuren: Sie schwelgen in Kindheitserinnerungen, hören Geschichten über sture Bergbauern und entdecken eine geheime Liebe zum Autofahren wieder.
30 Minuten
Blatten existiert nicht mehr. Der Berg hat das Dorf unter sich begraben. Geblieben sind Erinnerungen – und die Menschen. Doch was hält sie zusammen, wenn der Ort, der ihre Identität geprägt hat, verschwunden ist? Ein «Kulturplatz» über Verlust, Zusammenhalt und wie Heimat neu entstehen kann. Die Familie Ritler kehrt zum ersten Mal an den Ort zurück, an dem ihr neu gebautes Haus zerstört wurde. Der Holzschnitzer Bruno schnitzt wieder Masken, nachdem er seine Werkstatt verloren hat und der Fähnrich von Blatten Matias Ebener erhält die Gemeindefahne zurück, die unter den Trümmern des Burgerhauses gefunden wurde. Über ein Jahr nach dem Bergsturz von Blatten fragt der Kulturplatz, was es braucht um ohne Dorf eine Gemeinschaft zu bleiben?
30 Minuten
Ihr Roman «Die Holländerinnen» hat Dorothee Elmiger zur Bestsellerautorin gemacht. Das Werk wurde mit dem Schweizer und dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Bei «Kulturplatz» gewährt die preisgekrönte Schriftstellerin seltene Einblicke in ihr Leben zwischen Appenzell und New York. Dorothee Elmiger verbringt ihre Zeit viel lieber schreibend am Pult statt im Licht der Öffentlichkeit. Für «Kulturplatz» macht sie eine Ausnahme. Sie zeigt Host Nino Gadient die Orte ihrer Kindheit in Appenzell und erzählt von ihrem Alltag in New York. Die Autorin schreibt keine klassischen Geschichten, sondern verwebt unterschiedliche Themen, Gedanken und Ebenen miteinander. Ihre Bücher gelten als anspruchsvoll und sorgen immer wieder für Diskussionen. Trotzdem erreicht die Schriftstellerin das grosse Publikum. Wie schafft sie das? Und wie verändert der Erfolg ihr Leben und ihre Literatur?
29 Minuten
Wie benimmt man sich auf dem roten Teppich? Der «Kulturplatz» sucht beim 79. Filmfestival in Locarno nach den richtigen Umgangsformen. Zwischen Smalltalk und grosser Filmkunst zeigt die Sendung, was sich gehört – und wer die Regeln bricht.  Darf man bei einem Festival über die Stränge schlagen oder ist Disziplin gefragt? Host Nina Mavis Brunner macht den Benimmtest mit den Stars und befragt Lucius Barre, den Zeremonienmeister des roten Teppichs. Im Fokus steht die Schweizer Regisseurin Petra Volpe, die in Locarno ihr neues Drama «Frank & Louis» vorstellt. Nach einer Lektion in Smalltalk wartet ein echtes Highlight: Der siebenfache Oscar-Gewinner und Maskenbildner Rick Baker wird in Locarno für sein Lebenswerk geehrt. Ein Abend voller Manieren und grosser Kinomomente.
31 Minuten
Die 20-jährige Manoush Toth vertritt die Schweiz am «Eurovision Young Musicians»-Wettbewerb – dem klassischen Pendant des ESC – in Armenien. «Kulturplatz» begleitet die junge Pianistin nach Eriwan. Geht es ihr ums Gewinnen oder die pure Freude an der Musik? Zum ersten Mal ist die armenische Hauptstadt Gastgeberin des internationalen Musikwettbewerbs «Eurovision Young Musicians». Eine Woche lang begrüsst Eriwan elf Finalistinnen und Finalisten aus ganz Europa. Die Tage sind dicht gefüllt mit Proben und Ausflügen zu Armeniens Sehenswürdigkeiten. Normalerweise übt Manoush Toth, die seit ihrem achten Lebensjahr Klavier spielt, bis zu sechs Stunden täglich – doch kurz vor dem Wettbewerb fehlt dafür die Zeit. Kann sie die fehlenden Stunden mit Erfahrung und Routine wettmachen?
30 Minuten
In der Schweiz werden zahlreiche Denkmäler abgerissen. Gleichzeitig will der Bund Baukultur erhalten und stärken. Wie geht es den Schweizer Baudenkmälern wirklich? Bauboom und massenhafter Abriss führen in der Schweiz zu Verlusten von Denkmälern. Die Denkmalpflege prüft den Schutz von Gebäuden, hat viele Regeln, aber nur wenig Geld zur Hand. Das ärgert auch den Schweizer Heimatschutz, der sich für den Erhalt von Ortsbildern und Baukultur einsetzt. Hausbesitzer und Architekten wollen Denkmäler hingegen mit Leben füllen. Zwischen Schützen und Nutzen stellt sich die Frage: Wofür braucht es unsere Denkmäler? Und an wen erinnern sie eigentlich?
26 Minuten
Das Internet-Zeitalter brachte zuerst Verheissung, dann Ernüchterung. Und nun? Prominente aus der Schweizer Kulturszene blicken auf den rasanten technologischen Wandel der vergangenen 25 Jahre – und all seine Folgen, die sich auf individueller und gesellschaftlicher Ebene ergeben. Das 21. Jahrhundert ist noch jung, führte aber schon zu bedeutenden Umwälzungen: Begriffe wie Me Too, Black Lives Matter, Gender-Diversität oder Klimastreik stehen für prägende Debatten. Die beiden Hosts Nina Brunner und Nino Gadient interessieren sich aber auch für leichtere Dinge, die von Bedeutung sind: wer online datet oder auf Instagram Beauty-Filter nutzt. Es geht um «Bros» und «Boomers», um Hoffnung und Ängste, Ohnmacht und Selbstwirksamkeit. Und um die Frage: Wie schafft sich die Menschheit in der wechselhaften Gegenwart eine verheissungsvolle Zukunft?
28 Minuten
Die Digitalisierung in den vergangenen 25 Jahren hat die Welt fundamental verändert. Wie erleben Kulturschaffende diese Zeitenwende? Mit: Kolumnistin Fatima Moumouni, Sängerin Anna Rossinelli, «Tschugger»-Schauspieler David Constantin, Autor Pedro Lenz und «Sternstunde»-Moderator Yves Bossart. Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte immense technologische Neuerungen mit sich. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken – und führen in jedem Fall zu grossen Herausforderungen. Wie beeinflussen sie den Alltag und unsere Umgangsformen? Bücher, Filme oder Musik? Die Gäste aus verschiedenen Kulturbereichen geben persönliche Einblicke. Zusammen mit den Hosts Nina Brunner und Nino Gadient unternehmen sie eine Reise durch die Zeit – zwischen off- und online, SMS und Social Media, Reality-TV und Streaming-Hit.
Kulturplatz

Kulturplatz

Kulturplatz