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Sprechstunde – ein Freistunde Podcast Archiv

56 Episoden
26 Minuten
Auch bei uns in der Region sind Gräueltaten passiert, zum Beispiel in Landshut. In dieser Folge schildert Experte Dr. Mario Tamme vom Stadtarchiv Landshut einen Doppelmord, der im Jahr 1922 die Stadt in Aufregung versetze. Außerdem spricht er über einen Cold Case: einen bis heute unaufgeklärten Mord an einem Landshuter Taxifahrer.

Mehr zu dem Doppelmord, unter anderem Bilder vom Tatort und vom Mörder, gibt es hier: https://www.idowa.de/inhalt.doppelmord-in-landshut-zwei-frauen-wurden-im-maerz-1922-umgebracht.9e5dbf0c-20b5-4b7f-b81f-476d7194d418.html
24 Minuten
Michael Beck hat eine kriminelle Vergangenheit. Los geht es vor rund zwölf Jahren als 17-Jähriger mit Einbrüchen, es folgen Drogengeschäfte und Raubüberfälle. Über sieben Jahre sitzt er für seine Taten im Gefängnis. In diesem Podcast spricht er über den Alltag im Knast und wie er zurück in ein normales Leben gefunden hat.
41 Minuten
Der russische Krieg in der Ukraine dauert weiter an und nach wie vor fliehen viele Ukrainerinnen und Ukrainer. Diese brauchen Hilfe. Einer der vielen Freiwilligen, der sich seit Beginn des Krieges für die Ukraine engagiert, ist Lennart Winterscheid.

Er studiert an der TH Deggendorf und macht im Zuge dessen derzeit ein Praktikum in der Freistunde-Redaktion. Ende März war Lennart selbst zehn Tage vor Ort in Polen nahe der Grenze zur Ukraine. Was seine Aufgaben dort waren, wie die Stimmung unter den Freiwilligen war und was er aus seiner Erfahrung von dort mitnimmt, darüber sprechen wir in diesem Podcast.
31 Minuten
Lange Zeit wollten viele junge Menschen in die Städte. Doch spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Metropolen nicht nur Vorteile haben. Auf dem Land gibt es mehr Platz und Ruhe. Deshalb zieht es auch viele Universitäten und Hochschulen immer mehr in die Provinz. Welche Gründe das hat und ob diese Entwicklung so weitergeht, darüber sprechen wir in diesem Podcast mit Jan Schametat, er war Projektleiter der Initiative "Hiergeblieben" des Bundesamtes für ländliche Entwicklung.
44 Minuten
Die Katastrophen-Nachrichten reißen aktuell nicht ab und die Zukunft wirkt bedrohlich. Das sieht auch der Straubinger Psychologe Thomas Kurzhals so. In diesem Podcast gehen wir der Frage nach, wie aus Angst vor der Zukunft etwas Positives entstehen kann.
14 Minuten
Elena Sohn hält nicht viel davon, wenn sich jemand nach einer gescheiterten Beziehung gleich wieder in eine neue Romanze stürzt. Warum es wichtig ist, erst wieder zu lernen, allein mit sich glücklich zu sein, das erklärt die Liebeskummer-Expertin und Bestseller-Autorin in diesem Podcast.
30 Minuten
Darf die Asche eines Verstorbenen mit nach Hause genommen werden? Und kann ich auch im Trikot meines Lieblingsvereins beigesetzt werden? Diese und weitere Fragen rund um die Bestattung beantwortet Bestattungsexpertin Elke Herrnberger vom Bundesverband Deutscher Bestatter in der neuen Folge des Freistunde-Podcasts „Sprechstunde“. 
32 Minuten
Wer in unserer Region mit Bus und Bahn fährt, begibt sich oft auf eine Abenteuer-Reise mit ungewissem Ausgang. Lästige Verspätungen, kurzfristige Ausfälle oder kein passender Anschluss – das gehört bei uns zum Alltag im ÖPNV. Überhaupt nutzen in Niederbayern und der Oberpfalz nur gut elf Prozent täglich oder zumindest mehrmals pro Woche Bus und Bahn. Es gibt also viel zu verbessern und für viele liegt die Hoffnung im autonomen Fahren.

Mit den Mobilitäts-Experten Prof. Dr. Klaus Bogenberger von der TU München und Stefan Grüttner vom Landkreis Kelheim sprechen wir in dieser Folge über die selbstfahrende Technik und klären, wie weit die autonomen Fahrzeuge schon sind.
15 Minuten
Ein Fremder verfolgt ein Kind, ein geliebter Mensch stirbt, der Weltkrieg bricht aus – das spielt sich wieder und wieder so ab. Zum Glück nur in Albträumen. Doch auch sie belasten Betroffene. Mit dem Traumforscher Prof. Dr. Michael Schredl gehen wir in dieser Folge Albträumen auf den Grund.
39 Minuten
Anna kann sich wegen ihrer Autoimmunerkrankung nicht impfen lassen. Tanja ist von der Impfung nicht überzeugt und ist deswegen dagegen. Im Podcast diskutieren wir über Corona-Spaziergänge, die Impfpflicht und welchen Weg die beiden aus der Pandemie sehen. 

An manchen Stellen trifft Tanja Aussagen, die auf keinen nachweisebaren Fakten basieren oder erwiesenermaßen falsch sind. Um den Gesprächsfluss nicht zu unterbrechen, haben wir sie an diesen Stellen so stehengelassen. Am Ende des Podcasts und hier unten stehend folgt deshalb ein Fakten-Check, der die erwiesenen Tatsachen zu den entsprechenden Aussagen.

Ab 00:05:55 Punkt 1: Tanja behauptet, die RKI-Zahlen seien falsch. Das ist nicht belegbar.

Quelle: https://correctiv.org/faktencheck/2021/08/11/irrefuehrende-behauptungen-ueber-die-rki-erfassung-von-coronafaellen-und-impfdurchbruechen/

Ab 00:06:55 Punkt 2: Tanja macht es stutzig, dass die Corona-Impfung so schnell zugelassen wurde – im Gegensatz zu früheren Impfungen.

Richtig ist, dass die Entwicklung des Impfstoffes gegen das Coronavirus schneller ging als bei vorigen Impfstoffen, sie geschah jedoch genauso sorgfältig.  Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/mythen-impfstoff-1831898

Ab 00:09:24 Punkt 3: Tanja besucht Anti-Corona-Demos und nimmt bei den sogenannten Spaziergängen teil.  Teilnehmern dieser Protest-Aktionen muss bewusst sein, dass sie mitunter neben Rechtsextremen auf die Straße gehen.

Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-04/stuttgart-demonstration-grundrechte-pandemie-coronavirus https://www.deutschlandfunk.de/corona-demonstrationen-und-gewalt-100.html

Ab 00:30:51 Punkt 4: Tanja ist von den Aussagen der Wissenschaftler und Politiker nicht überzeugt, sie schenkt den Quellen von Impfgegner mehr Glauben, die zum Beispiel sagen, dass die Impfung nichts bringt. Die zugelassenen Impfstoffe gegen das Coronavirus schützen nachweislich vor schweren Krankheitsverläufen und verhindern Ansteckungen. Zudem senken sie auch das Risiko, das Virus auf andere zu übertragen. Das ist wissenschaftlich erwiesen und bestätigt. Die Argumente von Befürwortern von Schutzimpfungen beruhen also auf Tatsachen. Dem gegenüber stehen Aussagen von Impfgegnern, die meist keine wissenschaftliche Grundlage haben und nicht auf Fakten beruhen. Quellen:https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/interviews/interviews/focus-110920.html

https://www.dw.com/de/was-lief-nicht-gut-in-der-corona-politik/a-59834167

Den ausführlichen Fakten-Check gibt es eingesprochen am Ende des Podcasts oder zum Nachlesen auf idowa.de/freistunde
14 Minuten
Hund oder Katze? Schoki oder Chips? Instagram oder Snapchat?  Wir haben der Sängerin die Wahl gelassen. Was trifft eher auf sie zu?  Nur einmal konnte sie sich nicht entscheiden.   

00:38 Hund oder Katze?

01:07 Studio oder Auftritt?

01:28 Tee oder Kaffee?

01:52 Rock oder Pop?

02:12 Songs schreiben für dich oder für andere?

02:33 Träumer oder Realist?

03:10 Gitarre oder Klavier?

03:34 chaotisch oder ordentlich?

04:14 Instagram oder Snapchat?

05:38 Schnitzel oder Currywurst?

05:53 Schokolade oder Chips?

06:12 Berlin oder Chammünster?

10:34 Frühaufsteher oder Morgenmuffel?
12 Minuten
Die Freistunde-Redaktion spricht über die Corona-Schutzimpfung. Wie stehen die Redakteure Sonja, Anna-Lena und Matthias zum Thema Priorisierung und Impfdrängler? Welche Mythen gibt es und was steckt dahinter? Sollten junge Menschen auch schon geimpft werden? 
16 Minuten
„Schaf“ war noch die netteste Bezeichnung, die Jakob (Name von der Redaktion geändert) auf Facebook erhielt. Die Folgen seiner Corona-Erkrankung im Frühjahr 2020 machen dem 27-Jährigen bis heute zu schaffen. Über den Sommer fiel Jakob auf, dass die Stimmung – gerade in den sozialen Netzwerken – umschlug. Das Virus wurde weniger ernst genommen, genauso die Maßnahmen zur Eindämmung.

Jakob wollte mit seiner Erkrankung und seinem langen Weg zurück zeigen, dass man Corona nicht verharmlosen sollte. Die Reaktionen darauf schockierten den 27-Jährigen: Er wurde beleidigt und beschimpft. Mal war er von der Regierung bezahlt, dann ein naives Schaf oder mit Satan im Bunde. Wir sprechen mit Jakob über seine Erfahrungen mit den Facebook-Kommentaren, welche Botschaft er an Corona-Leugner hat und warum er sich letztlich selbst schützen musste.
11 Minuten
Die Freistunde-Redaktion spricht über den Schweizergardisten Patrick Strassmann, der Protagonist der Titelstory der vergangenen Freistunde war. Autor Matthias Keck erklärt, wie der Kontakt zum Vatikan zustande kam und gibt einen Einblick in seine Recherche.
18 Minuten
HIER BEKOMMST DU DAS BUCH: https://verlag-attenkofer.de/yoyo-und-die-macht-des-erzaehlens.html [Werbung]

Diese Folge der Sprechstunde übergeben wir wieder an Hans Irler. Er ist Autor und liest im Podcast die Weihnachtsgeschichte aus seinem neuen Roman "Yoyo und die Macht des Erzählens", der als Freistunde Book im Verlag Attenkofer erschienen ist. Denn auch Yoyo und ihre Freunde feiern im Buch Weihnachten  – allerdings im Jahr 2047.

Darum geht's im Buch: Yoyo erzählt fantastische Geschichten. Die fantastischste von allen jedoch ist ihre eigene: In einem gestohlenen U-Boot fährt sie die Donau hinauf und landet in einer niederbayerischen Kleinstadt des Jahres 2047. Dort werden die jungen Menschen von künstlichen Intelligenzen erzogen, den Smartbrains, die ihnen alle wichtigen Entscheidungen abnehmen und sogar die Liebespartner für sie aussuchen. Als Yoyo ihren neuen Freunden Nora und Arik ihre Geschichten erzählt, weckt sie bei ihnen die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben. Sie beginnen, sich den Smartbrains zu widersetzen. Doch wie groß ist Yoyos Macht des Erzählens?

Produktion: Armin Weigel

Der Roman "Yoyo und die Macht des Erzählens" wird vom Bundesprogramm „Demokratie leben – Wir sind Straubing“ unterstützt.