Stachel und Herz Archiv
142 Episoden
2 Stunden 6 Minuten
In der neuen Folge unterhalten sich Sarah und Thea mit einem besonderen Gast über die Zukunft unserer Kirche(n) aus soziologischer Perspektive. Aladin El-Mafaalani (https://www.mafaalani.de/) ist bekannt durch seine wirkungsstarken Publikationen, als Universitätslehrer und nicht zuletzt durch verschiedene, öffentlichkeitswirksame Auftritte. In der Folge unterhalten sich die drei über gesellschaftliche Systeme, welche Rolle Protestantismus für die Entstehung des aktuellen Kapitalismus spielt, warum Herschaftsverhältnisse so sind, wie sie sind und noch viel mehr. Die zweistündige Folge nimmt euch mit in ein Gespräch, das so wirkt, als würden Freunde am Küchentisch sitzen, die wirklich kluge Dinge zu erzählen haben. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
34 Minuten
Sarah und Thea widmen sich der Frage, ob mit der AfD geredet werden sollten. Das ist aus Perspektive der beiden eine komplizierte Frage, die nicht einfach beantwortet werden kann und für die es kein Patentrezept gibt. Die Position und neue Popularität der Partei machen Angst. Sarah und Thea nehmen euch mit in ihre unfertigen Gedanken und individuellen Auseinandersetzungen. Hierbei enttarnen Sarah und Thea Teile der öffentlichen AfD-Selbstdarstellungen, gehen auch Ängste ein und zeigen, wie wir uns in gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen produktiv damit auseinandersetzen könnten. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 20 Minuten
Sarah und Thea dürfen in der aktuellen Folge mit einer der prominentisten Stimmen der aktuellen antirassistischen Arbeit in Deutschland sprechen. In Stachel und Herz spricht Tupoka Ogette über ihre DDR-Sozialisierung und welche Rolle Kirche in diesem Prozess hatte. Hierneben liegt der Fokus des Gesprächs auf Spiritualität und Aktivismus. Denn Spiritualität ist ein enorme Kraftquelle für die antirassistische Arbeit. Dabei spielen die religiöse Zugehörigkeit und individuelle Prägung erstmal keine Rolle. Viel wichtiger ist eine suchende Bewegung nach Gemeinschaft, der Glaube an Liebe und eine höhere Macht. In ihrer Arbeit hat Tupoka gelernt, dass sie nicht immer alle Personen erreichen kann und das ist auch okay so. "Das bin ich, das bin ich nicht [...]und den Rest gebe ich ab, wenn ich Menschen nicht erreiche" (Tupoka Ogette am Ende der Folge). Shownotes: - https://www.tupoka.de/ - https://open.spotify.com/show/2MjKibtTpxGn1EfKSxbWo9?si=fATpjPQiSDSwGKDPH3RMfQ&nd=1 - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 33 Minuten
Es gbt eine Überrachungsfolge! Sarah und Thea haben sich für die erste Juli-Folge zwei besondere Gäste eingeladen. Sie sprechen mit Quinton Ceasar (Insta: @pastor_vanniekaap) und Thorsten Dietz (Insta: @Thorsten.Dietz.971) über Quintons Predigt beim Kirchentag und über ihre individuellen theologischen Prägung. Hierbei schauen alle vier nochmal differenziert auf die verschiedenen Aspekte der Kirchentagspredigt und sorgen für einen Einlbick in die theologischen Hintergründe. Zudem geben sie durch ihre Lebensläufe personliche Perspektiven auf die Notwendigkeit von Black Theology und für intersektionale Veränderungsprozesse der Kirchen, des Glaubens. Hinweise: - Kirchentagspredigt: https://www.kirchentag.de/redemanuskripte?manuscriptId=92%7C%7C1&sessionId=380092101&cHash=b5fe6a355cd9797c62caf0e4fd777052 - https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/ist-gott-queer_a41301 - https://wort-und-fleisch.de/ - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 21 Minuten
Angetrieben durch die Liebe und dem Träumen von der Kirche als inklusiven Ort haben sich Sarah und Thea ein*e großartige Gäst*in eingeladen. Tovja Heymann ist Pfarrer*in in Hessen und Trans*person. Sie erzählt Teile ihrer Lebensgeschichte und berichtet über ihre Herausforderungen im Alltag. Dabei geht es nicht nur um Tovjas Rolle als Pfarrer*in sondern auch als pflegenedes Elternteil. Tovja zeigt dabei eine einzigartige Perspektive auf Kirche und mit welcher Energie sie auf die Zukunft ihrer Rollen schaut. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 7 Minuten
Es ist eine ganz besondere Folge! Sarah und Thea waren live beim DEKT (09.06.2023) und haben vor ein paar von euch Fragen beantwortet. Aber nicht irgendwelche Fragen. Beide haben im Vorfeld und während der Aufzeichnung Fragen aus dem Publikum gesammelt. Dabei spricht Thea z.B. über ihren ersten Kuss. Gleichzeitig war der Kirchentag sehr ereignisreich und die beiden ordnen zu Beginn der Folge verschiedene Aspekte des Kirchentags ein. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 21 Minuten
In der aktuellen Folge sprechen Sarah und Thea mit einer besonderen Gästin über eine außenstehende oder an der Grenze stehende Perspektive auf Kirche. Hadija Haruna-Oelker ist Journalstin, Autorin und Moderatorin und prägte mit ihrer einzigartigen Perspektive die Diskurse der letzten Jahre. Hadija schaut durch verschiedene Brillen auf Spiritualität und Kirche sowie deren Bedeutungen für BIPoC-Identität und Transformationsprozesse. Sie nimmt Sarah und Thea mit auf einen utopischen Weg, ohne Scheu vor Ehrlichkeit. Disclaimer: Theas Audiospur war im Intro aufgrund technischer Probleme nicht so gut wie gewohnt. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
54 Minuten
Sarah berichtet in der aktuellen Folge über den Angriff auf ihre Person bei einer Lesung in Leipzig. Das ist ein schweres Thema für sie, welches bei der Aufnahme Überwindung kostete. Sie möchte aber mit der Folge die Deutungshoheit bei sich behalten und das Sprechen über den Angriff gestalten können. Gleichzeitig zeigt sich daran auch, was es bedeutet, aktivistisch in Deutschland zu sein und wie wenig Raum Sich-Gegenseitig-Zuhören gegeben wird. Sarah und Thea gelingt es dennoch, positive Perspektiven aufzumachen und sich einen Raum auszumalen, in dem eine aktive Sichtbarmachung von Rasissmus und eine positive Transformation funktioniert. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 21 Minuten
In der aktuellen Folge haben Sarah und Thea ihre Kollegin, Freundin und Black-and-Breakfast-Sister Rebecca Fischer zu gast. Sie berichtet aus ihrem persönlichen Empowerment-Prozess und stellt im Gespräch dar, was Selbstermächtigung (wörtl. Übersetzung) für sie bedeutet. Denn zunächst benötigen (im deutschen Kontext) alle Menschen Empowerment. Aber besonders BIPoC brauchen in unserer Gesellschaft spezifische Empowerment-Angebote. Für Rebecca ist Empowerment in besonderer Weise Selbstreflexion und die Frage nach den Charakterzügen, die mich ausmachen, welche Werte ich vertrete und was ich in Zukunft darstellen möchte. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
49 Minuten
Werbung in eigener Sache: Beim Kirchentag ist Stachel und Herz als live Podcast zu sehen. Am 09.06.23, 11-12 Uhr sind Sarah und Thea in der Stadthalle Fürth auf der Bühne ([https://www.kirchentag.de/programm/pgd/programmsuche#session/381647101/V.DIG-033](https://www.kirchentag.de/programm/pgd/programmsuche#session/381647101/V.DIG-033)). Kommt vorbei! Stachel und Herz veranstaltet ein live Q+A und verlost sogar während des Events unter den besten eingereichten Fragen ein besonders T-Shirt, eine Alle Kinder Bibel und Sarahs Buch. Thematisch geht es in der Folge um weißen Feminismus/ white Feminism. Sarah und Thea führen mit Audre Lord in das Thema ein und widmen sich den Fragen, was Feminismus übrehaupt bedeutet und wie wir ihn inklusiv gestalten können. Denn Feminismus kann nur nachhaltig eine Veränderung bewirken, wenn dieser intersektional gedacht wird. Es sollte daher anerkannt werden, dass weiße Erfahrungen von Feminist*innen nicht universell sind und andere Perspektiven mitgedacht werden müssen. Schöne Ostern! - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 22 Minuten
Seit dem 13.03. ist die "Alle Kinder Bibel" endlich erhätlich und das Podcast-Team interviewt die Autorin Andrea Karimé und Illustratorin Anna Lisicki-Hehn zum Entstehungsprozess der Kinderbibel und wie sie das Werk wahrnehmen. Sie ist die erste diversitätssensible Kinderbibel für das Vor- und Grundschulalter. 21 ausgewählte Bibelgeschichten werden von Andrea Karimé (https://andreakarime.de/2-Willkommen) rassismus- und vielfaltssensibel, einfühlsam und kindgerecht erzählt. Sie handeln von Held*innen, mit denen sich Kinder mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen identifizieren können. In den von Anna Lisicki-Hehn (https://anna-artwork.de/) illustrierten Geschichten treten mehrheitlich Menschen of Color in Erscheinung, die an den biblischen Orten des heutigen Nahen Ostens lebten. Auch Jesus wird historisch korrekt als jüdische Person of Color gezeigt. Die Erzählungen bilden zudem die Vielfalt der Menschen ab, von denen die Bibel berichtet. Frauen haben zentrale Rollen, Kinder kommen zu Wort und Menschen mit Behinderung tauchen nicht nur im Heilungskontext auf. Die diversitätssensible Kinderbibel zeichnet sich darüber hinaus durch eine Mehrsprachigkeit in Wort und Bild aus, die der heutigen pluralen Gesellschaft in Deutschland entspricht. Hier gibt es auch noch pädagogisches Zusatzmaterial zur Bibel: https://rassismusundkirche.de/material_bereich/kinderbibel/ - Mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
39 Minuten
Anlässlich des Weltfrauentages oder besser anlässlich des feministischen Kampftages (08. März) tauschen sich Sarah und Thea zu Weiblichkeitsbildern in verschiedenen Kontexten aus. In deutschen Kirchen gibt es auch immer noch Diskriminierung gegenüber Frauen. Das veranschaulicht Sarah anhand von Rückmeldung auf ein Posting bei Instagram und Mails zur "Alle Kinderbibel". Darüber kommen sie auf verschiedene Frauenbilder in Kirche in Gesellschaft und setzen sich mit historischen Prozessen auseinander. In die Folge lassen sie auch ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen. - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
1 Stunde 32 Minuten
Sarah und Thea widmen sich in der neuen Folge kritischer Männlichkeit. Hierzu haben sie sich Florian Fischer als Gast eingeladen. Florian ist freier Trainer (https://www.quixkollektiv.org/publikationen/verzeichnis-mitwirkende-broschuere/florian-fischer/) und hat ein eigenes Konzept für Workshops und Seminare zu kritischer Männlickeit kreiert. Eine Grundlage für seine Auseinadersetzung war vor 10 Jahren Bell Hooks ("Männer, Männlichkeit und Liebe: Der Wille zur Veränderung"). Ihr Werk war auch die Basis für Sarah und Theas Podcast Gespräch. Im Gespräch beschreibt Florian seinen Weg zum Experten für kritische Männlichkeit. Dabei geht es vor allem um seine persönliche Motivation, seine individuelle Prägung und er illustriert, inwieweit Männlichkeitsbilder unsere Gesellschaft prägen. Denn Frauen sind zwar primäre Opfer des Patriachats, doch männliche Personen sind auch bestimmten Bildern unterworfen. Florian zeigt in dieser sehr intensiven Folge auf, warum es wichtig ist, diese Bilder aufzubrechen und wie wir anfangen können, an neuen Männlichkeitsbildern zu arbeiten. Shownotes: - Florian Fischer: Die Kontinuität des Genozids - Liz Plank: For the love of man. A new Vision for Masculinity - J.J. Bola: Sei kein Mann. Warum Männlichkeit ein Alptraum für Jungs ist. Film: Close (2022) - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -
45 Minuten
Seit den 1920er Jahren gibt es den Black History Month, welcher aus dem Englisch-sprachigen Raum kommt. Dieser beschäftigt sich mit Themen der Afroamerikanischen Geschichte und spätestens seit den 1990ern ist der Black Historoy Month auch in Deutschland angekommen. Und wenn nicht bei Sarah und Thea, wo sollte der Black History Month in kirchlichen Räumen dann besprochen werden. Sarah und Thea widmen die aktuelle Folge vier Persönlichkeiten und setzen sich mit Abschnitten ihrer Leben auseinander. Das Wirken von Schwarzen Personen auf ihr Zeitgeschehen und der nachhaltige Einfluss auf die Community sowie die Gesellschaft sind von besonderer Wichtigkeit. Sarah und Thea nehmen diese Aspekte differenziert in den Blick. - mit fruendlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk-
57 Minuten
Frauen, Leben, Freiheit Teil 2. Sarah und Thea sprechen in der neuen Folge mit der Aktivistin Daniela Sepehri über die Revolution im Iran und warum sie uns alle etwas angeht. Denn nur wenn alle Personen die gleichen Rechte haben, können wir wirklich von Menschenrechten und Freiheit sprechen. So lange eine Frau nicht frei ist, ist niemand frei. Daniela berichtet in der neuen Folge über die Entwicklung der letzten Monate im Iran und wie dramatisch die aktuelle Situation vor Ort ist. Shownotes: Danielas Sepehris Podcast: Politische Gefangene im Iran Podcast: das Iran-Update Instagram: @natalie_amiri @osterershahrzad @gilda_sahebi @minakahni1 @mariams.mind @hawar.help @susanzare.de @duzentekkal Zur Lage in Afghanistan: @arezao_naiby @avin.kho - mit freundlicher Unterstützung vom YEET-Netzwerk -