Radio Radieschen Archiv
500 Episoden
35 Minuten
Juckreiz, Ausschläge und Geschwüre unter der Gürtellinie: Immer mehr Menschen stecken sich mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STDs) an. Wie werden Syphilis, Tripper und Co. heute behandelt - und wie könnten wir Infektionen beim Sex in Zukunft verhindern? Im #wissenschaftsradio zu Gast ist Georg Stary, Oberarzt in der Abteilung für Dermatologie der MedUni Wien.
27 Minuten
Ist das noch Journalismus? Und sind das noch Journalist:innen? Auf Social Media ist das oft unklar: Influencer, parteinahe Blogs oder YouTube-Kanäle von Unternehmen teilen Artikel, Info-Grafiken und Videos, die wie journalistische Beiträge aussehen. Aber wie ausgewogen, unabhängig und kritisch ist dieser “Content”? An der Universität Wien läuft noch bis 2025 ein Forschungsprojekt zu den Grenzen des Journalismus im digitalen Zeitalter, geleitet von Folker Hanusch. Er ist Journalismus-Professor an der Universität Wien und diesmal unser Gast im Wissenschaftsradio.
29 Minuten
Graffiti als Prävention gegen Gewalt an Mädchen, wie kann das funktionieren? Diese Frage hat sich unsere Radio Radieschen Redakteurin Johanna Hirzberger gestellt. Anlass dafür ist das Forschungsprojekt von Brigitte Temel, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Konfliktforschung. #girlsCAN, so der Name des Projekts, bietet Workshops zu Themen wie: geschlechtsspezifischer Gewalt, Grenzen und Handlungsstrategien für Mädchen an. In den darauf aufbauenden Graffiti-Workshops, sprayen die jungen Frauen dann ihre Eindrücke in Form von Bildern an öffentliche Wände. Brigitte Temel und Merlina Linke, Leiterin vom flash Mädchen*café, sprechen mit uns darüber, wie Projekte wie #girlsCAN präventiv gegen Gewalt an Mädchen wirken können und was es in Zukunft noch braucht.
37 Minuten
Gletscher schmelzen rasant und die Alpen leiden unter immer wärmeren Temperaturen. Angesichts der Klima-Krise: Wie sehen die Winter der Zukunft aus? Werden wir überhaupt noch Ski fahren können? Über diese Fragen sprechen wir diesmal im #wissenschaftsradio. Zu Gast ist Klimaforscher Andreas Gobiet von der Geosphere Austria. Er hat an einer der umfassendsten Studien zur Klima-Erwärmung in den Alpen mitgearbeitet.
40 Minuten
In Katharina Ungers Start-Up "Livin Farms" dreht sich alles um die Schwarze Soldatenfliege: Die Larven der Fliege werden mit Abfällen von Bäckereien oder Getreide-Mühlen gefüttert. Danach werden sie getrocknet, gepresst - und zu Protein-Mehl für Tierfutter weiterverarbeitet. Lebensmittel-Abfälle verwandeln sich also zu neuem Futter - "ein Zero Waste-System", sagt Katharina Unger. In dieser Folge von #startmeup besuchen wir die Gründerin und ihre Soldatenfliegen in ihrer Fabrik in Simmering.
33 Minuten
CO2 zum Essen! Das Start-Up Arkeon wandelt CO2 mithilfe von winzigen Lebewesen zu Aminosäuren um. Die damit gewonnenen Proteine könnten in Zukunft in veganem Käse, pflanzlicher Milch oder Protein-Shakes zu finden sein. In #startmeup spricht Gründer Gregor Tegl über die Ausbaupläne des jungen Unternehmens - und was genau in den Bio-Reaktoren vor sich geht. Foto: (c) Arkeon
17 Minuten
Hitze und Waldbrände. Starkregen und Überflutung. Das Wetter im heurigen Sommer hat mit voller Wucht gezeigt, was passiert, wenn wir unachtsam mit der Natur umgeben. Diese Extreme werden vom Klimawandel, aber auch vom Bodenverbrauch beschleunigt. Und bei diesem ist Österreich trauriger Europameister. Nirgendwo sonst wird täglich mehr Boden verbraucht als bei uns. Benedikt Quinz hat sich dieses österreichische Phänomen, dessen Folgen und mögliche Lösungsideen dafür angesehen.
42 Minuten
Ob mit dem skandal-umwitterten "Gürtel-Pool" im Jahr 2020, dem "Super-Grätzl" in Favoriten oder mit Blumentrögen und Sitzbänken auf Parkplätzen: Autos werden zunehmend aus der Stadt gedrängt. Im Wissenschaftsradio stellen wir Forschungsprojekte vor, die sich mit Super-Blocks, Mobilitäts-Hubs und temporären Straßensperren beschäftigen. Was bringen diese Verkehrsprojekte und wie werden wir uns in Zukunft in der Stadt fortbewegen?
45 Minuten
Anna-Vera Deinhammer forscht und lehrt seit 1. Juni am Studienbereich Real Estate Management der FHWien der WKW. Ihre Professur wurde von der TPA Steuerberatung GmbH, der Signa Holding GmbH, der BUWOG Group GmbH, der LENIKUS Immobilien GmbH und der Erste Bank gestiftet. Sie teilt ihre Erkenntnisse darüber, wie nachhaltiges Bauen nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch wirtschaftlichen Erfolg bringt. Deinhammer erläutert, wie sie ihre umfangreiche Expertise in diesem Bereich nutzt, um Forschung und Praxis miteinander zu verbinden und trägt dadurch dazu bei, nachhaltige Baupraktiken in die Realität umzusetzen. In der #MeetyourProf-Ausgabe geben wir Einblicke in ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und die Brücke, die sie zwischen Forschung und praxisorientierter Umsetzung schlägt.
11 Minuten
Better communication for a better world! Das ist der Leitspruch von Leyla Tavernaro-Haidarian, die in ihrer Rolle als Academic Expert & Lecturer an der FHWien der WKW als International Course Manager und auch für unseren englischen Bachelor-Studiengang Corporate Communication zuständig ist. Inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Lehre ist die Nachhaltigkeitskommunikation. Weg von den Kennzahlen tritt sie dafür ein, einen Lernprozess in den Mittelpunkt zu stellen. Wie können wir miteinander eine nachhaltige Zukunft bauen und dabei die Menschen nicht aus den Augen zu verlieren? Wir haben nachgefragt: Was hat Soziale Gerechtigkeit mit Nachhaltigkeit zu tun?
26 Minuten
Die "SDGs" oder Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen sind Gegenstand vieler Diskussionen. Seit diesem Jahr sind sie nun in allen Bachelor- und Master-Programmen fest verankert. Darüber hinaus ist die FHWien der WKW im Jahr 2015 dem PRME-Netzwerk (Principles for Responsible Management Education) beigetreten. Ziel ist es, die Managementausbildung zu transformieren und die verantwortungsbewussten Entscheidungsträger von morgen auszubilden, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern. Jenseits der theoretischen Integration der SDGs in die akademischen Programme stellt sich die Frage: Welchen konkreten Einfluss hat die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den SDGs, und wie nachhaltig ist die Hochschule selbst? In dieser Ausgabe von #MeetyourProf mit Katharina de Melo gehen wir diesen Fragen und mehr auf den Grund. Wir beleuchten die fortlaufende Verpflichtung zu den SDGs und untersuchen die Nachhaltigkeitspraktiken unserer Studienbereiche.
32 Minuten
Nur 0,4 Prozent des weltweiten Sponsoringvolumens fließt in von Frauen ausgeübten Sport. Und auch in der medialen Berichterstattung sind Sportlerinnen noch immer unterrepräsentiert. Lediglich in 12 Prozent aller Sportberichterstattung in Österreich wird eine Frau abgebildet. Katharina Leder möchte das ändern und zwar mit ihrem StartUp "leMOVE sportmanagment e.U.".
28 Minuten
Unis sollen Klimaschutz vermitteln – klar. Aber wie sieht es mit ihrer eigenen CO2-Bilanz aus? Hochschulen sind zwar keine Erdöl-Raffinerien; den Klimawandel heizen sie aber trotzdem an. Sie lassen zum Beispiel Hörsäle ins Grüne betonieren, müssen ihre Gebäude heizen oder kühlen, und ihre Wissenschaftler:innen fliegen zu Konferenzen ans andere Ende der Welt. Wie stark Unis zur Klimakrise beitragen und welche Klimaschutz-Maßnahmen am besten wirken, berichtet Joachim Thaler von der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien. So viel sei schon verraten: Ob man ein Blatt Papier mehr oder weniger ausdruckt oder Fleisch in der Mensa isst, fällt in der Bilanz kaum ins Gewicht.
25 Minuten
Keine Werbung, keine Nachrichten, keine Print-Ausgaben. Dafür "konstruktiver" Online-Journalismus, ausschließlich durch Abos finanziert: Das ist die Mission von Tag Eins, dem "Magazin für Veränderung". Nach einem Jahr droht dem Online-Medium aber das Geld auszugehen. In #startmeup spricht Geschäftsführer Dominik Ritter-Wurnig über die schwierigen Arbeitsbedingungen in einem Medien-Startup, wo "konstruktiver" Journalismus an seine Grenzen stößt - und wie es mit Tag Eins weitergehen könnte. Foto: (c) Severin Wurnig
31 Minuten
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden: die grünen Lagerräume von Storebox, einem Start-Up aus Wien. Storebox mietet leerstehende Erdgeschoß-Lokale, baut sie um und vermietet dann wenige Quadratmeter Fläche an Städter, die dort ihre Rennräder, Schallplatten-Sammlungen oder alten Kinderbücher einlagern. Inzwischen kann man in den abgeriegelten Geschäftslokalen mit Hamsterlogo auch IKEA-Möbel oder Kleidung abholen, die man im Internet bestellt hat. In #startmeup erzählt Storebox-Gründer Johannes Braith, wie viel Marge eine typische Storebox abwirft, wie er in nur eineinhalb Jahren 2.000 Standorte eröffnen will - und warum ihm der Erfolg von Ausmist-Expertin Marie Kondo keine Sorgen macht.