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Wenn Landfrauen reisen Archiv

14 Episoden
42 Minuten
Ein Rastafari Bio-Hof auf Barbados ist das Reiseziel der vierten Folge. Die beiden Landfrauen Therese Nyffenegger, 64, und Kathrin Sprecher, 49, erahnen nicht, wie einzigartig diese Reise für sie sein wird. Neben der Arbeit wollen sie sich den Traumstrand auf der Karibikinsel nicht entgehen lassen. Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf einen Hof in einem fremden Land. In dieser Folge reisen zwei Landfrauen auf einen Rastafari Bio-Hof auf der Karibikinsel Barbados. Nichts ahnend, wo die Reise hingehen wird, sagt die Bündner Bäuerin Kathrin Sprecher beim Packen zu Hause in Langwies: «Ich nehme keinen Badeanzug mit, ich kann gar nicht schwimmen». Die atemberaubend schönen Strände und das türkisblaue Meer von Barbados sind aber auch nicht das eigentliche Reiseziel. Auf der organisch-biologischen Farm der Rastafari Familie Jelani sollen die beiden Landfrauen nachhaltige Landwirtschaft und eine fremde Lebensweise kennenlernen. Ireka, 61, und Prince Jelani, 63, bauen auf ihrem Betrieb der «Ngozi Farm and Cultural Sanctuary» Gemüse, Früchte und Kräuter an. Die sehr einfachen Lebensverhältnisse auf dem Hof sind für die beiden Schweizerinnen eine grosse Herausforderung. Geschockt erzählt Therese Nyffenegger, die Weinbäuerin aus Döttingen AG: «Während dem Abendessen ist mir ein Gecko auf den Tellerrand geknallt», aber die Landfrauen beweisen Durchhaltevermögen. Sie wohnen in einem Holzhaus unter einem Wellblechdach. Die Farm wird nur mit Solarstrom betrieben und die Wasserversorgung ist äusserst begrenzt. Im jungleähnlichen Hinterland von Barbados helfen die beiden Bäuerinnen bei tropischen Temperaturen Gemüse anzupflanzen und die Felder von Unkraut zu befreien. Für die schweisstreibende Arbeit werden sie mit frisch gepflückten Kokosnüssen belohnt. Die Jelanis sind spirituelle Baptisten und leben nach der Tradition der Rastafaris. Aus Überzeugung essen sie weder Fleisch noch Eier. Neugierig nehmen Therese Nyffenegger und Kathrin Sprecher an der spirituellen Feier der Familie teil. Die schwierigste Aufgabe stellt sich jedoch den beiden bei der Zubereitung des Schweizer Menüs. Ihr Plan: Sie wollen mit einer vegetarischen Variation die Gastgeberfamilie von ihren Kochkünsten überzeugen. Für den Kartoffelstrudel – aus Kathrin Sprechers Siegermenü der «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» 2011 – fehlen allerdings sogar die nötigen Küchenutensilien, wie zum Beispiel ein Wallholz. An Kreativität fehlt es den beiden einfallsreichen Bäuerinnen nicht, sie sägen sich kurzerhand ein Stück Bambusrohr zurecht. Neben der Arbeit auf dem Hof, wollen sich die Schweizerinnen einen Ausflug an einen Traumstrand nicht entgehen lassen. Die Küsten Barbados sind bekannt für ihre Vielfalt an Korallenriffen, die eine bunte und lebendige Umgebung für zahlreiche Meeresbewohner bieten. Therese Nyffenegger träumt davon, einmal im Leben eine Schildkröte in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen. Wird sich Nichtschwimmerin Kathrin Sprecher überwinden und sich Therese bei diesem Abendteuer anschliessen?
43 Minuten
Eine Reise ins Ungewisse: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf einen Hof in einem fremden Land. In dieser Folge reisen zwei Landfrauen nach Ungarn – wegen Flugangst mit dem Zug. Die beiden Landfrauen, Johanna Guillod (39) aus Môtier im Kanton Freiburg und Manuela Achermann (42) aus Niederrickenbach im Kanton Nidwalden wissen im Vorfeld nicht, mit wem und wohin die Reise geht, dies wird jeweils erst am Flughafen offenbart. Zum ersten Mal wird aber nicht geflogen. Johanna Guillod überlebte vor zehn Jahren einen Flugzeugabsturz in Asien und seitdem kann die Gemüsebäuerin nicht mehr in ein Flugzeug steigen. Darum führt die Reise mit dem Nachtzug von Zürich nach Budapest, der Hauptstadt von Ungarn. Doch das eigentliche Ziel liegt weiter östlich: ein Bauernhof in der Ortschaft Berettyóújfalu, gut 200 Kilometer und drei Autofahrstunden von Budapest entfernt, nahe der rumänischen Grenze. Auf dem Hof der Familie Szasz werden Manuela und Johanna in die vielseitige Landwirtschaft eingeführt, wobei die meiste Arbeit noch von Hand erledigt wird – Maschinen gibt es keine. Die Familie Szasz lebt von der Schweine- und Schafzucht sowie von prächtigen Blumenfeldern. Die Schweizerinnen lernen nicht nur die ungarische Landwirtschaft kennen, sondern auch die landestypische Küche. Dazu gehört zum Beispiel der besonders fetthaltige Speck vom Mangalitza-Schwein, der in grossen Stücken in geselliger Runde über dem offenen Feuer gebraten wird. Das kulinarische Highlight ist das traditionelle Gulasch, ein Gericht aus Fleisch, Zwiebeln und Paprika, welches sie zusammen mit der Gastfamilie zubereiten. Das Fleisch kommt von einem frisch geschlachteten Schaf und das Paprikapulver haben die Landfrauen zuvor selber gemahlen, in einem kleinen Familienbetrieb der Familie Tatos im Nachbarsdorf Letavertes, der auf die Paprikaproduktion spezialisiert ist. Das Pulver ist so scharf, dass bei der Verarbeitung eine Schutzausrüstung getragen werden muss.
41 Minuten
In der neuen Episode erleben ehemalige Teilnehmerinnen der SRF-Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» ein aufregendes Abenteuer in Schottland. Ohne zu wissen, wohin die Reise geht, steigen die Landfrauen Larissa Jegen und Erika Arnold ins Flugzeug und landen im malerischen Glasgow. Gleich nach der Ankunft werden Larissa Jegen, 40, und Erika Arnold, 47, von typisch schottischem Wetter empfangen. Trotz des strömenden Regens und der Umstellung auf den Linksverkehr erreichen sie sicher die abgelegene Towncroft Farm von Aly Young, 45, und Rachel Hyslop, 41. Dort erwartet sie ein herzlicher Empfang mit einer Portion schottischer Gastfreundschaft – inklusive Haggis, dem berühmten schottischen Nationalgericht. Die Landfrauen packen auf der 54 Hektar grossen Farm sofort mit an. Von der Schafzucht bis zur Begegnung mit dem imposanten Bullen «Just Eric» – Larissa und Erika beweisen Mut und Tatkraft. Ein Höhepunkt ihrer Reise sind die Blackford Highland Games, wo die beiden Landfrauen die Gelegenheit bekommen, sich selbst im Tossing the Caber, dem traditionellen Baumstammwerfen, zu versuchen. Neben der körperlichen Herausforderung müssen sich die Landfrauen auch mit der Verständigung im schottischen Akzent auseinandersetzen. Doch trotz der Sprachbarrieren meistern sie alle Aufgaben mit Bravour und geniessen dabei die lebendige schottische Musikszene, in der Aly Young als Leadsänger einer Band auftritt. Ein weiterer Höhepunkt ist ein malerischer Bootsausflug auf dem berühmten Loch Lomond, dem grössten See Schottlands und Grossbritanniens. Doch die Suche nach den ikonischen Highland-Rindern bleibt vorerst erfolglos. Am letzten Abend dürfen Larissa und Erika ihre Kochkünste unter Beweis stellen und die Gastgeberfamilie mit traditionellen Fleischvögeln aus der Schweizer Küche überraschen.
43 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf einen Hof in einem fremden Land. In dieser Folge reisen zwei Landfrauen auf einen Betrieb in Indien – nur von Frauen geführt. Bevor es in Richtung Himalaya geht, starten die Landfrauen Regula Schmid, 45, aus Tschappina im Kanton Graubünden und Lydia Barmettler, 38, aus Kägiswil im Kanton Obwalden den Indien-Trip in der Hauptstadt Neu-Delhi. Ein Kulturschock. Wo die Schweizerinnen wohnen, hat es jeweils nur eine Handvoll Einwohnende, im Grossraum von Neu-Delhi bis zu 30 Millionen. Gleich am ersten Tag erhalten die Landfrauen in einem Hindu-Tempel eine Segnung für ihre weitere Reise und den obligaten Punkt auf die Stirn. Mit Zug und Jeep geht es am nächsten Tag in die Himalaya-Region Uttarakhand. Für Regula Schmid erfüllt sich ein lang ersehnter Wunsch: «Etwas was ich mir nie erträumt hätte – eine andere Welt, ein Traum». Ziel der Reise ist der abgelegene Hof von Gaytri Agri, 35, im Dorf Kukuchina auf 1860 Metern über Meer. Sie führt den Betrieb mit ihren zwei Schwägerinnen, die Männer arbeiten auswärts als Hilfskräfte in Delhi, der Hof allein würde nicht reichen, um die Familie über die Runden zu bringen. Die Landfrauen packen gleich mit an und helfen bei der Grasernte. Alles von Hand – Maschinen gibt es keine. Nach der Arbeit ist es Tradition, dass die Frauen im Norden Indiens zusammen singen und tanzen. Für die Jodel-Dirigentin Lydia Barmettler ist dies nicht unbekannt und sieht Parallelen: «Das gibt es bei uns auch, dass man vor oder nach der Alp einen Naturjutz singt». Neu für die Schweizerinnen ist jedoch eine andere Eigenart: das einfache Lehmhaus mit Kuhmist einzureiben. Kühe sind bei den Hindus in Indien heilig und gelten als besonders rein – so auch ihre Exkremente. Die wahre Challenge für die Landfrauen ist aber, die Zutaten für ein vegetarisches «Landfrauenküche-Menü» einzukaufen und mit bescheidenen Verhältnissen zu kochen, alles von Hand, am Boden, ohne jegliche Maschinen und auf offenem Feuer. Die Gegensätze zur Schweiz könnten nicht grösser sein. Wiederholung der Sendung vom 30. Dezember 2022
42 Minuten
Pia Jungo und Aurélia Joly haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In dieser Folge reisen die beiden Schweizer Landfrauen nach Kreta. «Kreta!», jubeln die beiden Landfrauen Aurélia Joly, 52, und Pia Jungo, 59, als sie am Flughafen Zürich die Destination erfahren. Voller Vorfreude fliegen die beiden auf die grösste Insel Griechenlands und werden in Apostoli herzlich von Nopi und Manolis Igoumenakis empfangen, die einen Bio-Hof bewirtschaften und Agrotourismus betreiben. Glücklicherweise spricht die Gastfamilie Englisch – so verstehen sich alle von Anfang an prächtig. Die beiden Landfrauen packen auch gleich mit an. Sie stellen in den Olivenhainen Insekten-Fallen auf, pflücken fleissig Tomaten, Gurken und Randen in den Gewächshäusern und tauchen ein in eine Welt, wo die Gastfreundschaft eine uralte Tradition hat und ein griechisches Tänzchen nicht fehlen darf. Richtig ins Schwitzen geraten die beiden Frauen allerdings, als sie mit einer besonderen kretischen Spezialität konfrontiert werden: Schnecken. Die gilt es nicht nur zu sammeln und zu kochen, sondern auch zu probieren. Nach dieser Erfahrung sind die beiden Frauen froh, dass sie am letzten Abend das kulinarische Zepter selbst übernehmen und ihr Landfrauenessen kochen dürfen. Beim Anrichten kommt aber Hektik auf: «Nein! Das ist Brei!», ruft Pia entsetzt, als sie das Fleisch aufschneiden will und es gleich zerfällt. Ist das Schweizer Essen noch zu retten? Die Frauen blicken auf eine unvergessliche Zeit zurück: «Es war eine wunderschöne Erfahrung.»
42 Minuten
Keine gemeinsame Sprache, eine klirrend kalte Jahreszeit und viel Schnee. Alles kein Problem. Die beiden Landfrauen Lydia und Regula kümmern sich mit viel Herz um ihre indischen Freundinnen, die zum ersten Mal ein fremdes Land besuchen. In der neuen Sendung «Wenn Landfrauen reisen – Das Wiedersehen» erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer eine unvergessliche Winterreise der besonderen Art. Die schweizerischen Landfrauen Lydia Barmettler aus Kägiswil OW und Regula Schmid aus Tschappina GR öffnen erneut ihre Türen, um alte Bekannte willkommen zu heissen. Diesmal reisen jedoch die charmanten Inderinnen Gayatri und Bhagwati aus dem Norden Indiens an. Die Sendung verspricht nicht nur eine Reise durch schneebedeckte Landschaften, sondern auch eine faszinierende Begegnung der Kulturen. Während einer knappen Woche verbringen die Inderinnen Zeit auf den Bauernhöfen der schweizerischen Gastgeberinnen und tauchen tief in den bäuerlichen Alltag ein. Sie lernen lokale Traditionen kennen, kosten schweizerische Spezialitäten und tauschen ihre eigenen Geschichten mit Lydia und Regula aus. Die Schweiz zeigt sich in dieser Sendung im schönsten Wintergewand, und die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf herzerwärmende Momente, authentische Begegnungen und eine einzigartige Verbindung zwischen unterschiedlichen Kulturen freuen. «Wenn Landfrauen reisen – Das Wiedersehen» ist eine Entdeckungsreise der menschlichen Gemeinsamkeiten, die über Grenzen und Kontinente hinweg verbinden.
42 Minuten
Vor zwei Jahren waren die Landfrauen Maya Baer und Deborah Stadelmann bei Anastasia und Sara Guzmán Pérez zu Besuch in Mexiko. Jetzt kommen die Mexikanerinnen erstmals in die Schweiz und erleben ein emotionales Wiedersehen und eine grosse Überraschung. Nachdem die ehemaligen Kandidatinnen der Sendung «Landfrauenküche», Deborah Stadelmann und Maya Baer, vor zwei Jahren Mexiko besuchten, tauschen sie nun die Rollen und die Mexikanerinnen kommen in die Schweiz und besuchen die Landfrauen auf ihren Höfen in Dicken SG und Rifferswil ZH. Das Wiedersehen zwischen den Schweizer Landfrauen und den Mexikanerinnen Anastasia und Sara Guzmán Pérez, die in der Nähe von Mexiko-Stadt eine Kaktusplantage betreiben, wird zu einer Reise voller Überraschungen. Gleich nach der Ankunft erfahren sie von Deborah Stadelmann, dass sich in ihrem Leben nach einer Trennung alles verändert hat. «Am Schluss war es für mich nur noch ein riesiger Stress, darum habe ich den Hof verlassen», meint Deborah Stadelmann und gewährt einen offenen Einblick in ihr Leben. Nebst dem berührenden Austausch von Frauen aus unterschiedlichen Kulturkreisen über Themen wie Trennung, lebt der Besuch der Mexikanerinnen vor allem von der Begegnung mit Schweizer Lebensweisen und Traditionen, dem Alltag auf Schweizer Bauernhöfen und speziellen Aktionen. So wagen sich die Gäste aus dem Ausland in der Kulturwerkstatt Appenzellerland von Werner Alder ans Hackbrett und ans Jodeln, fahren zum ersten Mal Sessellift und Rodelschlitten auf dem Atzmännig und zum Abschluss kochen die Landfrauen beider Länder zusammen ein typisches Schweizer Gericht und feiern die interkulturelle Freundschaft.
42 Minuten
Vor fünf Jahren haben die beiden Landfrauen Maja Schenkel und Silvia Limacher Ināra Mālkalne in Lettland besucht. Jetzt kommt die quirlige Bäuerin erstmals in die Schweiz. Es ist ein emotionales und aufregendes Wiedersehen. «Silviaaaaa, Majaaaaaa!» So tönte es manches Mal vor fünf Jahren in Lettland, als Gastgeberin Ināra die beiden Frauen lautstark auf ihrem Hof suchte. Maja Schenkel und Silvia Limacher lernten damals Hof, Land und Leute kennen und kehrten mit unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck nach Hause zurück. Für die herzliche Gastfreundschaft der Lettin wollen sich die beiden Landfrauen revanchieren und laden sie nun in die Schweiz ein. Schon von Weitem hallt die vertraute Stimme am Flughafen Zürich durch die Ankunftshalle: «Silviaaaaa, Majaaaaaa!» Ināra ist gelandet und bereit fürs grosse Abenteuer in der Schweiz. Die Lettin besucht die Höfe der beiden Frauen in Fehraltorf ZH und Flühli LU, taucht in deren Alltag ein, packt tatkräftig bei allen Arbeiten mit an und lernt Schweizer Traditionen kennen. So überraschen die beiden Landfrauen Ināra unter anderem mit einem Ausflug aufs Brienzer Rothorn. Die Lettin ist überwältigt: «Das ist sicher einer der schönsten Tage meines Lebens.» Schon die historische Dampfbahn, welche die Frauen auf den beliebten Berg bringt, ist ein einmaliges Erlebnis. Oben wartet aber noch ein ganz besonderes Highlight auf die musikliebende Lettin: ein Volksmusik-Trio. Ināra übt sich im Jodeln und ist so inspiriert, dass sie gleich selbst noch ein lettisches Volkslied inmitten dieser traumhaften Bergkulisse singen will. Am letzten Tag kochen die drei Frauen zusammen ein herbstliches Festmahl und dann rückt der Abschied näher. Ināra schaut dankbar auf eine wundervolle Zeit zurück: «Ich werde wunderschöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Es war wie in einem Märchen.»
45 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In dieser Folge reisen zwei Schweizer Landfrauen auf einen Hof auf den Färöer Inseln. «Färöer? Nie gehört!» Aufgeregt schauen sich Helen Imhof, 39, und Barbara Matter, 45, an, als sie am Flughafen erfahren, wohin ihre Reise geht. Das Flugzeug bringt die beiden Schweizerinnen auf die mitten im Nordatlantik, zwischen den britischen Inseln und Island gelegenen achtzehn Färöer Inseln. Eine Woche lang sind sie zu Gast auf dem Hof von Irena, 32, und Esmar Joensen, 53, mit ihren insgesamt neun Kindern. Die Schweizerinnen fühlen sich bei der Familie schnell wie zuhause und können sich mit ihnen auf Englisch gut unterhalten. Anderes ist weniger bekannt. Mutig probieren die beiden Frauen kulinarische Spezialitäten der Inseln wie etwa getrocknetes Walfisch-Fleisch oder Schafblut-Crêpes. Ein Ausflug zum Fischfang auf einem mittelgrossen Trawler und das gemeinsame Schafe eintreiben schweisst die Bäuerinnen aus der Schweiz mit der färöischen Familie immer mehr zusammen. Kein Wunder, fliessen beim Abschied am Ende der Woche auf beiden Seiten viele Tränen. Vor dem Rückflug in die Schweiz dürfen sich Barbra und Helen in einem Hotpot am Strand von den vielen Eindrücken und Erlebnissen erholen.
43 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In dieser Folge reisen zwei Schweizer Landfrauen nach Rumänien auf die Hai La Saivan-Farm. «Wir stehen auf dem Schlauch», so die Selbsterkenntnis von Ruth Breitenmoser, 68, und Monika Kurmann-Emmenegger, 42. Ihr Reiseziel Rumänien ist für beide Landfrauen ein weisser Fleck auf der Weltkarte. «Wir freuen uns trotzdem», so das Duo unisono. Von Zürich nach Bukarest und weiter nach Suceava geht die Flugreise. Die zweistündige Autofahrt im Landteil Bukowina lässt die Schweizerinnen staunen. Die Landschaft erinnert sie zunehmend ans schweizerische Tösstal inklusive Töss. Da landen Ruth und Monika im Nirgendwo. Auf Hai La Saivan hat Liliana Axîntoi das Zepter in der Hand. Möglich wäre dies nicht ohne die Unterstützung ihrer Schwester Geta und ihrer Cousine Tuca. Dem Frauentrio ordnet sich Lilianas Mann Vistic unter. Ihn finden die Schweizer Landfrauen bereits nach dem ersten herzlichen Kennenlernen mysteriös. Die Spannung steigt, als sie den Hirten beim Hüten seiner Schafe begleiten. Auf Hai La Saivan wird angepackt und nicht ausgeruht. Ruth Breitenmoser und Monika Kurmann-Emmenegger helfen von Beginn weg da und dort. Kontrolliert werden ihre Arbeiten von Lili der Gastgeberin. Und die ist für ihre Exaktheit und Geradlinigkeit bekannt. Als Belohnung winkt ein typischer Sonntagabend mit der Familie inklusive Livemusik. Zur Freude aller ist auch Vistic mit von der Partie und als Tanzpartner heiss begehrt. Die Schweizerinnen erleben echte, rumänische Gastfreundschaft. Und wie bei «Wenn Landfrauen reisen» üblich, zeigen auch die St. Gallerin und die Luzernerin ihre Kochkünste und ziehen ihre eigene überraschende Bilanz, nach einer Woche im südosteuropäischen Land.
43 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In dieser Folge reisen zwei Schweizer Landfrauen nach Brasilien auf einen Selbstversorger-Hof. Die Freude von Lotti Baumann, 49, und Brigitte Wegmüller, 53, hält sich in Grenzen, als sie am Flughafen erfahren, dass es nach Brasilien geht. Die lange Reise, die Entfernung vom eigenen Zuhause und mögliche Schlangen-Begegnungen bereiten vor allem Brigitte grosse Sorgen. Nun gibt es aber kein Zurück mehr Wenige Stunden später sitzen sie schon im Flugzeug unterwegs nach Rio de Janeiro. Von hier aus nehmen die Landfrauen ein Auto und fahren nach Silveirânia, in der Region Minas Gerais, wo eine Bauernfamilie auf sie wartet – lange wartet. Denn bereits die Anreise ist ein Abenteuer. Kaum angekommen, dürfen Lotti und Brigitte das spüren, was man den Brasilianerinnen und Brasilianern nachsagt: eine unglaubliche Herzlichkeit und Wärme. Die zwei Schweizerinnen werden wie Familienmitglieder empfangen. Eine grosse Erleichterung für die Landfrauen. Die Gastgeberin Lilian Soares Azevedo Silva Moreira, 57, und ihr Mann Mauro Onias Moreira56, sind Selbstversorger und pflanzen unter anderem Reis, Bohnen, Maniok, Kaffee und Mais nach biologischen Kriterien an. Lilian und Mauro haben insgesamt 18 Kinder adoptiert und grossgezogen – eine Geschichte, die Lotti und Brigitte sehr berührt. Vom ersten Moment an verstehen sich die vier prächtig, ohne eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Sie arbeiten, tanzen, lachen und weinen zusammen – umso schwerer ist nach dieser intensiven Woche der Abschied. In Rio de Janeiro blicken die Landfrauen auf eine unvergessliche Woche zurück und sind sich einig: «Die Lebensweise von Lilian und Mauro prägt unser Leben nachhaltig.»
42 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen. SRF schickt ehemalige Teilnehmende der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer ins Ausland. In dieser Folge reisen Flurina Candinas aus Andiast GR und Ilona Thétaz aus Saxon VS auf die Rentierfarm. So hoch im Norden waren die beiden Landfrauen noch nie. Nach einer langen Reise erreichen Flurina Candinas und Ilona Thétaz nördlich von Rovaniemi die Rentierfarm von Jenni Kaaretkoski und ihrer Familie. Diese hat eine schöne Überraschung bereit. Die beiden Landfrauen übernachten in einer Hütte mitten im Wald – völlig abgeschottet, ohne Strom und ohne Wasser. Das Abenteuer kann losgehen. In den Sommermonaten sind die Rentiere nicht auf der Farm, sie bewegen sich frei in einem riesigen Gebiet weiter im Norden. Flurina Candinas (Landfrauenküche 2019) und Ilona Thétaz (Landfrauenküche 2020) wird es aber bestimmt nicht langweilig: Es ist Jagdsaison – und zwar Bärenjagd. Im Sommer bereiten Jenni, ihr Partner und ihre zwei Kinder alles für den Winter vor. Dazu gehört neben der Jagd auch das Fischen, das Sammeln von Beeren und der Auf- und Abbau von Zäunen. Es gibt also genug zu tun für unsere Schweizerinnen. Nachdem die Landfrauen frischen Fisch und eigenes Rentierfleisch der Gastfamilie geniessen durften, sind nun sie an der Reihe. In ihrer Hütte bekochen die beiden Jenni und ihre ganze Familie mit einem Schweizer Menü, das sich die finnische Familie selbst ausgesucht hat. Flurina und Ilona müssen erfinderisch sein, denn sie kochen ohne Strom und ohne fliessend Wasser. Erstausstrahlung 26. November 2021
42 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf einen Hof in einem fremden Land. In dieser Folge reisen zwei Schweizer Landfrauen in eine Peperoni-Fabrik im Kosovo. Am Flughafen der kosovarischen Hauptstadt Pristina werden die beiden Landfrauen Sabrina Stadelmann, 37, und Coni Hiltebrand, 53, von Übersetzer Kushtrim Kadriu freudig in Empfang genommen. Der Kosovare soll die Landfrauen auf den Hof von Gastgeberin Fahrije Hoti bringen. Es ist aber schon Abend, deshalb schlägt Kushtrim den Landfrauen vor, dass sie sich ins Nachtleben von Pristina stürzen. Das ausgiebige Feiern sei ein wichtiges Element der kosovarischen Kultur. Eine durchtanzte Nacht später brechen die Landfrauen und ihr Reiseführer dann wirklich auf und fahren nach Krusha e Madhe, einem Bauerndorf im Südwesten des Landes. Das Dorf wurde im März 1999 zum Schauplatz eines der grössten Massaker des Kosovokrieges. Bei einem Überfall auf das Dorf wurden mehr als 240 Männer getötet, Frauen und Kinder wurden nach Albanien vertrieben. Auch Fahrije Hoti, 53, verlor ihren Mann und musste mit ihren Kindern flüchten. Nach dem Krieg ist sie in ihr Heimatdorf zurückgekehrt und hat dort mit anderen Kriegswitwen eine Peperoni-Farm aufgebaut. Mittlerweile beschäftigt sie rund 50 Mitarbeiterinnen. Die Schweizer Landfrauen Sabrina und Coni gehören in dieser Woche auch dazu. Sie werden schnell integriert und sind bald auch acht Stunden pro Tag am Peperoni schneiden und einlegen. Daneben werden sie Zeuginnen der grossen Gastfreundschaft im Land. Sie werden auf eine Klettertour eingeladen und fort zu wird ihnen Essen und Rakia gereicht. Als Höhepunkt der Woche dürfen sie mit Gastgeberin Fahrije zu einer Verlobungsfeier mit 300 geladenen Gästen. Wieder wird die Nacht durchgetanzt und die Schweizer Landfrauen zeigen sich beeindruckt über die Lebensfreude ihrer Gastgeberinnen, trotz dem schweren Schicksal, das diese Frauen ertragen müssen.
43 Minuten
Sie haben keine Ahnung, wohin die Reise geht und mit wem sie ins Flugzeug steigen: SRF schickt ehemalige Teilnehmerinnen der Sendung «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche» auf ein Abenteuer in ein fremdes Land. In dieser Folge reisen zwei Schweizer Landfrauen auf eine Kaktus-Farm in Mexiko. «Mexiko?!» schreien die Landfrauen Maya Baer, 45, und Deborah Stadelmann, 41, ungläubig als sie am Flughafen Zürich erfahren, wohin ihre Reise geht. Wenige Stunden später sitzen sie auch schon im Flugzeug unterwegs zu einer Kaktus-Farm in der Nähe von Mexiko-Stadt. Dort leben sie für eine Woche auf dem Hof von Anastasia Guzmán Pérez, deren Mann Angél und der gemeinsamen Tochter Sara, die glücklicherweise perfekt Englisch spricht. Bäuerin Anastasia hatte früher für das mexikanische Fernsehen gearbeitet. Als sie dort die Stelle verlor, sattelte sie um auf den Anbau von Nopal, auch bekannt als Feigenkaktus. Schon über 25 Jahre bewirtschaftet sie dazu ein Feld nach strengen biologischen Kriterien. Sie verwendet keinerlei Pestizide und hat auch keine Maschinen im Einsatz. Deshalb gibt es umso mehr zu tun. Der Nopal wird ganzjährig geerntet und im Anschluss zu verschiedensten Produkten wie Keksen oder Konfitüre weiterverarbeitet und auf dem Markt verkauft. Umso schöner ist es für Anastasia, dass die Schweizer Landfrauen Abwechslung in den strengen Alltag bringen. Nebst den gemeinsamen Stunden auf dem Kaktusfeld tanzen die Landfrauen zu Mariachi-Klängen und kochen zusammen. Der Gang in eine traditionelle mexikanische Sauna schweisst die Bäuerinnen endgültig zusammen. Bei einer Ballonfahrt über die Ruinen von Teotihuacán sind sich Maya und Deborah einig: «Diese Woche werden wir unser Leben lang nicht vergessen.»
Wenn Landfrauen reisen

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