Seriendialoge - DWDL Archiv
50 Episoden
49 Minuten
Wer intensiv Arztserien guckt, kennt den fiktiven Krankenhaus-Alltag und kann Fachtermini auswendig. Aber entsprechen "Grey's Anatomy", "Emergency Room" oder "Schwarzwaldklinik" der Realität? Dieser Frage wollte Ulrike Klode im Staffelfinale der „Seriendialoge“ nachgehen und hat sich einen Arzt gesucht: Dr. Matthias Henschen. Er kennt nicht nur den Alltag im Krankenhaus - sondern auch die entsprechenden Serien.
Ein Gespräch über Fachjargon und Handgriffe, Sex im Krankenhaus, den stressigen Alltag und den Unterschied zwischen deutschen und amerikanischen Arztserien.
Weitere Informationen zu den Serien und dem Gesprächspartner gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/56623/seriendialoge_19_wie_realistisch_sind_greys__co/
45 Minuten
Historiendramen sehen alle ähnlich aus? Falsch. "Peaky Blinders" erzählt die Geschichte einer Gangsterbande im Birmingham der 1920er-Jahre mit ungewohnten Mitteln: sehr stilisierten Bildern und moderner Indie- und Alternative-Musik. Die Film- und Fernsehregisseurin Franziska Meyer Price ist begeistert von der Art, wie die Charaktere in Szene gesetzt, die Bilder inszeniert werden und die Musik eingesetzt wird. Im Mittelpunkt steht Thomas Shelby (Cillian Murphy), der eine Bande Kleinkrimineller im Armenviertel Birminghams anführt und ehrgeizige Ziele hat. Ein Gespräch über opulente Bilder und die Arbeit von Regisseuren bei Serien - und nebenbei verrät Franziska Meyer Price, dass es eine Fortsetzung der ARD-Serie "Berlin, Berlin" geben wird. Weitere Informationen zu "Peaky Blinders", der Gesprächspartnerin und zu den anderen im Podcast empfohlenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/56540/seriendialoge_18_die_macht_der_bilder_bei_peaky_blinders/
46 Minuten
Britische Ermittler gibt es zuhauf - doch John Luther ist etwas ganz Besonderes, findet Daniel Schröckert. Der Kino- und Serienexperte vom Webvideoportal Rocket Beans TV ist allerdings nicht nur von der Hauptfigur der Serie "Luther" fasziniert, die auf unkonventionelle Art ermittelt und immer wieder in düstere Abgründe blickt. Sondern auch von den Fällen, die der Polizist (gespielt von Idris Elba) in der Serie in London lösen muss: allesamt sehr blutig und verstörend. Ulrike Klode redet mit Daniel Schröckert über den großartigen Idris Elba, die besondere "Luther"-Stimmung und wann eine Serie richtig gut ist. Weitere Informationen zu "Luther", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast empfohlenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/55779/seriendialoge_17_selbstzerstoerung_hat_einen_namen_luther/
45 Minuten
Innovation made in Europe: Bei unseren europäischen Nachbarn tun sich in Sachen Serie derzeit spannende Dinge, findet TV-Produzent Jan Kromschröder. Weswegen er im Gespräch mit Ulrike Klode vom italienischen Politthriller "1992" schwärmt. Denn die Sky-Italia-Serie von 2015 ist nicht nur packend gemacht, sondern spricht viele gesellschaftspolitische Themen an, die auch in Deutschland wichtig sind. In "1992" geht es um einen realen Korruptionsskandal in Italien Anfang der 90er-Jahre, der anhand von sechs fiktiven Figuren erzählt wird: Da ist zum Beispiel der Spin Doctor Leonardo, das ehrgeizige Showgirl Veronica, der Ermittler auf Rachefeldzug Luca oder der Kriegsveteran Pietro, der sich mit den Rechten einlässt.
Ein Gespräch über faszinierende Figuren, darüber, warum europäische Serien vom deutschen Publikum unterschätzt werden und warum sie für uns Europäer wichtig sind. Weitere Informationen zu "1992", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast empfohlenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/55751/seriendialoge_16_1992__packende_serienkunst_aus_italien/
38 Minuten
Die Finanzspekulationen der Wall Street als Serie: Mit "Billions" hat sich der US-Pay-Sender Showtime an ein Thema gewagt, das schwer zu vermitteln ist. Doch Elke Walthelm, Programmchefin von Sky, findet, dass das sehr gelungen ist. Was vor allem an einem liegt: Damian Lewis. Er spielt den Hedgefonds-Chef Bobby Axelrod, der mit windigen Geschäften sehr reich geworden ist. Sein Gegenspieler ist Staatsanwalt Chuck Rhodes (Paul Giamatti), der ihm das Handwerk legen will. Die Serie ist noch nigelnagelneu: Die erste Staffel lief von Mitte Januar bis Mitte April. Ein Gespräch darüber, wie gut Damian Lewis' Mimik ist, wie stark sich Qualitätsserien und Procedurals mittlerweile angenähert haben und worauf es bei Eigenproduktionen ankommt. Weitere Informationen zu "Billions", der Gesprächspartnerin und zu den anderen im Podcast empfohlenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/55976/seriendialoge_15_billions_oder_damian_lewis_/
35 Minuten
Sie haben jetzt schon gesehen, was erst in einigen Monaten im Fernsehen gezeigt wird: Thomas Lückerath, DWDL.de-Chefredakteur, und sein Stellvertreter Uwe Mantel haben Ende Mai in Los Angeles die Piloten der neuen Serien gesehen. Die großen Produktionsstudios haben bei den LA Screenings etwa 50 Serien vorgestellt - Thomas Lückerath und Uwe Mantel wissen jetzt, was uns ab Sommer aus den USA erwartet. Im LA-Screenings-Special des Podcasts "Seriendialoge" reden sie darüber, wie die Veranstaltung abläuft, welche zu erwartenden und welche überraschenden Trends es in diesem Jahr gibt und von welchen Serien sie besonders beeindruckt waren. Trailer zu den im Podcast angesprochenen Serien und weitere Informationen zu den LA Screenings gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge
45 Minuten
Sind die 80er-Jahre Kultserien "Kir Royal" und "Monaco Franze" heute noch zeitgemäß? Auf jeden Fall, findet die Fernsehproduzentin Christiane Ruff. Beide Serien spielen in München - und sind von Helmut Dietl. Vordergründig geht es bei "Kir Royal" um den rasenden Promi-Reporter Baby Schimmerlos, der in der Münchner Society unterwegs ist. Doch es stecken viel mehr Themen darin: Zugehörigkeit, Emanzipation, Hedonismus. Und es gibt noch einen entscheidenden Grund, warum "Kir Royal“ wichtig ist: Dietl hat eine Serie gedreht, die, was Erzähltechnik, Kamera und Ausstattung angeht, mit aktuellen US-Qualitätsserien mithalten kann. Ein Gespräch über Dietls Frauenbilder, Mutterfiguren und darüber, was derzeit das Problem bei deutschen Serien ist. Weitere Informationen zu "Kir Royal" und "Monaco Franze", der Gesprächspartnerin und zu den anderen im Podcast empfohlenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/55328/seriendialoge_13_kir_royal_prickelt_immer_noch/
39 Minuten
"Black Mirror" müsste man eigentlich mit einem Warnhinweis versehen: Könnte Dich verstören! Aber nicht, weil die Serie klassische Horror- oder Gewaltszenen zeigt, sondern weil sie sich mit der nahen Zukunft einer digitalisierten Gesellschaft auseinandersetzt. Für Marco Maas, Serienjunkie durch und durch, gehört die britische Serie zu dem Faszinierendsten, was es auf dem Serienmarkt gibt - obwohl sie mit einem entscheidenden Prinzip bricht. Die bisherigen zwei Staffeln plus Weihnachtsspecial liefen 2011 bis 2014 auf dem britischen Sender Channel 4. Im September 2015 hat Netflix verkündet, eine dritte Staffel mit zwölf Folgen produzieren zu wollen. Ein Gespräch darüber, warum "Black Mirror" ein wichtiger Denkanstoß für die Zukunft unserer Gesellschaft ist und wie man als Vielgucker seine Serien verwalten kann. Weitere Informationen zu „Black Mirror", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/55967/seriendialoge_12_black_mirror_technikalbtraeume_in_serie_/
43 Minuten
Ein Klassiker zum Start in die neue Staffel: Drehbuchautor Manuel Meimberg wollte unbedingt über "Friends" reden. Ich war darüber zwar überrascht, lasse mich aber natürlich darauf ein. Denn für mich ist das Entscheidende: Dass mein Gegenüber begründen kann, warum ihn oder sie eine bestimmte Serie fasziniert. Was Manuel Meimberg selbstverständlich kann. Denn die Comedy über sechs Freunde in New York, die von 1994 bis 2004 auf NBC lief und in Deutschland zuerst auf Sat.1 zu sehen war, hat ihn entscheidend geprägt. Ein Gespräch über generationenprägende Zitate, tiefe Gefühle und die hohe Kunst, gute Comedy zu schreiben.
Weitere Informationen zu "Friends", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge
44 Minuten
Wenn Dr. Gretchen Haase sich mit Jugendschwarm und Vorgesetztem Dr. Marc Meier fetzt, bleibt kein Auge trocken: Im Staffelfinale der "Seriendialoge" geht es um "Doctor's Diary". Im Mittelpunkt der RTL-Krankenhausserie (2008 bis 2011) steht Gretchen Haase, die sich von ihren Verlobten getrennt hat und nun ihre Facharzt-Ausbildung am Krankenhaus ihres Vaters abschließen will - wo sie auf ihre unerfüllte Jugendliebe trifft. Für Anke Greifender von Turner Deutschland ist das die beste deutsche Comedy - Ulrike Klode sieht das ähnlich. Ein Gespräch darüber, warum dieses Werk von Bora Dagtekin begeistert und was deutsche Serien amerikanischen voraus haben. Weitere Informationen zu "Doctor's Diary", der Gesprächspartnerin und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/54663/seriendialoge_10_doctors_diary_bitte_jetzt_schwaermen/
40 Minuten
Eine Serie, deren Hauptperson ein Professor im Ruhestand ist, der sich als transsexuell outet - vor einigen Jahren noch wäre "Transparent" undenkbar gewesen. Das Outing verändert nicht nur das Leben der Hauptfigur Maura, sondern beeinflusst auch das der drei erwachsenen Kinder. Die Hauptrolle spielt Jeffrey Tambor, der dafür bereits mehrere Preise erhalten hat. Die zweite Staffel der Amazon-Produktion ist im Dezember veröffentlicht worden, eine dritte ist in Arbeit. TV-Produzentin Maren Lüthje ist fasziniert von dieser melancholischen Serie. Ein Gespräch darüber, warum sie ein Teil der Pfefferman-Familie sein möchte, wie wichtig Musik für die Stimmung ist und welche Chancen in Serien abseits vom Mainstream liegen.
Weitere Informationen zu „Transparent", der Gesprächspartnerin und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/54571/seriendialoge_9_auf_selbstfindungsreise_mit_transparent/
33 Minuten
Was ist dran an "Doctor Who"? Die Science-Fiction-Serie schlägt seit Jahrzehnten Millionen Briten in den Bann, doch in Deutschland kennen sie nicht viele. Christian Junklewitz von Serienjunkies.de allerdings ist fasziniert von diesem besonderen Außerirdischen und der Art, wie in "Doctor Who" Science-Fiction-Geschichten erzählt werden. Seit 1963 gibt es die BBC-Serie und obwohl sie zwischen 1989 und 2005 eine Pause eingelegt hat, ist sie eine TV-Institution, wie man nur noch ganz wenige findet. Ein Gespräch über einen ganz besonderen Charakter, die Kunst, sowohl Neulinge zu gewinnen als auch Hardcore-Fans zu halten und warum sich deutsche Science Fiction so schwer tut.
Weitere Informationen zu "Doctor Who", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/54257/seriendialoge_8_doctor_who_der_fesselnde_zeitreisende/
34 Minuten
Was hat die Serie "Dexter", was andere Thriller nicht haben? Für Tom Westerholt, Kino- und Serienexperte von Einslive und DRadio Wissen, gehört sie zu den faszinierendsten Serien. Ulrike Klode versucht zu ergründen, warum er die Geschichte des Psychopathen so fesselnd findet. Die Hauptfigur der Serie "Dexter" ist Forensiker bei der Polizei, Spezialgebiet Blut. Die Besonderheit: Dexter bringt in seiner Freizeit Menschen um. Ein Gespräch über sympathische Mörder, ziemlich viel Blut, das richtige Casting - und warum es so schwer ist, eine Serie ohne Enttäuschung zu Ende zu bringen. Weitere Informationen zu "Dexter", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/54152/seriendialoge_7_dexter_der_mordende_ermittler/
1 Stunde 3 Minuten
Kann man aus "Fargo", dem großartigen Film der Coen-Brüder, eine Serie machen? Jörg Winger, UFA-Fiction-Produzent, findet: Ja! Er ist fasziniert von der Art, wie in der Serie eine blutige Geschichte in der verschneiten amerikanischen Provinz erzählt wird. Die erste Staffel spielt im Jahr 2006, die zweite 1979, die Geschichten und die Protagonisten sind voneinander unabhängig. Ein Gespräch über die besondere "Fargo"-Tonalität, überraschende Kniffe beim Schreiben von Drehbüchern, den Einfluss der Coens auf Jörg Wingers Serie "Deutschland 83" und ein mögliches "Fargo" in Deutschland.
Weitere Informationen zu "Fargo", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/54151/seriendialoge_6_fargo__wie_mans_mit_den_coens_aufnimmt/
35 Minuten
Kann sogar eine deutsche Serie aus den 80ern so faszinierend sein, dass wir sie mehrfach schauen wollen? Stefan Stuckmann würde antworten: Klar. Der Drehbuchautor erklärt in dieser Woche, was ihn an „Liebling Kreuzberg“ fasziniert. In der Serie geht es um den Anwalt Robert Liebling, der im Berlin-Kreuzberg der 80er und 90er Jahre allerlei kuriose Klienten vertritt. Ein Gespräch über komplexe Charaktere, ein ganz besonderes Berlin-Bild und darüber, was entstehen kann, wenn der Autor dem Hauptdarsteller eine Serie auf den Leib schreibt. Weitere Informationen zu „Liebling Kreuzberg", dem Gesprächspartner und zu den anderen im Podcast angesprochenen Serien gibt es beim Medienmagazin DWDL.de unter: http://www.dwdl.de/seriendialoge/53766/seriendialoge_5_liebling_kreuzberg_der_anwalt_der_herzen/