Das letzte Stündchen Archiv
76 Episoden
1 Stunde 2 Minuten
Dies ist eine Reprise! Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit dem Bestatter Gyan Härri. Im Gespräch mit Elena Ibello erzählt er von seinem Beruf und seiner Berufung, von schwierigen und berührenden Momenten, aber auch von seinem ganz eigenen Umgang mit Trauer und allem, was dazu gehört. Ein ehrliches, persönliches, berührendes Gespräch.
1 Stunde 14 Minuten
Als Bea Brandenberger 42 Jahre alt ist, ist sie verwitwet und Mutter von zwei kleinen Kindern. Zwei Wochen nach der Geburt ihres ersten Kindes erhält ihr Mann Rafael die Diagnose Hirntumor. Aus den erwarteten sechs Monaten werden sechs Jahre – Jahre zwischen Hoffnung, Angst und dem Wissen, dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist. Bea erzählt, wie ihre Familie mit der Krankheit lebte, sich auf Rafaels Sterben vorbereitete und wie sie und ihre Kinder nach seinem Tod weiterleben. Zwei Jahre nach der Aufnahme schreibt uns Bea über ihr aktuelles Leben mit ihren zwei Kindern: «Die Tatsache, 24/7 die einzige Person zu sein, die alles hält, ist manchmal sehr herausfordernd. Es braucht Demut. … Ich kann weder doppelt geben noch mich aufteilen. Ich kann einfach ganz sein und bleiben – im Geben und im Teilen und für mich selbst.» Danke, Bea.
1 Stunde
Dies ist eine Reprise! Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Pascal Haag, der darüber spricht, wie er seine Partnerin auf dem allerletzten Weg begleitet hat und mit diesem Verlust umgegangen ist.
58 Minuten
«Ich empfand auch im schlimmsten Moment des Abschieds eine endlose, tiefe Liebe», sagt Liliane Meier. Sie ist Mutter, Yogalehrerin, Coach und Buchautorin. In dieser Folge spricht sie über den Tod ihres Sohnes Lou. Als dieser 10 Jahre alt war, starb er bei einem Autounfall. Ohnmacht war das erste Gefühl, das Liliane überwältigte, nachdem sie erfuhr, dass Lou ums Leben gekommen war. Grosse Ohnmacht und dann grosser Schmerz. Mit der Zeit wich die Ohnmacht Liebe, Demut und Dankbarkeit, die sie bis heute auch in der Trauer spürt. Dies ist eine Reprise! Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen.
1 Stunde 15 Minuten
Wir haben verschiedene Lieblingsfolgen der letzten Jahre ausgewählt, um sie noch mehr Menschen zugänglich zu machen. Hier kommt die Lieblingsfolge mit Peter Schneider: Der Psychoanalytiker, Satiriker und Autor Peter Schneider spricht in diesem «letzten Stündchen» mit Elena Ibello über das Altwerden und die einzige Richtung, die das Leben zuverlässig nimmt: zu einem Ende hin. Ein inspirierendes, leichtfüssiges, aber in jedem Sinne ernst gemeintes Gespräch.
59 Minuten
Ein Gespräch über Abschiede. Karin Rippstein, Fachexpertin Palliative Care, und Helen Schnider, Witwe und ehemalige Pflegefachfrau, reden mit Elena über die vielen Abschiede von der Diagnose bis zum Tod – und über die letzte Lebensphase in Pflegeheim und Hospiz.
37 Minuten
Die Familienfotografin Laura Kissling engagiert sich seit der Gründung beim Verein Herzensbilder. Wenn ein Kind oder ein Elternteil schwer krank ist, schafft sie mit ihrer Kamera etwas, das später unschätzbar werden kann: liebevolle Erinnerungsbilder für Familien in einer Ausnahmesituation. Im Gespräch erzählt Laura Kissling, wie sie diese intensiven Begegnungen erlebt, was sie aus den vielen Einsätzen gelernt hat und warum sie Familien mitten im Sturm unterstützt.
56 Minuten
In dieser Folge spricht Elena mit Mirjam Liechti über die Begleitung von Familien in Zeiten von Krankheit, Abschied und Trauer – und über die besondere Arbeit des Vereins Herzensbilder. Herzensbilder ermöglicht professionelle Erinnerungsfotografien für Familien, die ein Kind verlieren – oder einen Elternteil. Die Bilder entstehen in Ausnahmesituationen und werden für viele Angehörige zu einem bleibenden Anker. Dies ist die erste von zwei Folgen über die Arbeit von Herzensbilder. Die Fotografin Laura Kissling ist regelmässig für Herzensbilder im Einsatz und spricht in der zweiten Folge über ihre Erfahrungen.
1 Stunde 5 Minuten
Die beiden Juristinnen Sarah Parrini und Dagmar Dörig klären auf über Fragen, die im Todesfall in der Schweiz beschäftigen. Sie führen eine eigene Kanzlei und haben es sich zur Aufgabe gemacht, insbesondere Frauen zu begleiten und unterstützen. Sarah und Dagmar regen dazu an, vorzusorgen und zeigen, dass auch bei dieser eher nüchternen Seite des Themas viel Empathie und Fingerspitzengefühl gefragt ist. Wie schön, gibt es Juristinnen wie sie, die dieses Gefühl haben! Dies ist eine bezahlte Partnerschaft mit der Rosenhof Legal GmbH.
4 Minuten
Céline Humm liest aus ihrem Buch «Suizid – Reden wir darüber» ein Brief an ihre verstorbene Mutter. Bonustrack zur Folge #52, in der Céline mit Elena darüber spricht, wie sie mit dem Suizid der Mutter umgegangen ist und warum es ihr so wichtig ist, dass wir mehr über Suizid reden.
1 Stunde 6 Minuten
Céline Humm war 34, als ihre Mutter sich das Leben nahm. Seither ist nichts mehr wie vorher. Trotz des Unfassbaren, trotz der Trauer lebt Céline das volle Leben – mit Haut und Haar. Um mit ihrer Geschichte einen guten Umgang zu finden, begann sie bald nach dem Tod ihrer Mutter, mit anderen Menschen zu reden, die einen Suizid im Umfeld erlebten. Entstanden ist daraus das Buch «Suizid – Reden wir darüber». Es ist ein wichtiges Buch, das Hinterbliebenen eine Stimme gibt und gleichzeitig jene aus dem Schatten holt, die erst auf den zweiten Blick mitbetroffen sind. Ein Buch, das der Sprachlosigkeit und dem Schweigen über Suizid etwas entgegensetzt. Eines, in dem die ganze Palette der Gefühle Platz findet und das es gleichzeitig schafft, Hoffnung und Dankbarkeit zu verbreiten. So wie dieses Gespräch mit Céline. Danke.
1 Stunde 16 Minuten
Live-Gespräch mit der Bestatterin Celina Schneider im Krematorium Nordheim Zürich. Host: Elena Ibello
1 Stunde 2 Minuten
Wie trauern Männer? Wie prägen unsere Vorstellungen von Männlichkeit den Umgang mit Verlust? Elena Ibello spricht mit dem Therapeuten und Trauerbegleiter Thomas Feldmann über den Umgang mit Verlust, über Rollenbilder – und darüber, wie sich Trauer zeigen darf.
57 Minuten
Elena Ibello spricht mit Gian-Marco Schmid, früher bekannt als Rapper Gimma, heute Autor. Nach dem Tod seiner suchtkranken Mutter hat er das Buch «Abschiede von Mutter» geschrieben. Ein Gespräch über Tabus rund um Sucht und Trauer, über das Schreiben als Verarbeitung. Und naütrlich übers Sterben und das Leben überhaupt.
1 Stunde 1 Minute
Die Schriftstellerin Doris Büchel spricht mit Elena Ibello über die Erfahrungen, die sie macht, wenn sie die Würdezentrierte Therapie bei unheilbar kranken Menschen anwendet. Sie erzählt vom Zuhören, vom Erinnern und Würdigen. Davon, wie diese Arbeit sich auf ihr eigenes Schreiben auswirkt und wie es zum aktuellen Buch gekommen ist. Einer persönlichen, literarischen Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, die leicht und tief zugleich ist.