SRF bi de Lüt – Echte Tierhelden Archiv
14 Episoden
44 Minuten
Meeresforscherin Silvia Frey erlebt einen der schönsten Momente auf Hoher See. Die Tier-Spitex Gründerin Caroline Bohler fällt nach einem Unfall mit tragischen Folgen für längere Zeit aus. Viktor und Hanni Huber bangen um die Zukunft ihres Lebenswerks dem Eselhof. Ein Pottwal muss sich ganz in der Nähe des Segelschiffes der Meeresforscherin Silvia Frey aufhalten. Mit dem Hydrophon hat sie klare und sehr nahe Klickgeräusche vernommen. Die Spannung und der Wunsch diesen Meeressäuger in seiner ganzen Grösse zu Gesicht zu bekommen, ist bei Silvia und der zehnköpfigen Forschungscrew riesig. Was sind die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit im Sommer 2022? Silvia Frey zieht Fazit, und erklärt, wie es um die Meerestiere im Mittelmeer steht. Krisenstimmung auf dem Eselhof Aline. Der neue Geschäftsleiter hat bereits wieder gekündigt. Viktor und Hanni Huber sind abermals auf die Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern angewiesen, um die Stallarbeit für die über vierzig Langohren zu bewältigen. Mehr denn je ist es ungewiss, wie es mit dem Hof der Stiftung Eselhilfe langfristig weiter geht. Die Tier-Spitex Gründerin Caroline Bohler hat sich bei einem Autounfall die Hand gebrochen. Das allein wäre nicht so schlimm, aber Caroline ist schwanger und durch den Unfall ist ihre Schwangerschaft gefährdet. Um Komplikationen zu verhindern, muss die Tierpraxisassistentin bis auf weiteres im Krankenhaus bleiben. Leicht fällt ihr das nicht, weil in der Zwischenzeit die Welpen ihrer Hündin Lia von den neuen Besitzern abgeholt werden.
45 Minuten
Eselhof Aline braucht finanzielle Unterstützung und versucht Patenschaften für Langohren zu verkaufen. Auf hoher See erkunden die Forscherin Silvia Frey und ihr Team, wo sich die Meerestiere genau aufhalten. Tier-Spitex für einmal daheim: Caroline Bohlers Hund hat fünf Welpen geworfen. Auf dem Eselhof Aline treffen viele Langohrfans ein. Der Unterhalt und die Versorgung der 42 Esel kostet viel Geld, darum ist die Stiftung Eselhilfe auf private finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit Besuchstagen werden Spenden gesammelt und Patenschaften für einzelne Langohren abgeschlossen. Das Team um den neuen Geschäftsführer Pascal Käppeli hat den ganzen Eselhof für die zahlreichen Besuchenden besonders herausgeputzt. Viktor Huber erzählt den Besucherinnen und Besuchern, aus welchen misslichen Umständen viele dieser Esel herausgeholt wurden und erklärt, wie man Esel artgerecht halten soll. Mit dem Hydrophon kann die Meeresschutzbiologin Silvia Frey ins Meer hören und herausfinden, wo sich die Meeressäuer wie Delfine oder Wale im Mittelmeer gerade aufhalten. Gespannt horchen die freiwilligen Forschungsgäste auf dem Segelboot den Klängen aus der Meerestiefe vor der Küste von Sizilien zu. Daneben geniessen sie das Leben an Board, essen leckere vegetarische Menüs und lernen, warum vor allem die Überfischung eine grosse Bedrohung der Meerestiere ist. Die Tier-Spitex Gründerin Caroline Bohler hat alle Hände voll zu tun. Für einmal ist sie aber nicht für andere Tierbesitzende unterwegs. Auf ihrem Bauernhof hat es Nachwuchs gegeben, ihre Hündin Lia hat fünf süsse Welpen zur Welt gebracht, die Caroline nun rund um die Uhr umsorgt. Die Tier-Spitex beschäftigt schweizweit mehrere dutzend Mitarbeitende und so ist der Ausfall der Chefin gut organisiert.
45 Minuten
Caroline Bohler von der Tier-Spitex wartet mit dem Hundebesitzer auf die Ergebnisse der Tierarztuntersuchung. Meeresschutzbiologin Silvia Frey und ihr Team stechen das erste Mal in See mit der grossen Hoffnung, Delfine zu sichten. Viktor und Hanni Huber haben Unterstützung für den Eselhof gefunden. Caroline Bohler wartet zusammen mit dem Hundebesitzer Enrico Bondi auf die Diagnose des Tierarztes. Der über 16-jährige Lucky kann nicht mehr laufen, weil er das Gleichgewicht immer wieder verliert. Es besteht der Verdacht, dass es ein Hirntumor ist. Allein hätte Enrico Bondi seinen Hund nicht in die Tierpraxis bringen können. Auch diese Dienstleistung gehört zum Arbeitsalltag von Caroline Bohler, in ihrer Unternehmung Tier-Spitex. Als gelernte Tierarzt-Praxisassistentin macht sie aber auch Ferienvertretungen in Tierarztpraxen. Silvia Frey und ihre zehn freiwilligen Helfenden stechen das erste Mal mit dem gecharterten Segelboot ins Meer. Die Volontäre lernen die ersten Handgriffe auf dem Segelschiff und bekommen von der Meeresschutzbiologin eine Einführung in die Forschungsarbeit auf dem Mittelmeer. Erwartungsvoll halten die Teilnehmenden Ausschau nach Delfinen, Pottwalen und Schildkröten. Als erstes finden sie aber vor allem nur Müll, der auf den Wellen rumschwimmt. Nachdem sie kiloweise Plastiksäcke, Seile und Kanister mühselig aus dem Meer fischen, ist die Hoffnung immer noch gross, doch noch ein paar Meeresbewohnern zu begegnen. Eine benachbarte Eselbesitzerin bittet Viktor Huber um Hilfe. Mit seiner langjährigen Erfahrung und seiner ruhigen einfühlsamen Art bietet er Unterstützung bei der Hufpflege oder beim Impfen von besonders widerspenstigen Eseln. Entlastung gibt es auch bei der Arbeit auf dem Betrieb. Es wurde ein neuer Geschäftsführer eingestellt. Der erfahrene Tierpfleger Pascal Käppeli erfreut sich an den 42 Langohren, und muss neben all den Namen auch die einzelnen Sonderbehandlungen und Gepflogenheiten auf dem Betrieb kennenlernen. Seine tatkräftige Unterstützung kommt im richtigen Moment: Hanni Huber hat sich bei der Arbeit mit den Eseln verletzt und muss das Bett hüten.
45 Minuten
In der neuen Serie dreht sich alles um eine Meeresschutzbiologin, zwei Eselretter und die Gründerin der «Tier-Spitex». Über mehrere Monate wurden die neuen Tierhelden der vierten Staffel «SRF bi de Lüt – Echte Tierhelden» bei ihrer Arbeit begleitet. Nicht weniger als 42 Esel haben bei Viktor und Hanni Huber im Zürcherischen Feldbach ein zu Hause gefunden. Die meisten wurden in verwahrlostem Zustand übernommen oder sogar vor dem Schlachthof gerettet. Vor über acht Jahren hat das Ehepaar Huber die Stiftung «Eselhilfe» gegründet. Auf ihrem Hof sorgen die beiden mit viel Liebe und Geduld dafür, dass die geschundenen Langohren wieder Lebensfreude finden. Selbst in die Jahre gekommen, sind sie nun bemüht, das Weiterbestehen ihres Lebenswerks zu sichern. Von morgen früh bis spät abends ist Caroline Bohler unterwegs und umsorgt die verschiedensten Tiere. Vor acht Jahren hat sie das Unternehmen «Tier-Spitex» ins Leben gerufen. Mittlerweile beschäftigt sie über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in vielen Teilen der Schweiz. Zu den Dienstleistungen gehören allgemeine und medizinische Betreuung, also vom Gassigehen bis zum Verbandwechsel. Aber auch Transporte oder notfallmässige Einsätze gehören dazu. «SRF bi de Lüt» begleitet die 36-jährige Tiermedizinische Praxisassistentin durch ihren rasanten Alltag. Die Aargauerin Silvia Frey widmet ihr Wissen und ihre ganze Zeit dem Schutz der Meerestiere. Mit ihrem Forschungsprojekt im Meer vor der Südostküste Siziliens sammelt sie Daten über Wale, Delfine, Meeresschildkröten und Grossfische. Damit möchte die Meeresschutzbiologin herausfinden, wann sich welche Tiere wo aufhalten und welchen Einfluss Verschmutzung, Lärm und vor allem auch die Fischerei auf sie haben. Ihr Ziel ist es, dass der Lebensraum der gefährdeten Meeresbewohner endlich geschützt wird.
45 Minuten
Der Toggenburger Wildhüter kontrolliert im Skigebiet, ob die Wintersportler die Wildruhezonen respektieren. Im Tierheim Aarebrüggli gibt es ein Happyend für den Kater Harald und auch Alexa bekommt eine neue Chance. Die Besitzerinnen des Pferdes Bico werden vom Pferdeflüsterer Berni Zambail getestet. Vor einem Monat wurde ein kleiner abgemagerter schwarz-weisser Kater im Tierheim Aarebrüggli abgegeben. Die Dame, die das verwahrloste Kätzchen damals am Waldrand aufgefunden hatte, möchte dem kleinen Stubentiger nun ein Zuhause geben. Die junge Schäferhündin Alexa wartet mittlerweile vier Monate im Tierheim auf neue Besitzer. Lea Scheidegger hat in dieser Zeit intensiv an der Erziehung der stürmischen Hündin gearbeitet und hat die Hoffnung, dass auch Alexa einen neuen Platz findet, nicht aufgegeben. Werden ihre Bemühungen belohnt? Wildhüter Urs Büchler ist im Toggenburger Skigebiet Chäserugg unterwegs. Er kontrolliert, ob die Wintersportlerinnen und -sportler die Wildruhezonen respektieren. Wildtiere müssen im Winter mit harten Lebensbedingungen kämpfen. Kälte, Schnee, Sturm, Lawinen und Nahrungsknappheit machen das Überleben schwierig. Kommen Störungen durch Wintersporttreibende hinzu, wird es für manche Tiere lebensbedrohlich. Darum gibt es in der Schweiz gesetzlich festgelegte Wildruhezonen. Solche Zonen sind klar gekennzeichnet und abgesperrt. Urs Büchler ist enttäuscht, dass immer mehr Wintersportfans abseits der Pisten unterwegs sind und Absperrungen und Gesetze missachten. Im Rossstall in Biel-Benken ist die Spannung gross. Pferdeflüsterer Berni Zambail prüft, ob die Voltige-Trainerinnen die ihnen aufgetragenen Übungen mit ihrem 14-jährigen Wallach Bico regelmässig gemacht haben. Der finale Test ist, ob sie ihr Pferd selbständig in den Anhänger laden können. Wird Bico ohne Rodeo in den Trailer steigen? Das alles sehen sie in der vierten und letzten Sendung «SRF bi de Lüt – Echte Tierhelden».
45 Minuten
Lea Scheidegger freut sich, dass ein junges Paar der stürmischen Hündin Alexa ein neues Zuhause geben möchte. Der Toggenburger Wildhüter ist verärgert, als er einen kleinen toten Kauz findet. Berni Zambail lehrt die Pferdebesitzerinnen, wie sie ihr Turnierpferd besser in den Griff bekommen. Die Tierpflegerin Lea Scheidegger ist guten Mutes, dass die junge Schäferhündin eine neue Chance bekommt. Ein junges Paar holt Alexa im Tierheim Aarebrüggli für ein «Probewohnen» ab. Allerdings hat das junge Paar zwei Katzen zu Hause und es ist fraglich, wie gut sich Alexa mit den beiden Samtpfoten vertragen wird. Als Wildhüter kommt Urs Büchler jeweils auch zum Einsatz, wenn tote Tiere aufgefunden werden. Seine Aufgabe ist es, festzustellen, an was das Wildtier gelitten hat. Diesmal ist es ein kapitaler Hirsch, der tot am Waldrand liegt und ein junger Kauz. Seine Bayerische Gebirgs-Schweisshündin Luna spürt die kleine Eule schnell auf. Als Urs Büchler herausfindet, warum der kleine Vogel sterben musste, macht er seinem Ärger Luft. Das Drahtseil eines Skilifts, der seit 30 Jahren nicht mehr in Betrieb ist, wurde dem Vogel zum Verhängnis. Das Pferd des Voltigier Verein Basiliensis Bico, wollte nicht mehr in den Anhänger steigen. Nachdem der Pferdeflüsterer Berni Zambail das Vertrauen des 14-jährigen Wallachs zurückgewonnen hat und das Pferd verladen konnte, will er nun den beiden Voltige-Trainerinnen sein Wissen weitergeben. Werden die Baselbieter Pferdebesitzerinnen schon bald wieder mit ihrem Voltigier Verein an Wettbewerbe fahren und teilnehmen können?
45 Minuten
Ein abgemagerter Igel und ein aufgefundenes Katzenbaby werden im Tierheim Aarebrüggli abgegeben. Der Wildhüter kriegt es mit einem balztollen Auerhahn zu tun. Und der Pferdeflüsterer überredet das bockige Voltigierpferd Bico in den Anhänger zu steigen. Im Tierheim Aarebrüggli in Grenchen werden gleich zwei Notfälle abgegeben. Das verängstigte kleine Katzenbaby wird von Tierpflegerin Lea Scheidegger auf Krankheiten untersucht und kriegt erst mal was zu fressen. Der zweite Notfall ist ein abgemagerter Igel, der sich in einer Plastikschnur verfangen hat und voller Parasiten ist. Können die Tierpfleger den Igel und das Kätzchen retten? Als Wildhüter muss Urs Büchler oft um Verständnis für den Lebensraum der Wildtiere werben. Aktuell gibt es im Toggenburg wegen den milderen Wintern immer mehr Wildschweine, die auch in diesen höheren Lagen beträchtliche Landwirtschaftsflächen verwüsten. Die grossen Wildschweinschäden der Bauern werden vergütet, aber der Leidensdruck der Landwirtinnen wächst. Urs Büchler bemüht sich um versöhnliche Lösungen. Berni Zambail hat vor über 25 Jahren beim texanischen Pferdeflüsterer Pat Parelli die Trainingsmethode namens «natural Horsemanship» erlernt und gibt sein Wissen in ganz Europa weiter. Ob er es schafft, dem Baselbieter Voltigier Pferd Bico glaubhaft zu machen, dass der Pferdeanhänger nicht das Tor zur Hölle ist, sehen sie in dieser Folge. Aber auch die beiden Pferdebesitzerinnen müssen lernen, wie sie das Vertrauen ihres Turnierpferdes zurückgewinnen können.
45 Minuten
Wenn ein Pferd immer bockt, dann wird Berni Zambail, der Pferdeflüsterer, gerufen. Den Lebensraum von Wildtieren zu schützen, das hat sich Urs Büchler zur Lebensaufgabe gemacht. Notleidende Tiere aufpäppeln, die im Heim abgegeben werden, das ist der Alltag von Tierpflegerin Lea Scheidegger. Urs Büchler hat sein Leben der Erhaltung des Lebensraumes der Wildtiere gewidmet. Seit 26 Jahren ist er Wildhüter im Toggenburg im Kanton St. Gallen. Immer dabei seine Bayerische Schweisshündin Luna, die ihn seit neun Jahren bei seiner Arbeit unterstützt. Im Herbst suchen die beiden hoch oben im unzugänglichen Alpsteingebirge nach Steinböcken, um den Bestand der Population zu überprüfen. Mit viel Einfühlungsvermögen und einer ausgeprägten Beobachtungsgabe hat Berni Zambail die Pferdesprache erlernt. Als Pferdeflüsterer bezeichnet er sich selbst nicht gerne, viel mehr versteht er sich als Vermittler zwischen Pferd und Mensch. Aktuell ist sein Können beim Voltigier-Verein Biel Benken gefragt. Ihr Pferd steigt nicht mehr in den Anhänger und so können die Turner nicht mehr zu den Wettbewerben fahren. Im Tierheim Aarebrüggli in Grenchen arbeitet Lea Scheidegger als Tierpflegerin. Tag ein Tagaus umsorgt sie Hunde, Katzen, Vögel und diverse andere Tiere, die im Tierheim leben oder abgegeben werden. Das neueste Sorgenkind ist Alexa, eine junge ungestüme Schäferhündin, die ein neues Zuhause sucht.
45 Minuten
In der sechsten Folge können die Kata endlich wieder raus in ihr repariertes Aussengehege. Die sechsteilige Sendung erzählt emotionale Geschichten von Menschen, die alles für das Wohl der Tiere opfern. Ihnen ist kein Weg zu weit, um ein Tier in Not zu retten; ihr ganzes Leben dreht sich um Tiere – sie sind die echten Tierhelden. Der harte Winter hatte dem Kleintierzoo Zahir im Berner Jura hart zugesetzt. Das Aussengehe der Kata wurde von den Schneemassen komplett zerstört. Anita Hirschi hat intensiv nach einer Lösung gesucht, um das Gehege noch vor den heissen Sommermonaten zu reparieren. Werden die Madagaskar-Lemuren bald wieder im freien rumtollen können? Der Sikypark in Crémines gibt auch beschlagnahmten Tieren ein neues artgerechtes Zuhause. So lebt die afrikanische Wildkatze Miro seit bald zwei Jahren im Jurassischen Tierpark. Der Serval wurde vorher illegal im Aargau gehalten. Marc Zihlmann, der Leiter des Zoos, engagiert sich auch für die Information über die Missstände in der Zucht und Haltung von Tieren. Das Altdorfer Tierarzt-Ehepaar Patty und Thomas Stadler versucht am Wochenende Zeit mit der Familie und Pikettdienst unter einen Hut zu bringen. Als leidenschaftlicher Freitzeitsportler nimmt Thomas Stadler seine Frau Patty und Tochter Aline mit zu einem Kletterausflug. Zu weit weg darf der Klettersteig aber nicht sein, da Thomas auf Abruf bei Tiernotfällen sofort zur Hilfe eilen muss. Wer einem Tier aus der Reptilienauffangstation «AquaTerra-Herz» ein neues zu Hause geben möchte, muss zuerst bei Biggi Keller und ihren Helferinnen und Helfern eine Ausbildung in Umgang und Haltung von Kriechtieren absolvieren. Der Kursteilnehmer Gianluca Bemberg gerät in aufgeregte Begeisterung, als er zum ersten Mal eine Schlange aus dem Terrarium nimmt und sie füttert.
45 Minuten
Die Tatkraft der Menschen, die sich für Tiere in Not einsetzen scheint grenzenlos. Kein Opfer ist ihnen zu gross, kein Weg zu weit und kein Aufwand zu teuer, um Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. In insgesamt sechs Folgen erzählt «SRF bi de Lüt – Echte Tierhelden» emotionale Geschichten von Menschen, die das Tierwohl über alles stellen. Der vier Monate alte Haubenkapuzineraffe Gery wurde von seinem Affenmami nicht genügend ernährt. Um ihn vor dem Verhungern zu bewahren, beschlossen Zooleiter Marc Zihlmann und das Tierpflegeteam, den kleinen Affen von Hand aufzuziehen. Eigentlich ist der «Sikypark» ein Tierrettungspark, der vor allem alten und hilfsbedürftigen Tieren ein neues Zuhause gibt. Trotz Vasektomie des Affenpapas King Kong gab es Ende 2020 überraschenden Nachwuchs. Affenbaby Gery soll nun von Halbbruder Fredi, der 2019 von Hand aufgezogen wurde, in vergnüglichen Spielstunden lernen, was ein Affe ist. Mit ihrem Verein «AquaTerra-Herz» möchten Biggi Keller und ihre Tochter Cynthia nicht ausschliesslich Tiere retten. Auch das Vermitteln von Reptilienwissen und das Aufklären über die richtige Haltung der Kriechtiere sind ihnen ein besonderes Anliegen. Mit ein paar ausgewählten Tieren ihrer Auffangstation besuchen sie eine Thurgauer Primarschule und versetzen die Kinder in grosses Staunen. Das Urner Tierarztpaar Thomas Stadler und seine Frau Patty erleben ein ereignisreiches Wochenende. Mehrere Notfälle erreichen Thomas Stadler, der einmal im Monat auch Samstag und Sonntag Pikettdienst hat. Zur Unterstützung muss er seine Frau Patty zur Hilfe rufen, die ihm bei der Behandlung der verschiedenen Notfälle zur Seite steht. Anita Hirschi hat schon seit langer Zeit den Wunsch, in ihrem Minizoo «Zahir» eine grössere Voliere für ihre Vögel aufzubauen. Nach langem Suchen nach einer kostengünstigen Lösung hat sie ein passendes Vogelhaus gefunden. Der Transport auf ihren Tierhof im Berner Jura ist ein grösseres Manöver, das gut geplant sein will.
45 Minuten
Tiere in Not erhalten eine zweite Chance dank den Tierheldinnen und Tierhelden. In dieser Folge versinkt der Kleintierzoo Zahir im Schnee, die Schlange Mocca ist von einem unheilbaren Parasiten befallen und der Urner Thomas Stadler ist unterwegs zu einer an Milchfieber erkrankten Kuh. Der Kleintierzoo Zahir im Berner Jura versinkt im Schnee. Täglich müssen die Dächer der diversen Tiergehege von den Schneemassen befreit werden, damit diese nicht zusammenbrechen. Die Aussenanlage der Katas wurde jedoch komplett zerstört. Nun sucht die Hofbetreiberin Anita Hirschi eine Lösung, wie sie das Gehege kostengünstig reparieren kann. Biggi Keller von der Reptilien- und Fischauffangstation im thurgauischen Rothenhausen macht sich Sorgen um die grosse Boa namens Mocca. Erst vor ein paar Wochen hatte sie die Boa von ihrem Vorbesitzer Kevin Stutz übernommen, da dieser aus gesundheitlichen Gründen keine Reptilien mehr halten durfte. Nun ist die Schlange von einem unheilbaren Parasiten schwer befallen. Biggi Keller bringt die Schlange schweren Herzens ins Tierspital Zürich. Da der Sikypark coronabedingt geschlossen ist, fehlt den Tieren das Publikum. Der zoologischer Leiter Marc Zihlmann lässt sich etwas einfallen, um die Zoobewohner wieder auf Trab zu bringen. Tiger Noah gehört mit seinen 16 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten, aber Marc Zihlmanns Spielaufforderungen kann er nicht widerstehen. Die Tierarztpraxis von Patty und Thomas Stadler bietet einen 24-Stunden-Notfalldienst für Tiere, die dringend ärztliche Hilfe brauchen. In den Wintermonaten sind solche Piketteinsätze der Altdorfer Tierklinik teilweise riskant. Beim Einsatz zu einer Kuh, die an Milchfieber erkrankt ist, muss Thomas Stadler so schnell wie möglich über schneebedeckte Strassen zu einem entlegenen Hof gelangen.
45 Minuten
Kein Weg zu weit, kein Aufwand zu gross, um Tieren in Not zu helfen. «SRF bi de Lüt – Echte Tierhelden» begleitet Menschen, die Tiere retten und so deren Leid mindern. Diese Woche geht es um eine Tigerin, ein junges Kalb, um Kattas und um das Reptilien- und Fischauffangzentrum AquaTerra-Herz. Die 13-jährige Tigerin Bavati blutet seit ein paar Tagen aus der Nase. Marc Zihlmann, der zoologische Leiter des Sikyparks, ist beunruhigt und ruft den Tierarzt zur Hilfe. Die Untersuchung der Tigerin erfordert höchste Vorsichtsmassnahmen. Um herauszufinden, was Bavati fehlt, muss der Tierarzt die Raubkatze mit einem Narkosepfeil sedieren. Ein nur drei Wochen altes Kalb kommt mit einer schweren Nabelentzündung in die Tierarztpraxis von Patty und Thomas Stadler in Altdorf UR. Neben den normalen Praxisräumen verfügt die Klinik auch über ein Ambulatorium, wo grosse Nutztiere behandelt werden können. Das kleine Kälbchen muss von Thomas Stadler sofort notoperiert werden, damit es eine Überlebenschance hat. Das Reptilien- und Fischauffangzentrum AquaTerra-Herz platzt aus allen Nähten. Vor rund fünf Jahren wurde der Hilfsverein gegründet, nun stösst er platzmässig an seinem Standort im thurgauischen Rothenhausen an seine Grenzen. Auf jedem freien Meter stehen ein Terrarium oder ein Aquarium mit Tieren drin, die abgegeben wurden. Die Vereinsmitbegründerin Biggi Keller wohnt mit ihrer Tochter Cynthia und einem Kollegen im Haus der Auffangstation. Nun ziehen sie aus. Im Zoo Zahir ist ein Katta-Weibchen am Fuchsbandwurm gestorben. Die Betreiberin des Kleintierzoos im Berner Jura, Anita Hirschi, fährt mit den drei verbliebenen Kattas zum Tierarzt. Dort werden die Lemuren für die Ultraschalluntersuchung sediert, um herauszufinden, ob sie auch mit dem Parasiten angesteckt wurden.
44 Minuten
Kein Weg ist ihnen zu weit, um ein Tier in Not zu retten, ihr ganzes Leben dreht sich um Tiere – sie sind echte Tierheldinnen und -helden. «SRF bi de Lüt» begleitet Menschen, die Tiere retten und deren Leid mindern. In der Tierarztklinik von Patty und Thomas Stadler in Altdorf wird eine Katze verarztet, die von einer Schrotflinte angeschossen wurde. Nur mit viel Glück hat Tiger den Anschlag überlebt. Thomas Stadler setzt alles daran, dass die Katze eines Tages wieder richtig laufen kann. Die Minischweinchen Thyssen und Molly sind zu gross geworden. Ihre Halter waren sich nicht bewusst, dass Minischweinchen nicht ewig klein und handlich bleiben. Da die Besitzer den Ansprüchen der Minipigs nicht mehr gerecht werden können, wollen sie sie abgeben. Sie richten ihren Hilferuf an Anita Hirschi vom Kleintierzoo Zahir. Anita Hirschi hat Erbarmen und gibt Thysson und Molly ein artgerechtes Zuhause bei sich auf dem Hof in Lamboing. Der Sikypark in Crémines führt unter anderem eine Seniorenresidenz für alte Zoo- und Zirkusraubtiere. Die neueste Bewohnerin im Löwengehege ist Sabu, eine 19-jährige Löwin, die von einem Deutschen Zoo übernommen wurde. Tierparkleiter Marc Zihlmann möchte die alte Dame mit dem alteingesessenen Löwenpaar Zumba und Timba zusammenführen. Doch das Vorhaben scheint nicht zu gelingen. Biggi Keller vom Verein AquaTerra-Herz untersucht fünf neu aufgenommenen Schlangen auf Herz und Niere. Die Neuankömmlinge werden im Quarantäneraum als erstes auf Parasiten getestet und gewogen. Dabei stellt Biggi fest, dass die grosse Boa Namens Mocca übergewichtig ist und dringend eine Diät machen muss.
45 Minuten
Kein Opfer ist ihnen zu gross, um Tieren in Not zu helfen. Ob Hund, Katze, Vogel, Tiger, Affe, Pferd oder Schlange – sie alle erhalten eine neue Chance dank den Tierheldinnen und Tierhelden. Der Sikypark in Crémines im Berner Jura ist mehr als ein Tierzoo – er ist auch eine Auffangstation und gleichzeitig eine Seniorenresidenz für Tiere, die in Not sind. Einige der Grosskatzen sind schon etwas betagt, denn dem zoologischen Leiter Marc Zihlmann liegt es vor allem am Herzen, dass ehemalige Zirkus- und Zootiere einen würdevollen letzten Lebensabschnitt erleben dürfen. Der neueste Zugang heisst Sabu, eine 19-jährige Löwin, die aus Deutschland erwartet wird. Hunderte Schlangen, Bartagamen, Echsen und Fische leben in der Auffangstation des Vereins «AquaTerra-Herz» im thurgauischen Rothenhausen. Biggi Keller hilft seit der Gründung tatkräftig bei der Tierrettung und Wiedervermittlung mit. Weil ein Schlangenbesitzer seine Tiere aus gesundheitlichen Gründen abgeben muss, übernimmt Biggi Keller seine Reptilien und gibt ihnen eine neue Chance. Zoo Zahir heisst der kleine private Zoo von Anita Hirschi in Lamboing bei Biel. Seit rund 20 Jahren gibt sie Tieren, die niemand mehr will, ein neues Zuhause. Auf ihrem Hof leben über 200 verschiedene exotische, aber auch heimische Tiere. Jedes Jahr rettet sie Fohlen, die auf den jurassischen Weiden gezüchtet werden, vor dem Schlachthof. Thomas Stadler und seine Frau Patricia betreiben eine Gross- und Kleintierpraxis in Altdorf im Kanton Uri. Neben den Behandlungen der Kleintiere in der Praxis und den Grosstieren im eigenen Ambulatorium, sind es die Notfalleinsätze bei Kühen, Ziegen und Schafen, die die Tierärzte bei Wind und Wetter auf entlegene Höfe im ganzen Kanton führen.