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Allein in schlechter Gesellschaft Archiv

300 Episoden
25 Minuten
Der Marc macht schon wieder was Neues! So oder so ähnlich beginnen immer wieder Gespräche mit Bekannten wenn es um meine beruflichen Pläne geht. Was istd as Neue und was habe ich vor? Neulich erst schrieb ich über einen Digialen Kurs den ich erstelle und der für Fachkräfte aus dem Sozialen Bereich für irgendwas gut sein soll. Nun die Info, dass was anderen neues am Start ist. Was ist da los und ist das alles nur heiße Luft? Ich möchte heute ein bisschen Licht ins Dunkel bringen, also soweit es überhaupt Licht braucht um das was da gerade am entstehen ist zu erhellen. Ich möchte euch von der Projektidee "DigitaleSozialeArbeit" erzählen. Mich erwärmt das und es passt zum Hashtag der Adventszeit: #waswirklichwärmt
12 Minuten
Wenn wir diese Frage lesen, entrüstet sich etwas in uns. Was soll so eine bescheuerte Frage? Was soll so eine Frage von einem Sozialarbeiter? Es ist natürlich nicht ok dass man Frauen schlägt! Und doch sind bundesweit unzählige Fachkräfte im Sozialen Bereich mit dieser Frage konfrontiert. Menschen aus anderen Kulturen kommen in unser Land und haben diese Frage komischerweise auch. Nur, wo wird diese Frage denn wirklich offen und ehrlich, ja vielleicht sogar schonungslos diskutiert? Kann ich diese Frage auf der neuen Caritas Facebookseite erfragen und dort diskutieren? Kann ich da ein schönes Instagram Bildchen posten und hoffen das eine rege Diskussion entfacht wird? Gehe ich in eine Selbsthilfegruppe für anonyme Gewalttäter? Gehe ich zur Polizei, zum Streetworker, zur UMF Fachkraft oder vielleicht doch ganz woanders hin? Dorthin wo mich alle verstehen...
10 Minuten
Heute war das Ende der Kultur, Ästhetik und Medien Vorlesung. Der letzte Tag in diesem Modul. Für mich ist das immer ein ganz besonderer Tag. Resümee, Rückblick, Ausblick und vor allem Feedback. Als Dozent ist ein konstruktives, ehrliches Feedback lebenswichtig, habe ich in den letzten Jahren feststellen dürfen. Bisher habe ich die Feedbacks dazu verwendet meinen Kurs zu optimieren, meinen Stil zu verfeinern und das Thema Augenhöhe neu anzugehen. Heute war nun die Zeit um von allen 75 Studierenden schriftliche Feedbacks bezüglich des Moduls und meiner Rolle als Dozent einzufordern. 75 Feedbacks in Schriftform können auch einen gestandenen Professor wie eine geschliffene Axt fällen wenn die angesprochenen Punkte einen "Knopf drücken". So war's dann auch bei mir.
6 Minuten
Vor langer Zeit saß ich mit einigen Menschen zusammen, wir gaben uns die Hände und ich sagte: " Gib Frieden Herr, gib Frieden, denn trotzig und verzagt hat sich das Herz geschieden von dem was Liebe sagt. Gib Mut zum Hände reichen, zur Rede die nicht lügt und mach aus uns ein Zeichen dafür, das Liebe siegt." und wir aßen unser Mittagessen am 1. Advent.
7 Minuten
Heute möchte ich einen kurzen Abschnitt aus dem Buch Jetzt von Eckhardt Tolle vorlesen. Es geht um emotionale Schmerzkörper in diesem Text und wie man damit umgehen kann. Mir geht es um den Advent, Menschen die sich gegenseitig unterstützen und Schmerzen aus der Vergangenheit. Ich mache ruhig und reflektiere die Beziehungen und Kontakte zu Menschen in meinem Umfeld. Was verletzt mich dabei und was freut mich und baut mich auf? Es ist eine gute Zeit, diese Adventszeit.
6 Minuten
In der ersten Adventsepisode habe ich heute ein Text von John o'Donohue ausgewählt. Er nennt sich Die Zugehörigkeit der Erde und spiegelt recht gut die Eigenheiten der Adventszeit heutzutage wider. Ich denke, Zeit in Ruhe zu verbringen ist uns teilweise fremd geworden. Die Surrealität des Alltags ist oft so deckungsgleich mit absurden Träumen der Nacht. Schönen ersten Adventstag.
14 Minuten
Jedes Jahr sollte es ruhig werden um diese Zeit. Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, Weihnachten steht vor der Türe und das Essen und die Geschenke rücken in den Fokus. Bei Einigen auch eine Auszeit in Form von Urlaub oder eines geschickten Travelhacks "zwischen den Tagen". Manche Menschen sitzen in diesen Tagen in der Psychiatrie und entgiften. Manche Sitzen im Knast und sind froh nicht zu erfrieren. Ich saß mehrmals um diese Zeit in den Entgiftungsstationen und war hochgradig deprimiert. Diese Gefühle ließen sich früher nur mit ein bis zwei Flaschen Schnaps betäuben. Eine ätzende Zeit war das. Ich möchte mit dem Hashtag #WasWirklichWärmt eine andere Adventszeit einläuten. Eine Zeit der Wärme und der Geborgenheit. Schreibt an waswirklichwaermt@sozifon.de und teilt Eure wärmenden Geschichten. Ob als Text oder Ton, alles was wärmt wird gesendet. Ich lese die Texte vor, füge die eingesendeten Audiodateien in die täglichen Episoden ein oder spreche über meine Adventszeiten. Es gibt gen
20 Minuten
Ich hatte ja in den vergangenen Wochen verschiedene Posts auf Facebook abgesetzt, dass ich einen digitalen Kurs produziere. Nun, "Digitaler Kurs" scheint in der Sozialen Arbeit nicht so der gängige Begriff für das zu sein was ich da eigentlich mache. Um was geht es, was für ein Kurs? Fangen wir doch mal erst bei dem Problem an, für das der Kurs die Lösung darstellen soll. Das Problem ist (aus meiner Sicht), dass Soziale Organisationen, Projekte oder auch Fachkräfte im Sozialen Bereich oft nicht das Handwerkszeug haben, adäquat Öffentlichkeitsarbeit bzw. Social Media zu gestalten. Es fehlt an Technik, an Wissen, an Geld ... wie immer. Aber ich denke, da geht noch was. Da ist doch noch Luft, um mit diesen Mitteln dieser tollen Projekte eine gescheite Digitale Kommunikation zu gestalten. Um das gehts.. :D
23 Minuten
Christian Müller hat es eingeläutet: Neue Arbeit Sozial soll das heutige Thema sein. Neue Arbeit im Sozialen. Wow, das ist ein riesen Fass, wenn ich mich wage an die Sonntagmorgenartikel von Hendrik Epe erinnere in denen es um Fridtjof Bergman ging. Freiheit als zentrale Ausgangslage, Handlungsfreiheit im Detail, so meine wage Erinnerung. Ich wurde gestern erst gefragt wie ich mich denn sehe, als Entrepreneur, Unternehmer, etc.? Ich sehe mich als Solopreneur mit einem Analog/Digitalen Business oder einfache, mit einem realen Büro und Studio und sonst viel Arbeit digital. Videobearbeitung, Audioproduktion, Kommunikation über Messenger, etc. Meine Arbeit ist meist digital angehaucht. Aber was war der Grund von dem allen? Wie fing es an und was ist bei mir aus #NewWorkSozial geworden? Ist die Freiheit wirklich gekommen?
15 Minuten
Wir als Fachkräfte im Sozialen Bereich haben es nicht gelernt über unsere Arbeit zu bereichten. Es ist irgendwie eine unausgesprochene Sache hier im Land, über gute Dinge die man tut, nicht zu sprechen. Es gehört sich nicht, sich groß zu machen. Die aufgeblasenen Leute sind meist aus anderen Bereichen. Wir sind demütig, Christen, introvertiert oder sonst was aus dem "Handbuch für gute Sozis". Und dann hören wir vermehrt den Ruf nach Digitalem, nach Breitband, Mobil und E-Learning. Virtuelles Coaching und eine "Blended Therapie" setzen dem neuen Zeugs noch die Krone auf. Wir sollen Story tellen, Geschichten erfinden und plötzlich Instagram Stories wie am Fließband produzieren. Christian Müller sagte neulich, wenn eine Webseite und ein Social Media Kanal besteht und die eignene Reichweite nicht ausreicht, solle man sich als Soziale Organisation den Influencern bedienen. Menschen ins Boot holen die schon Reichweite haben, in der Öffentlichkeit stehen. Es scheint eine neue Welt angeb
16 Minuten
So als Sozialarbeiter und auch neuerdings als Unternehmer stehe ich wiederholt vor der Frage wo meine Kohle hingeht. Ich meine, ich leiste mir nicht besonders viel und besitze quasi nichts. Keine teuren Sportwagen oder Häuser in Saint Bart beim Marc. Aber irgendwie scheint es so dass ich so lebe. Weil mein Bankkonto quillt nicht über. Auf anderen Ebenen ist das oft genau so. Wir haben die emotionale Ausgaben und Einnahmen nicht im Blick und schon wird ein Chaos draus. Wenn ich feststelle, dass ich eine zehnfach zu teure Versicherung abgeschlossen habe die nur so teuer ist weil sich mein rechtlicher Status geändert hat, ist das schlichtweg Dumm und naiv. Bei psychologischen Dingen, bei Sachen im Innen gehen wir erstmal zu 28 Freunden und 3 Arbeitskollegen und heulen uns aus. Danach haben wir dann 57 Antworten auf meine Frage. Wir haben Geld, Gesundheit, Ausgleich und Zeit zu verschenken, wir alle. Leider ohne Rücksicht auf eigene Verluste.
55 Minuten
Mein letztes Seminar an der Dualen Hochschule in Villingen-Schwenningen sollte irgendwas Besonderes sein. Ich wollte den Studierenden möglichst hohen Nutzen bieten und warf neulich mein gesamtes Konzept über den Haufen. Aus "Digitale Coachingkonzepte" wurde plötzlich eine Art Startup Seminar. Teilnehmer waren Studierende der Sozialen Arbeit im ersten Sememster. Erstis, ganz neu, ganz frisch, ganz unbedarft. Es wurde ein Kreativworkshop über das Lösen von sozialen Problemen, Betrachten von gesellschaftlichen Engpässen und überraschenden Konzepten in Millionenhöhe. Es waren 24 Std. Flow, jedenfalls für die Meisten. Und selbst die die feststellten, dass dies nicht ihr Weg sein wird, waren mit Motivation dabei. Herausgekommen sind 5 Projekte die m.E. Potenzial haben weiter verfolgt zu werden. 5 Konzepte aus einem 24 Std. Workshop mit 20 Personen und mir. Was könnten wir alles schaffen ... Wenn Sie zu den Gruppen Kontakt aufnehmen möchten, schreiben Sie an gruenderstudis@sozifon.de
20 Minuten
Die Problematik der unterschiedlichen Lebenswelten ist heute spürbarer als bisher. Junge Erwachsene scheinen Kommunikation komplett neu zu definieren und sich immer mehr von der Offlinewelt der Schulen zu entfernen. Wieso das so ist und was man für eine gelingende digitale Kommunikation benötigt, wurde neulich auf dem Fachtag Schule und Wirtschaft bei der IHK Ulm diskutiert. Ich habe eine kleine Zusammenfassung als Video unten verlinkt.  Was kann in dem Social Media Strom voller schillernder und attraktiver Contentformate sowas wie Bildungs- oder Ausbildungsinhalte neu abgebildet werden? Wo sind die Schüler wenn sie uns Smartphone schauen und wieso ist das alles so nice? Aber ... hört einfach rein.
31 Minuten
Manchmal, so vor Entscheidungen die sehr wegweisend sein können, werde ich unsicher. Sind die ganzen vorherigen Eindrücke wirklich real, stimmt mein Gefühl, meine Wahrnehmung? Ist das der Weg? Hab ich Schiss? Hab ich genug Mut und Durchhaltevermögen? Oft sind das Entscheidungen, die auch meine Familie betreffen, nicht nur mich, mein Business oder meine Arbeit. Wie ich mit solchen Situationen umgehe, möchte ich anhand dieser Episode und eines kleinen Videos zeigen. Die Bilder dienen der Orientierung und zeigen KEIN therapeutisches Setting.
18 Minuten
Wir stehen alle permanent vor Herausforderungen. Manchmal sind es kleine und andermal kaum zu überwindende Hürden. Eine wirkliche Strategie oder einen soliden Plan sind oft nicht anzutreffen. Wir reagieren meist und vergessen das agieren. Was bringt uns wieder in Balance?  Bei mir ist es ein ständiges Wechselbad und ein permanent dynamischer Prozess des positionierens und repositionierens. Mal mehr Medienpädagogik, weniger Persönlichkeitsentwicklung, dann wieder andersrum. Wie kann man auf so einer Sache Sicherheit aufbauen?