Medizin - Open Access LMU - Teil 08/22 Archiv
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ICRP hat 1977 zum ersten Mal Risikokoeffizienten für strahlcninduzierte Krebsmortalität angegeben. Diese Zahlen stützen sich vor allem auf die Beobachtungen an den Atombomben-Überlebenden. Durch die Revision der Atombombcn-Dosimetric und die Weiterführung der Beobachtungen bis zum Jahr 1985 ergaben sich erhöhte Risikoschätzungen. Ihre Zahlenwerte und die Ursachen für die Änderung werden diskutiert. Die Risikoschätzungen für die in jungem Alter Bestrahlten sind noch unsicher. Die neuen Empfehlungen der ICRP basieren auf Berechnungen, die sich aus dem Modell des relativen Risikos ergeben, das im Widerspruch steht zu dem beobachteten Trend abnehmender Proportionalitätsfaktoren des Exzeßrisikos mit zunehmender Zeit nach Bestrahlung. Ein modifiziertes Modell des relativen Risikos, bei dem die Proportionalitätsfaktoren nur vom erreichten Alter abhängen, führt für Bestrahlungen im Alter von weniger als 30 Jahren zu deutlich geringeren Projektionen in die Zukunft. Gcmittclt über alle Altersstufen erhält man Risikowertc, die etwa halb so hoch sind wie die Schätzungen der ICRP. Mit dem modifizierten Modell erhält man ohne den hypothetischen Reduktionsfaktor zur Extrapolation auf kleine Dosen etwa die gleichen Risikokoeffizienten, wie sie von ICRP angegeben werden.
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A Nonparametric Method for the Derivation of α/β Ratios from the Effect of Fractionated Irradiations
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Multifractionation isoeffect data are commonly analysed under the assumption that cell survival determines the observed tissue or tumour response, and that it follows a linear-quadratic dose dependence. The analysis is employed to derive the α/β ratios of the linear-quadratic dose dependence, and different methods have been developed for this purpose. A common method uses the so-called Fe plot. A more complex but also more rigorous method has been introduced by Lam et al. (1979). Their method, which is based on numerical optimization procedures, is generalized and somewhat simplified in the present study. Tumour-regrowth data are used to explain the nonparametric procedure which provides α/β ratios without the need to postulate analytical expressions for the relationship between cell survival and regrowth delay.