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E-Health Pioneers | Der Business Podcast für den digitalen Gesundheitsmarkt von und mit Andrea Buzzi Archiv

155 Episoden
33 Minuten
Wie Apps Behandlungslücken schließen können, warum der Weg ins DVG weit ist und ob die Menschen schon bereit für digitale Anwendungen sind.
24 Minuten
Über den Wandel im Gesundheitssystem in einer Datenschutz-Gesellschaft und warum eine Corona-App nur als Pflicht funktioniert
34 Minuten
Maike und Andrea geben in dieser Folge Tipps für Start-ups, bewerten Jens Spahn und sprechen darüber, warum so wenige Frauen gründen (obwohl Andrea Buzzi verrät, dass es weibliche Gründer bei den Medien leichter haben).
32 Minuten
Wie AMBOSS Co-Founder Sievert Weiss Ärzten das lebenslange Lernen erleichtern will und was die Erfindung des Fieberthermometers mit der heutigen Digitalisierung in der Medizin zu tun hat
36 Minuten
Alle wissen um den Fachkräftemangel, der im Gesundheitswesen herrscht. Darunter leiden nicht nur die Mitarbeiter, sondern oft auch die Patienten. Dass Menschen nicht die Therapieart bekommen können, die sie bräuchten, war Alexander König ein Dorn im Auge. Er gründete Reactive Robotics und entwickelte mit seinem Team ein robotisches Assistenzsystem für die Intensivstation, das eine Frühmobilisierungstherapie von bewegungsunfähigen Patienten ermöglicht. Der Hintergrund: Frühmobilisierung verbessert unter anderem die Kreislaufsituation, verhindert Muskelabbau und beschleunigt den Heilungsvorgang. Andrea Buzzi spricht mit Alexander König über dieses intelligente Therapie-System, Ethik in der Medizin und warum er froh ist, in Zeiten von Corona in Deutschland zu leben.
31 Minuten
Seit Ausbruch der Corona-Krise ist nicht nur die Awareness für die Relevanz von Gesundheit ganz allgemein extrem gestiegen. Die Pandemie zeigt uns auch einmal mehr, wie nützlich digitale Technologien im Gesundheitssektor sein können. Denn gerade in Krisenzeiten müssen die Dinge einfach schnell gehen: die Informationen müssen fließen, der Austausch muss unmittelbar funktionieren. Die Integration von digitalen Anwendungen sei allerdings keine Aufgabe von Stunden oder Tagen, sondern eher von Monaten, stellt Dr. Martin Iserloh, CEO von POLAVIS, klar. Er ist der Meinung, dass insbesondere kleinere Krankenhäuser noch einen großen Nachholbedarf haben, was die Digitalisierung angeht. Das Berliner Unternehmen POLAVIS bietet verschiedene Software an, um die Akteure des Gesundheitswesens und die Patienten bestmöglich zu vernetzen.
40 Minuten
Fünf bis acht Monate warten Patienten in der Regel auf eine Behandlung von Angststörungen bei einem Psychotherapeuten – wenn sie überhaupt den Weg in die Versorgung finden. Das war Christian Angern und seinem Bruder Julian, der Psychologe ist, eindeutig zu lang. Gemeinsam mit Ärzten und Psychotherapeuten entwickelten die beiden daher eine Virtual-Reality-Therapie, die diese Versorgungslücke schließt. Leitliniengerechte Therapie von Angststörungen mit VR wird von der TK erstattet Invirto heißt das Produkt des Hamburger Start-ups, das auch die Techniker Krankenkasse überzeugt. Sympatient hat die TK als größte gesetzliche Krankenkasse Deutschlands mit ihrem Produkt überzeugt, weil es eine Versorgungslücke schließt. Die Chronifizierung von Angstpatienten soll verhindert werden, indem sie schnell in eine wirksame Therapie kommen, berichtet Christian Angern im Podcast mit Andrea Buzzi. Und damit nicht genug, weitere Selektivverträge mit Krankenkassen sollen folgen, um dem Ziel der flächendeckenden Versorgung von Menschen näher zu kommen. Krankenkassen als Investoren Nicht ganz intuitiv findet Angern dagegen, dass Krankenkassen jetzt vor dem Hintergrund des Digitale Versorgung Gesetz (DVG) auch als Investoren bei E-Health-Start-ups auftreten können. Da tut sich ein Spannungsfeld auf, wenn Krankenkassen gleichzeitig Kostenträger und renditeorientierte Investoren werden. Er schlägt stattdessen einen GKV-übergreifenden Fonds vor, der in digitale Gesundheitsunternehmen investiert.
34 Minuten
Aktuell beschäftigen sich viele E-Health-Start-ups und Anbieter von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGa) mit dem Digitalen Versorgung-Gesetz (DVG) und der Zertifizierung als Medizinprodukt. „Diese Möglichkeit für DiGas, in die öffentliche Versorgung aufgenommen zu werden, ist auf der Welt einmalig“, macht Christiane Harders deutlich. Sie ist PR-Beraterin und Expertin für die Kommunikation rund um das DVG bei The Medical Network. Andrea Buzzi und Christiane Harders sprechen in dieser Podcastfolge darüber, wie Unternehmen im 1. Gesundheitsmarkt für Ärzte und Patienten sichtbar werden. Ihr Credo: Seid mutig und zeigt euch! Da draußen warten 73 Millionen Versicherte auf digitale Innovationen im Gesundheitsbereich. Auf diese Zielgruppe sollte sich die Kommunikation konzentrieren, empfiehlt Christiane Harders: „Der Patient sollte in den Fokus gerückt werden“.
43 Minuten
Häufig sind die letzten Lebensjahre der Menschen von typischen Alterskrankheiten wie Alzheimer, Demenz, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen überschattet, weiß Tassilo Weber, Berliner Gründer eines E-Health-Start-ups. Seine letzten Jahre mit Ärzten und Medikamenten zu verbringen, möchte wohl kaum jemand. Mithilfe der App Yolife sollen Menschen jetzt gesünder altern können und ihrem Leben gesunde Jahre hinzufügen. Ob dieses Konzept nicht nur den User, sondern auch Investoren überzeugt, darüber hat Andrea Buzzi mit Tassilo Weber gesprochen. Im Interview berichtet er über ein traumatisches Erlebnis in Südindien, was ihn vor mehr als 10 Jahren auf die Yolife-Idee gebracht hat. Zudem gibt er drei Tipps zur Investorensuche für Start-ups: „Investorensuche ist wie Dating“. Beide müssen zusammen klarkommen, besonders wenn sie heiraten, sprich Geld geben. Darum rät er allen Gründern, auch die Investoren gut zu prüfen. „Ein junges Unternehmen sollte nicht blind jeden Investor ins Boot holen.“ Mit Yolife möchte der 34-jährige Philosoph und Buchautor seinen Beitrag dazu leisten, Alterskrankheiten auszumerzen und den Fokus weg von der Behandlung und hin zur Prävention zu lenken. Er berichtet, dass nur etwa drei Prozent der Ausgaben im Gesundheitssystem für Präventionsmaßnahmen anfallen. Das wird sich zukünftig hoffentlich ändern. Bonustipp für alle Hörer vorweg: Echte soziale Beziehungen tragen zum gesunden Altwerden bei – und ausreichend Schlaf. Darum sei dieser Podcast als schöne Geschichte vor dem Zubettgehen empfohlen.
25 Minuten
Die Nutzung der Blockchain-Technologie wächst in den letzten Jahren ungemein, wenngleich wir noch ganz am Anfang stehen. Einer der Pioniere in dem Bereich ist die Dentacoin Foundation, die seit 2017 auf der Blockchain unter anderem eine digitale Versicherung für bessere Zahngesundheit entwickelt. Die Health-Pioniere rund um den Gründer Jeremias Grenzebach haben dazu die erste Kryptowährung, den Dentacoin (DCN), für den zahnmedizinischen Bereich entwickelt. Heute sind schon 1800 Zahnärzte weltweit bereit, sich mit der Kryptowährung Dentacoin bezahlen zu lassen. Aber für Grenzebach geht es 2020 erst richtig los mit dem Business, sagt er im E-Health-Pioneers Podcast mit Andrea Buzzi. ePa 2.0 auf der Blockchain? Sie hat dem Münchener ein bisschen „auf den Zahn gefühlt“, was es mit dem Dentacoin auf sich hat, ob Dentacoins eine gute Investition sind und wie die Blockchain das digitale Gesundheitssystem verbessern kann. Dazu das klare Statement des Co-Founders: „So wie das Internet die Lösung war, um Daten zu verteilen, ist die Blockchain die Lösung, um wertvolle Daten zu verteilen.“ Spricht den Transfer von hochsensiblen Gesundheitsdaten sicherer zu machen. Er könnte sich vorstellen, dass die Blockchain auch eine gute Lösung für die elektronische Patientenakte (ePa) wäre, denn so wären die Gesundheitsdaten nicht mehr in der Obhut des Unternehmens, sondern dezentral gespeichert, und Unternehmen wie Vivy oder Lifetime.eu von einigen Sorgen befreit. Die Dentacoin Foundation hat über die Kryptowährung hinaus ein Ökosystem an Tools aufgebaut. Herzstück des Geschäftsmodells ist derzeit die Dentacoin Assurance. Dahinter verbirgt sich ein direktes Versicherungssystem zwischen Zahnärzten und Patienten. Diese Assurance bietet vor allem in Ländern wie Indien, die in Sachen Krankenversicherung noch nicht so gut aufgestellt sind, eine gesicherte zahnärztliche Versorgung. „Das muss man sich in etwa vorstellen, wie ein Netflix-Abo." Die App Dentacare macht es Erwachsenen möglich, die eigene Zahnhygiene zu tracken und Kindern spielend das Zähneputzen näher zu bringen. Die Plattform Trusted Reviews bietet dank Blockchain die Möglichkeit von echten Rezensionen für die Dentacoin Zahnärzte – ein enormer Vorteil gegenüber Bewertungsplattformen wie Jameda.
20 Minuten
Dr. Cristina Koehn geht es als Gesundheitsökonomin in Sachen digitale Gesundheit manchmal nicht schnell genug. Im Podcast mit Andrea Buzzi befürwortet die General Managerin von KRY aber die Innovationen, die aktuell in der deutschen Politik von Jens Spahn auf den Weg gebracht werden. Aus Schweden, wo KRY gegründet wurde, bringt der Anbieter für Digitale Arztbesuche den Proof of Concept und eine funktionierende Technik mit nach Deutschland. Im Heimatland von KRY (schwedisch für gesund und fit) sind die Patienten schon überzeugt von digitalen Visiten und elektronischen Rezepten: „Meine schwedischen Kollegen können gar nicht richtig glauben, dass wir in Deutschland noch Rezepte auf Papier ausstellen.“ Auf der anderen Seite sieht sie großes Potenzial im deutschen E-Health-Bereich und fordert alle zu mehr Neugierde auf. KRY ist der europäische Marktführer für den digitalen Arztbesuch. Das Unternehmen ist im Dezember 2019 auf dem deutschen Markt gestartet. Hinweis in eigener Sache: KRY ist Kunde der PR-Beratung The Medical Network (www.themedicalnetwork.de), deren Geschäftsführerin auch der Host dieses Podcasts ist.
33 Minuten
Davon ist Dennis Hermann, Leiter Business Development und Corporate Finance bei Kaia Health, überzeugt. Das Unternehmen arbeitet bei der Entwicklung seiner Therapieansätze eng mit Ärzten zusammen, denn „wir bewegen uns im Gesundheitssystem in einem Vertrauensbusiness. Man darf nicht unterschätzen, wie viel Vertrauen der Arzt genießt“. Hermann sieht großes Potenzial im deutschen Gesundheitsmarkt und gibt in der neuesten Episode unseres E-Health Pioneers Podcasts anderen E-Health-Gründer sinnvolle Tipps. Unter anderem verrät er, wie Kaia Health es geschafft hat, in Deutschland eine hohe Bekanntheit innerhalb der Branche zu erlangen und wie die Expansion in die USA gelungen ist. Mithilfe einer frischen Finanzierung möchte das Unternehmen eine ganzheitliche Gesundheitsplattform werden, chronische Krankheiten mit der besten Therapie behandeln und das Wachstum in den USA ausbauen. Kaia Health ist eines der marktführenden Unternehmen für digitale Therapie. Die Münchener entwickeln evidenzbasierte Behandlungen für eine Reihe von Erkrankungen wie Rückenschmerzen und chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen (COPD).
24 Minuten
Digitale Gesundheitsanwendungen müssen ihre Wirksamkeit nachweisen, damit die Krankenkassen im Rahmen des Digitale Versorgung-Gesetzes (DVG) die Kosten erstatten. Das Unternehmen RetroBrain hat mit seiner memoreBox eine Spielekonsole entwickelt, die in über 100 Einrichtungen Senioren spielerisch dabei hilft, „fit im Kopf“ zu bleiben. Andrea Buzzi spricht mit Adalbert Pakura, CEO bei RetroBrain, darüber, wie das Unternehmen Wissenschaftler, Ärzte und Physiotherapeuten aktiv in die Produktentwicklung einbindet. Es liegen erstmalig wissenschaftliche Nachweise vor, die belegen, dass durch die Videospiele von RetroBrain graue Gehirnmasse neu aufgebaut werden kann. Für 2020 ist geplant, die memoreBox auch in die ambulante Pflege zu integrieren. Über den Gesundheitsmarkt in Deutschland sagt Pakura, es gäbe „noch viel Potenzial nach oben. Wenn man da ganz vorne dabei sein möchte, muss man mit den ganzen Gesetzesänderungen und Innovationen mithalten.“ Aber genau das macht den Markt für Investoren gerade so spannend.
12 Minuten
Vor dem Hintergrund des Digitalen Versorgung-Gesetzes (DVG) kommt viel Veränderung in den E-Health Markt. Doch nicht nur die Anbieter von E-Health Apps sind in Bewegung. Auch Arztpraxen befassen sich zunehmend mit dem Thema Digitalisierung. Nina Kreutzfeldt, Praxiscoach für Ärzte, schätzt, dass ca. 15% der Arztpraxen der Digitalisierung offen gegenüberstehen. Andrea Buzzi holt sich in unserer heutigen Podcast-Folge Tipps ab, wie Anbieter von digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGa) auch die übrigen 85% der Ärzte erreichen. Frau Kreutzfeldt rät vom klassischen Vertrieb, wie wir ihn aus der Pharmaindustrie kennen, ab. Sie empfiehlt Anlässe für den Dialog mit Ärzten zu schaffen und zu nutzen, beispielsweise auf Events und Veranstaltungen, die App-Anbieter und Ärzte zusammenbringen. Darüber hinaus spricht Andrea Buzzi mit der Coachin darüber, wie sich die Rolle der Ärzte vor dem Hintergrund der Digitalisierung und Dr. Google verändert. Das Verhältnis von Arzt und Patient gleicht sich immer mehr auf Augenhöhe an. So wir der Arzt zum Partner in Gesundheitsfragen. Nina Kreutzfeldt ist Unterstützerin für den digitalen Wandel in der Arztpraxis. Sie ist Praxiscoach für Ärzte und hat in Form des E-Health Praxiskompass ein spannendes Informationsangebot zusammengetragen. Auf ihrer Website bietet Frau Kreutzfeldt außerdem den Status-Check Digitalisierung für Arztpraxen an. Mithilfe des Status-Checks können Ärzte herausfinden, wo ihre Praxis im digitalen Wandel aktuell steht.
22 Minuten
Heute zu Gast im E-Health Pioneers Podcast ist Friedrich Lämmel, einer der Gründer und Geschäftsführer von Thryve. Thryve stellt als Technologie Provider einen einheitlichen Zugang zu den Daten von Smartphones, Wearables und vernetzen Medizinprodukten her, die für die Gesundheitsversorgung von Interesse sind. Unsere Gründerin Andrea Buzzi spricht mit Friedrich Lämmel unter anderem über die Veränderungen im digitalen Gesundheitsbereich vor dem Hintergrund des DVG und den Zusammenhang des Datenschutzes und der Anonymisierung von Gesundheitsdaten. Zudem gibt der deutsche Gründer eine Einschätzung dazu, ob ausländische Unternehmen, die hierzulande antreten, eine Bedrohung für deutsche E-Health-Pioniere sind. Und ob deutsche Unternehmen auch Chancen haben, globale Märkte zu erobern.