Mythen - Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums Archiv
80 Episoden
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Dionysos hat den Wahnsinn in die Welt gebracht, sagen die einen. Die anderen sagen: Das ist nicht wahr, der Wahnsinn war immer da im Herzen. Dionysos hat den Wahnsinn in den Herzen aufgerufen - um sie davon zu erlösen.
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Dionysos ist ein Ausnahmefall unter den Göttern. Er bringt einen ganz neuen Aspekt ein: Den Aspekt des Rausches, des Taumels, der Extase. Doch das ist nicht das Einzige, was an ihm besonders ist ...
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Sechs Gottheiten gehören zur Olympischen Urgeneration. Wer sind die sechs? Welche Charaktereigenschaften haben sie? Michael Köhlmeier erzählt von ihnen in dieser musenreichen Viertelstunde.
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Zwei Hörner, ein oder zwei Ziegenbeine, ein Schwanz, ein böses Lachen - das ist unser Bild vom Teufel - aber auch Pan sieht so aus! Wie konnte sich diese Gestalt so lange in der Kulturgeschichte halten? Und wer ist Pan?
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Eines Tages liegt Zeus auf einem Hügel und schläft. Im Traum erscheint ihm ein Wesen: Mächtig, groß, auf barbarische Art und Weise schön, jung und alt in einem, Mann und Frau in einem, mit ungeheurer erotischer Ausstrahlung ...
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Danaos flieht vor seinem Bruder aus seiner Heimat Libyen - mit seinen 50 Töchtern. Nach vielen Jahren kommen sie in Griechenland an. Doch Danaos ist nach wie vor misstrauisch - denn er kennt den Hass seines Bruders ...
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Inachos, um den es in den letzten beiden Folgen ging, lässt uns noch nicht ganz los. Fünf Generationen später wirkt sich sein Fluch immer noch aus - mit Aigyptos und Danaos, die der Inbegriff zweier sich hassender Brüder waren ...
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Was einem Menschen passiert, wenn sich die Götter gegen ihn stellen, zeigt das tragische Beispiel des Inachos. Er war ein glücklicher, zufriedener Mann - bis er alles verlor. Und nicht aus eigener Schuld ...
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Gottgefälligkeit gab es bei den alten Griechen nicht. Man wollte möglichst kein Ärgernis für die Götter sein und nichts mit ihnen zu tun haben. Doch Inachos ist ein Beispiel für jemanden, der mit den Göttern in Konflikt geriet.
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Psyche ist so schön, dass sie sogar Venus, der Göttin der Schönheit und Liebe, die Schau stiehlt. Amor soll Psyche dazu zu bringen, sich in einen schlechten Mann zu verlieben. Doch auch erliegt der schönen Psyche...
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Mit Herakles geht es zu Ende. Es scheint fast so, als ob er es selbst ahnt. Nie in seinem Leben hatte er so ein Bedürfnis nach Ruhe und Frieden verspürt. Er will eigentlich von der Welt des Abenteuers nichts mehr wissen ...
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Michael Köhlmeier betrachtet die Bedeutung der Heldendarstellung in der heutigen Zeit. Herakles sieht er als Vorläufer von Faust. Wie Faust steht Herakles unter großem inneren Druck. Bei Deianeira findet er für kurze Zeit Ruhe...
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Wieder gibt es eine musenreiche Viertelstunde mit Michael Köhlmeier: Herakles ist nun endlich befreit, er hat seine zwölf Arbeiten beendet. Er fühlt sich frei, schreitet übers Land und singt. Er hat dabei nur einen Gedanken ...
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Herakles hat die Aufgabe, in die Unterwelt zu steigen und den Höllenhund Kerberos holen. Michael Köhlmeier versteht es, mitreißend zu schildern, wie es dem Helden mit dieser wohl unlösbaren Aufgabe ergeht.
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Augias war ein ungeheuer reicher Mann. Sein Besitz bedeutete ihm nichts, seinen großen Viehbestand ließ er verkommen. Herakles' Aufgabe war es nun, den verdreckten Stall des Augias zu säubern ...