Gast im Studio Archiv
100 Episoden
11 Minuten
Das Ensemble "Concentus alius" hat allen Grund zu feiern: 1999 wurde es als schwules Kammerorchester gegründet. Mittlerweile ist es zu einem veritablen Sinfonieorchester mit über 70 regelmäßig Mitwirkenden angewachsen. Seit 2010 ist Christiane Silber, die ansonsten unter anderem als Bratschistin beim RSB vorspielt, dessen Dirigentin. Zum Jubiläum gibt es ein Konzert im großen Saal der Philharmonie. Was zeichnet dieses Orchester aus? Darüber spricht Frank Meyer mit Christiane Silber auf rbbKultur.
11 Minuten
Filme als Events mit Live gespielter Filmmusik, das findet beim Publikum großen Anklang. Der Dirigent Frank Strobel ist einer der Pioniere in diesem Bereich. Eine besondere Leidenschaft hat er für die Originalpartituren von Stummfilmklassikern. Am kommenden Samstag dirigiert er im Konzerthaus das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit dem Projekt „With a smile – Chaplin in concert“. Heute ist Frank Strobel zu Gast auf rbbKultur.
12 Minuten
Der Philosoph und Soziologe Theodor W. Adorno zählt zu den bedeutendsten Denkern des 20. Jahrhunderts. In seinem Vortrag "Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute" von 1962 setzt er sich mit den Ursachen des Antisemitismus im Nachkriegsdeutschland auseinander. Adornos Analyse ist jetzt im Suhrkamp Verlag neu erschienen, mit einem Nachwort von Jan Philipp Reemtsma. Der renommierte Literatur- und Sozialwissenschaftler spricht auf rbbKultur über die Bedeutung dieses Vortrages.
11 Minuten
In ihrem ersten Roman "153 Formen des Nichtseins" ging es um die Geschichte einer jungen Frau, die sich "dazwischen" fühlt – zwischen Nationalitäten, Religionen, Geschlechtern. Auch der neue Roman von Slata Roschal "Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten" erzählt aus der Perspektive einer nach Deutschland Migrierten. Sie scheint angekommen, ist aber voll von Zweifeln und Hoffnungslosigkeit. Erst ein neuer Auftrag, die Übersetzung von Briefen von Auswanderern, setzt etwas in Gang.
13 Minuten
2020 entschied sich der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, die Wahlen zu manipulieren, um an der Macht zu bleiben. Es folgten Massenproteste, an deren Spitzen Frauen standen. Inzwischen sind über 1.400 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert, darunter auch viele Frauen. Die Regisseurin und Autorin Cordelia Dvorák hat Briefe von Frauen in Haft gesammelt und herausgegeben. Darüber sprechen wir auf mit ihr auf rbbKultur.
13 Minuten
Seit Anfang Januar ist Nora Hertlein-Hull neue Leiterin des Theatertreffens. Qualifiziert hat sie sich durch ihre Arbeit am Hamburger Thalia Theater, wo sie in den letzten Jahren für die Lessingtage und das internationale Programm verantwortlich war, aber auch durch ihre internationale Erfahrung als Kuratorin, Tourneeregisseurin und Projektleiterin, u.a. in New York. Wie Nora Hertlein-Hull ihre erste Zeit als Leiterin des Theatertreffens erlebt hat und wie sie das Festival prägen will, erzählt sie heute auf rbbKultur.
11 Minuten
Nofretete gilt für viele als Verkörperung zeitloser weiblicher Schönheit. Doch meinen alle dasselbe? Wie kann es sein, dass sie manchen als Vorläuferin westlicher Kultur gilt und anderen als Schwarze Königin? Der Historiker Sebastian Conrad zeichnet in seinem Buch "Die Königin. Nofretetes globale Karriere" nach, wie sich das Bild von Nofretete im Laufe der Zeit verändert hat, wer die Ikone für sich beansprucht und was das über Kolonialgeschichte, Globalisierung und ein westlich geprägtes Frauenbild erzählt.
9 Minuten
"Tschüss Uroma" heißt ein Kinderbuch, das kürzlich erschienen ist. Es erzählt vom Tod einer alten Dame und den Beerdigungsfeiern einer interkulturellen Großfamilie mit ihren unterschiedlichen Bräuchen in London und Accra. Nicht nur Kinder, auch Erwachsene können in dem Buch etwas lernen. Josephine Apraku hat das Buch geschrieben und ist jetzt zu Gast bei rbbKultur.
9 Minuten
2014 lernen sich vier Studierende in Mariupol in der Ukraine kennen und erleben den russischen Angriff auf die Stadt. Jetzt treffen sie sich in Berlin wieder. Inzwischen, 2022, wurde die Ukraine erneut angegriffen. Die vier erinnern sich an die gemeinsame Studienzeit und denken über die Bedeutung des Krieges für ihren eigenen Lebensweg nach. Darum geht es in dem Stück "Postkarten aus dem Osten", das am 30.1. im Studio der Schaubühne Premiere hat. Einer der beiden Autoren des Stücks und der Dramaturg Martín Valdés-Stauber ist heute zu Gast bei rbbKultur.
13 Minuten
Bereits im Sommer 1944 zeichnete sich das Ende der NS-Herrschaft ab. Insbesondere nach der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 haben viele gehofft, dass der Krieg bald zu Ende sein wird. Doch es kam anders: bis zur Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 sind in ganz Europa mehr Menschen ums Leben gekommen als in den Jahren zuvor. In seinem Buch "Todeswalzer. Der Sommer 1944" blickt Christian Bommarius auf das blutige Kapitel des Zweiten Weltkrieges.
14 Minuten
Hohe Mieten, schlecht bezahlte Jobs, privat in der Klemme - und ein riesiger Coup, der das alles ändern soll. Darum geht es, grob gesagt, in dem Film "The Woddafucka Thing". Das Ganze spielt in Berlin. Auf Festivals hat der Film bereits Erfolge gefeiert, ab heute (25.1.) ist er in den deutschen Kinos zu sehen. Der Drehbuchautor und Regisseur ist Gianluca Vallero - jetzt zu Gast auf rbbKultur.
11 Minuten
Seit dem Geheimtreffen von Rechtsextremisten wird in Deutschland verstärkt über den Umgang mit der AfD diskutiert. Auf der Basis langjähriger Recherchen erscheint am 1. Februar ein Buch über die AfD. Der Autor Hendrik Cremer, Jurist am Deutschen Institut für Menschenrechte, warnt: Die Strategie der AfD drohe aufzugehen, wenn sich der Umgang mit ihr nicht grundlegend wandelt. Hendrik Cremer ist heute unser Gast im rbbKultur-Studio.
13 Minuten
Ungarische Gipfel verspricht die jüngste CD der Geigerin Franziska Pietsch: Und „Hungarian Heights“ hält insofern, was es verspricht, als dass die CD drei ungarische Komponisten und ihre Meisterwerke vereint – Ernst von Dohnanyi, Zoltán Kodály und Franz Liszt. Wie es zu dieser CD gekommen ist? Und warum sie jetzt erstmals ein Winterfestival ausrichtet? Darüber spricht Franziska Pietsch heute im Studio von rbbKultur.
17 Minuten
Daniel Behle ist einer der vielseitigsten deutschen Tenöre. Sein Repertoire reicht vom Barock bis ins 21. Jahrhundert und er ist in den Genres Konzert, Lied und Oper gleichermaßen erfolgreich. Bei den Berliner Philharmonikern ist er schon das dritte Mal zu Gast. Nach Mendelssohns „Elias“ und der „Missa Solemnis“ von Beethoven ist er nun Solist in Schönbergs Oratorium „Die Jakobsleiter“ unter Leitung von Kirill Petrenko. Heute ist Daniel Behle zu Gast auf rbbKultur.
15 Minuten
Esther Slevogt hat es schon in den 1980er Jahren als Studentin in Westberlin immer wieder ins ostberliner Deutsche Theater gezogen. Nun erzählt sie in ihrem neuen Buch ausführlich über dieses Haus, die Geschichte, die Inszenierungen, die Kulturpolitik. Dabei versucht sie, das was auf der Bühne gespielt wurde, in ein stetes Verhältnis zur deutschen Geschichte zu setzen. Über ihr Anliegen und ihre Entdeckungen berichtet Esther Slevogt heute auf rbbKultur.