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Liedwelt Rheinland Podcast Archiv

46 Episoden
24 Minuten
Simone Hirsch und Elisabeth Rauch stellen ihr neues Programm vor, das sie zusammen mit Constanze Hosemann auf die Bühne bringen. Die drei Sängerinnen mischen klassische Kunstlieder mit Pop- und Rocksongs. Szenisch verpackt mit Tanz ist ein unterhaltsames Gesamtpaket entstanden. Das Programm wird von Neustart Kultur über den Deutschen Musikrat gefördert.
22 Minuten
In ihrem neuen Programm nehmen Thilo Dahlmann (Bassbariton) und Doriana Tchakarova (Klavier) das Publikum mit auf eine Wanderung: durch reale und imaginäre Landschaften, durch persönliche Lebensgeschichten und musikalische Epochen. Wir hören von Elfen, Geistern und Göttern und machen außerdem einen musikalischen Ausflug nach England. Hugo Wolf, Franz Schubert, Ralph Vaughan Williams und Carl Loewe sind die Komponisten des Liederabends.
36 Minuten
Der Pianist und Dirigent Desar Sulejmani hinterlässt gerne Spuren. Er ist Initiator vieler deutscher und internationaler Musikprojekte und ist ständig unterwegs – zumindest in Gedanken. Die Corona-Zwangspause hat er genutzt, das Werk von Tonin Harapi zu digitalisieren, dem "albanischen Schubert". Angefangen hat seine musikalische Karriere vor dem Fernseher, wo er mit den Stricknadeln seiner Mutter Konzerte dirigierte.
30 Minuten
Die Sängerin Maria Jonas nennt sich "Trobairitz". Sie widmet sich voll und ganz der modalen Musik, die man aus dem deutschen Mittelalter, aber auch aus anderen Kulturkreisen kennt. Maria versteht sich als Brückenbauerin zwischen den Epochen und Kulturen und erzählt uns, wie und wo sie ihre Musik findet. Außerdem erfahren wir, warum sie zwischen allen Stühlen sitzt und sich dort sehr wohl fühlt.
22 Minuten
Der Bariton Konstantin Paganetti ist für ein Jahr Praktikant beim SWR Vokalensemble. Damit geht ein Jugendtraum für ihn in Erfüllung – ein großes Glück in diesen Zeiten. Er erzählt von seinem Faible für Neue, aber auch Alte Musik, warum er gerne Liedtexte lernt und wie die Schubert-Lieder ihn in der Pubertät eiskalt erwischt haben.
21 Minuten
Der Pianist Ilja Rapoport und der Bariton Bastian Levacher sind nicht nur ein LiedDuo, sondern auch enge Freunde. Im Interview erzählen sie, was das für ihre musikalische Arbeit bedeutet. Außerdem berichten sie, warum sie gerne Bäume und Geister aus ihrer Heimat besingen, wie sie die Corona-Zeit nutzen und welche Erfahrung sie mit Open Air- und Online-Konzerten haben.
24 Minuten
Ulrich  Eisenlohr ist Professor für Liedgestaltung in Köln und Mitbegründer der  „Deutschen Liedakademie“. Zurzeit spielt der Pianist das gesamte  Liedschaffen von Johannes Brahms ein. Im Interview spricht er über sein  Faible für Gesamtaufnahmen und über berührende Verstrickungen zwischen  Wort und Ton. Und er erklärt, warum der erste Corona-Lockdown – im  Gegensatz zum zweiten – viele Studierende musikalisch hat reifen lassen.
31 Minuten
Das Kulturamt Düsseldorf ist Partner der Liedwelt Rheinland und hat zuletzt ein Konzert mit Irene Kurka und Martin Wistinghausen (siehe Podcast #10) unterstützt. Marko Zaic von der Stadt Düsseldorf erklärt, wie die Kriterien der Musikförderung konkret aussehen und welche Überlegungen dahinterstecken. Aktuell ist einiges in Bewegung: Die Altersbeschränkungen werden gelockert, und es werden vermehrt digitale Formate gefördert. Außerdem erfahren wir, warum Marko Zaic die Arbeit mit Musiker*innen als bereichernd empfindet.
25 Minuten
Gabriele Paqué betreibt ein Musikstudio mit Galerie in Bonn. 2020 war sie Gastgeberin eines Kurt-Weill-Konzertes der Liedwelt Rheinland, eine weitere Zusammenarbeit ist geplant. Mit ihrem Studio hat die Klavierlehrerin sich einen Traum erfüllt: Sie verbindet Musikunterricht mit Kunstausstellungen und Konzerten. Einige ihrer Schülerinnen und Schüler stehen inzwischen selbst auf der Bühne, renommierte Kunstschaffende stellen bei ihr aus, die Konzerte sind gut besucht – nach mühevollen Anfangsjahren ein schöner Erfolg. Doch die Corona-Maßnahmen bringen nun alles ins Wanken.
21 Minuten
Barbara Franke bespielt die Social-Media-Kanäle der Liedwelt Rheinland, schreibt den Newsletter und führt Interviews für das Feuilleton der Webseite. Anfangs fremdelte die Journalistin etwas mit der “angestaubten” Liedkunst. Doch dann begegnete sie bezaubernder Lyrik, fand sich in einem klingenden Sofaladen wieder und stellte fest, dass man mit Liedprogrammen gesellschaftskritische Debatten anstoßen kann. Mit solchen Geschichten und Bildern versucht sie nun, jüngere Menschen für das Kunstlied zu begeistern.

(Bei der erwähnten Sabine handelt es sich um Geschäftsführerin Sabine Krasemann.)
27 Minuten
Der Bassbariton Thilo Dahlmann ist preisgekrönter Konzert- und Opernsänger und Professor für Gesang in Frankfurt. Er bedauert, dass das Kunstlied so wenig Aufmerksamkeit bekommt, wundert sich aber nicht darüber. Er erzählt, warum er jeden noch so skurrilen Liedtext absolut ernst nimmt. Und er erklärt, warum gute Sängerinnen und Sänger vor allem eines brauchen: Mut.
23 Minuten
Die Pianistin Ani Ter-Martirosyan und der Bass-Bariton Tomas Kildišius sind seit 2017 ein Duo. Sie erzählen, mit welcher Musik sie in ihren Heimatländern Armenien und Litauen aufgewachsen sind und wie sie sich dem deutschen Kunstlied über die Sprache annähern. Für den Sommer 2021 bereiten sie ein ungewöhnliches Konzertprogramm vor: Sie präsentieren Mozart als Liedkomponisten und zeigen den großen Einfluss, den er auf seine Nachfolger hatte.
19 Minuten
Silvio Vallecoccia ist Programmreferent im Düsseldorfer Maxhaus, einem Kooperationspartner der Liedwelt Rheinland. Das Maxhaus war ursprünglich ein Kloster und ist jetzt ein katholisches Stadthaus. Für Konzerte gibt es zwei Räume: den Klosterhof und den Antoniussaal. Der gebürtige Italiener erklärt, was die besondere Atmosphäre im Maxhaus ausmacht, was Konzerte mit Fußballspielen gemeinsam haben und warum zur Musik auch die Stille gehört.
27 Minuten
Auf ihrer neuen CD blicken Esther Valentin (Mezzosopran) und Anastasia Grishutina (Klavier) in menschliche Abgründe. Unter dem Titel ‘Crime Scenes’ erzählen sie Geschichten, die besser geheim geblieben wären: Es geht um Mord und Selbstmord, Verführung und verbotene Liebesspiele. Im Interview verraten die beiden, wie sie es schaffen, einen Ton für etwas zu finden, mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben wollen. Und sie berichten von ihrer Spendenaktion zur Finanzierung ihres neuen Albums.
24 Minuten
Die Mezzosopranistin Anna Lautwein und die Pianistin Laura Pitz sind seit 2019 ein Duo. Was die Hochschulabsolventinnen verbindet: ihr Interesse an Komponistinnen und ihre Lust, neue Formate auszuprobieren. Die beiden erzählen, warum sie manchmal an einer Textzeile festkleben, was das Besondere an ihrem ersten Wunschkonzert war und warum sich ihre Temperamente so gut ergänzen.