Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

Medienwerkstatt Bonn Archiv

1334 Episoden
8 Minuten
Seit Mitte der 70er Jahre ist es Tradition: Über 1.000 Soldaten von Standorten im Erzbistum Köln versammeln sich einmal im Jahr zum internationalen Soldatengottesdienst im Kölner Dom. Anlass für das Zusammentreffen ist der Weltfriedenstag. Unser Reporter Uwe Werner Schierhorn ist selbst Reservist der Bundeswehr und zugleich Aktivist in der Deutschen Friedensgesellschaft. Er hat sich die Frage gestellt, wie diese beiden Pole eigentlich zusammenpassen: Beten für den Frieden auf der einen Seite und mögliche Waffengewalt auf der anderen Seite. Beim Besuch des Soldatengottesdienstes traf er Befürworter und Gegner dieser Tradition. Außerdem wurde er Zeuge einer Alternativveranstaltung verschiedener katholischer Laienorganisationen: Einen Tag später haben die nämlich einen „Friedensgottesdienst“ in der benachbarten Minoritenkirche gefeiert. Moderation: Dana Schuster
13 Minuten
Vor sechs Jahren ist es dem Bonner Dance-Projekt Cascada gelungen, bis ins Finale des Eurovision Song Contest zu kommen. Dieses Jahr gibt es die Chance für die Bonner Sängerin Makeda. Mit ihrer Band „Steal A Taxi“ hat sie in den vergangenen Jahren auch überregional auf sich aufmerksam gemacht. Nach ihrer Zeit im Whitney Houston-Musical „Bodyguard“ fing sie parallel damit an, Songs in deutscher Sprache zu schreiben. Den wunderschönen Titel „Unzertstörbar“ spielt sie unplugged in „Kreuz&Quer“ und spricht im Interview über ihre Vorbereitungen auf den 22. Februar. Dann wird sie mit dem Song „The day I loved you most“ beim deutschen Vorentscheid zum ESC antreten. Wir wünschen Ihr viel Glück und möglichst viele Anrufer aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Moderation: Erika Altenburg
13 Minuten
“Die Notfallseelsorge Bonn/Rhein-Sieg steht 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung” – so heißt es auf der eigenen Homepage. Was wahrscheinlich die Wenigsten wissen: Tatsächlich haben Menschen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis im vergangenen Jahr fast einmal pro Tag von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Oft hatte es etwas mit lebensbedrohlichen Ereignissen zu tun oder solchen, in denen der Tod eines geliebten Menschen gerade schon eingetreten war. Suizide, plötzlicher Kindstod, unerwartete häusliche Todesfälle: Es sind die Momente, die am liebsten niemand jemals erleben möchte. Aber in genau diesen Momenten stehen die Notfallseelsorger bereit. Elena Sangion hat Rania Al-Khatib und Albi Röbke zum Interview getroffen. Die beiden sind nicht nur unterschiedlichen Geschlechts, sondern gehören auch unterschiedlichen Religionen an – ein Faktor, der in der Not eine große Rolle spielen kann. In “Kreuz&Quer” erzählen sie von ihren Beweggründen und Erfahrungen. Moderation: Erika Altenburg
6 Minuten
Im März jährt sich der so genannte „Tibet-Aufstand“ zum 60. Mal. Damals floh der Dalai Lama ins Exil nach Indien, nachdem sein Palast von chinesischen Regierungstruppen angegriffen worden war. Er hatte sowohl die Funktion des geistlichen als auch des politischen Oberhaupts der Tibeter inne, wobei Tibet zu dem Zeitpunkt bereits zum Staatsgebiet Chinas gezählt wurde – aus Perspektive der Volksrepublik. Bis heute ist der Status Tibets nicht eindeutig geklärt, was regelmäßig zu Auseinandersetzungen und zur Missachtung von Menschenrechten führt. Kira Heinen hat Christel Orizu von der Bonner Lokalgruppe der „Tibet Initiative“ getroffen. Sie setzt sich mit ihrem Verein seit vielen Jahren für die Menschen in Tibet ein. Moderation: Dana Schuster
3 Minuten
Im März jährt sich der so genannte „Tibet-Aufstand“ zum 60. Mal. Damals floh der Dalai Lama ins Exil nach Indien, nachdem sein Palast von chinesischen Regierungstruppen angegriffen worden war. Er hatte sowohl die Funktion des geistlichen als auch des politischen Oberhaupts der Tibeter inne, wobei Tibet zu dem Zeitpunkt bereits zum Staatsgebiet Chinas gezählt wurde – aus Perspektive der Volksrepublik. Bis heute ist der Status Tibets nicht eindeutig geklärt, was regelmäßig zu Auseinandersetzungen und zur Missachtung von Menschenrechten führt. Tobias Kugelmeier skizziert die jüngere Geschichte des Landes. Moderation: Dana Schuster
6 Minuten
Mit der Ausstellung „Kino der Moderne“ entführt die Bundeskunsthalle in die Zeit der Weimarer Republik. Damals konnte der Tonfilm seinen Durchbruch feiern und hat Menschen nicht nur unterhalten, sondern gesellschaftliche Entwicklungen abgebildet und sogar erst befördert. Irene Groß hat die Ausstellung besucht und war überrascht davon, wie buchstäblich „modern“ damals schon gedacht wurde – allein schon bei der Perspektive auf Geschlechterfragen in politischen und sozialen Zusammenhängen. Im Rahmen einer Führung streift sie einige Höhepunkte der Ausstellung, die noch bis Ende März zu sehen ist. Moderation: Patricia Guzman
5 Minuten
Kaum hat das neue Jahr begonnen, hat unser Redaktionsmitglied Juan Alfaro schon das nächste Großprojekt am Start. Eben noch hat er sich mit der Kamera in den Glockenturm von St. Josef in Beuel gezwängt, jetzt geht’s darum, das Radiostudio der Medienwerkstatt um ein Videostudio zu erweitern. Zentral dafür ist der so genannte „Greenscreen“, der Interviews theoretisch auch auf den Tragflächen eines Flugzeugs möglich macht, ohne dass den Beteiligten schwindelig wird.
7 Minuten
In der ersten Sendung eines jeden neuen Jahres stellt sich die Kreuz&Quer-Redaktion traditionell selber vor. Kein Redaktionsmitglied zuvor hat sein Mikrofon soweit von zu Hause ausgepackt wie Uwe Werner Schierhorn. Auf einer Russland-Reise konnte er Erfahrungen damit sammeln, wie es sich anfühlt, auch unter anderen politischen Rahmenbedingungen als Journalist aktiv zu werden. Er schätzt die Unabhängigkeit des Bürger-Radios und bleibt auch für 2019 voller Tatendrang.
7 Minuten
Danke Weihnachten! Deinetwegen haben wir jetzt von vielem mehr als zuvor: Vor allem Klamotten und Kilos. Geschenke und Festbraten haben sichtbare Spuren hinterlassen, und natürlich ist es ein Luxus, sich darüber auch noch Sorgen machen zu dürfen. Aber für viele ist es tatsächlich eine Last, aus der Konsumschleife nicht herauszufinden. Richtig deutlich wird das, wenn man mal umziehen muss und dann staunt, wie viele Kartons gepackt werden müssen. Brigitte Luckhardt hatte irgendwann keine Lust mehr, immer und immer wieder Dinge einzupacken, die sie am Ende doch nie braucht. Mittlerweile geht sie zu einem Stammtisch für Minimalisten und überlegt mit Gleichgesinnten, wie sie die Bindung zu Dingen lösen kann. Patricia Guzman hat sie zum Interview getroffen. Moderation: Kira Heinen
7 Minuten
Die heile Welt ist für viele ein Wunschtraum an den Weihnachtstagen. Allerdings führen die verschiedensten Lebensumstände zu Einschränkungen dieses Idealbilds. Für Drogenabhängige, Wohnungslose und Arbeitslose ist die Kluft von Wunsch und Wirklichkeit vermutlich besonders groß. Der Bonner „Verein für Gefährdetenhilfe“ (VfG) hat für solche Menschen ein außergewöhnliches Angebot: An Heiligabend gibt es in der Quantiusstraße 2 ein richtiges Feiertagsessen, und anschließend kommt es ganz traditionell zur Bescherung. Die etwa 800 Geschenke haben Menschen aus der Bevölkerung gestiftet. Bis zum 21. Dezember kann sich noch jeder an dieser Aktion beteiligen. Dana Schuster hat Susanne Fredebeul vom VfG zum Interview getroffen und Kollegin Elena Sangion beim Geschenke-Packen beobachtet. Moderation: Sofia Markou
8 Minuten
Alexander Gerst dürfte froh sein, dass der zweite Start-Versuch seiner Ablösung diese Woche geklappt hat und er dadurch Weihnachten planmäßig zu Hause feiern kann. Derweil macht sich eine Sonde auf dem Mars zu schaffen, und auf dem Mond wird auch gerade geforscht. Wozu das alles? Die Ausstellung ALL.täglich! im Deutschen Museum Bonn gibt derzeit Aufklärung darüber, was dort oben alles passiert und uns hier unten im Alltag weiterhilft. Uwe Werner Schierhorn hat die Ausstellung besucht und traf bei der Eröffnung auf den ehemaligen Astronauten Reinhold Ewald. Er war 1997 auf der damaligen Raumstation MIR und kann sich noch an vieles erinnern, was ihm damals im Weltraum widerfahren ist. Moderation: Lydia Papenfuss
3 Minuten
Das könnte der entscheidende Termin für alle sein, die kurz vor Weihnachten noch nicht fündig geworden sind auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Beim Modell-Spielzeugmarkt in der Stadthalle Bad Godesberg treffen sie nochmal aufeinander: Die Aussteller mit ihren seltenen Schätzen und die Besucher, die ebenso die Möglichkeit haben, alte Bestände von zu Hause mitzubringen und sie vor Ort an den Mann/die Frau zu bringen. Juan Alfaro hat sich beim letzten Mal umgehört, wen es so alles aus welchen Motiven auf solch einen Markt treibt. Moderation: Lydia Papenfuss
8 Minuten
Vorweihnachtliche Märkte sind im Wesentlichen … Märkte. Es geht ihnen vor allem ums Verkaufen. Hin und wieder findet man dort aber auch Projekte, die sich ausschließlich für wohltätige Zwecke hinter die Stände in die Kälte stellen. Die Bonner Ärztin Maria Radloff mit ihrem Verein „Kindern Zukunft geben“ ist solch ein Beispiel. Seit vielen Jahren setzt sie sich für Hilfsprojekte in Burkina Faso ein. Am Mittwoch und Donnerstag ist sie wieder auf dem Godesberger Nikolausmarkt in Aktion. Im Interview spricht sie über die bisherigen Erfolge und zukünftige Vorhaben ihres Engagements. Moderation: Erika Altenburg
4 Minuten
Serien sind der Renner im Fernsehen und bei Videostreaming-Portalen. Da haben wir uns in der Redaktion gedacht: Warum machen wir sowas nicht eigentlich auch mal im Radio und im Podcast? Und welches Thema eignet sich dafür, weil man nahezu endlos darüber erzählen könnte? Redaktionsmitglied Juan Alfaro kam auf das Thema „Obdachlosigkeit“, weil es ihn in seinem Alltag in der Bonner Innenstadt ständig beschäftigt und die Not der Obdachlosen in der kalten Jahreszeit besonders deutlich wird. In Folge 1 unserer Serie erklärt er seine Idee. Moderation: Lydia Papenfuss
4 Minuten
Eine Studie der Krankenkasse DAK hat Zahlen geliefert für den Zusammenhang zwischen dem Bildungsgrad von Eltern und dem Gesundheitszustand ihrer Kinder. Karies und Übergewicht sind demnach in Familien mit niedrigem Bildungsstand wesentlich häufiger ein Problem als in Akademikerfamilien. Das Mahlzeitenprojekt im Bonner Caritas-Jugendzentrum „Uns huus“ will sich mit dieser Erkenntnis nicht abfinden, sondern arbeitet pädagogisch und mit viel Spaß dagegen an. Johanna Risse hat das Projekt in der Nordstadt besucht. Moderation: Lydia Papenfuss
Medienwerkstatt Bonn

Medienwerkstatt Bonn

Themen aus Bonn und der Region