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Von Amts wegen Archiv

51 Episoden
46 Minuten
Geestlands Bürgermeister Thorsten Krüger ist immer ansprechbar. Sei es bei Terminen in einem seiner zwei Büros, auf Veranstaltungen, telefonisch oder bestellt als „Bürgermeister frei Haus“. Und nun auch hier im Podcast. Fragen an den Verwaltungschef können jederzeit an vonamtswegen@geestland.eu gesendet werden. Alle zehn Folgen wird Thorsten Krüger diese und andere aufkommende hier im Gespräch mit Matthias Wittschieben beantworten. Dieses Mal: • Straßenausbaubeiträge: Einmalig oder wiederkehrend? • Spielgeräte an der neuen Grundschule Bad Bederkesa vergessen? • Warum kein kostenfreies WLAN in der Stadt oder zumindest in den Rathäusern? • Warum wurden in manchen Ortsteilen 2016 der Kita-Gebühren erhöht? • Pöbeleien in den sozialen Netzwerken
32 Minuten
In der Musikschule der Stadt Geestland bringt Matthias Austein dem musikalischen Nachwuchs die richtigen Flötentöne bei. Nicht im übertragenen Sinne, sondern tatsächlich. Eigentlich bringt er ihm vor allem das Spielen der Gitarre bei. Und ganz eigentlich leitet Matthias Austein die Musikschule der Stadt Geestland. Was dort gelehrt wird, warum in Geestland auch Kita-Kinder in den Genuss musikalischer Früherziehung kommen können und wieso es wichtig ist, dass sich Kommunen auch für musische Angebote vor Ort engagieren, erklärt Matthias Austein seinem erschreckend unmusikalischen Namensvetter Matthias Wittschieben.
32 Minuten
Zuerst wird abgesperrt, dann erst werden die Bürgerinnen und Bürger informiert, anschließend ruht die Baustelle bis eine beauftragte Firma Insolvenz anmeldet und nach nur 13 Jahren ist die Ausbesserung des Schuldachs auch schon erledigt. Nicht erst seit den Diskussionen um den vielleicht irgendwann mal fertiggestellten Hauptstadtflughafen BER fragen sich sowohl mündige als auch weniger mündige Menschen: Was, zum Donnerlüttchen, dauert das so lange? Sascha Hoche ist Leiter des Teams Liegenschaften und Gebäude, Energie und Klima. Er hat bereits einige Bauprojekte der Stadt geleitet und kennt sowohl die Stärken als auch die Schwächen der für die öffentliche Verwaltung geltenden Vorschriften. Im Gespräch mit Matthias Wittschieben versucht der Diplom-Ingenieur dem Magister zu erklären, wo der Hase im Pfeffer sitzt, steht oder liegt.
36 Minuten
Das Dach schwarz, die Fassade verputzt, maximale Breite der Zufahrt 2,80 m und zur Einfriedung des eigenen Gartens nur fünf verschiedene Pflanzenarten erlaubt: Häuslebauern fällt nicht selten die Kinnlade herunter, wenn sie sich mit den Auflagen beschäftigen, die Ihnen der Bebauungsplan ihres Grundstücks macht. Günter Ehmann weiß, wie und warum diese Vorschriften zustande kommen und welche Hürden es gibt, bis ein neues Baugebiet überhaupt ausgewiesen werden darf. Zudem hat er sehr viel Humor und ist damit genau die richtige Person, um dem unwissenden Matthias Wittschieben zu erklären, dass dieser seinen nicht vorhandenen Vorgarten nicht komplett asphaltieren darf. Menno!
30 Minuten
Martin Döscher leitet das Dezernat 2 in der Stadtverwaltung Geestland.Ihm unterstehen somit der Bereich Bauen, Umwelt und Stadtentwicklung, der Bereich Bürger- und Familienservice sowie der Bauhof. Doch was macht so ein Dezernent eigentlich den ganzen Tag? Und warum ist Martin Döscher auch Stadtrat? Hängt das zusammen? Und, Himmelherrgott, wie schreibt man eigentlich Derzen... Dezre... dieses Wort? So wie weiter oben im Text oder doch ganz anders? Martin Döscher klärt Matthias Wittschieben über seine Arbeit auf und berichtet auch, warum neben seiner politischen auch seine schauspielerische Tätigkeit ruhen muss.
30 Minuten
Frank Karnikowski ist ein echter Meister seines Fachs. Als Hausmeister im Rathaus 2 in Bad Bederkesa sorgt er dafür, dass den anderen Angestellten und Beamten nicht das Licht ausgeht, dass die Schränke an der Wand bleiben und dass kleinere Arbeiten so schnell erledigt werden, dass niemand merkt, dass etwas kaputt war. Zudem ist er einer der wenigen Auserwählten, die auch jenseits des 30. Lebensjahrs Superhelden- und Spencer-Hill-T-Shirts tragen können und die dabei auch noch stilsicher aussehen. Da stilsicheres Auftreten alleine den Job dann doch nicht ausfüllt, erzählt Frank Karnikowski Matthias Wittschieben, was er sonst noch so zu tun hat und wie ihm die Migrationsbewegung in den Jahren 2015 und 2016 ein neues Aufgabenfeld beschert hat.
41 Minuten
„Frust kommt auf, denn der Bus kommt nicht.“ Was Peter Fox im Song „Schwarz zu Blau“ für Berlin beschreibt, gilt für den ländlichen Raum allemal. Allerdings liegt es in dem Fall wohl weniger am dichten Großstadtverkehr, als vielmehr an der – sagen wir: entspannten Taktung. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist ein wichtiger Baustein im Gefüge einer Kommune und ein unverzichtbares Mobilitätsinstrument für die Bürgerinnen und Bürger. Doch gerade in den dünner besiedelten Regionen, in denen zudem auch noch das Durchschnittsalter der dort lebenden Menschen höher ist, als in Ballungsgebieten, werden immer weitere Buslinien eingestellt. Wie Kommunen diesen Herausforderungen begegnen, welche Modelle es gibt, wo ihre Grenzen liegen, das alles weiß Jürgen Zehm, Erster Stadtrat der Stadt Geestland, und er teilt sein Wissen gerne mit Matthias Wittschieben und allen Podcastlauscherinnen und -lauschern.
32 Minuten
Wer Britta Murawski kennt, der weiß, Verwaltungsarbeit kann auch Spaß machen. Die Referentin der Behördenleitung ist stets gut gelaunt und eher jemand von der optimistischen Sorte. Als personifizierter Gegenentwurf zum Klischee des griesgrämigen Deutschen ist sie damit genau die Richtige, die die internationalen Beziehungen Geestlands koordiniert und unterhält. Doch welche Interessen hat eine Stadt an internationalen Partnerschaften und interkontinentalem Austausch? Wie wird das finanziert? Ist das alles nur teures Chichi, um nach außen ein schickes Bild abzugeben? Britta Murawski kennt gute Gründe für weiträumige Vernetzungen von Kommunen und weiß auch, welche Faktoren internationale Beziehungen schwierig oder sogar unmöglich machen. Mit Matthias Wittschieben spricht sie über Lesotho, Tunesien, Österreich und Co.
33 Minuten
Allenthalben blüht und summt es in Geestland. Dass es so ist, dafür sorgt unter anderem das Projekt „(M)ein vielfältiger Lebensraum – natürlich, lebendig bunt“, in dessen Rahmen städtische Flächen und Wegeseitenränder nach und nach umgestaltet wurden. Blühmischungen und insektenfreundliche Pflanzen sollen als Lebensraum, Nahrungsquelle und Kinderstube für verschiedene Tiere dienen. Das passiert natürlich nicht über Nacht. Vielmehr ist die Umgestaltung harte Arbeit in die neben der rein körperlichen Komponente auch Hirnschmalz gesteckt werden muss. Schließlich muss die Saatmischung nicht nur für die Tiere, sondern auch für die verschiedenen Böden und Umgebungen geeignet sein. Dennis Bliese kennt sich damit aus. Der junge Mann ist Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Geestland, gelernter Gärtner und zudem Jäger. Umweltschutz ist ihm somit nicht nur Profession, er liegt ihm auch am Herzen. Mit Matthias Wittschieben spricht Dennis Bliese über das Projekt, die verschiedenen Aspekte seiner Arbeit und wieso eine Blume nicht wie die andere ist.
30 Minuten
Mario Steffens betreut die städtischen Spielplätze in Geestland. 78 sind es an der Zahl, zwei weitere kommen bald dazu. Der Mann aus Großenhain ist immer voll im Einsatz, um die vorhandenen Spielgeräte in Schuss zu halten, neue aufzubauen oder gleich ganze Spielplätze neu zu planen. Unterstützt wird er dabei vom Bauhof der Stadt. Welche Frequenz er bei den vorgeschriebenen Kontrollen zu halten hat und wieso Spielsand nicht gleich Fallschutzsand ist (Spoiler: Es hat mit der Zusammensetzung und der Korngröße zu tun.), erklärt der gelernte Maschinenschlosser dem verdattert dreinschauenden Matthias Wittschieben.
40 Minuten
Die Voraussetzungen, als Kommune erfolgreich zu sein, sind im Cuxland nicht die besten. Die Topographie grenzt das Einzugsgebiet ein, Kaufkraft ist kaum vorhanden. Im Verbund mit Bremerhaven zählt die Region zu den ärmsten Deutschlands. Wirtschaftlich orientieren sich Unternehmen eher Richtung Hamburg und Bremen, und auch die Einwohner fahren gerne in diese Richtungen, um einzukaufen oder sich zu amüsieren. Geestland hat sich Schritt für Schritt eine Nische erarbeitet, in der die Stadt deutschland- und teilweise auch europaweit anders wahrgenommen wird. Geestland gilt als innovativ, rührselig und nachhaltig. Dieser Wandel hängt zu großen Teilen an der Verwaltungsleitung. Seit 2005 ist Thorsten Krüger Bürgermeister – erst in der Stadt Langen und seit der Fusion 2015 in Geestland. Zu den Millionenstädten New York und Rio hat Geestland noch nicht aufgeschlossen. Doch auf die Landkarte vieler Entscheiderinnen und Entscheider hat die Stadt es geschafft. Thorsten Krüger spricht mit Matthias Wittschieben über das Geheimnis dieses Erfolgs. Sie haben Fragen an die Stadtverwaltung, die wir hier beantworten sollen? Senden Sie sie bitte an vonamtswegen@geestland.eu Jede zehnte Folge wird sich unser Bürgermeister Thorsten Krüger hier damit auseinandersetzen.
33 Minuten
Früher war alles besser, die Jugend von heute kann nichts mehr und ist zudem noch faul. Dennis Rösner ist Leiter des Bereichs Jugend bei der Stadt Geestland uns weiß aus erster Hand, dass Klischees nicht die Wahrheit widerspiegeln. Mit Matthias Wittschieben spricht er über die Entwicklung und die Angebote der städtischen Jugendarbeit, über fehlenden Raum für Jugendliche und darüber, dass auch Sokrates mit seinen Einschätzungen nicht immer recht hatte.
31 Minuten
Der Breitbandausbau in Deutschland ist ein Trauerspiel. Bis auf die Bundesregierung sehen das wahrscheinlich alle so. Doch was können Kommunen tun, um ihren Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu schnellem Internet zu verschaffen? Können sie überhaupt etwas tun? Und wenn ja, wo sind die Grenzen? Kostenschätzung, Antragsverfahren und Ausschreibung müssen bewältigt werden, bevor die Arbeiten am Breitbandausbau überhaupt beginnen können. Heiko Ullrich kennt sich damit aus. Er ist derjenige in der Stadtverwaltung Geestland, der sich federführend darum bemüht, schnelles Internet in die Fläche zu bringen. Das ist nicht immer einfach und kostet neben Geld vor allem Geduld und am Ende Nerven. Davon und wie er trotzdem ohne Melancholie durch den Tag kommt, erzählt er Matthias Wittschieben.
28 Minuten
Inklusion, Kitas, Schulen, Qualitätsmanagement, Ferienprogramm ... Rebecca Hotes aus dem Team Jugend, Sport, Soziales und Kultur ist nicht nur Inklusionsbeauftragte und Qualitätsverantwortliche, wie es an ihrem Türschild steht. Sie ist zudem auch die Stimme dieses Podcast. Die Verwaltungsfachfrau hat viele Talente – und die muss sie auch haben, denn ihr Aufgabenbereich ist so vielfältig, dass sich Matthias Wittschieben im Gespräch mit ihr arg anstrengen muss, nicht den Faden zu verlieren. Gut, dass mit Rebecca Hotes jedenfalls eine kompetente Person am Gespräch teilnimmt. So erfahren wir eine Menge über das breite Spektrum einer einzigen Planstelle in einer Verwaltung.
29 Minuten
Langweilig wird Ellen Karnikowski in ihrem Job ganz sicher nicht. Seit gut einem Jahr arbeitet sie im Team Öffentliche Sicherheit und Ordnung in dem Bereich, der landläufig als „Ordnungsamt“ bezeichnet wird. Hier tobt das wahre Leben in all seinen Facetten: von Hundehaufen über Nachbarschaftsstreitigkeiten bis hin zu sozialen Verwerfungen. Im Gespräch mit Matthias Wittschieben erzählt Ellen Karnikowski, warum ihr der Job trotz des Drucks und den zwischenmenschlich nicht immer einfachen Aufgaben Spaß macht.
Von Amts wegen

Von Amts wegen

Der Rathaus-Podcast