Ruhestörung Archiv
247 Episoden
31 Minuten
… und wieder gibt es eine Reihe an neuen, spannenden Line-up-Bestätigungen für das diesjährige Reeperbahn Festival. Von Post-Punk aus UK über Berliner Conscious-Rap bis zu US-amerikanischem Neo-Soul ist wieder einiges dabei. Ein paar dieser Acts schauen wir uns in dieser Ausgabe von Ruhestörung etwas genauer an. Außerdem gucken wir noch einmal, für wen es sich lohnt am 23. und 24. September ein paar Schritte weiter als nur über die Reeperbahn zu laufen, um sich die besonderen und stets ziemlich begehrten Konzerte in der Elbphilharmonie während des Festivals anzusehen.
24 Minuten
Was haben Korea, Dänemark, Frankreich oder auch Australien gemeinsam? Sie alle gehörten schon zu den Partnerländern des Reeperbahn Festivals. In diesem Jahr sind die USA an der Reihe und haben eine Reihe spannender Acts und Programmpunkte im Gepäck, von denen uns Evelyn Sieber vom Reeperbahn Festival in dieser Ausgabe berichtet.
47 Minuten
Neben den unzähligen Konzerten des Reeperbahn Festivals, das zwischen dem 21. und 24. September in Hamburg stattfindet, gibt es auch in diesem Jahr wieder ein vielfältiges und spannendes Kunst- und Literaturprogramm. Kuratorin Christina Schäfers gewährt uns in dieser Folge Einblicke hinter die Kulissen ihrer Arbeit und verrät auch schon einmal erste heiße Tipps. Darunter: das inklusive Raumlabor „Transform“, in dem u. a. Tänzer*innen und Musiker*innen mit und ohne Behinderungen ihre körperlich-künstlerischen Ausdrucksmöglichen mittels digitaler Technik erweitern können. Was es damit genau auf sich hat, erklärt uns die Medienkünstlerin und Projektleiterin Antonia Rehfuess.
1 Stunde
Dass der Weg in zu einer gleichberechtigten, fairen und chancengleichen Gesellschaft lang und steinig ist, wissen wir nicht erst seit gestern. Doch gerade die Corona-Pandemie hat dem fortschrittlichen Entwicklungsprozess noch einmal ordentlich Sand ins Getriebe geworfen und eines offenbart: So weit sind wir noch nicht gekommen. Auch in der Musikwirtschaft muss sich noch einiges zugunsten von Frauen und unterrepräsentierten Geschlechtsidentitäten bewegen, um gerecht zu werden. Dafür setzt sich die Initiative Keychange ein, bei der auch das Reeperbahn Festival von Anfang an emsig mitgestaltet. In dieser Ausgabe ist Projektleiterin Lea Karwoth zu Gast, um über aktuelle Studienergebnisse, neue Talente und tolle Errungenschaften zu sprechen. Außerdem ist die Hamburger Musikerin Lùisa mit dabei, die von ihrem Weg zu einer Talentförderung von Keychange erzählt, der über ein australisches Mädcheninternat, ignorante Produzenten und natürlich ihre Liebe zur Musik führte.
32 Minuten
Neben dem musikalischen, konzertanten Teil des Reeperbahn Festivals ist seit jeher auch die Konferenz eine wichtige Säule der viertägigen Veranstaltung in Hamburg. Zwischen dem 21. und 24. September werden in über 150 Sessions mit rund 350 Speaker*innen verschiedenste Themen rund um Musikwirtschaft und Popkultur in den Fokus gerückt. Mit dabei z. B. die ukrainische Musikerin Alyona Alyona, der ehemalige U2-Produzent Daniel Lanois oder die Band Mando Diao. Detlef Schwarte, Mitbegründer des Reeperbahn Festivals, hat uns in dieser Folge einen Einblick in das vielfältige Programm verschafft.
38 Minuten
Minutenlang verzweifelt in Telefonwarteschlangen zu hängen, fühlt sich fast immer an, als würde man mit beiden Händen Lebenszeit verschenken. Es sei denn, man hört mal bei „Hotline Aze“ rein. Das Duo aus Wien, bestehend aus Beyza Demirkalp und Ezgi Atas, hat gerade erst sein selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht und unternimmt damit den Versuch, geschundene Seelen mit seinem außergewöhnlichen Sound zu heilen. In dieser Folge ist Gitarristin Beyza zu Gast und spricht unter anderem von ihrer Sandkastenfreundschaft zu Ezgi, Sprachnachrichten als Songinspiration und ihr allererstes Konzert.
45 Minuten
Was macht man, wenn man auf einer Party zu Gast ist, auf der ausschließlich selbstdarstellerische Leute zugegen sind und der Vibe mit absolut niemandem so richtig stimmt? Einen Song schreiben! Das hat jedenfalls die Hamburger Musikerin Brockhoff gemacht und nach dessen Titel ihre kürzlich erschienene EP „Sharks“ benannt. In dieser Ausgabe spricht sie unter anderem von ihren ersten musikalischen Gehversuchen, Songwriting beim Autofahren und ihrem Bezug zum Panflötenensemble ihrer Heimatstadt Hildesheim.
27 Minuten
Seit Ende Mai gibt das Reeperbahn Festival häppchenweise immer mehr Acts bekannt, die in diesem Jahr vom 21. bis 24. September in Hamburg auftreten werden. Gerade erst sind wieder 40 neue Künstler*innen dazugekommen; das Line-up wächst und wächst also stetig. Um da nicht den Überblick zu verlieren, werfen wir heute erneut einen Blick auf die frisch veröffentlichten Namen und hören einmal rein in die Musik von z. B. Alyona Alyona, Meskerem Mees oder Hurray For The Riff Raff.
14 Minuten
Kaum einer Stadt unterstellt man wohl so viele „Tellerwäscher-zum-Millionär“-Geschichten, so unbegrenzte Möglichkeiten wie New York City. Ein guter Grund also, sich auch mit der dort ansässigen Musikwirtschaft zu vernetzen. Genau das dachte sich auch das Reeperbahn Festival und hat sich vom 13. bis zum 16. Juni im Rahmen der weltweit größten Indie-Musikkonferenz, der A2IM Indie Week, nach Amerika aufgemacht. Neben eigens organisierten Showcases und Panels stand im Fokus des Ablegers Reeperbahn Festival International auch wieder die Partnerschaft mit der Initiative Keychange, die die Förderung von Gleichberechtigung und Vielfalt in der Musikindustrie vorantreibt. Wir werfen einen Blick auf dieses Event und auch auf die Acts, die sich bei den Showcases in NYC präsentieren konnten.
20 Minuten
Es sind noch nicht einmal alle Acts des diesjährigen Reeperbahn Festivals veröffentlicht und trotzdem kommt man kaum hinterher, die Acts halbwegs umfänglich unter die Lupe zu nehmen. Deshalb drehen wir heute eine zweite Runde über dem bisherigen Line-up des zwischen dem 21. und dem 24. September in Hamburg stattfindenden Festivals und schauen einmal, zu welchen Künstler*innen sich potenziell gut tanzen lässt, bei welchen Bands man hervorragend in 80er- oder 90er-Nostalgie schwelgen kann und bei wem es eventuell auch experimenteller zugeht.
54 Minuten
Teuerster Mitarbeiter, Schlagergöttin in spe, Taubenflüsterer: Tristan Brusch ist vieles, aber vor allem ist er Musiker. Der in Berlin lebende Künstler veröffentlichte Ende letzten Jahres sein hochgelobtes Album „Am Rest“, in dem er auf schnörkellose Weise mit veristischen Sprachbildern sowohl die schimmernden als auch schimmligen Seiten unserer Welt besingt. In dieser Folge erzählt er u. a. von den großen musikalischen Fußstapfen seines Vaters, seiner Faszination für Tom Waits und einem speziellen, gruseligen Haus in Dänemark.
16 Minuten
Das Reeperbahn Festival geht in diesem Jahr vom 21. bis zum 24. September in die nächste Runde und öffnet dafür sämtliche Tore auf St. Pauli. Bis vor Kurzem war noch nicht klar, welche Acts 2022 zu sehen sein werden. Am vergangenen Dienstag wurde nun die erste Line-up-Welle und damit eine ganze Reihe weiterer Acts bekanntgegeben, die neben den bereits zuvor veröffentlichten Elbphilharmonie-Acts (Anna Calvi, Mine, Warhaus und Joy Crookes) auftreten werden. In dieser Ausgabe von Ruhestörung widmen wir uns also ein paar der diesjährigen Acts des Reeperbahn Festivals. Mit dabei sind unter anderem der britische, Genres transzendierende Singer-Songwriter Lookman Adekunle Salami aka L.A. Salami, die norwegische Soul- und R&B-Newcomerin Fieh und die britische Künstlerin Yunè Pinku, deren Tracks sich zwischen Breaks, 2-Step und House bewegen.
1 Stunde
Wer mit 17 bereits Musik auf einem Einkaufswagen macht, kann nicht zu denen zählen, deren musikalischer Horizont kurz bemessen ist. Das hört man dem Schaffen von Nils Herzogenrath alias Vomit Heat auch heute zweifellos an. In dieser Folge ist der in Köln wohnhafte Musiker zu Gast und spricht u. a. über seine aktuelle Tour mit International Music, über Krautrock und Fleetwood Mac sowie sein neues Album „Second Skin“, das am 6. Mai erschienen ist.
49 Minuten
Bei ByteFM lief ihre Musik das allererste Mal im Radio und nun gibt sie in Ruhestörung auch noch ihr Interview-Debüt: die Hamburger Band Roller Derby. Philine Meyer und Manuel Romero Soria sind in dieser Ausgabe zu Gast und sprechen über ihr Kennenlernen auf dem legendären SXSW-Festival in Austin, Texas, kiwiinduzierte psychedelische Trips und ihre erstaunlich große Fanbase in Lateinamerika.
54 Minuten
Wer nicht glaubt, dass man zu fiesem Trennungsschmerz mit einer gehörigen Portion Grandezza tanzen kann, sollte sich auf jeden Fall das neue Album „Goodbye“ des kanadischen Musikers Sam Vance-Law anhören. Der in Berlin lebende Songwriter ist in dieser Folge von Ruhestörung zu Gast und spricht unter anderem über das weite Feld der Liebe, Trauer und den bisweilen sehr anstrengenden Entstehungsprozess der neuen Platte. Außerdem verrät er seinen liebsten deutschsprachigen Witz, philosophiert über die Berliner Freundlichkeit und darüber, warum Zyniker*innen vielleicht sicher, jedoch nie glücklich durchs Leben kommen.