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Kirche2go Archiv

52 Episoden
2 Minuten
Immer wieder treten Menschen aus der Kirche aus. Auch aus dem Freundes- und Bekanntenkreis von Tobias Heinz. Er ist Leiter der Kircheneintritts- und Informationsstelle an der AntoniterCityKirche in der Kölner Innenstadt. „Du Tobi, ich vermisse nichts ohne Kirche“ hört er häufig. Heinz weiß, dass Kirche allerdings die Ausgetretenen nicht nur vermisst, sondern genau genommen sogar braucht. Gebraucht wird jede und jeder für eine bessere Welt, „so wie Gott sich das gewünscht hat“, erklärt er im Podcast.
2 Minuten
„Muss ich als Christ eigentlich jeden Menschen lieben? Selbst meinen blöden Nachbarn, der immer falsch parkt?”. Nico Ballmann spricht über dieses Thema und erklärt, dass die Aufforderung zur Nächstenliebe auch an Bedingungen geknüpft sind. Erst wenn wir Menschen im Reinen mit uns selbst und mit Gott sind, können wir anderen erst freundlich und gut begegnen. Schließlich lautet dieser prominente Satz aus der Bibel vollständig: „Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst.”
2 Minuten
Warum ist gendern sinnvoll? Dieser Frage widmet sich Janneke Botta in dieser Folge von Kirche2go. „Wenn wir Menschen durch Sprache ausschließen, dann kommen sie in der Welt nicht vor“, sagt die Pfarrerin aus Köln-Mülheim. Für sie ist eine achtsame Sprache wichtig. „Wir können gut in Jesus Nachfolge sein, wenn wir nicht nur in unserem Handeln, sondern schon in unserer Sprache all die einschließen. Wenn wir nicht nur von Männern sprechen, sondern wenn wir unsere Sprache anpassen und da auch Frauen und nicht-binäre Personen vorkommen lassen.“
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„Muss ich sonntags in die Kirche gehen?“ – In der heutigen Kirche2go-Folge stellt sich Nico Ballmann diese Frage und erklärt, dass gute Christen und Christinnen nicht unbedingt in die Kirche gehen müssen, um eine persönliche Gottesbeziehung aufzubauen. „Man kann auch, wenn man unterwegs ist im Wald eine wunderbare Beziehung zu Gott finden“, sagt er. Doch es gibt eine Ausnahme: Denn für das gemeinschaftliche Feiern in der Kirche findet Nico Ballmann einen Vergleich mit einem gemeinschaftlichen Kochabend gut: „Es ist aber noch ein bisschen anders, wenn man plötzlich mit Menschen zusammen kocht. Man lernt plötzlich neue Rezepte kennen, es schmeckt ganz anders und man kocht nicht immer nur sein eigenes Süppchen.“
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Die Hochwasserkatastrophe hat ihre Spuren hinterlassen. Kirche2go geht diesmal dieser Frage nach: Warum Gott, lässt Du das zu? Gerade bei Krankheiten, Tod, Unfällen oder Katastrophen kommt es oft genau zu diesem Punkt, zu dieser Glaubensfrage. Was soll das alles? Das kann doch nicht gottgewollt sein? Pfarrer Sebastian Baer Henney stellt sich dieser Frage. Denn er bekommt diese oft von Gemeindegliedern, Freunden und Mitmenschen gestellt. „Ich weiß es nicht,“ sagt Baer Henney,“warum Gott Dinge zulässt, die schmerzhaft sind.“ Trotzdem findet er Antworten auf diese schwierige Frage.
3 Minuten
Diesmal beschäftigt sich Pfarrer Sebastian Baer-Henney bei Kirche2go mit dem vermeidlichen Gegenspieler Gottes, dem Teufel. Was steckt hinter dem Wesen mit Pferdefuß und Hörnern, welche Funktion hat er und welche Haltung hat Baer-Henney dem Teufel gegenüber. „Gott will die Menschen nicht ängstigen.“ So Baer-Henney. „Gott will die Menschen frei machen und entsprechend habe ich ein Problem mit diesen Teufelsdarstellungen. Sogar mit der Verteufelung Gottes.“ Doch was ist der Teufel, was hat er für eine Bedeutung in unserem Glauben und was für eine Stellung auch in Baer-Hennys Leben und Glauben? Ist der Teufel nur eine Symbolfigur für alles was schlecht, grausam und furchteinflössend ist oder wird das Bild des Teufels dafür benutz, um den Menschen Angst zu machen um sie besser manipulieren zu können? Wie immer hat auch diesmal Baer-Henney passende und gute Antworten parat bei #kirche2go
2 Minuten
Was sind glückliche Familien? Bzw. wie sehen sie aus? Janneke Botta spricht in Video darüber, welche Formen von Familie sie kennt. Ihrer Erfahrung nach, sind glückliche Familien nicht nur diese, in denen alles glatt läuft. Auch findet die junge Pfarrerin Beispiele aus der Bibel, die zeigen, wie divers und bunt Menschen glücklich zusammenleben können. „Solange sie einander in der Liebe begegnen, ist Gott mit ihnen.“ Janneke Botta ist Pfarrerin in der Evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Dort ist sie insbesondere auch ein Mitglied der beymeister.
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Kirche2go erklärtDarf ich Lügen? Dieser Frage geht diesmal Pfarrer Sebastian Baer-Henney bei Kirche2go auf den Grund. In Zeiten von Fakenews und Sensationsberichten, von gefälschten Bildern und bewusst falsch gestreuten Nachrichten fällt es schwer, nicht auf Lügen und Unwahrheiten hereinzufallen. Doch warum lügen wir? Wieso halten wir uns so ungern an das Gebot: "Du sollst nicht lügen?" Wieso sagen lieber oft die Unwahrheit als uns mit der einfachen Wahrheit zu begnügen? "Denn", so Baer-Henney "wo ich es nötig habe zu lügen, da habe ich entweder ein Problem mit den Menschen mir gegenüber oder mit mir selbst. Das heißt, Lügen sind Ausdruck von einer Beziehung die gestört ist. Letztlich geht es für mich um die Frage, wie komme ich eigentlich ehrlich durchs Leben?" Diese Frage versucht Baer-Henney auf seine ganz besondere Art und Weise zu beantworten und bringt, wie so oft, schlüssige und plausible Antworten, die in ihrer Klarheit verblüffen und erstaunen! Der ganze Inhalt des Beitrages zum Nachlesen: Es gibt so eine Spannung, einerseits dieses Gebot: "Du sollst nicht lügen" und andererseits dieses Bild von dem lauernden Gott, der mit Zornesblitzen im Himmel hockt und darauf wartet, dass man irgendwelche Fehltritte begeht. Das passt überhaupt nicht zu dem Gott, der an Weihnachten Kind geworden ist und der für unsere Schuld gestorben ist. Dazu später mehr. Aber Gott ist keiner der darauf lauert ob ich Fehler mache. Das heißt: Gott sitzt nicht da mit einem Block und notiert sich, wann ich gegen seine Gebote verstoßen. Ich würde anders herum vorgehen: Gott möchte mit den Geboten die er uns gibt in Beziehungen zu uns treten und er hat genau wie wir, ein Interesse daran, dass das Leben hier auf der Erde und die Beziehung mit Gott, gelingen kann. Das heißt, wenn ich nicht lügen soll hat das ja schon auch den Hintergrund, dass es vielleicht ganz gut ist nicht zu lügen. Gott wirkt hier auf der Erde und ich mache mit, in diesem Wirken Gottes, das heißt als Christ, als Anhänger von Jesus ist es meine Aufgabe an seinem Reich hier auf der Erde mit zu bauen. Und da baut man einfach schlecht auf Lügen. Eine Beziehung, die mit einer Lüge beginnt hat es oft schwer durchzukommen. Wo ich es nötig habe zu lügen, da habe ich entweder ein Problem mit den Menschen mir gegenüber oder mit mir selbst. Das heißt, Lügen sind Ausdruck von einer Beziehung die gestört ist. Letztlich geht es für mich um die Frage, wie komme ich eigentlich ehrlich durchs Leben? Und ist es nicht so, dass Ehrlichkeit mich in der Beziehung weiter bringt als Unehrlichkeit. Es gibt natürlich Momente, wo Ehrlichkeit schwierig ist, z.B wenn mein Sohn fragt, was ist eigentlich in dem großen Päckchen da auf dem Kühlschrank, ist das für meinen Geburtstag nächste Woche? Und was ist da drin? Dann kann ich sagen: ja, da ist ein neues Playmobil-Piratenschiff drin. Oder ich kann sagen: ach das brauche ich für die Arbeit. Das ist, wenn man streng sein will, eine Unwahrheit und doch würde ich sagen , dass das keine Lüge ist, weil es kein Ausdruck einer fehlgeleiteten Beziehungen ist. Gute Beziehung? Gott will dass es gut läuft zwischen uns und zwischen uns Menschen hier auf der Erde und da ist einfacher mit der Wahrheit, nämlich „Du sollst nicht lügen“ weil Dir das einfach nicht gut tut. Es tut uns nicht gut. Nicht der lauernde Gott sondern der Gott der gelingende Beziehungen steckt dahinter und diesen Gott den habe ich gerne, weil ich glaube, dass er mir Gutes tut! Glauben, Gott und Kirche - einfach und schnell
2 Minuten
Kirche und Politik, geht das zusammen? Diese Frage beschäftigt Christinnen und Christen seit Anbeginn. Nico Ballmann, der "Neue" von Kirche2go hat da eine ganz klare Meinung zu. Er begründet seine Entscheidung basierend auf seinen Lebenserfahrungen und seinen Glaubensprinzipien. Neugierig geworden? Dann einfach reinklicken und Pfarrer Nico Ballmanns Meinung zu "Kirche und Politik?" in einer neuen Episoden von Kirche2go mitverfolgen... Kirche und Politik... Da fällt mir immer einen Satz ein, der mich, glaube ich, seit meinem Studium geprägt hat. Der ist von der wunderbaren Theologin Dorothee Sölle und die hat mal gesagt: „theologisches Nachdenken ohne politische Konsequenz kommt Heuchelei gleich.“ Dieser Satz ist so wahr, weil ich fest davon überzeugt bin, dass wir nicht Christinnen und Christen in dieser Gesellschaft sein können, dass wir nicht Jesus Christus nachfolgen können uns zu versuchen für diejenigen einzusetzen, die von der Gesellschaft ausgestoßen sind, dass wir nicht permanent versuchen Menschen denen es schlecht geht permanent zu helfen und das das keine politischen Konsequenzen hat. Ich glaube, wir Christinnen und Christen sind dazu verpflichtet, dass wir teilhaben an dieser Gesellschaft, teilhaben an Politik und das wir natürlich unseren Glauben von einem liebenden Gott, der jeden Menschen annimmt und der dafür sorgen möchte, dass jeder Mensch die gleichen Chancen hat, dass wir das nicht einfach ignorieren können sondern, dass wir das auch als die politische Menschen, die wir in dieser Gesellschaft nun mal auch sind, dass wir diese Verantwortung wahrnehmen müssen. Und von daher: Kirche und Politik - das lässt sich nicht trennen !
2 Minuten
Wenn die schönste Sache der Welt zu einem problembehafteten Reiz-Thema wird, dann sind wir Mitten drin im Diskurs: Kirche und Sexualität. Pfarrer Niko Ballmann versucht bei Kirche2go auf seine ganz spezielle und unverkrampfte Art zu verstehen, warum Kirche schon immer so ein gespaltenes Verhältnis zum Thema Sex hatte. „...irgendwie hat man immer das Gefühl“, so Ballmann,„ also Sexualität das ist sowas, da da redet man nicht drüber in Kirche. Und ich finde das schade, denn das sagt mir mein Glaube, dass Sexualität etwas wahnsinnig gutes ist.“ Kirche und Sexualität also ein Thema, was schon immer Christinnen und Christen gespalten hat? Ballmann sucht für sich eine Antwort und findet sie für sich im „Johannesbrief“. Welche Erkenntnisse er gefunden hat verrät er uns und wie immer bei #Kirche2go
2 Minuten
Wie stellen wir uns eigentlich einen Pfarrer oder eine Pfarrerin vor? Im Talar und mit ernstem Gesicht? Mit dem Satz: „Die sehen doch ganz anders aus als du!“ wurde Pfarrerin Laura Kadur aus Köln-Weiden konfrontiert. Bei Kirche2go spricht sie darüber, dass gerade Pfarrerinnen und Pfarrer oft mit Rollenklischees und bestimmten Erwartungen ihres Gegenübers konfrontiert werden von denen sie tunlichst nicht abweichen sollten. Dabei findet sie gerade die Vielfalt und das Bunte in der evangelischen Kirche spannend und vor allem: Ein Gespräch wert. Wer im Pfarrer und der Pfarrerin auch mal den Menschen hinter dem Amt sieht, so sagt sie, entdeckt mit Sicherheit viele Facetten über die sich ein Austausch lohnen würde. Das könnte interessant und überraschend werden. Und es ist sicherlich einen Versuch wert.
2 Minuten
Was sind die zehn Gebote? Kirche2go erklärt, was die zehn Gebote sind, woher sie kommen und was sie beinhalten. Nach der biblischen Überlieferung hat Gott die zehn Gebote auf dem Berg Sinai einem Mann mit Namen Mose übergeben. Mose war der Anführer des Volkes Israel. Die zehn Gebote werden im ersten Testament der Bibel überliefert. Die Gebote regeln die Haltung des Menschen gegenüber Gott und den Mitmenschen. Und so lauten die zehn Gebote: Das erste Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Das zweite Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen. Das dritte Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen. Das vierte Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. Das fünfte Gebot: Du sollst nicht töten. Das sechste Gebot: Du sollst nicht ehebrechen. Das siebte Gebot: Du sollst nicht stehlen. Das achte Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten. Das neunte Gebot: Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus. Das zehnte Gebot: Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat. Die zehn Gebote werden im Judentum und den christlichen Kirchen unterschiedlich gezählt. Diese Zählung folgt der Tradition der lutherischen und der römisch-katholischen Kirche.
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Was motiviert Menschen, sich über die Kirche zu informieren und dann einzutreten? Dieser Frage geht Tobias Heinz in Kirche2go nach. Der junge Diakon leitet die Evangelische Kircheneintritts- und Informationsstelle in Köln an der Antonitercitykirche. „Zu uns kommen unterschiedlichste Menschen mit unterschiedlichsten Gründen: Manche haben früher schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht. Haben dann aber einen schönen Gottesdienst erlebt, sind Gott begegnet oder haben Gespräche mit Menschen gehabt, die irgendwas in Bewegung gebracht hat“, berichtet Tobias Heinz. Für ihn sind die Begegnungen mit den vielen unterschiedlichen Menschen besonders wertvoll. Hier zeigt sich für ihn die Vielfalt in der evangelischen Kirche. „Wir sind miteinander auf dem Weg“, beobachtet er immer wieder. „Und deswegen finde ich es für mich wichtig, bei Kirche dabei zu sein.“
3 Minuten
Wo geht eigentlich die Kirchensteuer hin? Und warum wird sie vom Staat eingezogen? Was mit dem Geld der Kirchensteuerzahler passiert, erläutert Pfarrer Nico Ballmann in Kirche2go. Dabei erklärt er, dass unsere deutsche Kirchensteuer zwar als Konzept durchaus ungewöhnlich ist, allerdings eben auch vielen Menschen zugutekommt. Denn nicht nur die Pfarrstellen werden auf diese Weise finanziert, sondern, so berichtet Nico Ballmann: „Die Kirchensteuer sorgt auch dafür, dass wir Kinder- und Jugendarbeit auf die Beine stellen können, uns um unsere Senioren kümmern. So profitieren am Ende alle Generationen davon, dass die Steuerzahler etwas von ihrem Geld an unsere Institution abgeben. Und wir können so wirklich etwas für die Menschen tun.“ Dabei nutzt Nico Bollmann in dieser Folge Kirche2go die Gelegenheit, dafür seinen Dank auszusprechen – an die Menschen, die nach wie mit ihrer Kirchensteuer Gutes tun.

Brot und Liebe

20 Minuten
Brot. Nahrung und Stärkung - Wir sind darauf angewiesen, um zu leben. Im Brot stecken die Sonne und der Regen. Das Wachstum, die menschliche Arbeit. Viele Körner - ein Brot. Brot ist die Kraft des Teilens. Die Versöhnung. Die Gemeinschaft. Das Brot riecht nach Geborgenheit. Es aktiviert uns. Das Brot schenkt uns die Kraft, die wir brauchen. Für heute, für morgen, für den Weg, der vor uns liegt. Traubensaft. Getränk der Freude, der Fülle und des Festes. Im Traubensaft stecken das Tanzen und das Lachen. Die Leichtigkeit und das Umarmen, nach dem wir uns sehnen. Im Saft der Trauben schmecken wir die Fülle und die Sanftheit unseres Lebens. Wir schmecken die Liebe und die Hoffnung auf eine Zukunft, die gut ist. Wir teilen Brot und Saft - jeweils einzeln Zuhause und doch zusammen. Verbunden in der Sehnsucht und der Hoffnung. Verbunden durch den Geschmack von Brot und Saft. Und durch die Liebe. Der Podcast-Gottesdienst wurde veröffentlicht am Gründonnerstag, 01.04.21 / 19:00 Uhr www.lutherkirche-nippes.de
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