Art is Life - Kunst ist Leben Archiv
19 Episoden
52 Minuten
Johannes S. Sistermanns ist ein Performer, ein Klangkünstler, Komponist und noch vieles mehr. Er lässt sich nicht in eine Schublade pressen, liebt die Freiheit und lässt sie auch seinen Klängen, denen er folgt, statt sie wie ein Instrument zu beherrschen. Auf der ganzen Welt sucht er nach Material, für das er das Sprachrohr sein möchte. Und wenn er es gefunden hat, fängt er ein, was er hört. Das Erlebte lässt er fließen und reicht es weiter, als wäre er das Nadelöhr für die Klänge, die sich ihren eigenen Weg suchen. Seine Detailfreude bei der Arbeit eröffnet den Zuhörenden einen Raum, den sie bisher nur mit den Augen sehen konnten. Die in Freiheit erschaffenden Töne werden weder kommentiert noch beeinflusst. Eine ganz neue Welt lässt sich erahnen, spüren und hören. Ohne etwas Bestimmtes erreichen zu wollen. Seine Arbeit bahnt sich durch die unterschiedlichsten Verästelungen ihren Weg zu uns, ohne einen Anspruch zu erheben eine Antwort auf etwas zu finden. Man wird geradezu eingeladen, seine Arbeit zu erspüren und darin einzutauchen, um dann dem Fließen des Klanges etwas Magisches abzugewinnen. www.sistermanns.eu vimeo channel https://vimeo.com/sistermanns Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_S._Sistermanns Foto Brian Balan Performance in PSAS "Space Folding" Perth / Fremantle 2015 Sound Beginn: SCHWEIG N TONSPUR JOHANNES S. SISTERMANNS Sound Ende: Komposition zum Video von der bildenden Künstlerin/Videokünstlerin HELGA GRIFFITHS Sound Ende: Fungal Entanglement: Aquatische Pilze als visuelles Kunstwerk, gezeigt während der EXPO 2025 Osaka , Deutscher Pavillon
36 Minuten
Die Beobachtung steht für Katharina von Koschembahr am Anfang ihrer Arbeit. Die Malerin nähert sich ihrem Thema vorsichtig, fast zurückhaltend. Sie will nichts erklären, sondern Räume öffnen. Mit Farben und Reflexionen legt sie ihr Augenmerk bevorzugt auf Frauen im Wasser. Sie folgt den Spiegelungen und Bewegungen und scheint sich dem mit dem Licht spielenden Wasser wie ihre Protagonistin hinzugeben, ohne es für die Welt zu übersetzen. Das weckt unerwartete Emotionen. Ein wenig wie gedankenloses aus dem Fenster schauen. Alles zieht vorbei und lädt zum Träumen ein. Etwas Bestimmtes heraufbeschwören will sie gerade deshalb nicht. In der neuen Podcastfolge von Art is Life unterhalten wir uns über ihre unverwechselbaren Arbeiten und über die Kunst von Beruf Künstlerin zu sein. Let’s talk about Art mit der Malerin Katharina von Koschembahr
49 Minuten
In seinem Wohn- und Atelierhaus, das mit einem idyllischen Garten ins Alltagsleben der Bonner Innenstadt integriert ist, kommt man August Macke als Mensch und Künstler so nah als wäre man ein gern gesehener Gast. Einmal drin, in seinen eigenen vier Wänden, kann man sich an den Farben und Formen dieses zur Schaffenszeit noch so jungen Mannes nicht sattsehen. Die Museumsdirektorin Dr. Friederike Voßkamp bringt uns Macke leidenschaftlich nah, erzählt vom Arbeitsalltag einer Museumsdirektorin und ihren aktuellen und zukünftigen Ausstellungsplänen. Natürlich reden wir über ihr Verständnis von Kunst und wie diese ein breites Publikum findet. Eine Folge wie ein kleiner Kulturtrip... Viel Spaß.
45 Minuten
Der Trompeter, Sänger und Jazzmusiker Michael Kuhl ist breit aufgestellt. Wenn es um Musik geht pulsiert er von einer kreativen Energie, die ansteckt und inspiriert. Sein Kompass für alle Wege, die er einschlägt ist seine Trompete. Sie führt ihn genau auf den Weg, der für ihn richtig ist. Ein Gespräch über Musik und das Leben. Art is Life. Musik ist Leben.
46 Minuten
In der neuen Podcastfolge von Art is Life nimmt uns Andreas Spering, der seit 1996 künstlerischer Leiter der Brühler Schlosskonzerte ist, in die Welt der klassischen Musik mit, und lässt sie uns aus der Perspektive eines leidenschaftlichen Dirigenten erleben. Erfahrt, ob die rechte Hand eines Dirigenten weiß, was die linke tut, und lasst euch von seiner Schwärmerei für Haydn und dessen Hits anstecken. Für alle, die wissen möchten, was Currywurst mit klassischer Musik zu tun hat, und wie das Treppenhaus im Brühler Schloss klingt. Einfach reinhören und sich taktvoll in die musikalische Sterneküche des Klassik-Genres entführen lassen! Vielleicht ist klassische Musik eine Kunst für sich und nach diesem Podcast eine Kunst für dich! Viel Spaß mit Andreas Spering und Marita Urfey-Mülhens aus dem traumhaften Schloss Augustusburg in Brühl.
1 Stunde 7 Minuten
Nahezu alle Deutschen haben mindestens einmal Ihre Kunst schon gesehen. Und doch würde man Ulrike Bruns-Giffel nicht sofort in die Kategorie Künstlerin stecken. Doch wer ist die Frau und Maskenbilderin hinter den Deutschen TV Produktionen? Wie ist Sie zu Ihrem Beruf gekommen und wie gut war Ihre erste Leiche? Diese und mehr Fragen beantwortet die Künstlerin im Interview mit Ingo Burbach. Eine ausgesprochen motivierende und kurzweilige Stunde, mit einer außergewöhnlichen Künstlerin.
1 Stunde 18 Minuten
Schon seit vielen Jahrzehnten ist der Name Tine Wittler ein Synonym für geschmackvolle Inneneinrichtung. Doch dahinter verbirgt sich ein künstlerisches "Multi-Origami-Puzzel", welches es zu entdecken gilt. Im Interview mit Ingo Burbach spricht die Künstlerin, welche in keine Schubladen so richtig passen möchte, was Kunst für sie bedeutet und wie die Kunst sie beflügelt. Nachtrag: Sehr zu bedauern ist, dass das neueste Kunstprojekt der Künstlerin, ihre "Only Fans" Account nicht zur Sprache kam. Da Dieser Account erst nach unsere Aufnahme öffentlich wurde. Foto der Künstlerin c) by Line Tsoj
15 Minuten
Wenn Schult eine Reise macht, dann immer der Kunst wegen. Die legendären Kunstreisen des HA Schult sind immer eine Reise zu den Menschen und zu ihrem Müll. Elke Koska ist die Reiseleiterin, die uns bis in Beckenbauers Mülltonne führt. Vor unserem Müll sind wir alle gleich.
11 Minuten
Das Trashhouse gehört zu den Lieblingsaktionen von Elke Koska. Miliionen von Menschen konnten das Haus, das aus dem Müll der ganzen Welt gebaut ist, bereits auf sich wirken lassen. Jedes Detail gelebtes Leben, von dem am Ende nur ein Müllhaufen übrigbleibt, der irgendwann als archäologischer Fund zum Zeugnis des Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen, werden wird.
13 Minuten
Das Hotel Europa mit 130 illustren Gästen machte eine Betonruine an der Köln - Bonner Flughafenautobahn zur Herberge von Menschen, die Europa und die Welt geprägt haben. Wie ein Geisterhotel verschwand es wie es gekommen war. Doch die Gedanken und Ideen der Gäste bleiben.
16 Minuten
Das größte globale Projekt geht als Zeuge unserer Müllgesellschaft um die ganze Welt. Trash People werden zu unseren Zeitzeugen, wenn wir schon längst im Müll versunken sind. Wir leben in einer Müllära. Wir sind Müll. Wir werden zu Müll. Um uns herum ist Müll. Sie stehen überall, weltweit an mehr als 700 Orten, die Skulpturen vom Volk der "Trash People". In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Karlsruhe, Saarbrücken, Wien, Zürich, Bern, Genf, Mailand, Rom, Matera, Barcelona, Luxemburg, Brüssel, Nizza, Saint Tropez, Paris, London, Dublin, Oslo, Kairo, Tel Aviv, Kapstadt, New York, Chikago, Hollywood, Toronto, Moskau, Odessa, Peking, in 2800 m Höhe am Matterhorn, in 800 m Tiefe im Salzstock und in der Antarktis waren sie Botschafter in Sachen Umgang mit unserem Planeten.
18 Minuten
Vom 14.- 24. April 1989 zogen HA Schult und Elke Koska mit dem Fetisch Auto fünfhunderttausend Besucher nach Köln, um in einem unvergleichbaren Aktions Drama ein Auto auf den Wellen des Rheins, über den Dächern von Köln, in den Wolken über dem Dom, eingefroren und eingemauert und tanzend zum golden Kalb werden zu lassen, um das wir auch heute noch alle herumtanzen.
7 Minuten
Die Berliner Mauer vor den "Glockentürmen des Kapitals" von Wall Street ist ein Bild über den Zustand der Welt. Die Berliner Mauer als erlebbares Reiseziel – mit dem Doppeldeckerbus in New York zu erreichen – das ist eine Konfrontation von Realitäten, vor denen niemand mehr wegschauen kann.
12 Minuten
Mehr als 4000 documenta-Gäste waren 1977 via Satelittenübertragung Zeugen, als Schult in seiner berühmten Kunstaktion "CRASH!" ein Flugzeug über Manhattan kreisen und anschließend auf der Mülldeponie in Staten Island abstürzen ließ. Wir alle sind die Gefangenen einer Konsumgesellschaft. Das Denkmal dazu wurde für wenige Augenblicke miterlebbar. Elke Koska hat mit Schult mehr als 1 Jahr darauf hingearbeitet und für das Abenteuer Kunst keine Grenzen akzeptiert.
9 Minuten
"Ich bin das Bild". Diese Feststellung der Künstlerin Elke Koska findet in ihren Mänteln Bestätigung. Die "Glücklichen Mäntel" der Muse Elke Koska lassen uns fühlen als seien wir Kunst. Der Mensch weiß wie es ist ein Bild zu sein. Genialer habe ich die Vermählung von Kunst und Mensch noch nicht gesehen. Die "Glücklichen Mäntel" sind Kunst, weil sie den Faden künstlerischer Erregung bis in unser Herz spinnen. An seinem Ende glauben wir die Zukunft einer niemals erlebten künstlerischen Freiheit zu erkennen. Und so sind ihre Mäntel, 60, genäht im letzten Winter, die Bekleidung unserer Seele. HA Schult