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Große Geschichten - ARD Literatur-Hörspiele Archiv

459 Episoden
59 Minuten
Pestalozzistraße Ettstraße Brienner Straße Mariannenbrücke / Mit Peter Brombacher, Anna Clarin, Caroline Ebner, Florian Fischer, Julia Franz, Nicola Hecht, Gabriel Ascanio Hecker, Johannes Herrschmann, Hans Kremer, Laura Maire, Stefan Merki, Wolfgang Pregler, Steven Scharf, Joana Verbeek von Loewis / Musikrealisation: Carl Oesterhelt/Michaela Melián / Komposition/Realisation: Michaela Melián / BR Hörspiel und Medienkunst in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München/Kulturreferat, Freie Kunst im öffentlichen Raum 2010 / Länge: 58'14 // In dieser Stimmencollage kommt der politische Widerstand zu Wort.
57 Minuten
Gärtnerplatz Marsstraße Promenadeplatz Prinzregentenstraße / Mit Peter Brombacher, Anna Clarin, Julia Franz, Gabriel Ascanio Hecker, David Herber, Johannes Herrschmann, Julia Loibl, Laura Maire, Stefan Merki, Steven Scharf, Ferdinand von Canstein, Joana Verbeek von Loewis / Musikrealisation: Carl Oesterhelt/Michaela Melián / Komposition/Realisation: Michaela Melián / BR Hörspiel und Medienkunst in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München/Kulturreferat, Freie Kunst im öffentlichen Raum 2010 / Länge: 57'07 // In diesem Memory Loop bündeln sich vielfältigste historische Materialien zu einer Stimmencollage, die den Situationen an Orten der Bildung, Kunst und Presse in der NS-Zeit nachspüren.
57 Minuten
Prinzregentenplatz Lindwurmstraße Hauptbahnhof Odeonsplatz / Mit Juno Meinecke, Hans Kremer / Musikrealisation: Carl Oesterhelt/Michaela Melián / Komposition/Realisation: Michaela Melián / BR Hörspiel und Medienkunst in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München/Kulturreferat, Freie Kunst im öffentlichen Raum 2010 / Länge: 56'14 // Zwei jüdische Münchner erzählen aus ihrer Kindheit. Wie ihre Ausgrenzung begann, von ihrem Vater, dessen Foto in unseren Geschichtsbüchern abgebildet ist und ihrem Leben in England. Zwei jüdische Münchner erzählen aus ihrer Kindheit.
57 Minuten
Herzog-Max-Straße Herzog-Rudolf-Straße Antonienstraße Knorrstraße / Mit Peter Brombacher, Caroline Ebner, Florian Fischer, Julia Franz, Gabriel Ascanio Hecker, David Herber, Hans Kremer, Laura Maire, Steven Scharf, Joana Verbeek von Loewis / Musikrealisation: Carl Oesterhelt/Michaela Melián / Komposition/Realisation: Michaela Melián / BR Hörspiel und Medienkunst inZusammenarbeit mit der Landeshauptstadt München/Kulturreferat, Freie Kunst im öffentlichen Raum 2010 / Länge: 56'21 // Die Erzählungen zweier Brüder führen durch diese Erinnerungsschleife. Ihre Eltern engagierten sich in einer kommunistischen Organisation, die Mutter war Jüdin: Die Repressionen gegen die Familie ließen nicht lange auf sich warten.
52 Minuten
Realisation: Paul Wühr / BR/WDR 1972 / Länge: 51'35 // Dieses Originalton-Hörspiel ist Teil einer Trilogie, die Paul Wühr für den Bayerischen Rundfunk realisierte. Der erste Teil mit dem Titel "Preislied" wurde 1972 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. "Verirrhaus" verbindet Satzfragmente, Bruchstücke von Äußerungen, um aus der "Ökonomie des Sprechens auszubrechen" und um das Unausgesprochene, das, was zwischen - und hinter - dem Gesagten steht, hörbar zu machen.
45 Minuten
Mit Peter Veit / Regie: Eran Schaerf / BR 2009 / Länge: 45'07 // Zwei Minuten Stille im Radio, ihre Vorgeschichte und ihre Folgen. Vielleicht waren es auch drei Minuten, jedenfalls war es pünktlich 9 Uhr morgens und manche HörerInnen erwarteten die Nachrichten.
55 Minuten
Mit Anna Graenzer, Patrick Güldenberg, Janna Horstmann, Steffen Klewar, Sebastian Thiers / Komposition: Matthias Grübel / Realisation: phonofix / BR 2009 / Länge: 54'24 // Es gibt einen Schimmer, der uns verspricht, daß das 20. Jahrhundert endlich zu Ende ist, der Schimmer einer Welt, die alle betreten können, immer wenn sie wollen. Im always-on-Zustand ist Utopie lebendig wie nie, als aufmüpfiger Teenager hat sie Wege gefunden, sich über die gesamte Welt zu verteilen.
52 Minuten
Bereits in den 1920er Jahren konnte man in den USA eine etymologische Vermischung der Sphären Arbeit und Liebe wahrnehmen, als nämlich sogenannte working girls nicht nur den ersten breiten, unübersehbaren Schwung mit bislang unbekannter Souveränität über ihre Sexualität verfügender Frauen markierten, sondern im gemeinen Umgangston konnte working girl stets auch eine Prostituierte bedeuten. Im subkulturellen Jive bildete sich die Silbe work zunehmend zu einer Vokabel für selbstbestimmte, nicht selten sexuell dissidente Aktivitäten aus. Die Underground House Music New Yorks, Chicagos Booty Bass oder Detroits Ghetto-Tech nutzt die Vokabel bis heute im Kontext kaum verhohlener sexueller Metaphern, die hier aber nicht dem üblichen Sexismus dienen, sondern kritisches Potential entfalten. David Moufang und Thomas Meinecke haben sich durch das Repertoire dieser aufregenden Musik gearbeitet und daraus einen hypnotischen Mix produziert. // Mit Eric D. Clark, Thomas Meinecke, Move D / Komposition und Realisation: Move D / Thomas Meinecke / BR 2009 /
1 Stunde 9 Minuten
Mit Uli Winters, Sophia Siebert, Axel Kühn, Michael Lentz / Komposition: Gunnar Geisse/Axel Kühn / Realisation: Michael Lentz / BR 2010 / Länge: 69'25 // Deutschland in den Siebzigern. Oder war es in den Achtzigern?
57 Minuten
"Ein Herz. Es ist 93 Jahre alt und gehört Richard Täubner. In 57 Minuten wird es aufgehört haben zu schlagen." Täubner rekapituliert sein Leben. Im Mittelpunkt steht dabei sein phänomenales Gehör. Nur dieses ließ ihn den Krieg unbeschadet überstehen, nur dieses ließ ihn zum talentiertesten Ventilatorenhersteller in Bayern werden. Täubner hört noch einmal den Klang der federnden Schritte seiner Frau Lissi, das Rattern seiner Ventilatoren, die Geräusche seiner Familie im Alltag. Und den Krebs, an dem Lissi starb. All das verbindet sich in seinem Kopf zu kleinen Sinfonien. Aber Täubner ist sich nicht mehr sicher, wie es wirklich war. Sein akustisches Gedächtnis lässt ihn sein Leben in immer neuen Varianten hören. Und dann ist da noch diese penetrante Stimme, die Täubner die ganze Zeit Fragen stellt, obwohl sie sowieso mehr über ihn zu wissen scheint, als er selbst. // Mit Martin Umbach, Fred Maire, Gabriel Raab, Katja Bürkle, Bettina Redlich, Erich Hallhuber, Elmar Brandt, Uli Winters, Sabine Kastius, Stefan Kastner, Friedrich Schloffer, Tobias Schormann u.a. / Komposition: Simon Stockhausen /Realisation: Bernadette Sonnenbichler/Thomas von Steinaecker / BR 2010 / Länge: 57'00
1 Stunde 7 Minuten
Mit Robert Lax / BR 1994/99 / Länge: 66'48 // Die poetische Biographie eines der großen Unbekannten der neueren amerikanischen Literatur. "21 pages heißt deshalb 21 pages, weil das Manuskript aus 21 Manuskriptseiten bestand. Das ganze Buch habe ich in einer einzigen Nacht geschrieben, im Lichtkegel einer Taschenlampe, im Bett sitzend."
1 Stunde 6 Minuten
Mit Hartmut Geerken / Realisation: Hartmut Geerken / BR 1996 / Länge: 66'03 // "bunker" beschreibt einen chronobiologischen Selbstversuch: Der Autor unterzog sich 1986 einem Test, indem er sich vier Wochen lang in einem schallisolierten Bunker tief in einem Berg einem künstlichen Tag aussetzte.
45 Minuten
Essay zu Hermann Brochs Roman "Hugenau oder die Sachlichkeit" / Mit Saskia Mallison, Christiane Roßbach / Realisation: Eva Meyer / BR 2009 / Länge: 44'16 // "Was geschieht, wenn Werthaltungen nicht mehr von einer Zentralstelle aus geleitet werden und eine Atomisierung der Wertgebiete einsetzt? Entgleitet uns dann jede Form der Ethik und also auch jede wertschaffende Tätigkeit?
53 Minuten
Mit Viola Seiffe, Karolina Sauer, Claudia Splitt, Natalie Welch, Antje Schulz / Komposition und Realisation: Albrecht Kunze / BR 1995 / Länge: 52'41 // Die Front-Show "The Big Beat". Es treten auf: Engel der Angst, Königinnen der Gemetzel, Hüterinnen des Melodrams mit Texten alter Girl-Group-Songs. Von Abhängigkeit und Schmerz, Tränen und Tod zum Soundtrack des Krieges in der Entfernung. "he hit me - and it felt like a kiss" Danach: Tanz der Luftwaffenhelferinnen an der Lagekarte.
53 Minuten
Mit Ruth Hoffmann, Amy Leverenz, Karolina Sauer, Werner Dickel, Matthias Lorenz / Komposition und Realisation: Albrecht Kunze / BR 1994 / Länge: 52'28 // Eine Stelle aus Stanley Kubrick's 'Full Metal Jacket' dient als Prolog für dieses Nachtstück über Todesangst und Töten, über die Furcht vor dem Verschwinden und der Unmöglichkeit stehenzubleiben.