Leben für Fortgeschrittene Archiv
62 Episoden
17 Minuten
Melanie Fritze ist Psychologin und hat sich auf unser Wohnumfeld spezialisiert. Sie berät beispielsweise Wohngruppen, wie der gemeinsam genutzte Raum das Wohlbefinden aller steigern kann - und warnt, wo Architektur zwischenmenschliche Probleme schaffen kann. Wohnpsychologie ist ein neues Feld, das Architektur und Psychologie verbindet - und so die Lebensqualität unserer Wohn- und Arbeitsräume durch kluge Planung steigern kann.
31 Minuten
Monika Kohut hilft Fortgeschrittenen mit ihrer Internetplattformen Gold-WG, Gleichgesinnte für gemeinsames Wohnen zu finden. Wer sind die Menschen, die in ihrer zweiten Lebenshälfte in eine Wohngemeinschaft ziehen? Wie finden sie zueinander und zu einer Immobilie? Was gibt es alles zu beachten? Monika Kohut hat die Antworten. Und sie hat die Erfahrung - denn sie lebt selbst seit vielen Jahren in einer Wohngemeinschaft 50+.
24 Minuten
Neun Jahre war Roswitha Söchtig, als ihr Bruder ihr aus alten Teilen ein Fahrrad zusammengebaut hat. Seitdem erkundet die Niedersächsin die Welt mit dem Fahrrad: Zweimal ist sie schon nach China geradelt, mehrfach hat sie Australien umrundet. Nie hatte die heute 72-Jährige viel Geld, doch das macht sie mit Mut und Abenteuerlust mehr als wett: Neben dem Erkunden der Welt mit dem Rad ist das Bergsteigen eine weitere Passion - und ihr nächstes Ziel die Besteigung von Bergen, die nach Politikern benannt sind. Demnächst stehen in Kirgistan deshalb zur Besteigung an: Lenin, Putin und Jelzin.
14 Minuten
Die Gemeinde Hiddenhausen fördert den Erwerb von Häusern, die älter als 25 Jahre sind, durch junge Leute mit bis zu 9000 Euro. Andreas Homburg hat das mit vielen Preisen bedachte Programm vor über einer Dekade erfunden. Knapp 600 Eigentümerwechsel konnten so ermöglicht werden. Alle profitieren: Die Gemeinde konnte die Bevölkerungszahl stabilisieren statt zu schrumpfen. Sie ist jünger geworden, die Zahl der Berufstätigen hat sich stabilisiert. Junge Familien wohnen im Dorfkern und es muss kein Neubaugebiet mehr ausgewiesen werden samt der dazu notwendigen Infrastruktur.
26 Minuten
Über 5000 Menschen ab 65 hat Dagmar Hirche mit ihrem Verein "Wege aus der Einsamkeit" schon den Umgang mit Tablets und Smartphones beigebracht. Sie kämpft für W-lan in Seniorenheimen und bietet ihre kostenfreien Schulungen auch im Eiscafé an, wenn es dort freies Internet gibt. Lernvideos gibt es auch bei Youtube und seit neuestem auch das "Mutmacherbuch: Wir versilbern das Netz".
19 Minuten
Es gibt in Deutschland über 160 Gründerwettbewerbe. Doch nur einer stellt die Bedürfnisse von Fortgeschrittenen in den Mittelpunkt: der seit 2018 vergebene Senovation-Award. Um was es sich handelt, welche Gewinner-Modelle es gibt und warum das ein äußert interessanter Bereich für Start-Ups ist, bespreche ich heute mit Frank Leyhausen. Und wir erfahren dabei auch, warum ein 60-jähriger Gründer für seine 93-jährige Mutter ein Gerät erfunden hat, mit dem sie Rauchmelder ohne Stuhl und Leiter demontieren kann.
20 Minuten
"Inspiration, Ratgeber, Vermittler, Lobby und Unterhaltungsmedium mit Niveau"- so lobte der Nürnberger Oberbürgermeister Ulrich Maly schon zum 10. Geburtstag "Sechs+Sechzig", ein quartalsweise erscheinendes Magazin in Nürnberg. Gemacht wird es von einem Team um die Journalistin Petra Nossek-Bock. Inzwischen bereitet sie sich schon auf den 20. Geburtstag des Magazins vor, eine spektakuläre Erfolgsgeschichte! Was ihre wichtigsten Themen sind, wie es in Zukunft weitergeht und warum ein handschriftlicher Brief von Udo Jürgens zentral für die Gründung waren, hören Sie im Podcast.
27 Minuten
Klaus Puschaddel war 34 Jahre Personalchef beim Marzipanhersteller Niederegger Marzipan in Lübeck und hat dort das "Bandarbeiter-Ballett" erfunden. So nannte die Zeitschrift "Der Spiegel" die betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen dort. Warum sie das Wohlbefinden der Mitarbeiter um 40 Prozent erhöht haben, was Rituale für den Renteneintritt bringen könnten und welche Herausforderungen junge Arbeitnehmer und Neu-Rentner gemeinsam haben, erzählt Puschaddel in der heutigen Folge des Podcasts.
9 Minuten
Mit dem Silver Ox entsteht derzeit eines der faszinierendsten Wohnprojekte unserer Zeit in der Nähe der deutsch-schweizerischen Grenze: In einem 600 Jahre alten Fachwerkhaus wurde Platz für sechs Wohnungen für "Silvers" und eine WG für ein Start-Up geschaffen. Die Jungen haben dort 100 Tage Zeit, ihre Idee umzusetzen und von der Erfahrung der Älteren zu profitieren. Ab April 2020 geht es los, Bewerbungen werden noch angenommen.
25 Minuten
Es gibt inzwischen 20 000 Berufe - und doch reichen 16 Grundfähigkeiten, um herauszufinden, in welche Richtung die Berufswahl gehen sollte. Sie werden beim "Berufsparcours" und im "Talenthaus" trainiert. Beides hat Karin Ressel erfunden, um Jugendlichen bei der Berufswahl zu helfen. Wie das funktioniert und mit welchen Tricks sie ihre gemeinnützige Organisation bekannt macht, erfahren Sie heute in dieser Folge des "Lebens für Fortgeschrittene".
19 Minuten
Ute Büchmann hat nach dem Tod ihrer Mutter jemanden gesucht, der ab und zu mit ihrem Vater Schach spielt und ihm unterhaltsame Gesellschaft leistet. Weil sie niemanden gefunden hat, hat sie den Beruf der "Senioren-Assistenten" erfunden. Inzwischen hat sie über 1400 davon ausgebildet. Wie das ging und was die Senioren-Assistenten machen, erfahren Sie im heutigen Podcast.
17 Minuten
Dr. Monika Ziegler initiiert seit vielen Jahren Kulturprojekte und hat dabei auch den "Spurwechsel" ins Leben gerufen. Spurwechsler sind für Monika Ziegler Menschen, die sich verändern wollen, die die Spur wechseln wollen.
24 Minuten
Siri Clarenbach hat viele Jahre Seminare für den Übergang von Beruf zum Ruhestand gegeben. Hier erzählt sie, warum das einer der schwierigsten Übergänge im Leben überhaupt ist, wie der Ruhestand gelingt und wie sich zukünftige Rentner und Rentnerinnen vorbereiten können.
20 Minuten
Alexander Hagelüken hat "Lasst uns länger arbeiten" geschrieben, ein außerordentlich interessantes Buch. Es spricht mir aus der Seele und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich selber nicht getraut hätte, ein solches Buch zu schreiben. Denn gerade hier in Deutschland wird man schnell an den Pranger gestellt, wenn man die Menschen zum längeren Arbeiten aufruft. Wie es ihm nach der Veröffentlichung ergangen ist und wie er das Rentensystem umbauen würde, erfahren Sie in unserem Gespräch.
15 Minuten
"Backmone" hat sie ihr Mann gerufen, wenn sie mal wieder den ganzen Tag die Küche blockiert hat. Mit 53 hat sich Monika Knape dann mit selbstgebackenen Cantuccini selbstständig gemacht. Was sie dabei erlebt hat und wie das funktioniert, erzählt sie im "Leben für Fortgeschrittene".