Berufung gestalten: Der Podcast für deine berufliche und persönliche Entwicklung Archiv
29 Episoden
54 Minuten
In meiner jüngsten Podcast-Folge ist Gabi Bott bei mir zu Gast. Sie hat die Tiefenökologie bzw. The Work That Reconnects (wie sie im englischsprachigen Raum meist genannt wird) vor 20 Jahren durch ihre Lehrerin Joanna Macy kennen gelernt. Das brachte sie dann auch in die Gemeinschaft Ökodorf Sieben Linden, in der sie seit 17 Jahren lebt. Dort wird die Tiefenökologie als angewandte Praxis gelebt. Gabi Bott gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Workshops, Vorträgen und im Holon-Training weiter. Wir sprechen unter anderem über die drei Geschichten, in denen wir heute gleichzeitig leben: unseren Versionen der Realität. Wir können wählen, auf welche Geschichte wir unseren Fokus legen wollen.
Die erste Geschichte ist die des Business as usual, weiter wie bisher. Es handelt sich um die Geschichte der industriellen Wachstumsgesellschaft. Selbst Katastrophen sind bloß ein kleiner Einbruch, dann kann es weitergehen wie bisher, die Wirtschaft »brummt dann wieder«. Die zweite Geschichte ist die des Zerbröselns von Systemen. Ganze Lebenssysteme zerfallen: ökologische, ökonomische, soziale. Das lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, was stirbt, was nicht mehr wiederkommt.
Die dritte Geschichte wird Der Große Wandel genannt. Er hat drei Dimensionen. Erstens, Stopp zu sagen. Das ist der Weg der aufhaltenden Aktionen: Zeit gewinnen, innehalten. Vielleicht wird der Wald dennoch gerodet. Doch wir sind dafür eingetreten, Leben zu schützen. Die zweite Dimension betrifft das Analysieren unseres derzeitigen Systems mit all seinen Subsystemen wie Ernährung, Bildung, soziale Systeme etc. sowie das Aufbauen von Alternativen dazu. Die dritte Dimension umfasst einen Bewusstseins- und Wertewandel.
Gabi Bott und ich reden auch über das Verdrängen und wie die Tiefenökologie mit spezifischen Übungen dabei hilft, den Schmerz zuzulassen und gerade dadurch zu mehr Lebensfreude zu kommen. Es ist wichtig, diese Übungen zunächst im geschützten Rahmen einer Gruppe mit erfahrenen Leitern zu erleben; vor allem, wenn man sie dann selbst anleiten will. Dazu wird man in Ausbildungen hingeführt. Gabi Bott leitet gemeinsam mit Gunter Hamburger in Deutschland das Holon-Training, ein Jahrestraining in der Gruppe. Der nächste Starttermin ist im Oktober 2018.
Gabi Bott erzählt über ihren eigenen Weg. Sie ist dankbar dafür, mitten in ihrer Vision zu sitzen. Für sie macht der Begriff Berufung total Sinn. Sie sagt: »Da steckt der Ruf drin. Lausch in dich rein. Wo ist dein Feuer, deine Leidenschaft, wo zieht es dich hin?. Da ist die Kraft, da ist auch die Lebensfreude.«
Viele Freude beim Zuhören und bis zur nächsten Episode!
Regina Schlager, Coach, Facilitator, Autorin - »Berufung gestalten«
Mehr Informationen über dieses Gespräch, die Podcast-Reihe sowie zu allen bereits erschienenen Episoden finden Sie auf www.reginaschlager.ch
Die erste Geschichte ist die des Business as usual, weiter wie bisher. Es handelt sich um die Geschichte der industriellen Wachstumsgesellschaft. Selbst Katastrophen sind bloß ein kleiner Einbruch, dann kann es weitergehen wie bisher, die Wirtschaft »brummt dann wieder«. Die zweite Geschichte ist die des Zerbröselns von Systemen. Ganze Lebenssysteme zerfallen: ökologische, ökonomische, soziale. Das lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das, was stirbt, was nicht mehr wiederkommt.
Die dritte Geschichte wird Der Große Wandel genannt. Er hat drei Dimensionen. Erstens, Stopp zu sagen. Das ist der Weg der aufhaltenden Aktionen: Zeit gewinnen, innehalten. Vielleicht wird der Wald dennoch gerodet. Doch wir sind dafür eingetreten, Leben zu schützen. Die zweite Dimension betrifft das Analysieren unseres derzeitigen Systems mit all seinen Subsystemen wie Ernährung, Bildung, soziale Systeme etc. sowie das Aufbauen von Alternativen dazu. Die dritte Dimension umfasst einen Bewusstseins- und Wertewandel.
Gabi Bott und ich reden auch über das Verdrängen und wie die Tiefenökologie mit spezifischen Übungen dabei hilft, den Schmerz zuzulassen und gerade dadurch zu mehr Lebensfreude zu kommen. Es ist wichtig, diese Übungen zunächst im geschützten Rahmen einer Gruppe mit erfahrenen Leitern zu erleben; vor allem, wenn man sie dann selbst anleiten will. Dazu wird man in Ausbildungen hingeführt. Gabi Bott leitet gemeinsam mit Gunter Hamburger in Deutschland das Holon-Training, ein Jahrestraining in der Gruppe. Der nächste Starttermin ist im Oktober 2018.
Gabi Bott erzählt über ihren eigenen Weg. Sie ist dankbar dafür, mitten in ihrer Vision zu sitzen. Für sie macht der Begriff Berufung total Sinn. Sie sagt: »Da steckt der Ruf drin. Lausch in dich rein. Wo ist dein Feuer, deine Leidenschaft, wo zieht es dich hin?. Da ist die Kraft, da ist auch die Lebensfreude.«
Viele Freude beim Zuhören und bis zur nächsten Episode!
Regina Schlager, Coach, Facilitator, Autorin - »Berufung gestalten«
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37 Minuten
In meiner jüngsten Podcast-Folge spreche ich mit René Hirschi. Er lebt seine Berufung in einer Gemeinschaft. Dem Ruf, den er in sich gespürt hat, nachdem er Vater wurde, ist er gefolgt und hat gemeinsam mit anderen das Ökodorf Sennrüti in der Schweiz gegründet, heute »Gemeinschaft Herzfeld Sennrüti«, in einem ehemaligen Kurhaus in der Ortschaft Degersheim im Toggenburg (Ostsschweiz). Wir sprechen unter anderem darüber, was dazu beigetragen hat, dass dieses Projekt 2009 tatsächlich umgesetzt wurde, angesichts der Erfahrung, dass das nur bei etwa 10 Prozent der Gemeinschafts-Intitiativen klappt. Und René erzählt, wie der Alltag sich heute, fast zehn Jahre nach der Gründung, gestaltet und welche Wünsche er für die zukünftige Entwicklung hat.
René Hirschi sieht einen wesentlichen Grund dafür, dass es mit dem Gemeinschaftsprojekt auch wirklich geklappt hat, darin, dass die Vision stark war und sie ein Gemeinschaftswerk aller 16 Beteiligten war. Und er erzählt auch über die Methoden und Werkzeuge, die sie zuhilfe genommen haben. Diese waren teilweise schon in anderen Gemeinschaften erprobt, wie das Transformation Game; anderes haben sie in Herzfeld selbst entwickelt und können es jetzt anderen in den »Erfahrungstagen«, die sie anbieten, weitergeben.
Weitere Punkte, über die wir gesprochen haben: Permakultur, der Alltag in der Geimeinschaft, Arbeitsformen und Geld: es wird in der Gemeinschaft die Schenkökonomie, die Tauschökonomie und auch der Lohn in Schweizer Franken gelebt. Eine Alternativwährung gibt es (noch) nicht, da der Kredit, der aufgenommen wurde, in Schweizer Franken zurückzuzahlen ist und die Miete in dieser Währung an die Genossenschaft bezahlt wird.
Viele Freude beim Zuhören und bis zur nächsten Episode!
Regina Schlager, Coach, Facilitator, Autorin - »Berufung gestalten«
Mehr Informationen über dieses Gespräch, die Podcast-Reihe sowie zu allen bereits erschienenen Episoden finden Sie auf www.reginaschlager
René Hirschi sieht einen wesentlichen Grund dafür, dass es mit dem Gemeinschaftsprojekt auch wirklich geklappt hat, darin, dass die Vision stark war und sie ein Gemeinschaftswerk aller 16 Beteiligten war. Und er erzählt auch über die Methoden und Werkzeuge, die sie zuhilfe genommen haben. Diese waren teilweise schon in anderen Gemeinschaften erprobt, wie das Transformation Game; anderes haben sie in Herzfeld selbst entwickelt und können es jetzt anderen in den »Erfahrungstagen«, die sie anbieten, weitergeben.
Weitere Punkte, über die wir gesprochen haben: Permakultur, der Alltag in der Geimeinschaft, Arbeitsformen und Geld: es wird in der Gemeinschaft die Schenkökonomie, die Tauschökonomie und auch der Lohn in Schweizer Franken gelebt. Eine Alternativwährung gibt es (noch) nicht, da der Kredit, der aufgenommen wurde, in Schweizer Franken zurückzuzahlen ist und die Miete in dieser Währung an die Genossenschaft bezahlt wird.
Viele Freude beim Zuhören und bis zur nächsten Episode!
Regina Schlager, Coach, Facilitator, Autorin - »Berufung gestalten«
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26 Minuten
Viele Menschen sind auf der Suche nach einer sinnstiftenden Arbeit. Worauf kommt es bei der Bewerbung an, um sich authentisch zeigen zu können und gleichzeitig auch den begehrten Job zu erhalten?
»Es ist eine Kunst, ein guter Bewerber zu sein.« Berufungscoach Regina Schlager spricht in dieser Folge mit der Bewerbungsberaterin Alexandra von Muralt darüber, was bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen wichtig ist und welche Fehler dabei häufig gemacht werden. Die Fragen »Wer bist du? Woher kommst du?« spielen dabei eine wesentliche Rolle.
In der Struktur seine Individualität ausdrückenDie Kunst liegt darin, in der von Arbeitgebern gewünschten Struktur seine Individualität auszudrücken. Sie geht dabei insbesondere auf den Schweizer Arbeitsmarkt ein und ganz im Speziellen auf ihre Heimatstadt Zürich. Es gibt hier kulturelle Unterschiede zum Beispiel zu Großbritannien oder zur USA. Führungsfähigkeiten hervorzuheben ist wichtig, aber ebenso, nicht zu arrogant aufzutreten.
Alexandra von Muralt gibt hier auch Tipps für die Online-Bewerbung, vor allem mit Hilfe des Social-Media-Netzwerks LinkedIn. Bei LinkedIn ist zum Beispiel das Empfehlungsmanagement sehr wirkungsvoll.
»Wage dir zuzutrauen, den richtigen Job zu finden!«Eine authentische Bewerbung ist schlussendlich wirklich eine erfolgreiche Bewerbung. Doch man sollte sich klar sein, dass sie Zeit braucht. Zunächst ist eine gründliche Standortbestimmung notwendig. Deshalb beginnt man idealerweise früh, seine Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen.
»Wage, dir zuzutrauen, den richtigen Job zu finden!« - das gibt uns Alexandra von Muralt mit auf den Weg.
Bis bald bei der nächsten Episode!
Regina Schlager
Mehr über den Podcast sowie die Themen Beruf, Berufung und Führung im Wandel: www.reginaschlager.ch
»Es ist eine Kunst, ein guter Bewerber zu sein.« Berufungscoach Regina Schlager spricht in dieser Folge mit der Bewerbungsberaterin Alexandra von Muralt darüber, was bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen wichtig ist und welche Fehler dabei häufig gemacht werden. Die Fragen »Wer bist du? Woher kommst du?« spielen dabei eine wesentliche Rolle.
In der Struktur seine Individualität ausdrückenDie Kunst liegt darin, in der von Arbeitgebern gewünschten Struktur seine Individualität auszudrücken. Sie geht dabei insbesondere auf den Schweizer Arbeitsmarkt ein und ganz im Speziellen auf ihre Heimatstadt Zürich. Es gibt hier kulturelle Unterschiede zum Beispiel zu Großbritannien oder zur USA. Führungsfähigkeiten hervorzuheben ist wichtig, aber ebenso, nicht zu arrogant aufzutreten.
Alexandra von Muralt gibt hier auch Tipps für die Online-Bewerbung, vor allem mit Hilfe des Social-Media-Netzwerks LinkedIn. Bei LinkedIn ist zum Beispiel das Empfehlungsmanagement sehr wirkungsvoll.
»Wage dir zuzutrauen, den richtigen Job zu finden!«Eine authentische Bewerbung ist schlussendlich wirklich eine erfolgreiche Bewerbung. Doch man sollte sich klar sein, dass sie Zeit braucht. Zunächst ist eine gründliche Standortbestimmung notwendig. Deshalb beginnt man idealerweise früh, seine Bewerbungsunterlagen zusammenzustellen.
»Wage, dir zuzutrauen, den richtigen Job zu finden!« - das gibt uns Alexandra von Muralt mit auf den Weg.
Bis bald bei der nächsten Episode!
Regina Schlager
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23 Minuten
Sabine Stücheli, Stimmtrainerin und Coach für Führungskräfte aus Zürich, führt in diesem Podcast-Interview mit Regina Schlager aus, was Stimme und Führungsqualität für sie miteinander zu tun haben. Die eigene Stimme hören zu lassen birgt immer auch ein Risiko. Sie zeigt konkret, wie wir üben können, uns zu zeigen und dabei trotzdem bei uns selbst zu bleiben. Es kommt zur Sprache, ob es ihrer Erfahrung nach einen Unterschied für männliche und weibliche Führungskräfte gibt, Raum einzunehmen. Und Sabine Stücheli erzählt, welche Lebensstationen sie zu der Arbeit gebracht haben, die sie heute ausübt.
Mehr über den Podcast sowie die Themen Beruf, Berufung und Führung im Wandel: www.reginaschlager.ch
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34 Minuten
Die erfolgreiche Autorin und Referentin Melanie Wolfers erzählt im Gespräch mit mir über Aspekte aus ihrem jüngsten Buch »Freunde fürs Leben. Von der Kunst, mit sich selbst befreundet zu sein« sowie über ihren eigenen Lebens- und Berufungsweg.
Melanie Wolfers studierte Theologie und Philosophie in Deutschland. Sie war danach in der Hochschulseelsorge tätig. Die Suche nach ihrer Lebensaufgabe begleitete sie allerdings weiterhin. 2004 trat sie in den Orden der Salvatorianerinnen in Österreich ein. Seitdem lebt sie in Wien und engagiert sich, neben dem Schreiben, vielfältig in der Beratungs- und Bildungsarbeit.
Wir sprechen unter anderem darüber, warum Selbstfreundschaft ein Gegenentwurf zur weit verbreiteten Selbstoptimierung ist, was Berufung mit der Freundschaft mit sich selbst zu tun hat und was wir ganz konkret zu einer guten Gefühlskultur beitragen können.
Bis bald bei der nächsten Episode!
Regina Schlager
Mehr über den Podcast sowie die Themen Beruf, Berufung und Führung im Wandel: www.reginaschlager.ch
Melanie Wolfers studierte Theologie und Philosophie in Deutschland. Sie war danach in der Hochschulseelsorge tätig. Die Suche nach ihrer Lebensaufgabe begleitete sie allerdings weiterhin. 2004 trat sie in den Orden der Salvatorianerinnen in Österreich ein. Seitdem lebt sie in Wien und engagiert sich, neben dem Schreiben, vielfältig in der Beratungs- und Bildungsarbeit.
Wir sprechen unter anderem darüber, warum Selbstfreundschaft ein Gegenentwurf zur weit verbreiteten Selbstoptimierung ist, was Berufung mit der Freundschaft mit sich selbst zu tun hat und was wir ganz konkret zu einer guten Gefühlskultur beitragen können.
Bis bald bei der nächsten Episode!
Regina Schlager
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34 Minuten
Veronika Lamprecht entwickelte das »GAIA-Prinzip - Natürlich erfolgreich« und im Rahmen dessen auch den Lerngang für Frauen »Der Weg der Königin«. Sie führt mit ihrem Partner auf Schloss Eschelberg in Oberösterreich die Gaia-Akademie.
Im Gespräch mit Regina Schlager erzählt Veronika Lamprecht darüber, wie ihre Sehnsucht, die Welt mitzugestalten, sie Meilenstein für Meilenstein zu der Tätigkeit geleitet hat, die sie heute mit Freude und Dankbarkeit ausführt und zu dem Ort, an dem sie heute lebt. Sie hat dabei auch ihre eigenen Ressourcen und Grenzen erkannt.
Der Weg der Königin führt zum eigenen Rhythmus, der sich am Rhythmus der Jahreszeiten orientiert. Es ist ein Weg für Frauen, die sich bewusst sind, dass sie mit ihren Handlungen wirken. Im Gespräch kommt zur Sprache, wie wir unsere Vision entwickeln, dann auch dran bleiben und in die Umsetzung kommen. Das wird anhand konkreter Beispiele von Frauen in Führungspositionen erläutert.
Mehr Infos auf www.reginaschlager.ch
Im Gespräch mit Regina Schlager erzählt Veronika Lamprecht darüber, wie ihre Sehnsucht, die Welt mitzugestalten, sie Meilenstein für Meilenstein zu der Tätigkeit geleitet hat, die sie heute mit Freude und Dankbarkeit ausführt und zu dem Ort, an dem sie heute lebt. Sie hat dabei auch ihre eigenen Ressourcen und Grenzen erkannt.
Der Weg der Königin führt zum eigenen Rhythmus, der sich am Rhythmus der Jahreszeiten orientiert. Es ist ein Weg für Frauen, die sich bewusst sind, dass sie mit ihren Handlungen wirken. Im Gespräch kommt zur Sprache, wie wir unsere Vision entwickeln, dann auch dran bleiben und in die Umsetzung kommen. Das wird anhand konkreter Beispiele von Frauen in Führungspositionen erläutert.
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26 Minuten
Mit Cornelia Schweizer führte ich bereits im August ein Gespräch, das ich nun als Podcast veröffentlicht habe. Ich spreche mit ihr darüber, warum sie sich für den Buchhandel entschieden hat, was die Buchhandlung zum Ort der Begegnung macht und was ihr als Führungskraft wichtig ist. (Leider ist der Ton sehr leise geworden, am besten ganz laut aufdrehen.)
Cornelia Schweizer ist Inhaberin der 1994 gegründeten Buchhandlung am Hottingerplatz in Zürich. Nach der Ausbildung zur Buchhändlerin arbeitete und studierte sie in Canterbury. Sie war Präsidentin des Zürcher Buchhändler- und Verlegervereins und führte die «Lange Nacht der kurzen Geschichten« in Zürich ein.
Seit ein paar Jahren hat sie die Geschäftsführung gemeinsam mit einer Kollegin inne. Die Buchhandlung zog vor kurzem in ein neues Gebäude um, das sich ebenfalls auf dem Hottingerplatz befindet: »Wir haben Glück gehabt, uns nochmals neu erfinden zu können«, sagt Frau Schweizer dazu.
Die Buchhandlung ist ein Ort der Begegnung, auch im Stadtteil. Menschen fühlen sich willkommen, treffen sich auch untereinander in der Buchhandlung, lesen, trinken einen Kaffee. Und doch bietet die Elektronik große Vorteile, nimmt sie doch viele Routinearbeiten ab, die diese entspannte Begegnung mit den Kunden für die BuchhändlerInnen erst möglich macht.
Ich fragte Cornelia Schweizer auch, was ihr als Führungskraft wichtig ist: Die Freude am Beruf gibt von selbst eine Vorbildfunktion, die sich überträgt. Einerseits gehört zur Führung eine hohe Professionalität, andererseits eine Persönlichkeit, die sowohl authentisch und empathisch als auch klar strukturiert und vorausdenkend ist, die die Übersicht behält, wenn es einmal hektisch ist und dabei Ruhe und Gelassenheit bewahrt.
Wir unterhalten uns ebenfalls darüber, ob Lesen und Leben ein Widerspruch sind, ob Lesen uns vom Handeln abhält. Und Frau Schweizer verrät zwei Buchtipps und wie sie junge Menschen zum Lesen verführt.
Im September erschien Regina Schlagers Buch »Mutig mit dem Herzen führen. Gespräche mit Frauen, die ihre Berufung gestalten«
Link zur Episode:
Website Buchhandlung Hottingerplatz in Zürich
Cornelia Schweizer ist Inhaberin der 1994 gegründeten Buchhandlung am Hottingerplatz in Zürich. Nach der Ausbildung zur Buchhändlerin arbeitete und studierte sie in Canterbury. Sie war Präsidentin des Zürcher Buchhändler- und Verlegervereins und führte die «Lange Nacht der kurzen Geschichten« in Zürich ein.
Seit ein paar Jahren hat sie die Geschäftsführung gemeinsam mit einer Kollegin inne. Die Buchhandlung zog vor kurzem in ein neues Gebäude um, das sich ebenfalls auf dem Hottingerplatz befindet: »Wir haben Glück gehabt, uns nochmals neu erfinden zu können«, sagt Frau Schweizer dazu.
Die Buchhandlung ist ein Ort der Begegnung, auch im Stadtteil. Menschen fühlen sich willkommen, treffen sich auch untereinander in der Buchhandlung, lesen, trinken einen Kaffee. Und doch bietet die Elektronik große Vorteile, nimmt sie doch viele Routinearbeiten ab, die diese entspannte Begegnung mit den Kunden für die BuchhändlerInnen erst möglich macht.
Ich fragte Cornelia Schweizer auch, was ihr als Führungskraft wichtig ist: Die Freude am Beruf gibt von selbst eine Vorbildfunktion, die sich überträgt. Einerseits gehört zur Führung eine hohe Professionalität, andererseits eine Persönlichkeit, die sowohl authentisch und empathisch als auch klar strukturiert und vorausdenkend ist, die die Übersicht behält, wenn es einmal hektisch ist und dabei Ruhe und Gelassenheit bewahrt.
Wir unterhalten uns ebenfalls darüber, ob Lesen und Leben ein Widerspruch sind, ob Lesen uns vom Handeln abhält. Und Frau Schweizer verrät zwei Buchtipps und wie sie junge Menschen zum Lesen verführt.
Im September erschien Regina Schlagers Buch »Mutig mit dem Herzen führen. Gespräche mit Frauen, die ihre Berufung gestalten«
Link zur Episode:
Website Buchhandlung Hottingerplatz in Zürich
24 Minuten
Emily Adams hat selbst die Herausforderungen als Einwanderin in der Schweiz erlebt. Die Sozialwissenschaftlerin aus Großbritannien gründete gemeinsam mit der Ärztin Alexa Kuenburg den Verein Capacity Zürich. Im derzeit laufenden Mentoring-Programm, bei dem ich selbst Mentorin bin, werden Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrung unterstützt, ein eigenes Business zu starten oder ein Sozialprojekt umzusetzen.
Sie spricht mit mir über die drei großen Herausforderungen, vor denen wir stehen: Flucht/Migration, Klimawandel und Armut. Die drei Themen sind vernetzt und können nicht mehr getrennt voneinander behandelt werden.
Und Emily Adams verrät auch ihren großen Herzenswunsch.
Am 7. Dezember 2016 findet die große Abschlussveranstaltung des ersten Mentoring-Durchganges im Impact Hub Zürich statt. Nähere Infos auf: http://capacityzurich.ch/de/
Im Buch »Mutig mit dem Herzen führen. Gespräche mit Frauen, die ihre Berufung gestalten«, siehe http://www.reginaschlager.ch/de/mutig-mit-dem-herzen-fuehren-das-buch, sprechen zehn Frauen darüber, wie wir unseren Weg gehen und in unsere Führungskraft kommen.
Sie spricht mit mir über die drei großen Herausforderungen, vor denen wir stehen: Flucht/Migration, Klimawandel und Armut. Die drei Themen sind vernetzt und können nicht mehr getrennt voneinander behandelt werden.
Und Emily Adams verrät auch ihren großen Herzenswunsch.
Am 7. Dezember 2016 findet die große Abschlussveranstaltung des ersten Mentoring-Durchganges im Impact Hub Zürich statt. Nähere Infos auf: http://capacityzurich.ch/de/
Im Buch »Mutig mit dem Herzen führen. Gespräche mit Frauen, die ihre Berufung gestalten«, siehe http://www.reginaschlager.ch/de/mutig-mit-dem-herzen-fuehren-das-buch, sprechen zehn Frauen darüber, wie wir unseren Weg gehen und in unsere Führungskraft kommen.
1 minute
Mit Sabrina Gundert unterhalte ich mich in dieser Episode darüber, ob wir zugleich authentisch und professionell sein können. Das hat Auswirkungen darauf, wie wir uns zeigen, als Selbständige vor allem auch darauf, wie wir Marketing betreiben. Sabrina Gundert erzählt, dass vieles vom Online-Marketing, was als "Muss" gilt, um erfolgreich zu sein, für sie einfach nicht mehr passt. Und sie teilt, was sie stattdessen tut.
Sabrina begleitet Frauen dabei, ihr Leben bewusst zu gestalten, zurückzufinden in ihre Kraft und ein Leben zu leben, das sie tief erfüllt. Sie lebt in Deutschland.
Was sie selber berührt, das sind vor allem die Geschichten, die Menschen von sich teilen. Und die helfen ihr auch am meisten weiter. Sie schreibt daher jetzt in ihrem Blog darüber, was ihr wirklich wichtig ist. Und das findet positive Resonanz.
Wir sprechen über die Illusion, dass wir Menschen oder das Leben perfekt sein können. Gerade, wenn wir uns menschlich zeigen, bringt uns das miteinander in Beziehung. Wenn wir teilen, was uns bewegt, trauen sich auch andere, das zu tun. Und wir kommen dadurch in unsere Kraft und in unser Potenzial.
Klarerweise sind damit auch Ängste und Unsicherheiten verbunden: Wirke ich dann überhaupt kompetent? Wir unterhalten uns, wie es uns damit geht und wie wir diesen Ängsten begegnen.
Das Thema ist verbunden mit einem neuen Verständnis von Wirtschaft, wo wir eine neue Sichtweise auf Konkurrenz entwickeln. Sabrina und ich teilen, wie das für uns selber aussieht, die wir ähnliche Zielgruppen haben und doch miteinander dieses Interview führen.
10 Wegweiser, wie Sie Ihre Berufung leben, erhalten Sie als kostenlosen Download auf www.reginaschlager.ch/
Sabrina begleitet Frauen dabei, ihr Leben bewusst zu gestalten, zurückzufinden in ihre Kraft und ein Leben zu leben, das sie tief erfüllt. Sie lebt in Deutschland.
Was sie selber berührt, das sind vor allem die Geschichten, die Menschen von sich teilen. Und die helfen ihr auch am meisten weiter. Sie schreibt daher jetzt in ihrem Blog darüber, was ihr wirklich wichtig ist. Und das findet positive Resonanz.
Wir sprechen über die Illusion, dass wir Menschen oder das Leben perfekt sein können. Gerade, wenn wir uns menschlich zeigen, bringt uns das miteinander in Beziehung. Wenn wir teilen, was uns bewegt, trauen sich auch andere, das zu tun. Und wir kommen dadurch in unsere Kraft und in unser Potenzial.
Klarerweise sind damit auch Ängste und Unsicherheiten verbunden: Wirke ich dann überhaupt kompetent? Wir unterhalten uns, wie es uns damit geht und wie wir diesen Ängsten begegnen.
Das Thema ist verbunden mit einem neuen Verständnis von Wirtschaft, wo wir eine neue Sichtweise auf Konkurrenz entwickeln. Sabrina und ich teilen, wie das für uns selber aussieht, die wir ähnliche Zielgruppen haben und doch miteinander dieses Interview führen.
10 Wegweiser, wie Sie Ihre Berufung leben, erhalten Sie als kostenlosen Download auf www.reginaschlager.ch/
26 Minuten
Frederike Asael ist selbständige Fotografin. Sie fotografiert für Unternehmen und an Veranstaltungen, und sie arbeitet auch in freien Projekten zu gesellschaftlich relevanten Themen. In diesem Podcast-Interview spricht sie mit Regina Schlager darüber, wie sie sich in einer Zeit, als es für sie schwierig war, auf dem Schweizer Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, auf ihre ureigene Leidenschaft zurückbesann: Die Fotografie.
"Ich wusste ganz tief, Fotografie das ist mein Ding. Davon werde ich immer begeistert sein und keine Motivationsschwierigkeiten haben, das über Jahre intensiv auszuführen."
Frederike Asael rief den Gründerinnen-Stammtisch beim VFU - Verband Frauenunternehmerinnen Schweiz ins Leben, den sie auch leitet. Ihre Motivation ist, dass nicht jede Frau, nicht jede Jungunternehmerin, den gleichen Fehler machen muss. Viel Mut ensteht durch Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation.
Wir sprechen auch darüber, was es bedeutet, unter die Oberfläche zu gehen und etwas Authentisches abzubilden. So zum Beispiel bei Imagebildern von Unternehmen und auch bei einem ihrer Projekte in Südeuropa. Sie porträtierte dort 30 Menschen in Wort und Bild, die in der Finanzkrise ihren Job oder ihr Geld verloren, Initiative übernahmen und etwas Eigenes auf die Beine stellten. Viele davon machten sich mit ihrer Leidenschaft selbständig. Mit einer Wanderausstellung will Frederike Asael nun Menschen in der Schweiz Mut machen, ihren eigenen Weg zu suchen.
Frederike Asael ist dabei, mit fünf weiteren Personen den Impact HUB, eine Community von Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihren Unternehmungen etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun wollen, nach Bern zu bringen.
10 Wegweiser, wie Sie Ihre Berufung leben, erhalten Sie als kostenlosen Download auf www.reginaschlager.ch/
"Ich wusste ganz tief, Fotografie das ist mein Ding. Davon werde ich immer begeistert sein und keine Motivationsschwierigkeiten haben, das über Jahre intensiv auszuführen."
Frederike Asael rief den Gründerinnen-Stammtisch beim VFU - Verband Frauenunternehmerinnen Schweiz ins Leben, den sie auch leitet. Ihre Motivation ist, dass nicht jede Frau, nicht jede Jungunternehmerin, den gleichen Fehler machen muss. Viel Mut ensteht durch Austausch mit Menschen in ähnlicher Situation.
Wir sprechen auch darüber, was es bedeutet, unter die Oberfläche zu gehen und etwas Authentisches abzubilden. So zum Beispiel bei Imagebildern von Unternehmen und auch bei einem ihrer Projekte in Südeuropa. Sie porträtierte dort 30 Menschen in Wort und Bild, die in der Finanzkrise ihren Job oder ihr Geld verloren, Initiative übernahmen und etwas Eigenes auf die Beine stellten. Viele davon machten sich mit ihrer Leidenschaft selbständig. Mit einer Wanderausstellung will Frederike Asael nun Menschen in der Schweiz Mut machen, ihren eigenen Weg zu suchen.
Frederike Asael ist dabei, mit fünf weiteren Personen den Impact HUB, eine Community von Menschen, die mit ihrer Arbeit und ihren Unternehmungen etwas Sinnvolles für die Gesellschaft tun wollen, nach Bern zu bringen.
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34 Minuten
Mirjam Lutz ist visionäre Unternehmerin, Stärkungs-Coach und Inspiratorin mit eigener Praxis in Zürich. Ihr Credo lautet: Alles, was du brauchst, um wahre Erfüllung zu finden, liegt in dir. Hab keine Angst danach zu suchen.
Sie spricht mit Regina Schlager über ihren Weg der Berufung, der für sie persönlich im Unternehmertum liegt. Dort begegnet sie ihren Ängsten, Unsicherheiten, offenen Fragen und Blockaden. Und auch ihrer Freude und Sehnsucht.
Berufung ist für Mirjam Lutz ein ganz persönlicher, ja ein spiritueller Weg. Spiritualität bedeutet für sie eine Ausrichtung, von ihrem Leben und ihrem Tun. Sie stellt sich und ihre Arbeit in einen größeren Kontext. Das generiert Sinn für sie.
Sich die Frage zu stellen, wie ihr Business ein Teil eines größeren Systems sein kann, ist für sie die weibliche Art, in Führung zu sein. Sie kommt dabei weg vom nur tun und öffnet sich den Impulsen, die aus der Ruhe und Stille kommen.
Für sie bedeutet Führung, weibliche und männliche Aspekte zu vereinen. Es braucht beides. In diesem Wechselspiel, diesem Tanz, kommt sie weg von starren Planungen und setzt Ziele in Weichheit. Das ist eine neue Form von Leadership.
10 Wegweiser, wie Sie Ihre Berufung leben, erhalten Sie als kostenlosen Download auf www.reginaschlager.ch/
Sie spricht mit Regina Schlager über ihren Weg der Berufung, der für sie persönlich im Unternehmertum liegt. Dort begegnet sie ihren Ängsten, Unsicherheiten, offenen Fragen und Blockaden. Und auch ihrer Freude und Sehnsucht.
Berufung ist für Mirjam Lutz ein ganz persönlicher, ja ein spiritueller Weg. Spiritualität bedeutet für sie eine Ausrichtung, von ihrem Leben und ihrem Tun. Sie stellt sich und ihre Arbeit in einen größeren Kontext. Das generiert Sinn für sie.
Sich die Frage zu stellen, wie ihr Business ein Teil eines größeren Systems sein kann, ist für sie die weibliche Art, in Führung zu sein. Sie kommt dabei weg vom nur tun und öffnet sich den Impulsen, die aus der Ruhe und Stille kommen.
Für sie bedeutet Führung, weibliche und männliche Aspekte zu vereinen. Es braucht beides. In diesem Wechselspiel, diesem Tanz, kommt sie weg von starren Planungen und setzt Ziele in Weichheit. Das ist eine neue Form von Leadership.
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31 Minuten
Michel Jenal spricht in diesem Interview darüber, was ihn an seiner Arbeit als Community Manager im Impact HUB Zürich begeistert. Der Impact HUB ist eine weltweite Plattform für Start-Ups und Unternehmer, aber auch für Menschen, die einen Wechsel in ihrer beruflichen Karriere suchen und einen positiven Beitrag leisten wollen. Der Impact HUB steht für Kollaboration, Mut und Vertrauen.
Das sind auch die wesentlichen Werte für Michel Jenal. Es brauchte Mut und Vertrauen, seine bisherige berufliche Laufbahn aufzugeben und sich auf ganz Neues einzulassen. Das bedeutete, seine Komfortzone zu verlassen, was ihm fast den Boden unter den Füßen wegzog. Er hat dabei erfahren, dass wir nicht die ganze Verantwortung auf unseren Schultern tragen müssen: unsere Lebensaufgabe kommt auch durch das Leben auf uns zu, wenn wir achtsam dafür sind. Was allerdings noch dazu gehört, ist Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Diese beiden Pole gilt es in Balance zu halten. Und in der Kommunikation und Verbindung mit anderen Menschen sehen wir Stärken von uns, die wir alleine gar nicht wahrgenommen hätten. Er sagt dazu: „Ich glaube, es ist etwas Wunderschönes, überrascht zu werden von sich selber“.
Michel Jenal lernt sehr viel aus schamanistischen Traditionen: „Der schamanische Weg ist der eigene Weg: Die eigene Schönheit in sich zu finden“. Wir können sehr viel über unser Leben und Führungsverständnis lernen. Schamanismus ist keine Religion, die Lehrerin ist die Natur. „Wir sind Teil dieser natürlichen Systeme. Wir können uns ganz viel von der Natur abschauen.“ Er versucht, Tools in sein alltägliches Leben zu integrieren. So z.B. Rituale der Dankbarkeit.
10 Wegweiser, wie Sie Ihre Berufung leben, erhalten Sie auf www.reginaschlager.ch/
Das sind auch die wesentlichen Werte für Michel Jenal. Es brauchte Mut und Vertrauen, seine bisherige berufliche Laufbahn aufzugeben und sich auf ganz Neues einzulassen. Das bedeutete, seine Komfortzone zu verlassen, was ihm fast den Boden unter den Füßen wegzog. Er hat dabei erfahren, dass wir nicht die ganze Verantwortung auf unseren Schultern tragen müssen: unsere Lebensaufgabe kommt auch durch das Leben auf uns zu, wenn wir achtsam dafür sind. Was allerdings noch dazu gehört, ist Eigenverantwortung und Eigeninitiative. Diese beiden Pole gilt es in Balance zu halten. Und in der Kommunikation und Verbindung mit anderen Menschen sehen wir Stärken von uns, die wir alleine gar nicht wahrgenommen hätten. Er sagt dazu: „Ich glaube, es ist etwas Wunderschönes, überrascht zu werden von sich selber“.
Michel Jenal lernt sehr viel aus schamanistischen Traditionen: „Der schamanische Weg ist der eigene Weg: Die eigene Schönheit in sich zu finden“. Wir können sehr viel über unser Leben und Führungsverständnis lernen. Schamanismus ist keine Religion, die Lehrerin ist die Natur. „Wir sind Teil dieser natürlichen Systeme. Wir können uns ganz viel von der Natur abschauen.“ Er versucht, Tools in sein alltägliches Leben zu integrieren. So z.B. Rituale der Dankbarkeit.
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28 Minuten
Claude Heini erzählt in diesem Interview von seinem eigenen Weg, der ihn immer mehr zu dem führt, was er als Berufung versteht: Vom Studium der Psychologie über die Arbeit als Führungskräfteentwickler in Unternehmen bis zu seiner Selbstständigkeit als Führungsberater und Führungscoach. Für ihn hat Führung wesentlich mit Selbstführung zu tun. Regina Schlager spricht mit ihm über Unternehmen, die neue Wege gehen; was weise Führung bzw. Wise Leadership bedeutet und ob Mindfulness bzw. Achtsamkeit bloß ein Trend ist oder auf eine tiefergehende Veränderung hinweist. Einen wegweisenden Ratschlag, den er sich zu Herzen genommen hat, bekam er von Otto Scharmer vom Presencing Institute, der wesentlich an der Entwicklung der Theory U / Theorie U beteiligt ist.
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1 minute
Birgit Feldhusen (www.organizingfuture.com/) arbeitet seit acht Jahren selbständig als Begleiterin und Beraterin für sinnorientiertes Leben, Arbeiten und Zusammenarbeiten. Sie erzählt in diesem Interview, dass ihr eigener Weg der Berufung durchaus auch von Zweifeln geprägt war. Und dennoch ist sie konsequent dran geblieben. Im Schnittpunkt von akademischer Welt und Wirtschaft beschäftigt sie sich heute mit der Zukunftsfähigkeit von Organisationen. Der Satz eines Lehrers begleitet sie: „Sei mehr du selbst und versuche weniger es zu sein“.
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