Innerlich Elvis - Der Musikmarketing Podcast Archiv
37 Episoden
26 Minuten
IE007 – In dieser Episode habe ich YouTuber Alex Dahlem zu Gast. Unter dem Namen “pixeldemon” unterhält Alex einen YouTube-Kanal mit über 15.500 Abonnenten. Heute sprechen wir darüber, welche Struktur ein YouTube Kanal haben sollte, wie man Abonnenten aufbaut, ein Video beschreibt und wie man Playlists am sinnvollsten einsetzt. Außerdem stellen wir uns die Frage: Sollte man seine eigenen Alben bei YouTube hochladen? All das und noch viel mehr im ersten Teil des Interviews mit Alex Dahlem. Alex’ Youtube Kanal selbst hat mit Musik nichts zu tun, dennoch wollen wir uns zusammen anschauen, wie wir Alex’ Erfahrungen und Learnings auf Musikkanäle anwenden können. Da das Interview recht lange geworden ist, werde ich es in zwei Teilen veröffentlichen. Wenn Dir die Folge gefällt, abonniere den Podcast bei iTunes und schreib mir eine Rezension: https://apple.co/2sDVHzq Links zur Episode: Alex YT Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCYLX09wcTpdosUCshCbtfEA Facebook Gruppe “Bring Dein Musikgeschäft nach vorne”: https://bit.ly/2JpH1ON Die Ärzte - Das Album “auch” als YouTube Playlist (Performance Videos): https://www.youtube.com/watch?v=UjIasSAurB0&list=PL0D50EFF7A6EC1FF5 Die Ärzte - Das Album “auch” als YouTube Playlist (Animations Videos): https://www.youtube.com/watch?v=tPHEzoomYaU&list=PLF2C58288D84DA374
14 Minuten
IE006 – Nach aktuellem Halbjahresreport des Bundesverband Musikindustrie e.V. hat Streaming im ersten Halbjahr 2018 erstmals die Verkaufszahlen der CD überholt. Hier der Link zum Report: http://www.musikindustrie.de/news-detail/controller/News/action/detail/news/bvmi-halbjahresreport-2018-audio-streaming-ueberholt-die-cd/ Streaming sehe ich als absolutes Muss, denn selbst Mp3 Downloads die man selbst irgendwo speichert liegen nur noch bei 8,5% und die sehr kurze Aera der Musikdownloads ist vorbei. Aber macht man jetzt gar keine CDs mehr ? Diese Frage lässt sich nur individuell beantworten. In dieser Episode stellen wir Überlegungen an, wann und für wen die CD noch Sinn macht und welche Alternativen wir haben.
15 Minuten
IE005 – Neulich sass ich mit einem Künstler in einer Bar und er erzählte mir, dass er bald ein Konzert spiele, aber dass sein Album erst drei Monate später käme. Er überlegte, was er nun tun solle, um die Leute von dem Konzert zu seinem Album zu bekommen. Und das, obwohl das Album noch gar nicht fertig war. Ich finde die Frage sehr spannend und habe sie auch nicht zum ersten Mal gehört. Was machst Du, wenn ein Konzert ansteht, Du die Leute gerne dazu bewegen würdest, Dein Album zu kaufen - aber das ist noch gar nicht da? Diese Frage stellen sich viele Künstler, die kurz vor einem Release stehen und ein Konzert, vielleicht sogar mit einem passenden, großen Headliner spielen.
28 Minuten
IE004 – Heute zeige ich Dir, wie Du die 13 gängigsten Fehler vermeidest, die fast jeder macht und die Dich Zeit, Geld und Fans kosten. Vermeide diese Fehler und Du und Deine Band kommen schneller voran! Die eigenen Fehler erkennen 2012 wollte ich mir einen langjährigen Traum erfüllen. Ich wollte ein Hip-Hop Produzentenalbum machen, also ein Album mit Beats von mir und Vocals von anderen Künstlern. Ich war furchtbar stolz darauf, dass ich für das Album nicht nur internationale Künstler gewinnen konnte, sondern auch noch Künstler, von denen ich schon lange Fan war und von denen ich mir früher selbst Platten kaufte. Das Album finanzierte ich über Crowdfunding, was damals noch sehr gut funktionierte. Obwohl das Pitchvideo richtig schlecht war, funktionierte es und ich bekam das Geld für eine 500er CD Auflage zusammen. Mehr Geld braucht man für eine Veröffentlichung ja nicht, dachte ich. Ich war damals Teil eines Labelkollektivs, das genau meine Szene als Zielgruppe hatte und dachte, dass das und die Namen meiner Featuregäste der Platte den notwendigen Schub in der Szene gaben, um sie abzuverkaufen. Wir promoteten die Platte in Form eines Newsletters, der eine Woche vor der Veröffentlichung an alle Medien rausging, die wir zuvor in einer Liste gesammelt hatten. Nachdem die Platte nach dem Crowdfunding so gut wie gar nicht mehr verkauft wurde, drehte ich mit einem Freund zusammen ein hochwertiges Video zu einem Song der Platte, den ich als Single auskoppelte. Ich dachte, das würde auch den Albumverkauf vorantreiben. Die Single veröffentlichten wir als auf 100 Stück limitierte, rote Vinyl. Davon habe ich trotz erneutem Crowdfunding heute noch mehrere Exemplare im Schrank. Ich war extrem frustriert. Ein halbes Jahr später versuchte ich, die Platte nochmal an Blogs zu schicken, diesmal nicht mehr per Newsletter sondern mit persönlichem Anschreiben, aber die Platte war zu diesem Zeitpunkt bereits “kalt” und selbst für die kleinsten Blogs nicht mehr interessant. Ich habe heute noch 400 Exemplare des Albums im Keller liegen. Im Laufe meiner Zusammenarbeit mit anderen Bands, lernte ich, dass sich manche Fehler wiederholten, aber auch, daß da noch mehr geht :-) Was sind die kritischsten Fehler, mit denen Du zuverlässig dafür sorgen kannst, daß Deine Bemühungen im Sande verlaufen? Und: Wie vermeidest Du sie?
31 Minuten
IE003 – Die Stichwortsammlung zur Folge: Was ist ein EPK? Electronic Press Kit, übersichtlich alle relevanten (!) Infos auf einer Seite Was ist der Unterschied zur Webseite? Webseite soll Fans begeistern und binden. Sie ist Deine Homebase im Netz. Selbst wenn die Social Media Seiten und Fans/Follower weg sind, sind Deine Homepage und Deine Emailkontakte noch da. EPK: Nicht für den Fan. Für professionelle Kontakte aus dem Musik- oder Mediengeschäft. Kurze Wege, wenig Klicks, alles an einem Ort! Warum brauchst Du eins? Du willst einen zukünftigen Partner begeistern. EPK = Deine Bewerbung. Du willst einen Booker nicht erst Deine Webseite durchsuchen lassen um rauszufinden wer du bist und was du machst. Du willst keine Emailanhänge verschicken. Für wen genau ist das EPK: Medien (Mags, Blogs, etc.), die über Dich schreiben sollen Veranstalter, die Dich buchen sollen Labels, bei denen Du Dich bewirbst Bookingagenturen Promoagenturen brauchen die Infos für ihre Kampagnen. Jeder Kontakt aus dem Musikbusiness Theoretisch könntest Du pro Kontaktart (Label, Medium, Booker etc.) ein getrenntes EPK machen. Aufwand zu hoch, denn es gibt große Überschneidung dessen was diese Leute wissen/sehen wollen Hineinversetzen in Deinen Kontakt! Stell Dir vor Du hast ein Mag oder suchst wen für Deine Veranstaltung Du willst mit wenig Klicks an Deine Infos kommen. Du musst im Anschreiben neugierig machen und die Aufmerksamkeit bekommen. Außerdem die wichtigsten Eckpunkte, Kurz und knackig. Der Rest dann im EPK. Was gehört ins EPK? Player Fotos hochauflösend sw und farbe Fotos mit Bandinfo als zip herunterladbar kurze knackige Bandinfo Infotext zur Platte Hochwertige Musikvideos Hochwertige Livevideos Techrider als zip Für Rezensionen: Komplettes Album als Stream (oder Download als zip) zur Verfügung stellen. Für alle anderen Zwecke reichen die 3-5 besten Songs. Kontaktperson/Ansprechpartner Pressereviews/Interviews Homepage Link Bestgepflegter Social Media Link Cover des aktuellsten Releases Diskographie Tourdaten Keine Cover von alten Releases in der Fotosammlung. Zum runterladen nur wirklich spezielle Dinge wie Sammlung von Pressefotos zusätzlich als zip oder Techrider. Downloads sind nur für Leute die Material von Dir zur Weiterverarbeitung brauchen. Errungenschaften nur aufzählen wenn sie wirklich etwas besonderes sind. Link zu primärem Social Media Profile: Likes auf dem profil wirken wie eine Empfehlung der Fans. Aber hier nicht verrückt machen und lieber ehrlich bleiben als Fans zu kaufen. Wenn ihr noch klein seid, ist das halt so. Geht offen damit um und konzentriert euch auf Eure lokale Fanbase. Bei englischsprachigen Bands sämtliches Textmaterial auch nochmal in englsich zur Verfügung stellen Das Material das Du erstellst sollte erstklassig sein. Deshalb: Zeit investieren! Das EPK ist Deine Visitenkarte innerhalb des Musikgeschäfts. Fotos aus richtigem Shooting, keine Schnappschüsse. Texte nicht einfach runterschreiben, sondern gezielt entwickeln. Lieber wenige hochwertige Videos als schlechtes Audio/Videomaterial. Investiere in Livevideos! Setz Dich in Dein gegenüber hinein. Spare ihm/ihr Klicks, sond springt er ab bevor er Deine Musik hört.
11 Minuten
IE001 – In dieser Folge erzählt Chris, wie man öfter gebucht wird und mehr Liveauftritte bekommt. Die Idee ist simpel, die Umsetzung kostet ein bisschen Engagement.
7 Minuten
IE000 – Hallo, hier ist der Pilot des Podcasts "Innerlich Elvis". Chris stellt sich vor und erklärt, worum es in "Innerlich Elvis" geht und was Dich in den kommenden Folgen erwartet.