Stefanie Kemp (Sana Kliniken): "Vielleicht macht eine Krankenschwester bald nur noch Homeoffice"
27 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Jahr
Bereits als junge Kinderkrankenschwester war Stefanie Kemp
fasziniert davon, mit innovativen Technologien das Leben von
Patienten und Kollegen zu verbessern. "Ich würde es heute eher
machen als damals", sagt sie über ihren ersten Beruf. Heute, mehr
als 35 Jahre später, treibt sie als Chief Transformation Officer
der Sana Kliniken die digitale Zukunft des drittgrößten
Klinikunternehmens Deutschlands voran. Kemp weiß, wovon sie
spricht: Seit 35 Jahren ist sie in der IT zu Hause, hat zahlreiche
Transformationsprojekte in Pharmaindustrie und
Krankenversicherungen gestemmt. "Ich behaupte, das
Gesundheitssystem hinkt 25 Jahre hinterher - in Sachen offene
Schnittstellen, Standards, Open Source." Für Kemp ist klar: Die
Zukunft des Krankenhauses ist digital, aber nicht papierlos. "Das
papierlose Büro gibt es heute nicht und wird es auch in Zukunft
nicht geben." Schon 60 bis 70 Prozent weniger Zettelwirtschaft
wären ein Gewinn. Den größten Hebel sieht die Expertin bei der
elektronischen Patientenakte: "Wir können die Daten direkt über
eine Standardschnittstelle reinspielen - aber der Patient muss
zustimmen." Ob Roboter auf Stationen, Exoskelette zur Entlastung
des Personals oder KI-basierte Befundung von Röntgenbildern - für
Kemp ist vieles keine Vision mehr, sondern bald Realität. "Warum
kann ich nicht mit einer digitalen Signatur arbeiten? Warum kann
ich nicht ein Rezept in Zukunft dem Patienten direkt ins
Patientenportal bringen?", fragt die energiegeladene Rheinländerin.
Und wenn die Patienten dank Sensortechnik Vitaldaten auch zu Hause
erheben, löst sich die Arbeit der Krankenschwestern bald vom Bett:
"Stell dir vor, eine Krankenschwester macht in zehn Jahren nur noch
Homeoffice." Das klingt nach Revolution, doch Kemps Ansatz ist
behutsam: "Du arbeitest immer am offenen Herzen", so die gelernte
Kinderkrankenschwester. Bei Digitalisierung gehe es um den Nutzen
für Patienten und Mitarbeiter. Wie das konkret aussehen kann, wo
die berühmte "German Angst" im Gesundheitsbereich noch sehr
ausgeprägt ist und was wir von anderen Ländern lernen können,
erzählt Stefanie Kemp in der neuen Folge von "So techt
Deutschland". Sie haben Fragen für Frauke Holzmeier und
Andreas Laukat? Dann schreiben Sie eine E-Mail an
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fasziniert davon, mit innovativen Technologien das Leben von
Patienten und Kollegen zu verbessern. "Ich würde es heute eher
machen als damals", sagt sie über ihren ersten Beruf. Heute, mehr
als 35 Jahre später, treibt sie als Chief Transformation Officer
der Sana Kliniken die digitale Zukunft des drittgrößten
Klinikunternehmens Deutschlands voran. Kemp weiß, wovon sie
spricht: Seit 35 Jahren ist sie in der IT zu Hause, hat zahlreiche
Transformationsprojekte in Pharmaindustrie und
Krankenversicherungen gestemmt. "Ich behaupte, das
Gesundheitssystem hinkt 25 Jahre hinterher - in Sachen offene
Schnittstellen, Standards, Open Source." Für Kemp ist klar: Die
Zukunft des Krankenhauses ist digital, aber nicht papierlos. "Das
papierlose Büro gibt es heute nicht und wird es auch in Zukunft
nicht geben." Schon 60 bis 70 Prozent weniger Zettelwirtschaft
wären ein Gewinn. Den größten Hebel sieht die Expertin bei der
elektronischen Patientenakte: "Wir können die Daten direkt über
eine Standardschnittstelle reinspielen - aber der Patient muss
zustimmen." Ob Roboter auf Stationen, Exoskelette zur Entlastung
des Personals oder KI-basierte Befundung von Röntgenbildern - für
Kemp ist vieles keine Vision mehr, sondern bald Realität. "Warum
kann ich nicht mit einer digitalen Signatur arbeiten? Warum kann
ich nicht ein Rezept in Zukunft dem Patienten direkt ins
Patientenportal bringen?", fragt die energiegeladene Rheinländerin.
Und wenn die Patienten dank Sensortechnik Vitaldaten auch zu Hause
erheben, löst sich die Arbeit der Krankenschwestern bald vom Bett:
"Stell dir vor, eine Krankenschwester macht in zehn Jahren nur noch
Homeoffice." Das klingt nach Revolution, doch Kemps Ansatz ist
behutsam: "Du arbeitest immer am offenen Herzen", so die gelernte
Kinderkrankenschwester. Bei Digitalisierung gehe es um den Nutzen
für Patienten und Mitarbeiter. Wie das konkret aussehen kann, wo
die berühmte "German Angst" im Gesundheitsbereich noch sehr
ausgeprägt ist und was wir von anderen Ländern lernen können,
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