Grenzgeschichten vom Vennbahn-Radweg

Grenzgeschichten vom Vennbahn-Radweg

29 Minuten
Podcast
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie lebe...

Beschreibung

vor 1 Jahr
Zwischen Deutschland, Belgien und Luxemburg schlängelt sich ein
Radweg, der zu den schönsten in Europa zählt: der Vennbahn-Radweg.
125 Kilometer lang, führt er durch wechselnde, wunderschöne
Landschaften, vorbei an Wäldern und Wiesen und durch ein
beschauliches Flusstal. Allzu steil ist die Strecke nicht - im
Schnitt 2 Prozent - und damit gut zu bewältigen. Wo man heute
radeln oder auch wandern kann, fuhren früher Züge. Die Vennbahn
nahm Ende der 1880er Jahre ihren Betrieb auf, Anfang der 2000er
Jahre rollten hier die letzten Züge. Wenig später entstand die
Idee, daraus einen Rad- und Wanderweg zu machen. Der gleichzeitig
einer der kuriosesten ist. Denn der nach dem ersten Weltkrieg
geschlossene Versailler Vertrag wirkt bis heute nach. Obwohl man
durch Deutschland fährt, hält man sich auf einem großen Teil der
Strecke auf belgischem Staatsgebiet auf. Und kann bei Gesprächen
mit Anwohnern erfahren, was das für sie im Alltag bedeutet. Außer
schönen Landschaften hat die Strecke aber noch mehr zu bieten.
Abstecher in verschiedene Orte wie das romantische Monschau oder
das belgische Sankt Vith, zu einer Burgruine oder einem Kloster
lohnen sich. Astrid Corall ist die Strecke einmal abgefahren, hat
unterwegs mit Historikern, Anwohnern und Touristen gesprochen – und
dabei viel über den Vennbahn-Radweg gelernt.

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