Faulheit

Faulheit

Über Manfred Koch: „Faulheit. Eine schwierige Disziplin“
34 Minuten
Podcast
Podcaster
Unlesbares hörbar gemacht: Alexandra Tobor liest Sachbücher und spricht darüber.

Beschreibung

vor 9 Jahren
Heute, da Vollbeschäftigung als Gipfel des gesellschaftlich
Erstrebenswerten gilt, Umtriebigkeit und atemloses
»Am-Ball-Bleiben« auch nach der Arbeit angesagt sind, scheint jeder
sich rechtfertigen zu müssen, der am Wochenende einfach nur
Däumchen drehen möchte. Dabei galt Muße zu haben in der Antike als
Ideal, und selbst das Mittelalter übte noch Nachsicht gegenüber dem
antriebslosen Nichtstuer. Erst die Neuzeit brachte die
entscheidende Wende: Fortschrittsglaube und Veränderungswille
ließen ihn seine Unschuld verlieren, machten ihn zur parasitären
Existenz. Seit einiger Zeit allerdings beginnt der Gedanke der
Entschleunigung wieder an Akzeptanz zu gewinnen… (Klappentext) Nach
vier Monaten Podcast-Faulheit habe ich mich endlich aufgerafft,
Manfred Kochs Kulturgeschichte des Müßiggangs zu lesen. Turns out:
Ich war überhaupt nicht faul! Diese und andere Erkenntnisse mehr
hört ihr in dieser Folge. Hier das in der Folge erwähnte Gemälde
„Schlaraffenland“ von Pieter Bruegel:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2c/Schlaraffenland.jpg

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