Ägypten - Neues vom Nil

Ägypten - Neues vom Nil

31 Minuten
Podcast
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Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie lebe...

Beschreibung

vor 1 Jahr
Wer Ägypten hört, denkt an Pharaonen, Pyramiden und Tempel. Doch
das Land hat noch einiges mehr zu bieten. Isa Hoffinger ist mit
einem Nachtzug von Kairo nach Luxor gefahren, hat das
Katharinenkloster am Mosesberg besichtigt und war in Alexandria
unterwegs. Kairo, die größte afrikanische Megacity, wurde einst
durch den Gewürzhandel reich. Bis heute haben Souqs wie der Basar
Chan el-Chalili einen besonderen Charme. Auch die al-Azhar Moschee
mit ihrem Innenhof aus hellem Marmor ist einen Besuch wert. Kairo
hat schon viele Besucher begeistert und von ihnen verschiedene
Namen bekommen. Der arabische Gelehrte Ibn Chaldun nannte die Stadt
im 14. Jahrhundert "Garten des Universums". Der Berg Sinai, an dem
das Katharinenkloster liegt, ist für alle drei abrahamitischen
Religionen ein besonderer Ort. Moses erhielt hier die Zehn Gebote.
Muslime verehren Moses als Propheten. Juden erkennen Abraham als
Stammvater an. Dank der gemeinsamen Kulturgeschichte pflegen
einflussreiche Muslime aus vielen Ländern einen freundschaftlichen
Kontakt mit den Mönchen. Alexandria wurde 331 vor Christus vom
Makedonen Alexander dem Großen gegründet und unter Ptolemaios II.
zwischen 285 und 247 vor Christus fertiggestellt. Die Stadt am
Mittelmeer entwickelte sich rasch zu einem der wichtigsten Zentren
der hellenistischen Welt sowie später des römischen und
frühbyzantinischen Ägypten. Die von Ptolemäus II. erbaute und
leider zerstörte Bibliothek von Alexandria ist ein Mythos. Ob die
neue Bibliothek mithalten kann, hören Sie bei „Zwischen Hamburg und
Haiti“ auf NDR Info.

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