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Zeit für Wissenschaft

Zeit für Wissenschaft

Melanie Bartos 57 Episoden Neueste vor 2 Jahren

„Zeit für Wissenschaft“ ist eine Gesprächsreihe, in der Melanie Bartos mit WissenschaftlerInnen verschiedenster Fachrichtungen an der Uni Innsbruck über das „Was?“ und „Wie?“ ihrer Forschungsarbeit spricht.

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Episoden

1 Stunde 11 Minuten
ZfW_056 - Gehen

Zu Gast: Konrad Kuhn

Alles geht? Eine kulturwissenschaftliche Perspektive auf das Zu-Fuß-Gehen nimmt Konrad Kuhn vom Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie ein. Das mag zunächst etwas ungewöhnlich klingen, ist es aber ganz und gar nicht, wie der Ethnologe ausführlich erzählt: Der Blick auf alltägliche Praktiken kann neue Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen eröffnen. Wer geht wann und warum? Seit wann ist Gehen eine Freizeitaktivität? Und wer kann sich das leisten?

Anlass für das Gespräch ist eine aktuelle Publikation, in der Konrad Kuhn mit Studierenden der Europäischen Ethnologie verschiedene Aspekte dieser alltäglichen Praktik analysiert hat. In „Bricolage 12: Gehen – kulturwissenschaftliche Erkundungen zu alltäglichen Praktiken“ wird Gehen als eine komplexe und kulturhistorisch bedeutsame Praxis untersucht.

Konrad Kuhn

Bricolage 12: Gehen - kulturwissenschaftlich. Erkundungen zu alltäglichen Praktiken
59 Minuten
ZfW_055 - Biodiversität

Zu Gast: Johannes Rüdisser

Viel mehr als Artenvielfalt: Biodiversität mit all ihren Facetten steht seit Jahren im Mittelpunkt der Arbeit des Landschaftsökologen Johannes Rüdisser. Seit geraumer Zeit rückt jedoch der Begriff „Biodiversitätskrise“ zunehmend in den Vordergrund. In „Zeit für Wissenschaft“ spricht Rüdisser über den Umgang mit der Komplexität und die (politischen) Optionen, um der Krise gegenzusteuern.

Es steht nicht gut um die Biodiversität. Sowohl global als auch regional betrachtet schwindet die biologische Vielfalt aufgrund verschiedener, in erster Linie menschlich verursachter Faktoren wie Landnutzung oder Erderwärmung. Johannes Rüdisser vom Institut für Ökologie der Uni Innsbruck bleibt dennoch Optimist und zeigt neben einer Sensibilisierung für die existentielle Bedeutung einer gesunden Biodiversität als Wissenschaftskommunikator auch Handlungsoptionen zur Eindämmung der aktuellen Entwicklungen auf. Dafür engagiert sich Rüdisser unter anderem im Leitungsteam des Österreichischen Biodiversitätsrats – und zeigt mit seinen Citizen-Science-Projekten, wie Schmetterlinge Biodiversität messbar machen.

Johannes Rüdisser auf der Expert:innen-Liste des Klima- und Biodiversitätskommunikationsprojekts PEAK

Österreichischer Biodiversitätsrat
1 Stunde 1 Minute
ZfW_054 - Körperpolitiken

Zu Gast: Gundula Ludwig

Was haben Körper und Politik miteinander zu tun - und was bedeutet das Zusammenspiel für die Demokratie? Die Geschlechterforscherin Gundula Ludwig befasst sich mit den vielseitigen Aspekten der „anwesenden abwesenden“ Körper in unserer Gesellschaft und den damit verbundenen Auswirkungen auf Macht- und Gewaltverhältnisse vor dem Hintergrund multipler Krisen.

Politik wird mit und durch Körper gemacht, schreibt Ludwig im einleitenden Kapitel zur ihrer kürzlich als Buch erschienen Habilitationsschrift „Körperpolitiken und Demokratie: Eine Geschichte medizinischer Wissensresgime". Mit Melanie Bartos bespricht die Wissenschaftlerin ihre Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Körperpolitiken und erklärt, wie Vorstellungen über Körper demokratische Partizipation, politische Gemeinschaft und politische Subjekte geprägt haben und prägen. Vor diesem Hintergrund plädiert Ludwig für eine Erweiterung der politischen Theorie durch verstärkte körpertheoretische Blickwinkel.

Gundula Ludwig ist Professorin für Sozialwissenschaftliche Theorien der Geschlechterverhältnisse und Leiterin des Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck (CGI) und der zugehörigen Forschungsplattform an der Uni Innsbruck.

Gundula Ludwig

Forschungsplattform Center Interdisziplinäre Geschlechterforschung Innsbruck
57 Minuten
ZfW_053 - Geschlechtergerechte Sprache

Zu Gast: Karoline Irschara

Von „Zystchen“ und „gut drei Zentimeter“: Mehr als fünf Millionen medizinische Befunde hat Karoline Irschara auf sprachliche Besonderheiten untersucht. Der Fokus der Sprachwissenschaftlerin lag dabei auf geschlechtsspezifischen Unterschieden.

Wie hängen Sprache, Geschlecht und Medizin zusammen? Diese Frage versucht Karoline Irschara durch die Analyse hunderttausender medizinischer Befunde zu beantworten. Die Expertin auf dem Gebiet der Genderlinguistik liefert mit ihrer Arbeit Einblicke in den sprachwissenschaftlichen Hintergrund einer häufig emotional geführten Debatte rund um die Anwendung geschlechtergerechter Sprache im Deutschen. Im ausführlichen Gespräch erzählt die Wissenschaftlerin von ihrer Forschung mit Millionen von Datensätzen und die Herausforderungen in der Sensibilisierung für ein emotional behaftetes Thema. Außerdem gibt Irschara Tipps für geschlechtergerechte Sprache im Alltag – und einem sachlichen Umgang mit sprachlichem Wandel.

Karoline Irschara
1 Stunde 12 Minuten
ZfW_052 - Deepfakes

Zu Gast: Viorela Dan

Viorela Dan vom Institut für Medien, Gesellschaft und Kommunikation beschäftigt sich mit Fehlinformationen im Spiegel des (technologischen) Medienwandels. Warum und wie gefälschte Inhalte in der Gesellschaft stets auf fruchtbaren Boden fallen, sieht sich die Kommunikationswissenschaftlerin unter anderem am Beispiel der so genannten Deepfakes an.

Viorela Dan war zu Gast in „Zeit für Wissenschaft“ und bietet Einblicke in ihre Arbeit, die von einer allgemeinen Einschätzung des Medien- und Gesellschaftswandels bis hin zur Erstellung von Fake-Deepfake-Videos reicht.

Ass.-Prof.in Viorela Dan
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Über diesen Podcast

„Zeit für Wissenschaft“ ist eine Gesprächsreihe, in der Melanie Bartos mit WissenschaftlerInnen verschiedenster Fachrichtungen an der Uni Innsbruck über das „Was?“ und „Wie?“ ihrer Forschungsarbeit spricht. http://www.uibk.ac.at/podcast/zeit
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„Zeit für Wissenschaft“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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