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Episoden

42 Minuten
Scheunen, Ställe, Speicher und Werkstätten gehören seit Jahrhunderten zum Bild brandenburgischer Dörfer. Doch viele dieser Gebäude haben ihre ursprüngliche Funktion verloren. Sie stehen leer, verfallen oder verschwinden ganz. Gleichzeitig verändert sich das Leben auf dem Land: Menschen ziehen zu, neue Häuser entstehen, alte werden umgebaut und neue Nutzungen gesucht. Wie kann es gelingen, dabei die Geschichte und Eigenart der Dörfer zu bewahren, ohne sie zu musealisieren?

Dieser Frage widmete sich der Brandenburgische Denkmaltag 2026 im Refektorium des Klosters Doberlug in Doberlug-Kirchhain. Unter dem Motto „LAND IN SICHT! – Dörfliche Nutzbauten zwischen Bedarf und Bewahrung“ kamen Fachleute aus Denkmalpflege, Architektur und Regionalentwicklung mit Initiativen, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Interessierten zusammen. Die neue Folge der DENKMALZEIT nimmt die Hörer:innen mit auf den Denkmaltag.
57 Minuten
Die Extra-Folge der DENKMALZEIT dokumentiert die Podiumsdiskussion anlässlich des brandenburgischen Denkmaltags 2026. Auf dem Podium diskutieren Architekt Dr. Achim Krekeler aus Brandenburg an der Havel, Andrea Nickisch vom Netzwerk Zukunftsorte, Marco Beckendorf, Bürgermeister von Wiesenburg und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne, Dr. Kenneth Anders, Programmleiter des Oderbruch Museums Altranft, Prof. Niklas Fanelsa vom Architekturbüro Atelier Fanelsa und Professor an der Technischen Universität München. Die Moderation hatte Dr. Wera Groß vom BLDAM.
40 Minuten
Was verbirgt sich unter der Wasseroberfläche unserer Seen, Flüsse und Meere? Zum internationalen Tag des Kulturerbes unter Wasser widmet sich die neue Folge von DENKMALZEIT der Unterwasserarchäologie – und nimmt uns mit auf eine Reise durch Deutschland, von der Ostsee über den Werbellinsee bis zum Bodensee und darüber hinaus in die Schweiz.

Im Mittelpunkt steht die dritte Tagung des Arbeitskreises für Unterwasser- und Feuchtbodenarchäologie (AKUFA) in Brandenburg an der Havel. Dort kommen Fachleute, ehrenamtliche Bodendenkmalpfleger:innen sowie interessierte Sporttaucherinnen und Sporttaucher zusammen, um sich über ihre Arbeit, neue Methoden und aktuelle Herausforderungen auszutauschen.

Die Gespräche führte Anne-Marie Graatz.
18 Minuten
Jugendliche gestalten Erinnerungskultur in Ravensbrück

Geschichte hinterlässt Spuren – manche sind auf den ersten Blick sichtbar, andere liegen im Boden verborgen. In Ravensbrück haben Schülerinnen eines Leipziger Gymnasiums gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen genau nach diesen Spuren gesucht. Dabei ging es nicht nur um archäologische Funde, sondern auch um die Frage, wie Erinnerungskultur heute gestaltet werden kann.

Im Rahmen der „Aktion Schöpfung bewahren“ verbrachten Jugendliche aus Leipzig zwei Wochen in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, um den historischen Ort kennenzulernen und aktiv mitzugestalten. Dabei ging es nicht nur ums Zuhören und Lernen, sondern vor allem ums Mitmachen.

In der ersten Woche entwickelten die Jugendlichen eine neue Informationsstele für die ehemalige Baracke 32. Sie macht die Ergebnisse archäologischer Untersuchungen sichtbar und hilft Besucher:innen, die Geschichte dieses Ortes besser zu verstehen.

Anschließend wurde es praktisch: Gemeinsam mit Archäolog:innen und Grabungstechnikern des BLDAM beteiligten sich die Jugendlichen an Ausgrabungen im Bereich der sogenannten „Nacht-und-Nebel-Baracke“ 32. Dabei wurde schnell deutlich, dass Archäologie weit mehr ist als das Freilegen von Funden – sie macht Geschichte greifbar und eröffnet neue Perspektiven auf einen Ort, dessen Vergangenheit bis heute bewegt.
44 Minuten
Ein Einhorn mitten in Brandenburg – und kaum jemand kannte es. Seit Jahrhunderten hängt in der St. Gotthardtkirche in Brandenburg an der Havel ein außergewöhnlicher Einhornteppich, der bis heute Fragen aufwirft. Woher stammt er? Was erzählt seine Darstellung? Und warum gilt er als europaweit einzigartig? Die aktuelle Folge der DENKMALZEIT geht dem Geheimnis dieses mittelalterlichen Einhorns auf den Grund.

Die Folge begleitet die feierliche Rückkehr des Kunstwerks in die Kirche und lässt verschiedene Menschen zu Wort kommen: Besucherinnen und Besucher, Wissenschaftler:innen sowie die „Brandenburger Bücherkinder“, die sich kreativ mit dem Einhornteppich auseinandergesetzt haben. Ihr Mentor Armin Schubert spricht über kulturelle Bildung und darüber, wie historische Kunstwerke junge Menschen dazu anregen können, sich mit Geschichte, Sprache und Kultur auseinanderzusetzen.

Die Gespräche führte Anne-Marie Graatz.
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Über diesen Podcast

Interessantes und Wissenswertes rund um die Denkmalpflege gibt es im Podcast des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseums zu hören! Denkmale begegnen uns überall - ob in Form von Gebäuden, Gärten, technischen Anlagen oder als archäologische Fundplätze, ob in der Stadt oder auf dem Land, ob im täglichen Leben oder auf Reisen. Das Land Brandenburg ist reich an Denkmalen. Als Zeugnisse vergangener Zeiten sind sie wichtig für unsere kulturelle europäische Identität. Jedes hat seine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Doch was sind überhaupt Denkmale? Wozu brauchen wir sie? Hier gibt es Antworten und vieles mehr.
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„Denkmalzeit“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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