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Episoden
08.04.2026
1 Stunde 29 Minuten
Aya Jaff war einst selbst Teil der Tech-Bro-Welt, heute argumentiert sie für die Entmachtung von Big Tech. In ihrem Buch "Broligarchie" erzählt die Autorin davon, wie die Tech-Oligarchen unsere Demokratien bedrohen und was wir ihnen entgegenhalten können. Ein Gespräch über die Macht und Ideologie der Tech-Bros, Europas digitale Abhängigkeit von den Plattformkonzernen und den Kampf für eine demokratische Cloud.
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02.04.2026
1 Stunde 31 Minuten
Klimakrise, Kriege, unterbrochene Lieferketten: wir stehen kurz vor der nächsten fossilen Energiekrise. Trotzdem setzt die CDU-Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gerade einen Gaseinstieg durch - mit hohen Kosten für Mieterinnen und Mieter. Die Klimabewegung will sich dem fossilen roll-back entgegen stellen und zeigen, dass die Erneuerbaren Energien die bezahlbare Alternative zu fossilen Risikotechnologien sind. Über Auswege aus dem Gaseinstieg diskutieren Inken und Valentin in der neuen Folge "Was tun?" mit Annka Esser. Annka ist seit über zehn Jahren in der Klimabewegung aktiv. Sie erzählt, wie Ende Gelände die nächste Massenaktion zivilen Ungehorsams Ende Mai im Ruhrgebiet plant, welche neuen Narrative im Kampf fürs Klima gewinnen können und spricht über die Herausforderungen des Bewegungsaufbaus und Bündnisse zwischen Klimaaktivist:innen und den Beschäftigten in der Industrie.
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11.03.2026
1 Stunde 34 Minuten
Über zehn Jahre Bürgerkrieg in Syrien, dann plötzlich der überraschende Sturz des Diktators Baschar al-Assad - und jetzt? In der neuen Folge „Was tun?" sprechen Inken und Valentin mit Sophie Bischoff von Adopt a Revolution. Sophie berichtet von ihren Reisen nach Syrien, über die aktuelle Lage im Land, erzählt, wie sie demokratische Graswurzel-Initiativen unterstützen, warum die kurdische Selbstverwaltung Rojava im Nordosten des Landes kein relevanter Bezugspunkt für Menschen in Syrien ist - und wir überlegen, was Solidaritätsinitiativen in Deutschland von Adopt a Revolution lernen können.
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18.02.2026
1 Stunde 23 Minuten
2018 beginnen im Sudan Proteste gegen die Erhöhung der Preise für Lebensmittel. Obwohl die Proteste zu Beginn schnell und repressiv niedergeschlagen werden, verbreiten sie sich wie ein Lauffeuer und entflammen eine Revolution für den Fall des Regimes. Als in vielen Städten Platzbesetzungen vor den Militärhauptsitzen entstehen, sehen sich die Offiziere schließen gezwungen, den Diktator nach 30 Jahren abzusetzen. Aber die Protestierenden bleiben. Sie wollen eine zivile Regierung. Und in den Platzbesetzungen und in tausenden Nachbarschaftskomitees, die sich dezentral und konsensbasiert organisieren, leben sie bereits eine Demokratie, die der Diversität des Sudans entspricht. Acht Jahre später verliert man im Dickicht des grausamen Kriegs im Sudan schnell diesen Moment des Aufbruchs aus den Augen. Dabei muss man sich mit der Dezemberrevolution beschäftigen, um zu verstehen, dass dieser Krieg auch eine Konterrevolution ist.
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10.02.2026
1 Stunde 38 Minuten
"Die Mitglieder der Grünen in UK sind links. Aber lange gab es den Glauben, dass man in in der Öffentlichkeit zentristische Positionen vertreten muss, um die Wähler:innen nicht zu verschrecken. Heute ist das anders: Wir gewinnen mit den ökopopulistischen und antikapitalistischen Positionen", so fasst Adam Ramsay den Erfolg der Grünen in Großbritannien zusammen. In Umfragen belegen sie den zweiten Platz hinter der rechtsextremen Partei Reform. Das Erfolgsrezept: Die Green Party UK setzt auf Ökopopulismus statt auf grünen Liberalismus, wie ihre deutsche Schwesterpartei. Im Interview bei "Was tun?" sprechen der Journalist Adam Ramsay und Steve Jackson von Greens Organise über ihre grüne Erfolgsstrategie und fragen, was die Grünen in Deutschland von ihnen lernen können.
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Tipp der Redaktion
Im Dissens Podcast spricht Lukas Ondreka mit schlauen Menschen einmal die Woche über alles, was in unserer Gesellschaft problematisch ist. Denn er findet: Kritisieren was ist, heißt sagen was geändert werden muss. Ein Podcast für kluge Denkanstöße.
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