Gemüse und Obst vom Friedhof - geht das?

Gemüse und Obst vom Friedhof - geht das?

In der Schweiz ist die Kremation längst populärer als die Erdbestattung. Diese Entwicklung schafft auf vielen Friedhöfen Platz. Nur, wie soll man diese Flächen nutzen? Eine alte Idee keimt auf: Nutzpflanzen auf dem Friedhof.
56 Minuten

Beschreibung

vor 1 Monat
In der Schweiz ist die Kremation längst populärer als die
Erdbestattung. Diese Entwicklung schafft auf vielen Friedhöfen
Platz. Nur, wie soll man diese Flächen nutzen? Eine alte Idee keimt
auf: Nutzpflanzen auf dem Friedhof. Der grösste Friedhof der
Schweiz steht in der Gemeinde Riehen im Kanton Basel-Stadt. Auf dem
«Friedhof am Hörnli» wurden während dem zweiten Weltkrieg Bohnen
und Zwiebeln angebaut. Heute stehen auf dem 54 Hektaren grossen
Areal Obstbäume, Holunderbüsche und Bienenstöcke. «Ab und zu findet
man auch Gemüse auf den Gräbern. Stört es nicht, lassen wir das
sein», sagt Emanuel Trueb. Er ist seit 32 Jahren Stadtgärtner von
Basel und Gast in der Sendung. Die Idee von Nutzpflanzen auf dem
Friedhof wird in der Stadt Luzern seit fünf Jahren umgesetzt. Der
Verein «Die Kräuterei Luzern» bewirtschaftet die Fläche rund um das
alte Krematorium im «Friedhof Friedental». In einem befristeten
Projekt werden Kräuter zum Eigengebrauch angepflanzt. «Hier wächst
eine breite Auswahl an Kräutern. Vom tiefen Rosmarinstrauch bis zum
zwei Meter hohen Baldrian. Die Reaktionen sind mehrheitlich
positiv», sagt Tobias Lauber. Der Hauptberufliche Grafiker erzählt
im Studio von seinem Hobby.

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