Ultrastrukturelle und immunhistochemische Untersuchungen an den M-Zellen in der Cardiadrüsenzone des Schweinemagens

Ultrastrukturelle und immunhistochemische Untersuchungen an den M-Zellen in der Cardiadrüsenzone des Schweinemagens

vor 19 Jahren
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Beschreibung

vor 19 Jahren
Die Schleimhaut der Cardiadrüsenregion des Schweinemagens ist sehr
reich an Lymphfollikeln und damit als Teil des organisierten
Schleimhaut-assoziierten lymphatischen Gewebes zu betrachten.
Oberhalb der in der Mucosa gelegenen Follikel unterscheidet sich
das Epithel (Follikel-assoziiertes-Epithel oder Dome-Epithel) von
dem umgebenden Epithel, in dem es für die Antigenaufnahme
spezialisierte M-Zellen enthält. Insbesondere in den serösen
Drüsenabschnitten der Cardiadrüsenzone des Schweinemagens wurden im
Follikel-assoziierten-Epithel Zellen beobachtet, die die
morphologischen Kriterien von M-Zellen aufwiesen. Diese Zellen
wurden auf das Vorkommen der Cytokeratine 4, 5/6, 7, 8, 14, 18 und
19 sowie der Intermediärfilamentproteine Vimentin und Desmin
immunhistochemisch untersucht. Lediglich der
Anti-Cytokeratin-7-Antikörper stellte selektiv die M-Zellen dar und
kann daher als verlässlicher Marker für die M-Zellen in der
Cardiadrüsenregion des Schweinemagens gelten.
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