Über Kontrolle und Kontrollverlust in Theresia Enzensbergers Roman "Auf See"

Über Kontrolle und Kontrollverlust in Theresia Enzensbergers Roman "Auf See"

40 Minuten

Beschreibung

vor 1 Jahr
In unserem heutigen Gespräch ist die deutsche Autorin Theresia
Enzensberger zu Gast. Theresia Enzensberger wurde 1986 geboren und
lebt in Berlin. Sie studierte Film und Filmwissenschaft am Bard
College in New York und schreibt heute als freie Autorin unter
anderem für F.A.Z., F.A.S., Monopol, ZEIT Online und DIE ZEIT. 2014
gründete sie das BLOCK Magazin, das 2016 bei den Lead Awards als
bestes Newcomer-Magazin prämiert wurde. Bei Hanser erschien 2017
ihr erster Roman Blaupause, der mit der Alfred-Döblin-Medaille
ausgezeichnet wurde, sowie zuletzt, am 22. August 2022, ihr zweiter
Roman “Auf See,” um den es in diesem Gespräch primär gehen wird.
“Auf See” erzählt von der nahen Zukunft im Deutschland der 2030er
Jahre, in dem die Proponenten der neoliberalen Wirtschaft ihre
politischen Ideen umsetzen konnten. Yada, die Protagonistin des
Romans lebt auf einer abgeschotteten Insel, auf der sie im Sinne
neoliberaler Idealvorstellungen erzogen wird. Helena, ihre
privilegierte Mutter, lebt im heruntergewirtschafteten Berlin als
unverhofftes Orakel und Sektenführerin. Ihr Leben, ihr
Aufeinandertreffen, ihre gemeinsame Reise und ihre Begegnungen mit
Menschen und Ideen rahmen einen Roman, der nicht nur eine kritische
Auseinandersetzung mit dem Neoliberalismus sondern auch ein
spannender Science Fiction Roman ist. Bild: Rosanna Graf

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