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Die Frage des Monats - Kaffee-Gespräche über Menschen bei der Arbeit

Die Frage des Monats - Kaffee-Gespräche über Menschen bei der Arbeit

Christian Erhard 51 Episoden Neueste vor 1 Monat
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Episoden

13 Minuten
Sommerfragen: Heimat, Rollen und das eigentliche Selbst

In dieser sommerlichen Folge sprechen Christine und Christian über Fragen, die im Alltag schnell tiefer gehen, als sie zuerst klingen. Es geht um Heimat, Selbstbild, Rollen und darum, wie man mit Fragen arbeitet, die nicht mit Ja oder Nein beantwortet werden können.

Christine bringt Fragen aus einem Buch über Small Talk mit, Christian erzählt von einer intensiven Selbsterfahrungswoche und davon, wie oft Menschen sich selbst früher Grenzen setzen, als es tatsächlich nötig wäre.

Key topics

Christine stellt eine Frage aus einem Projekt zu Heimat vor und beschreibt, warum die scheinbar leichte Frage sofort in tiefere Ebenen führt.

Die beiden sprechen über die Small-Talk-Frage nach Herkunft und darüber, wie man Gespräche mit einer stärkeren Anschlussfrage öffnen kann.

Christine nennt eine neue Perspektivfrage aus dem Buch Reden von Harald Raab und Florian Czepla: Wie wäre Ihr Leben, wenn Sie noch immer dort leben würden, wo Sie geboren wurden?

Christian erzählt von einer Heldenreise-Woche und der Frage vieler Teilnehmender: Schaffe ich das?

Sie diskutieren, wie Angst und Unsicherheit Menschen oft früher stoppen als echte Grenzen.

Christian beschreibt, wie er diese Frage auch in Coaching-Prozessen nutzt, um aus Ja-Nein-Denkmustern herauszukommen.

Christine lenkt den Blick auf Rollen, die nicht nur einschränkend, sondern auch sinnvoll und hilfreich sein können.

Gemeinsam sprechen sie darüber, was unter den Rollen bleibt, wenn äußere Funktionen, Erwartungen und Schutzmechanismen wegfallen.

Christian erklärt den Gedanken des Charakterpanzers als Fassade, die Sicherheit geben soll, aber auch verdecken kann, wer jemand gerade ist.

Am Ende wird klar: Für den Sommer reichen manchmal schon wenige gute Fragen, um lange nachzuwirken.

Kapitel

00:00 - Sommerstart mit einer Frage statt eines Themas

00:27 - Heimatfragen werden schnell persönlicher als gedacht

01:22 - Eine bessere Anschlussfrage zur Herkunft

02:13 - Was wäre, wenn man heute noch am Geburtsort leben würde?

03:17 - Warum gute Small-Talk-Fragen Gespräche öffnen

04:39 - Die Frage: Schaffe ich das überhaupt?

05:33 - Wenn Menschen sich selbst zu früh Grenzen setzen

06:03 - Grenzen sind oft weiter weg als befürchtet

07:18 - Aus Ja-Nein-Fragen werden Coaching-Fragen

08:08 - Allein in den Urlaub: Wer bin ich ohne Ablenkung?

09:14 - Wer bin ich ohne meine Rollen?

09:43 - Charakterpanzer und die Fassade nach außen

11:34 - Rollen sind nicht nur schlecht, sondern oft nützlich

12:23 - Die Sommerfrage: Wie wäre mein Leben anders verlaufen?

12:52 - Mit Freude oder ohne?

13:06 - Sommerpause und Abschied

"Wie wäre ihr Leben, wenn sie noch immer dort leben würden?"

"Was bin ich, wenn ich nicht coache?"

"Welche Rollen trage ich?"
21 Minuten
In dieser Folge tauchen wir tief in das Konzept des Raumhaltens ein — eine essentielle Fähigkeit für Führungskräfte, Moderatoren und Teams, um produktive und vertrauensvolle Räume zu schaffen. Christine und Christian teilen praktische Erfahrungen, Methoden und die Bedeutung von Präsenz in der Raumgestaltung.

Die Bedeutung des Zwischenzustands zwischen Schlafen und Wachen für kreative Ideen

Das Verständnis von "Raum halten" als eine praktische, nicht esoterische Fähigkeit

Unterschied zwischen Moderation und Raumhalten, inklusive der jeweiligen Strukturen und Präsenz

Wie Raumhalten Sicherheit schafft und Konflikte effektiv managen kann

Praxisbeispiel mit Philipp Scholz: Musik und Rituale für das Raumhalten

Der Einfluss von nonverbalen Signalen und Körpersprache auf den Gruppenzusammenhang

Warum Raumhalten auch Resilienz und Konfliktfähigkeit erhöht

Auswirkungen, wenn Räume nicht richtig gehalten werden: Das "Business Theater"

Tipps, wie man vor und während eines Treffens den Raum bewusst gestaltet

Die Integration von emotionalen Ebenen in den Raum, z.B. Wut oder Ärger

Warum echtes Engagement im Raum das kreative Potenzial steigert

Die Verbindung von Moderation und Raumhalten: Beide gehören zusammen

Die Gefahr eines oberflächlichen Austauschs ohne echtes Eintauchen in den Raum

Einblicke, wie durch bewusste Raumgestaltung Effizienz und Tiefe gesteigert werden

Timestamps:00:00 - Warum der Zwischenzustand zwischen Schlafen und Wachen besonders kreative Ideen fördert

00:27 - Definition von Raum halten im Alltag und in der Arbeit

01:21 - Esoterik versus praktische Bedeutung: Raum halten verständlich erklärt

02:07 - Praktisches Beispiel: Musik, Rituale und Performances für Führung und Teamdynamik

03:21 - Die Rolle der Präsenz und Körpersprache beim Raum halten

04:32 - Raum halten, Sicherheit schaffen und Konflikte managen

05:01 - Praxisbeispiel: Workshop mit Philipp Scholz und kreative Rituale

07:27 - Erkenntnisse aus musikalischem Raumhalten: Weshalb das Bewusstsein für den Raum entscheidend ist

08:46 - Die Bedeutung von Wahrnehmung und Nicht-Gesagtem im Raum

09:17 - Unterschied zwischen Moderation und Raum halten, inklusive Struktur und Präsenz

10:14 - Emotionen im Raum erkennen und gezielt ansprechen

11:20 - Effizienz und Tiefe im Austausch durch bewusste Raumgestaltung

12:18 - Konsequenzen, wenn Räume nicht gehalten werden: Business Theater und Oberflächenkommunikation

13:11 - Konflikte, Konfliktvermeidung und echte Problemlösung im Raum

14:56 - Die Bedeutung von Präsenz, Commitment und Authentizität beim Raumhalten

16:18 - Praktische Bausteine für bewusstes Raumdesign und Wahrnehmung in Meetings

17:39 - Umgang mit unerwarteten emotionalen Signalen im Raum und dafür Räume schaffen

19:04 - Warum Raumhalten eine transformierende und resilienzfördernde Praxis ist

20:26 - Die Verbindung zwischen Moderation und Raumhalten: Ein Tandem für erfolgreiche Kommunikation
21 Minuten
In dieser Folge beschäftigen wir uns mit der Frage, ob Erfolg und Glück im Leben nur Zufall sind oder ob wir diese aktiv beeinflussen können. Dabei ziehen wir philosophische Modelle, kulturelle Unterschiede und praktische Erfahrungen heran, um das Verhältnis zwischen Glück, Kontrolle und Geduld zu verstehen.

Die Rolle des Glücks bei Geburt und sozialen Hintergründen

Zufall, Pech und das Gefühl von Kontrolle im Leben

Verschiedene kulturelle Perspektiven auf Glück

Das Konzept der Integraltheorie von Ken Wilber: Balance zwischen System und innerer Entwicklung

Serendipität und das Beobachten von Spuren im Leben und Beruf

Die Bedeutung von Geduld, Vertrauen und Kontrolle im Umgang mit Glück

Das Sprichwort: "Das Glück liegt auf der Straße" – offen für Gelegenheiten sein

Unterschiedliche Sichtweisen: Kontrolle durch Aktion vs. Vertrauen durch Sein

Ken Wilber – Integraltheorie

Gottvertrauen: Ein Konzept des Vertrauens in das Universum

Serendipity – Das Glück im Unerwarteten

00:00 - Einleitung: Glück, Zufall und das Leben

00:15 - Einfluss des sozialen Hintergrunds auf Erfolg

01:02 - Zufall und Glück bei Berufsentscheidungen

02:37 - Prozentuale Einschätzungen für Glücksmomente

03:50 - Kulturen: USA und das Prinzip vom Tellerwäscher zum Millionär

04:18 - Gottesplan versus individueller Einfluss

05:33 - Gesellschaftliche Verschiebung hin zum individuellen Glücksverständnis

07:25 - Kulturen und Glück: Inneres und Äußeres, System und Mindset

09:00 - Die Integraltheorie: Balance zwischen Struktur und persönlicher Entwicklung

10:23 - Inspiration durch Picasso: Kontinuierliche Arbeit und Inspiration

11:00 - Zufall in der Projektentwicklung und Begegnungen

12:44 - Das Vertrauen ins Universum und Serendipität

13:18 - Märchen von Serendip und offene Beobachtung

15:14 - Geduld, Glauben und der Wert des Loslassens im Glücksprozess

17:07 - Die Bedeutung von Serendipität in Gemeinschaft und Isolation

18:12 - Aktionismus versus Vertrauen: Balance im Umgang mit Glück

19:40 - Zusammenfassung: Das Glück liegt auf der Straße – Offen sein und Losgehen

Diese Folge lädt dazu ein, mehr auf die kleinen Momente zu achten, Geduld zu üben und offen für das Unvorhersehbare zu bleiben. Es ist eine Einladung, das eigene Glück aktiv zu gestalten, indem man aufmerksam und geduldig im Alltag bleibt.
20 Minuten
Neugierig, warum wir oft zwischen Kopf und Bauch hin- und hergerissen sind – und welche Entscheidungshilfen wirklich funktionieren? Dieses Deep-Dive-Format zeigt, warum das Vertrauen in KI nur eine Illusion ist, und warum Mut, Intuition und Dialog die Schlüssel zu besseren Entscheidungen sind.In diesem Gespräch entlarven Christian Erhard und Christine Solf den Mythos, dass rationales Denken allein die besten Entscheidungen liefert. Sie teilen erstaunliche Erkenntnisse über Biases, Maschinenverzerrungen und die Gefahr, sich zu sehr auf Algorithmen zu verlassen. Tauche ein in konkrete Beispiele, wie Daten, Gefühl und Mut zusammenwirken, um komplexe Herausforderungen zu meistern.Du wirst entdecken: Wie das Zusammenspiel von Kopf und Bauch deine Entscheidungsqualität erhöht, warum ausschließlich Logik die Gefahr birgt, wichtige magische Momente zu verpassen, und warum es Mut braucht, auf die eigene Intuition zu vertrauen. Außerdem sprechen sie über praktische Wege, um beide Welten in den Alltag zu integrieren – vom Theater bis zum täglichen Entscheidungsprozess.Warum das Nicht-Handeln oft riskanter ist als der Sprung ins Unbekannte, und wie du die Balance zwischen rationaler Analyse und Bauchgefühl findest. Dieses Gespräch ist ein Appell an alle, die Verantwortung für ihre Entscheidungen übernehmen wollen und bereit sind, Mut zu zeigen – im Privatleben, im Beruf und in der Kunst.Wenn du dich fragst, warum das Gefühl manchmal besser entscheidet als der Daten-Clip, und warum echtes Vertrauen in dich selbst der einzige Weg nach vorn ist, dann ist diese Folge Pflicht für dich. Lernen, mutig zu sein, ohne die Logik zu vergessen – das ist das Geheimnis verborgener Kraft.Perfekt für Entscheider, Kreative und alle, die mehr Mut bei Entscheidungen wollen. Tauche ein in eine inspirierende Diskussion über das Zusammenspiel von Gefühl, Intellekt und Mut – für smartere, menschlichere Entscheidungen.
34 Minuten
Verstehen und Navigieren von Ambiguität und Ego in Coaching und Alltag

In diesem Gespräch tauchen Christian, Christine und Ann-Christine tief in die Themen Ego, Mehrdeutigkeit (Ambiguität) und deren Einfluss auf unser Verhalten und Wahrnehmung im Alltag und im Coaching ein. Sie diskutieren, wie das Ego unsere Wahrnehmung verzerrt, wie Glaubenssätze unser Handeln prägen und warum es so herausfordernd ist, mit Mehrdeutigkeit umzugehen.In diesem Podcast:

Wie das Ego unsere Wahrnehmung und Entscheidungen beeinflusst

Die Rolle von Glaubenssätzen und Identität im Umgang mit Ambiguität

Warum Selbstreflexion und Abstand den Umgang mit Mehrdeutigkeit erleichtern

Grenzen im Coaching: Unterschiede zwischen persönlichen Erfahrungen und professioneller Distanz

Die Bedeutung von innerer Haltung bei KI-Coaching-Tools

Praktische Ansätze: Methoden, um das Ego zu erkennen und zu steuern

Der Einfluss der Kindheit auf unsere Ego- und Ambiguitäts-Storys

Fragen: Wie eng sollte das persönliche Korsett sein, um Halt zu geben?

Timestamps:00:00 - Begrüßung und Vorstellung der Themen: Ego und Ambiguität

02:01 - Das Ego und seine Rolle bei Mehrdeutigkeit

04:02 - Glaubenssätze und die Leistungsgesellschaft

06:11 - Enttäuschung als Ende der Täuschung

09:26 - Die Spannung zwischen Realität und Wunsch-Ego

11:02 - Die Ursprünge unserer Ego-Storys in der Kindheit

13:25 - KI-Coaching: Zwischen Effizienz und Grenzen

15:50 - Umgang mit Ambiguität im Leben und im Beruf

17:14 - Selbstreflexion im Midlife und Ego-Check

20:34 - Grenzen setzen im Coaching und im Alltag

23:05 - Das Gespräch mit dem eigenen Ego: Ziel oder Hindernis?

26:24 - Methoden im Coaching: Provokation, Spiegeln, Wucht

28:39 - Die Bedeutung des zwischenmenschlichen Checks im Coaching

31:12 - Ratschläge, Erfahrungen und der coachinterne Stil

33:19 - Abschlussfrage: Wie eng sollte das Korsett sein?

Hinweis: Dieser Austausch zeigt, wie Coachingprozesse, Selbstreflexion und das bewusste Hinterfragen des eigenen Ego entscheidend sind, um mit Mehrdeutigkeit entspannter umzugehen.
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Über diesen Podcast

Wenn‘s gut geht, Einladungen. Verlockungen. Beziehungsangebot. Der Weg zu Erkenntnis und manchmal die einzige Erkenntnis, dass diese Frage jetzt bleibt. Wir wollen schöner Fragen in 2023. Jeden Monat wählen wir eine schöne Frage. Und nutzen sie. Und schauen, was passiert. Und teilen das Erlebte, Gelernte mit unseren ZuhörerInnen. Und das hier ist auch eine Einladung: Nutze sie gerne, unsere Frage des Monats.
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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