Podcaster
Episoden
05.04.2023
32 Minuten
Stella Leder reflektiert in diesem Podcast der Reihe: „Lernen am (un-)sicheren Ort?" die Bedeutung des Jüdischseins für sich selber und in ihrer Familie über die Generationen hinweg. Sie teilt eine unveröffentlichte Passage aus dem Skript ihres Buchs: „Meine Mutter, der Mann im Garten und die Rechten.“ zu ihren Erfahrungen mit Antisemitismus im Raum Schule und beschreibt ihr Bedürfnis, das von ihr Erlebte verstehen und durchdringen zu wollen.
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30.03.2023
39 Minuten
Alexander Rasumny spricht in diesem Podcast der Reihe: „Lernen am (un-)sicheren Ort?" über sein Ankommen in Deutschland und die damit verbundenen Herausforderungen in Schule und Studium. Aus seiner Arbeit bei der Recherche- und Informationsstelle RIAS teilt er seine Erfahrungswerte in Hinblick auf ein fehlendes Problembewusstsein von Lehr- und Fachkräften in Bezug auf Antisemitismus im Raum Schule. Zwar sieht er hier eine positive Entwicklung in den letzten Jahren, konstatiert jedoch, dass es noch ein langer Weg ist, der zu gehen ist.
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23.03.2023
38 Minuten
Laura Cazés teilt in diesem Podcast der Reihe: „Lernen am (un-)sicheren Ort?" ihre schulische und außerschulische Sozialisation in jüdischen und nicht-jüdischen Strukturen. Hierbei sind ihre Erfahrungen ihrer Einschätzung nach eher eine Ausnahme. Die Erfahrung des Aufwachsens der meisten Juden*Jüdinnen in Deutschland ist eine einsame Erfahrung. Laura Cazés spricht auch zur Bedeutung von jüdischen Schulen und Freizeitangeboten und wirft hier einen Blick auf die Herausforderungen und Notwendigkeiten der Berücksichtigung von intersektionalen Aspekten bei diesem Thema.
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15.03.2023
44 Minuten
Dr. Sandra Anusiewicz-Baer schreibt, spricht und forscht zum Thema jüdischer Pädagogik. In diesem Podcast der Reihe: „Lernen am (un-)sicheren Ort?" erzählt sie von ihren eigenen Bezügen zum Thema und über die Bedeutung von jüdischen Institutionen für Kinder und Jugendliche. Sie verweist auf Leerstellen in Bezug auf jüdische Bildungseinrichtungen und den Mangel an Pädagog*innen und Forschung auf diesem Gebiet.
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Über diesen Podcast
Schulen sind in Deutschland ebenso mehrheitlich nichtjüdisch
geprägt wie Kitas und Universitäten. Für jüdische Kinder,
Schüler_innen und Student_innen bedeutet dies ebenso wie für
jüdische Lehrkräfte, dass sie sich in Strukturen bewegen (müssen),
in denen sie oftmals nicht mitgedacht werden, in denen Bedarfe
nicht berücksichtigt werden oder ihre Berücksichtigung mühsam
erstritten werden muss. Diese Schieflage hat Auswirkungen auf die
pädagogischen Inhalte (etwa auf die Art der Thematisierung von
Jüdischsein im Unterricht), aber auch auf die Verfasstheit der
Schulstrukturen insgesamt. Auch Erfahrungen von Antisemitismus, die
im mehrheitlich nichtjüdischen Bildungsumfeld jedoch oftmals nur
gegen erhebliche Widerstände thematisiert werden können und nicht
selten keine oder verfehlte Reaktionen nach sich ziehen, prägen sie
Sozialisation vieler Juden und Jüdinnen in Bildungseinrichtungen.
Die vierteilige Podcastreihe möchte nun ein Licht auf jüdische
Perspektiven in Bildungskontexten werfen. Dazu sind Personen
eingeladen, die selbst aus ihrer persönlichen und / oder
professionellen Sicht Einblicke in Erfahrungen von Jüdinnen und
Juden in deutschen Bildungskontexten geben können, weil sie diese
selbst durchlebt haben, in ihnen arbeiten und / oder zu ihnen
forschen. Die Podcastreihe entstand im Rahmen des Projekts "ACT
gegen Gewalt", ermöglicht durch die Förderung der Landeskommission
"Berlin gegen Gewalt".
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