Immer mehr Kinder in Deutschland fallen bei der Einschulung durch sprachliche oder motorische Schwierigkeiten auf. Bildungsministerin Karin Prien will das Problem mit einem neuen Kita-Gesetz angehen. Helfen sollen beispielsweise verpflichtende Sprachtests für Vierjährige. Aber: Ist das der richtige Weg, um Bildungsungleichheit in Kitas zu begegnen? Was brauchen Erzieher:innen, um gut arbeiten zu können? Antworten gibt Rahel Dreyer
im didacta-Bildungspodcast. Gemeinsam mit Moderatorin Anna Petersen spricht die Erziehungswissenschaftlerin über ein vielerorts chronisch überlastetes System.
Das Gespräch führte Anna Petersen am 21. Juli.
Foto: Hertrich/ZDF
Rahel Dreyer ist Professorin für Pädagogik und Entwicklungspsychologie der ersten Lebensjahre an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin.
Shownotes:
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Quellen:
Anmoderation: „Immer mehr Kinder in Deutschland müssen die 1. Klasse wiederholen.“
Anmoderation: Sprechen möchte ich mit ihr auch über ein Memorandum, das sie mit verfasst hat.
[ca. 14:38] „Sie halten wenig von einer solchen „Vermessung der Kinder“, wie Sie es gegenüber der „Zeit“ genannt haben.“
[ca. 18:44] „In dem Entwurf von Karin Prien wird ja festgelegt, dass, wenn Förderbedarf vorliegt, den Kindertageseinrichtungen personelle Ressourcen im Umfang von mindestens 30 Minuten je Kind pro Woche zur Verfügung gestellt werden.“
[ca. 29:40] „Sie haben in einem Interview mit der „Zeit“ Ende 2025 erzählt, dass Sie bei Ihren Studien zu kindlichem Stress auch mit Videoanalysen aus dem Kitaalltag arbeiten.“
[ca. 32:25] „Sie haben beispielsweise 2024 einen Aufruf zum Handeln gegen die Kitakrise mitinitiiert.“
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