Donauwellen. Der Südostcast
#0 „Kilometer Null“. Was Sie im neuen Podcast des IKGS erwartet
08. Juli 2021
Podcaster
Episoden
01.07.2026
59 Minuten
In der ersten Folge der SPIEGELUNGEN-Podcastreihe „Zeitzeugnisse“ geht es um Leben und Erbe von Annemarie Ackermann. 1913 in Parabutsch, heute Ratkovo, in der serbischen Batschka geboren, flüchtete sie 1944 über Österreich nach Deutschland und wurde 1953 die erste Bundestagsabgeordnete mit donauschwäbischen Wurzeln. Florian Kührer-Wielach spricht mit Ria Schneider, der Tochter Annemarie Ackermanns, und mit Dr. Gudrun Hackenberg, der Autorin der 2024 bei danube books erschienenen Biografie „Das Geschenk der leeren Hände. Annemarie Ackermann – eine Biografie“. Im Mittelpunkt stehen Herkunft, Flucht, Neubeginn, politisches Engagement und die Frage, wie persönliche Erinnerung und historische Forschung zusammenwirken. Gudrun Hackenberg: „Das Geschenk der leeren Hände“ bei danube books: https://www.danube-books.eu/annemarie-ackermann-biografie HDO-Journal 2024: „Pionierinnen, Visionärinnen, Kämpferinnen – Frauen aus dem östlichen Europa“: https://www.hdo.bayern.de/imperia/md/content/stmas/hdo_2024/25039_hdo_journal_02_250714_ev.pdf Redaktion: Florian Kührer-Wielach Produktion: Paula Ruppert Verwendete Musik: Alexander Borodin, Streichquartett No. 2, D-Dur; Interpreten: Musopen String Quartet (Lizenz: PDM 1.0) Eine Produktion des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Weitere Beiträge in Text, Bild und Ton finden Sie unter www.spiegelungen.net. CC-Lizenz: BY-NC-ND | IKGS 2026
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01.07.2026
51 Minuten
Mit der Autorin Carmen Elisabeth Puchianu spricht Enikő Dácz über ihre Erfahrungen als Theatermacherin in Kronstadt/Brașov/Brassó und ihr Stück „Entsorgt. Theater des Ichs. Eine Carpatesca cum Persona mit Live-Musik und Videocollagen. One-Woman-Performance“, das im Heft 2.25 der SPIEGELUNGEN erschienen ist. Puchianu erzählt über ihre literarischen Anfänge, ihre Mehrsprachigkeit, das Theater als didaktisches Mittel, den Wechsel zwischen den Gattungen und ihre aktuellen literarischen Pläne. Sie geht auf die Frage ein, wie sich das alternde Ich des Stückes „Entsorgt. Theater des Ichs“ mit der Vergänglichkeit kämpft und dabei einen eigenen Ausweg aus dem „Zeitbrei“ findet, indem es sich in der Sprache „mumifiziert“. Ein Fragment aus dem Stück und lyrische Einschübe ergänzen das Gespräch. Zur Seite der Spiegelungen: https://spiegelungen.net/ Mehr zur Autorin: https://wp.pop-verlag.com/?page_id=4110 https://kunstgarten.at/events/literarische-performance-albumbilder/ Verwendete Musik: Clara Schumann, Scherzo No. 2, Op. 14; Klavier: Luis Sarro (Lizenz: CC0 1.0) Der SPIEGELUNGEN-Podcast ist eine Produktion des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Weitere Beiträge in Text, Bild und Ton finden Sie unter www.spiegelungen.net. CC-Lizenz: BY-NC-ND | IKGS 2026
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01.07.2026
29 Minuten
Nach Košice/Kaschau (2013) ist Trenčín/Trentschin 2026 die zweite slowakische Stadt, die den Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ trägt. Im Rahmen eines Stadtrundgangs stellt Tobias Weger einige der historisch relevantesten Stätten in Trenčín vor. Darunter befinden sich eine römische Inschrift, ein großer Platz mit einer bedeutenden Barockkirche, eine kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vollendete Synagoge und die große Burganlage, die, hoch über der Altstadt gelegen, das Waagtal überragt. Der Podcast zum Nachlesen: https://spiegelungen.net/10.82486.SP.2026.06.1461/ Verwendeter Sound: Aufnahme vom Hauptbahnhof Bratislava Verwendete Musik: Joseph Haydn: Klaviersonate C-Dur, Hob. XVI:50, Nr. 3: Allegro molto (um 1794). Interpret: Mehmet Okonsar; CC BY-NC 3.0 Felix Mendelssohn-Bartholdy: Andante und Variationen, op. 83a (1850). Interpretinnen: Christina und Michelle Naughton; CC BY-NC-ND 3.0 Robert Schumann: Kinderszenen, op. 15, Nr. 1: Von fremden Ländern und Menschen (1838). Interpretin: Chiara Bertoglio; CC BY 3.0 Pierre Attaignant: Branle gay (um 1530); CC BY 3.0 Fujara; CC BY 4.0 Der SPIEGELUNGEN-Podcast ist eine Produktion des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München, gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Weitere Beiträge in Text, Bild und Ton finden Sie unter www.spiegelungen.net. Wir freuen uns über eine Bewertung oder ein Like und über Feedback unter spiegelungen@ikgs.de. CC-Lizenz: BY-NC-ND 4.0 International | IKGS 2026
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11.03.2025
34 Minuten
Welche Rolle spielten deutsche Sprache und deutsche Kultur im Rumänien der Zwischenkriegszeit, das nach 1918 seine territoriale Ausdehnung stark um ehemals habsburgische und russländische Gebiete erweitert hatte? Andrei Corbea-Hoișie, Germanist an der Alexandru-Ioan-Cuza-Universität in Jassy/Iași, sowie Rudolf Gräf, Historiker an der Babeș-Bolyai-Universität in Klausenburg/Cluj-Napoca, haben 2023 im Bukarester Verlag Polirom das zweibändige Sammelwerk „Limbă şi cultură germană în România (1918–1933)“ [Deutsche Sprache und Kultur in Rumänien (1918–1933)] herausgegeben. Es ist das Ergebnis einer mehrjährigen fruchtbaren Zusammenarbeit von Wissenschaftler/innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und Ländern. Moderiert von Aurelia Merlan (Institut für Romanische Philologie/LMU) und Tobias Weger (IKGS) stellten beide Herausgeber diese Bände am 14. November 2024 an der Ludwig-Maximilians-Universität München einem interessierten Publikum vor. Donauwellen. Der Südostcast: https://zwischengrenzen.online/schwerpunkte/podcast-donauwellen/ Ein Podcast des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS). Das IKGS wird von der Beauftragten für Kultur und Medien institutionell gefördert. CC-Lizenz: BY-NC-ND | IKGS 2025
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17.01.2025
46 Minuten
Die drei Literaturwissenschaftler:innen Réka Jakabházi, Szabolcs János und Enikő Dácz geben Einblicke in die Methodenwerkstatt, in der ihr Band „Deutschsprachige Literarische Felder und Akteure in Zentraleuropa im postimperialen Kontext“ erschienen ist. Im Gespräch mit Donauwellen-Host Florian Kührer-Wielach wird dann auch der eine oder andere Blick in die archivarische Schatzkammer des IKGS geworfen. Und außerdem geht es um die Frage, warum denn wissenschaftliche Bücher immer so komplizierte Titel haben (müssen). Zur Buchseite auf ikgs.de: https://www.ikgs.de/gefoerderte-publikationen IKGS-Archiv: https://www.ikgs.de/archiv/ Projekt Zillich: https://zillich.hypotheses.org/ Donauwellen. Der Südostcast: https://zwischengrenzen.online/schwerpunkte/podcast-donauwellen/ Ein Podcast des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU München (IKGS). Das IKGS wird von der Beauftragten für Kultur und Medien institutionell gefördert. CC-Lizenz: BY-NC-ND | IKGS 2025
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Über diesen Podcast
Die „Donauwellen“ rücken Zentral- und Südosteuropa in den
Mittelpunkt. Podcast-Host Florian Kührer-Wielach spricht mit
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Kultur und
Zivilgesellschaft über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des
Donau-Karpaten-Raums. Menschen, Themen und Bücher rund um das IKGS,
das Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an
der Ludwig-Maximilians-Universität München werden vorgestellt.
Einst Teil Österreich-Ungarns, zum Zarenreich gehörend oder im
Einflussbereich des Osmanischen Reichs stehend, leben und lebten in
vielen bis heute multikulturell geprägten Regionen Kroatiens, der
Republik Moldau, Rumäniens, Serbiens, der Slowakei, Sloweniens, der
Ukraine und Ungarns Menschen mit deutschen bzw.
„altösterreichischen“ Wurzeln. Ein großer Teil von ihnen und ihren
Nachkommen wohnen nach Flucht, Vertreibung und Aussiedlung heute in
Deutschland, Österreich oder anderen Teilen Europas oder in
Übersee. Auch um diese Menschen, ihre Migrationserfahrungen und
ihre „alte Heimat“, an der sie seit Jahrhunderten teilhaben, geht
es in den „Donauwellen“.
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